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Dan Davis im Interview mit ANYA STÖSSEL
Die Autorin und Lektorin über ihr Buch "Sprachmagie", 
9/11, "Thomas D",  "Jan van Helsing" & Vegetarismus

Dan Davis befragte die Autorin und Lektorin 
ANYA STÖSSEL zu ihrem aktuellen Buch "Sprach-
magie - Die Macht der Worte", zu dem sie persön-
liche Treffen mit dem deutschen Vorzeige Rapper 
THOMAS D und dem Bestsellerautor JAN VAN 
HELSING bewogen haben. Da sie zudem auch die 
Bücher "Nationale Sicherheit - Die Verschwörung"
und "Prinzessin Salomejka und der Apfel des Le-
bens" von Dan Davis lektoriert hat sowie auch  
viele Bücher von JAN VAN HELSING himself, 
bot sich ein ausführlicheres Interview mit ihr na-
türlich umso mehr an. Was gibt es zu den Treffen 
mit THOMAS D und JAN VAN HELSING zu be-
richten und wie denkt Anya über die Anschläge 
vom 11. September 2001, die Massenmedien, un-
sere Politiker und andere Dinge? Jetzt HIER!

Als sich Dan Davis mit Anya Stössel in Indien in 
Verbindung setzte, war sie sofort mit einem Interview
zu ihrem aktuellen Buch "Sprachmagie - Die Macht 
der Worte" und einigen anderen Themen einverstan-
den. Derzeit arbeitet die Autorin und Lektorin bereits
an  weiteren Büchern, die hoffentlich bald das Licht 
der Welt erblicken werden. Wie eine große und stetig 
zunehmende Zahl an Menschen ist auch sie davon 
überzeugt, dass 9/11 ein "Inside Job" war und wir von 
den Massenmedien generell nicht viel zu erwarten 
haben. 

Besonders beeinflusst wurde sie in ihrer Einstellung durch Treffen mit dem deutschen Musiker THOMAS D
(u.a. Sänger der Band "DIE FANTASTISCHEN VIER") und dem Bestsellerautor JAN VAN HELSING. Lesen Sie
hier exklusive Informationen im Interview mit Anya Stössel im COVER UP! Newsmagazine.

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis:
"Eines Tages ... hatte ich mit einem Mal diesen 
Titel “Sprachmagie – Die Macht der Worte!” im 
Kopf, und in den folgenden Wochen sprudelte 
der Text förmlich aus mir heraus ... Vor vielen
Jahren war ich einmal gemeinsam mit ein paar 
Freunden bei Thomas (D) ...  Irgendwann bemerk-
te Thomas so ganz nebenbei, dass Wörter wie 
“nicht”, “kein” oder “nie” zu meiden sind, da man
bei der Verwendung dieser Wörter ständig von 
Dingen spricht, die man nicht will, statt sich auf 
das zu konzentrieren, was man will ... Eines 
Tages beschloss ich, darüber ein Buch zu 
schreiben."

Bild rechts: Autorin und Lektorin Anya Stössel 
in Indien (Copyright by Anya S.).



Dan Davis: Hallo Anya. Du hast vor einiger 
Zeit ein sehr schönes Buch mit dem Titel 
„Sprachmagie – Die Macht der Worte“ ver-
öffentlicht, welches Du „Merlin“ gewidmet 
hast. Deshalb meine erste Frage: Wer ist Mer-
lin und was waren Deine Beweggründe für 
das Buch?

Anya Stössel: Danke! Das freut mich sehr, dass
Dir mein Buch gefällt! Merlin ist mein wunder-
voller Sohn, der im Jahre 2006 das Licht dieser 
Welt erblickte und durch den ich so unendlich 
viel lernen darf. 

Ich hatte das Manuskript schon eine ganze Weile herumliegen, aber erst als mein Sohn in mein Leben kam, 
hatte ich den Impuls, dem Text den letzten Schliff zu geben und das Buch auch wirklich herauszugeben, und so 
widmete ich das Buch meinem geliebten “Merlin”.

Ich wusste schon als Kind, dass ich irgendwann ein Buch schreibe – und ich kann ohne Unterlass schreiben, 
wenn ich will –, doch ich wollte unbedingt etwas schreiben, was nicht schon hundertmal geschrieben wurde und 
das den Lesern das Leben erleichtert und gleichzeitig etwas Positives bewirkt. Ein entscheidender Teil des Lebens 
besteht meiner Meinung nach darin, unsere Talente zu entdecken und herauszufinden, was wir wirklich gut und 
gerne tun, um dann damit unser aller Dasein zu bereichern. Seit ich die Schule verlassen habe, lese ich für mein 
Leben gerne, und da ist mir irgendwann aufgefallen, wie viel in den Texten negativ formuliert wird.

Später bei meiner Arbeit als Lektorin spürte ich dann das Bedürfnis, diesbezüglich etwas zu unternehmen. Eines 
Tages – ich lebte gerade in Holland und hatte ziemlich viel Freizeit – hatte ich mit einem Mal diesen Titel “Sprach-
magie – Die Macht der Worte!” im Kopf, und in den folgenden Wochen sprudelte der Text förmlich aus mir 
heraus.

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis:
"Genau genommen ist jedes Wort ein Werkzeug. 
Wir benutzen Worte, um unsere Gedanken und 
Gefühle auszudrücken, und jedes Wort hat eine 
bestimmte Wirkung ... und wenn wir etwas 
sagen, schaffen wir damit unsere Zukunft oder
– genauer formuliert – wir ändern so unsere
Gegenwart. Wir generieren Energie, wenn wir 
Worte von uns geben, und diese Worte und un-
sere dazugehörigen Gedanken sorgen dafür, 
dass wir uns wohl fühlen oder eben nicht. Das 
hängt davon ab, was wir sagen und denken."

Dan Davis: Eine wichtigePerson, die Dich zum Schreiben des Buches inspiriert hat, ist der deutsche 
Musiker und Rapper „THOMAS D“ und zudem der Bestsellerautor JAN VAN HELSING. Kannst Du
ein paar Worte dazu sagen?

Anya Stössel: Vor vielen Jahren war ich einmal gemeinsam mit ein paar Freunden bei Thomas – das ist aller-
dings schon über zehn Jahre her. Er ist wirklich ein sehr angenehmer Mensch und super nett. Seine Texte haben
die Macht, mich immer wieder aufzubauen, zu beruhigen, zu motivieren – für mich ist er der Prinz der Poeten, 
ein echter Weltverbesserer! Ich liebe es, wie er sich für Vegetarismus und für “Bio” einsetzt! Für viele Leute ist es 
ganz wichtig, was die “Promis” so tun – die Menschen suchen verzweifelt nach guten Vorbildern –, und da ist es 
sehr bedeutend, wenn einer wie Thomas aufsteht und den Leuten ins Bewusstsein ruft, dass es wirklich auch 
anders und friedlich geht.

Links: Cover der CD " Kennzeichen D" von 
Thomas D. Anya wurde durch ein persönli-
ches Treffen mit ihm zu ihrem Buch " Sprach-
magie" inspiriert und geht in ihrem Buch
darauf ein.


Bei unserem Besuch damals saßen wir alle 
zusammen an einem großen Tisch und unter-
hielten uns. Irgendwann bemerkte Thomas so 
ganz nebenbei, dass Wörter wie “nicht”, “kein”
oder “nie” zu meiden sind, da man bei der 
Verwendung dieser Wörter ständig von Din-
gen spricht, die man nicht will, statt sich auf 
das zu konzentrieren, was man will. Ich hatte 
schon früher gehört, dass dem so ist, doch erst 
durch die Erklärung von Thomas habe ich ver-
standen, warum das so ist.  Damals habe ich in 
der Redaktion und als Lektorin für das “grow!-
Magazin” gearbeitet, und als ich eine Buchbe-
sprechung eines seiner Bücher gemacht habe 
und bei einem anschließenden Interview habe 
ich dann Jan kennengelernt.

Als ich ihn zum ersten Mal sah, habe ich ihn sogleich für immer in mein Herz geschlossen! Er hat so eine ange-
nehme Art, ist sehr intelligent, respektvoll, freundlich, humorvoll... man muss ihn einfach gern haben, wenn man
ihn kennt! (Auch wenn wir in Ernährungsfragen oft sehr unterschiedlicher Meinung sind...) Es ist kaum in Worte
zu fassen, wie viel ich durch Jan schon lernen durfte. Er ist ein toller Mensch, und ich bin sehr froh, dass ich ihn
kennenlernen durfte! Auch seinen Vater, Johannes Holey, verehre ich sehr – ein sehr angenehmer und enorm
gebildeter Mensch und dazu noch ein sehr guter Autor!

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis:
"Und genau so, wie wir mit einem Werkzeug, 
beispielsweise mithilfe eines Hammers, etwas 
Schönes bauen können, können wir auch mit 
Worten wunderschöne Energien generieren – 
oder eben alles kaputt machen! Die Wahl 
unserer Worte  hat einen großen Einfluss 
auf unsere Lebensqualität!"

Bild rechts: Anyas Sohn Merlin, dem
sie ihr Buch " Sprachmagie - Die Macht 
der Worte" gewidmet hat (Copyright by 
Anya S.).


Als Jan mich dann eines Tages als Lekto-
rin für seinen Verlag entdeckte und ich 
mich daher sehr intensiv mit der Textqua-
lität beschäftigte, fiel mir auf, wie viel ne-
gative Formulierungen in den Texten zu 
finden sind – in allen Texten –, egal ob 
Buch, Zeitung oder Werbeflyer... Darauf-
hin fing ich an, anderen Menschen beim 
Reden ganz genau zuzuhören und dabei 
auf Negativformulierungen zu achten... 
Eines Tages beschloss ich, darüber ein 
Buch zu schreiben.

Dan Davis: Du sprichst im Buch von 
„Worten als Werkzeuge“. Kannst Du 
das ein wenig näher definieren?  

Anya Stössel: Genau genommen ist jedes Wort ein Werkzeug. Wir benutzen Worte, um unsere Gedanken und 
Gefühle auszudrücken, und jedes Wort hat eine bestimmte Wirkung. Nun gibt es Worte, die mehr und andere 
die weniger bewirken – harmlose Artikel wie “der”, “die” oder “das” und eben Signalwörter wie “nie”, “nicht”,
“kein” oder “niemals”, wie ich sie in meinem Buch beschreibe. Wie gesagt hat jedes Wort eine bestimmte Wir-
kung, und wenn wir etwas sagen, schaffen wir damit unsere Zukunft oder – genauer formuliert – wir ändern so
unsere Gegenwart. Wir generieren Energie, wenn wir Worte von uns geben, und diese Worte und unsere dazu-
gehörigen Gedanken sorgen dafür, dass wir uns wohl fühlen oder eben nicht. Das hängt davon ab, was wir 
sagen und denken.

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis:
"Wir bewerten alles und jeden und verurteilen
sehr schnell alles und jeden, ohne mal erst “vor 
der eigenen Türe zu kehren”. Und es ist ziemlich 
schwierig – wie ich bei mir selbst immer wieder 
festgestellt habe –, diese Gewohnheit einiger-
maßen unter Kontrolle zu bringen."

Links: Cover des Buches " Die Kinder des neuen 
Jahrtausends" von Bestsellerautor Jan Udo Holey, 
besser bekannt unter seinem Pseudonym Jan van 
Helsing. Dies war das erste Buch, welches Anya 
für Jan lektorierte.



Da sich unsere Gedanken nur sehr schwer kontrol-
lieren lassen, habe ich mich in meinem Buch auf die 
Worte konzentriert, die wir aussprechen. Um nun 
an einem bewussteren Umgang mit Worten bezie-
hungsweise an einer positiveren Formulierung zu 
arbeiten, sind die Signalwörter sehr hilfreich, weil 
sie uns warnen und signalisieren, dass wir mal 
wieder über alles andere sprechen als über unsere 
Wünsche. Und genau so, wie wir mit einem Werk-
zeug, beispielsweise mithilfe eines Hammers etwas 
Schönes bauen können, können wir auch mit Worten 
wunderschöne Energien generieren – oder eben alles 
kaputt machen! Die Wahl unserer Worte hat einen 
großen Einfluss auf unsere Lebensqualität!

Dan Davis: Stichwort „Selbstprogrammierung“. 
Was verstehst Du darunter?

Anya Stössel: Jedem geschieht nach seinem Glau-
ben! Unsere Erfahrungen – also das, was wir erleben 
und wahrnehmen – bestimmen letztendlich, was wir 
glauben. 

Deshalb sehe ich auch kein Fernsehen und lese keine Zeitung... viel zu viel Gewalt, Angst, Oberflächlichkeit
und Lügen – das ist meiner Meinung nach alles nur “Gift” für mein Bewusstsein. Bei Kindern kann man das ganz 
deutlich sehen. Alles, was sie sehen, hören und wahrnehmen, nehmen sie erstmal für wahr, und oft realisieren wir 
erst als Erwachsene – manche wohl auch nie... – wie viel Schwachsinn man uns eingetrichtert hat. Auch darüber 
möchte ich gerne ein Buch schreiben, sobald ich die Zeit dafür finde.

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis:
"Jedem geschieht nach seinem Glauben! Unsere 
Erfahrungen – also das, was wir erleben und 
wahrnehmen – bestimmen letztendlich, was wir 
glauben. Deshalb sehe ich auch kein Fernsehen 
und lese keine Zeitung... Viel zu viel Gewalt, Angst,
Oberflächlichkeit und Lügen – das ist meiner 
Meinung nach alles nur “Gift”  für mein 
Bewusstsein."

Es macht durchaus Sinn, wenn wir uns über unsere Glaubensmuster – also unsere “Programmierungen” und 
Gewohnheiten – Gedanken machen und überprüfen, inwieweit sie uns schaden oder nutzen; also die Überzeu-
gungen überprüfen und das, wovon wir dann wirklich selbst überzeugt sind beibehalten und den Schwachsinn 
“löschen” oder ändern und durch sinnvollere ''Programme” ersetzen.

Bild rechts: Das Buch " Prinzessin Salomejka und 
der Apfel des Lebens" von Dan Davis (mit Illustra-
tionen von Florian Mast), welches ebenfalls von
Anya Stössel lektoriert wurde.

Dan Davis: Neben Deiner Arbeit als Autorin bist
Du auch Lektorin und hast zum Beispiel von mir 
die Bücher „Nationale Sicherheit – Die Verschwö-
rung“ und „Prinzessin Salomejka und der Apfel
des Lebens“ lektoriert. Seit wann arbeitest Du in 
diesem Beruf und wie kam es dazu?

Anya Stössel: Als ich damals in der Redaktion für
das “grow! Magazin” gearbeitet habe, habe ich in 
den Texten ganz viele Fehler gefunden und hatte ab
da den Lektorinnen-Job. Eines Tages hat mir Jan sein 
Manuskript von seinem damals neuesten Buch “ Die 
Kinder des neuen Jahrtausends” geschickt und mich 
gebeten, ihm meine Meinung dazu zu sagen. Ich fand
es toll, allerdings fand ich auch sehr viele Fehler, die
ich dann für ihn notierte. Seitdem gehen alle Manus-
kripte erst noch einmal zu mir, bevor sie in Druck 
gehen... und ich liebe es, ihm bei seinen Büchern zu 
helfen. Wir machen das jetzt schon seit über zehn
Jahren, und ich freue mich immer schon riesig auf
das nächste Buch. Er bringt durchweg interessante 
Bücher auf den Markt, von denen man sehr viel 
lernen kann. 

“Der verhängnisvollste Irrtum unserer Zeit” von Rudolf Passian und “Politisch Unkorrekt” von Jan van Helsing
& Co. sind derzeit meine Lieblingsbücher vom Amadeus-Verlag. Wie gesagt sehe ich kein Fernsehen, und ich lese
auch keine Zeitung – ich fühle mich wesentlich besser informiert durch diese Bücher.

Dan Davis: Du bemängelst in Deinem Buch "Sprachmagie", dass wir so viel negativ formulieren, auf 
diese Weise uns zuweilen selbst ein Bein stellen. Kannst Du ein Beispiel geben?

Anya Stössel: Wenn wir zum Beispiel sagen: “Hoffentlich regnet es heute nicht” – Was haben wir dann im 
Kopf? Regen! Sinnvoller ist, wenn wir uns Sonne wünschen und sagen: “Für heute wünsche ich mir Sonnen-
schein!” Allerdings gibt es selbstverständlich noch jede Menge andere Menschen mit Wetterwünschen, die auch 
fleißig Energien generieren – da zählt natürlich die Summe...

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis
über die "9/11"-Terroranschäge in den USA:
"Ich denke, dass das (neben unserem Finanz-
system und einigen anderen Gemeinheiten) 
eine der größten Verarschungen – entschul-
dige! – Betrügereien unserer Zeit war, ein 
“schönes” Beispiel dafür, dass wir für die 
Machthabenden nur billige Sklaven sind, die 
jene nur zu gerne kontrollieren wollen. Ich 
denke, inzwischen sind im Bezug auf diese 
Geschichte so viele “Ungereimtheiten” be-
kannt, dass nun auch der Letzte begriffen 
haben sollte, dass da etwas nicht “mit rechten 
Dingen” zuging."

Oder wenn jemand beispielsweise ständig darüber nachdenkt und sich wünscht, dass seine Freundin ihn nicht 
verlässt, dann hat er im Grunde ständig das Bild des Verlassenwerdens im Kopf. Immer wieder nährt er den 
Gedanken, dass er verlassen wird. Da ist die Chance groß, dass das dann auch irgendwann tatsächlich eintrifft. 
Wir sind eben schöpferische Wesen! Sinnvoller ist es, sich eine glückliche Beziehung zu wünschen und davon zu 
träumen, denn unsere Gedanken und vor allem unsere Erwartungen realisieren sich.

In meinem Buch zeige ich dem Leser einen einfachen Weg, genau daran zu arbeiten, um die Wortwahl und 
Ausdrucksweise zu optimieren und so wünschenswerte Ergebnisse beziehungsweise Erlebnisse zu kreieren.

Links: Das Buch "Nationale Sicherheit - Die 

Verschwörung" von Dan Davis, welches eben-

falls von Anya Stössel lektoriert wurde.




Dan Davis: Wird es in absehbarer Zeit ein 
weiteres Buch von Dir geben?

Anya Stössel: Ich arbeite an mehreren Büchern, 
wobei offen ist, wann sie dann mal erscheinen. 
Im Moment bin ich “hauptberuflich” mit der 
Erziehung meines Sohnes beschäftigt, was wie-
derum mindestens ein weiteres Buch über das 
Thema Erziehung und artgerechte Ernährung 
gibt. Ein zweites "Sprachmagie”- Buch kommt 
auch irgendwann. In den letzten Jahren ist mir 
aufgefallen, dass unsere Sprache sehr gewaltvoll
ist. Ich sage nur: Ich “kriege”, Du “kriegst”, wir 
alle wollen viel zu viel “kriegen”..., wollen wir 
doch in Wahrheit Frieden erleben! Dann sind wir 
den ganzen Tag (und mitunter sogar noch nachts) 
unermüdlich am Urteilen. Wir bewerten alles und 
jeden und verurteilen sehr schnell alles und jeden, 
ohne mal erst “vor der eigenen Türe zu kehren”. 

Und es ist ziemlich schwierig – wie ich bei mir selbst immer wieder festgestellt habe –, diese Gewohnheit 
einigermaßen unter Kontrolle zu bringen. Ein weiteres Buch, an dem ich zur Zeit arbeite, ist “Bewusst(er) leben!”, das ja auch schon hier und da angekündigt wurde. Es umfasst alle möglichen Bereiche und soll den Leser anre-
gen und helfen, seine Glaubensmuster und Angewohnheiten zu überdenken. Im Moment bin ich erstmal mit der 
Übersetzung von “Sprachmagie” ins Englische beschäftigt. Wann das nächste Buch in Druck geht, entscheidet 
sich irgendwann mal ganz spontan. Auf meiner Internetseite www.merlin-versand.com ist es dann sicherlich zu 
finden. Zur Zeit sind wir noch voll und ganz damit beschäftigt, uns an unser neues Leben in Indien zu gewöhnen. 
Ich liebe dieses Land!  

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis:
"Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg 
auch keinem anderen zu!” hat hoffentlich jeder 
schon einmal gehört... Oder für die Christen 
unter uns: “Liebe Deinen Nächsten wie Dich 
selbst!” Wenn wir uns daran halten, wandeln 
wir diesen Planeten zum Planeten der Liebe. 
Im Grunde ist es so einfach!"
                               

Rechts: War 9/11 ein " Inside-Job"? Anya 
Stössel teilt mit einer wachsenden Anzahl
von Menschen entgegen der "Aufklärungs-
politik" der Massenmedien weltweit die 
Ansicht, dass dem so ist.



Dan Davis: War 9/11 ein„Inside Job“? 
Was denkst Du?

Anya Stössel: Das hast Du aber nett for-
muliert! Ich denke, dass das (neben unse-
rem Finanzsystem und einigen anderen 
Gemeinheiten) eine der größten Verar-
schungen – entschuldige! – Betrügereien 
unserer Zeit war, ein “schönes” Beispiel 
dafür, dass wir für die Machthabenden 
nur billige Sklaven sind, die jene nur zu 
gerne kontrollieren wollen. 

Ich denke, inzwischen sind im Bezug auf diese Geschichte so viele “Ungereimtheiten” bekannt, dass nun auch 
der Letzte begriffen haben sollte, dass da etwas nicht “mit rechten Dingen” zuging. In “Politisch Unkorrekt” gibt
es auch dazu ein sehr interessantes Kapitel. Seit diesem “Zwischenfall” sind weltweit so viele Gesetze geändert 
worden, die unsere Freiheit weiter einschränken, und “die Herrschenden” haben endlich wieder die Legitimation, 
hier und da ein bisschen zu “kriegen”...

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis:
"Wenn mich heute jemand fragt, warum ich 
kein Fleisch esse, antworte ich meistens mit 
einer Gegenfrage: “Und – warum isst Du 
Fleisch?? Gibt es da irgendeinen sinnvollen 
Grund dafür?” Und außer “weils schmeckt” 
kommt da nicht viel. Na ja, und “schmecken” 
kann das wohl nicht so toll, wenn man bedenkt, 
wie viele Verarbeitungsschritte und Gewürze 
notwendig sind, um das Zeug überhaupt
“genießbar” zu machen..."

Dan Davis: In Deinem Buch schreibst Du, man soll seine Mitmenschen so behandeln, wie man selbst
auch behandelt werden möchte. Das bringt mich zu einer entscheidenden Frage. Sollten nicht unsere 
gewählten Politiker ein Mindestmaß an Verantwortung besitzen, bevor sie überhaupt für ein solches 
Amt in Frage kommen? Denn in der Realität sind diese STAATSFÜHRER ja – im Gegensatz zu vielen 
ihrer Mitbürger – im eigenen Leben nicht mal in der Lage, die grundsätzlichsten Laster abzulegen. Ich 
rede von Drogenkonsum (Alkohol, Tabak, etc), Bestechlichkeit, Fleischkonsum und vieles andere. 
Sollten diese als STAATSFÜHRER gewählten Personen aber nicht ein VORBILD für das Volk sein, 
und wäre die Welt nicht unter Umständen eine bessere, wenn Politiker und Entscheidungsträger zum 
Beispiel Veganer oder Vegetarier sein müssten, um für diese Ämter überhaupt in Frage zu kommen, frei
von verharmlostem Drogenkonsum wie Tabak und Alkohol, die nach Jahrzehnte langem Konsum auch 
bei diesen ihre Folgeschäden hinterlassen? Nicht aus Sicht eines Moralapostels, keine Frage bin auch 
ich alles andere als perfekt, aber um eben in solche Positionen, die zuweilen über Krieg und Frieden 
entscheiden, eben Menschen vor sich zu wissen, die eine gewisse geistige Reife leben, auch wenn das
Volk zuweilen im Gesamten noch etwas hinterherhinkt?

Anya Stössel: “Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu!” hat hoffentlich jeder
schon einmal gehört... Oder für die Christen unter uns: “Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!” Wenn wir uns 
daran halten, wandeln wir diesen Planeten zum Planeten der Liebe. Im Grunde ist es so einfach!

Das mit den Staatsführern ist doch im Grunde dasselbe wie bei unserer Konsumpolitik. Solange wir diese Dep-
pen “wählen” sind wir ja irgendwie selbst schuld an dem Dilemma. Wenn es keine akzeptablen Kandidaten gibt, 
sollten wir vielleicht lieber ein dickes “ungültig” auf unseren Stimmzettel schreiben, um auszudrücken, dass wir 
schon gern wählen würden, wenn es akzeptable Kandidaten gäbe.

Solange wir uns alles gefallen lassen, haben wir es wohl nicht besser verdient... Das ist wie mit dem Essen.
Solange wir jeden Dreck essen und für das verdreckteste Wasser auch noch viel Geld hinlegen, wird es uns 
weiterhin angeboten. Wenn wir das boykottieren und einfach kein Geld mehr dafür hergeben, ändert sich die 
Situation ziemlich schnell. Leider sind (zumindest die meisten) Menschen käuflich und entscheiden sich sehr oft 
für die billigste Lösung, ohne groß über die weitreichenden Folgen ihres Handelns nachzudenken. Oft kauft der 
Verbraucher lieber das billige, genmanipulierte und pestizidverseuchte Produkt und schlechtes Wasser in Plastik-
flaschen, statt die etwas teurere Bio-Alternative zu bezahlen und damit etwas für eine bessere Welt zu tun. Für 
das Auto gibt es dann allerdings den besten und teuersten Sprit, damit das Auto auch ja “lange lebt”...

Die Sache mit dem Fleischkonsum ist ein gutes
Beispiel dafür, wie sehr wir geprägt werden durch
das, was wir glauben. Man hat uns als Kind erzählt, 
wie wichtig und gesund das Essen von Fleisch ist, 
also glauben die meisten – zumindest unbewusst – 
dieses alte Märchen. Als ich im Jahre 1995 Vegetarier 
wurde, haben die Leute mir noch erzählt, dass ich 
dann wohl bald sterben würde, weil mir ja jetzt ach
so viele Vitamine und Mineralstoffe fehlen würden. 
Es ist ja heute noch so, dass man eine Riesendiskus-
sion am Hals hat, sobald einer mitbekommt, dass 
man kein Fleisch isst. Wenn mich heute jemand fragt, 
warum ich kein Fleisch esse, antworte ich meistens 
mit einer Gegenfrage: “Und – warum isst Du Fleisch?? 
Gibt es da irgendeinen sinnvollen Grund dafür?” Und 
außer “weils schmeckt” kommt da nicht viel. Na ja, 
und “schmecken” kann das wohl nicht so toll, wenn 
man bedenkt, wie viele Verarbeitungsschritte und 
Gewürze notwendig sind, um das Zeug überhaupt
“genießbar” zu machen...

Aber das Fernsehen wäscht auch diesbezüglich den 
Leuten das Gehirn und redet ihnen ein, was sie alles 
brauchen. Ich finde es eine ziemlich barbarische An-
gelegenheit, Tiere erst fett zu mästen, um sie dann 
anschließend brutal zu ermorden, nur um dann ein 
Stück Kadaver auf dem Teller zu haben... Tiere sind
meine Freunde, und meine Freunde ess ich nicht! 

Aber ich bin gewöhnt, dass viele Menschen die Din-
ge anders sehen als ich. Gerade beim Thema Ernäh-
rung habe ich eine ziemlich unpopuläre Einstellung... 

Ich bin ein absoluter Rohkostfanatiker und der Meinung, dass es für unsere Gesundheit (und auch für den 
Planeten) am besten ist, wenn wir unsere Nahrung so verzehren, wie die Natur oder “Gott” (oder wer auch im-
mer) sie geschaffen hat. So halten es ja auch alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten, die interessanterweise 
überhaupt keine Probleme haben mit unseren so genannten “Zivilisationskrankheiten”. Die Nahrung, die “Gott” 
uns gibt, können wir Menschen echt nicht "besser” machen – das ist alles perfekt, wie es ist. Auch hier sind unsere 
verkorksten Geschmacksnerven oder die lieben Gewohnheiten das einzige “Argument” für thermisch behandelte 
Nahrung.

Entschuldige, ich schweife ab, zurück zu Deiner Frage: Ja, ich glaube, dass es auf jeden Fall besser für uns ist, 
wenn unsere Entscheidungsträger Vegetarier und Veganer sind... Da bin ich völlig Deiner Meinung. Die Ent-
scheidung zum Vegetarismus hat sehr viel mit Bewusstsein zu tun – zumindest bei den meisten. In der Politik
ist es wie überall bei den Menschen: Die meisten können nicht gut mit Macht umgehen! Für viele Menschen gilt: 
Gib ihnen Macht,  und sie missbrauchen sie. Die meisten nutzen ihre Macht leider nicht immer zum Besten aller, 
sondern meistens einzig und allein zur persönlichen Bereicherung. Die meisten können überhaupt nicht gut mit 
Macht umgehen, und die, die es doch können, sind meist sehr bewusste Menschen. Daher denke ich auch, dass
jene am ehesten unter den Vegetariern und Veganern zu finden sind. In gewisser Weise glaube ich, dass die 
meisten Vegetarier mit ihrer Macht besser umgehen können, denn sie entscheiden sich ja zum Großteil ganz 
bewusst dafür, sich verantwortungsvoller zu verhalten. Und das ist natürlich etwas, was wir in der Politik 
auch gerne sehen möchten!

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis:
"Tiere sind meine Freunde, und meine Freunde
ess ich nicht! ... Da bin ich völlig Deiner Meinung. 
Die Entscheidung zum Vegetarismus hat sehr 
viel mit Bewusstsein zu tun – zumindest bei den 
meisten. In der Politik ist es wie überall bei den 
Menschen: Die meisten können nicht gut mit 
Macht umgehen! Für viele  Menschen gilt: Gib 
ihnen Macht, und sie missbrauchen sie."

Ist denn irgendein entscheidender Politiker Vegetarier? Ich weiß es gar nicht! Ich beschäftige mich nicht so viel 
mit der offiziellen Tagespolitik, da ich glaube, dass das sowieso nur ein einstudiertes Theaterstück ist und ein 
elendes Gauklerspiel. Ich mache lieber selbst Politik durch mein Verhalten, wie eben zum Beispiel durch die 
Entscheidung, Vegetarier zu sein. Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind sehr schön beschrieben in dem 
Buch “Vegetarisch leben” von ARMIN RISI und RONALD ZÜRRER   – das würde jetzt wirklich den Rahmen 
dieses Interviews sprengen. Auch die Entscheidung, atomfreien Strom zu kaufen, beeinflusst die Politik positiv; 
genauso wie die Entscheidung, nur noch Bio-Produkte zu kaufen und damit gleich in einem der Gentech-Indus-
trie eine deutliche Absage zu erteilen. Es sind die vielen kleinen täglichen Entscheidungen und Handlungen der 
“Verbraucher” und “Konsumenten”, die letztendlich die wahre Politik bestimmen... Und da kann ein jeder bei 
sich selbst beginnen.

Dan Davis: Wäre Sprachmagie nicht auch eine interessante Pflichtlektüre für Politiker und Entschei-
dungsträger? Denn wenn ich Deine Inhalte mit tatsächlich gegebenen Interviews von STAATSFÜH-
RERN, wo zuweilen ja eh jedes Wort von verfeindeten Staaten auf die Goldwaage gelegt wird, ver-
gleiche, dann scheint sich dort kaum jemand mit dem Thema befasst zu haben.

Anya Stössel: Können die denn überhaupt lesen? Sorry, wenn ich mir so manche Staatsverträge und Abkommen 
ansehe, zweifel ich schon manchmal daran... Ja, auf jeden Fall sollten die alle mein Buch lesen! Das kann helfen!  

Und doch haben die meisten, die offiziell etwas zu sagen haben, in Wirklichkeit ja doch nichts zu melden, sodass 
die Handlungsmöglichkeiten sehr begrenzt sind. Wer wirklich etwas Wichtiges ändert, fliegt im hohen Bogen raus 
oder hat plötzlich irgendeinen Skandal am Hals – oder schlimmeres...

Dan Davis: Dein Lieblingsbuch zur Zeit? 
Dein Lieblingsfilm?

Anya Stössel: Mein Lieblingsbuch heißt “80/10
/10-Diet” von Dr. Douglas Graham, allerdings 
gibt es das meines Wissens nur im Englischen –
ein wundervolles Buch, ein Wissensschatz zum 
ThemErnährung. “Heile dich selbst” von 
Markus Rothkranz geht ein bisschen in die Ri-
chtung – das gibt es dann auch in Deutsch –, 
doch Dr. Graham ist wesentlich wissenschaft-
licher.

Im Deutschen ist mein Lieblingsbuch schon 
seit vielen Jahren “Die Prophezeiungen von 
Celestine” von James Redfield, und zur Zeit 
lese ich gerade “Das Teenager-Befreiungs-
Handbuch” von Grace Llewellyn, das mir 
ausgesprochen gut gefällt. Ich liebe Bücher, 
und es gibt so viele tolle Bücher, von denen 
man so viel lernen kann...

Mein Lieblingsfilm? “Der Wunderapostel” 
und natürlich die Vorträge von Douglas Gra-
ham, die es auch auf DVD gibt. “K-PAX” fin-
de ich auch toll – ein klasse Film! Der Film, den
ich in den letzten Jahren am häufigsten gesehen
habe ist “The Law of Attraction in Action” 
(Abraham-Channelings) von Esther und Jerry
Hicks – den kann ich mir immer wieder an-
sehen!

Dan Davis: Kennt "Thomas D" Dein Buch „Sprachmagie“?

Anya Stössel: Das ist möglich; ich habe ihm damals ein Exemplar nach Hause geschickt, als die erste Auflage 
gedruckt war, ob er es allerdings gelesen hat, ist eine andere Frage. So machtvolle Schöpfer wie er haben oft nur 
wenig Zeit übrig, um zu lesen.

Dan Davis: Was würdest Du als erstes ändern, wenn Du Bundeskanzlerin wärst?

Anya Stössel: Als allererstes würde ich Freilernen und Homeschooling legalisieren und den deutschen Schul-
zwang abschaffen. So rückständige Gesetze gibt es fast nur noch in Deutschland... Die Schule selbst hat auch 
einige Änderungen nötig, zum Beispiel würde ich ein Fach “Ernährungswissenschaften” einführen, in dem die 
Kinder darüber aufgeklärt werden, was sie zu sich nehmen (sollten) und was das mit ihrem Körper macht.

Eine vernünftige Drogenpolitik braucht es auch schon lange. Es ist schwer verständlich, dass Kiffer in Deutsch-
land immer noch derart kriminalisiert werden – teilweise sehr harte Strafen auferlegt bekommen, Ruf, Job und 
Familie oder Wohnung verlieren –, während Menschen, die betrunken sind, Strafmilderung bekommen und man 
an jeder Ecke Zigaretten kaufen kann... Und am liebsten würde ich den Metzgerberuf abschaffen. Wenn jemand 
Fleisch essen will, sollte er das Tier auch selbst jagen und umbringen. Das würde den Fleischkonsum um einiges 
reduzieren...

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis
auf die Frage, was sie ändern würde, wenn
sie Bundeskanzlerin wäre:
"Als allererstes würde ich Freilernen und Home-
schooling legalisieren und den deutschen Schul-
zwang abschaffen ... Und am liebsten würde ich 
den Metzgerberuf abschaffen. Wenn jemand 
Fleisch essen will, sollte er das Tier auch selbst 
jagen und umbringen. Das würde den Fleisch-
konsum um einiges reduzieren..."

Die Agrarwirtschaft würde ich auch revolutionieren und “Bio” als Standard einführen und den “konventionel-
len” Anbau beenden – dann hat sich auch endlich das lästige Thema GentechFood erledigt. Und natürlich würde 
ich den Atomkraft-Wahnsinn stoppen und... ach ja, es gibt so viel zu tun...

Na, ich würde einfach zu vieles ändern... das haben “die Machthaber” nicht so gerne... als Bundeskanzlerin wer-
den “die” mich wohl kaum einsetzen... aber ich steh auch nicht so sonderlich gerne im Rampenlicht. Da arbeite ich 
lieber an ein paar guten Büchern, um diejenigen zu erreichen, die auch wirklich etwas zum Guten ändern wollen...

Bild links: Frankfurter Buchmesse 

2001 - v.l. Leser, Buchautor Stefan 

Erdmann, Verlagslektorin Anya 

Stössel und Jan Udo Holey (Jan 

van Helsing).



Dan Davis: Deine Freude des 
Monats?

Anya Stössel: Oh, da gibt es meh-
rere, da kann ich mich schwer ent-
scheiden...

Hanuman kann endlich seinen Na-
men schreiben! 

Wir sind letztes Jahr umgezogen nach Indien, und ein guter Freund von mir, Hanuman (32), der niemals das 
Lesen gelernt hat, verriet mir irgendwann, dass er gerne Schreiben lernen will. Also üben wir jetzt schon seit 
einiger Zeit, und seine Buchstaben werden immer schöner. Vor einigen Tagen hat er mir stolz gezeigt, dass er 
jetzt (ohne abzugucken!) seinen Namen schreiben kann. Darüber freue ich mich riesig! Jetzt lernt er gleichzeitig 
mit dem ältesten seiner drei Kinder (seine 6-jährige Tochter geht seit Kurzem zur Schule) das Schreiben.

Die Regenzeit hat begonnen! Das freut mich auch sehr, denn den Monsun einmal ganz zu erleben, ist für mich 
ziemlich spannend. Es ist faszinierend zu sehen, wie auf einmal alles grünt und blüht. Die Kühe, die hier überall 
frei herumlaufen und monatelang verzweifelt auf Futtersuche waren, sind total glücklich, dass jetzt praktisch 
überall was zum Fressen wächst.

Vor ein paar Tagen habe ich mit meinem Sohn auf dem Markt einen Feigenbaum entdeckt. Den haben wir uns 
schon lange gewünscht, und jetzt haben wir endlich einen in unserem Garten.

Anya Stössel im Interview mit Dan Davis
auf die Frage, was sie ändern würde, wenn
sie Bundeskanzlerin wäre:
"Na, ich würde einfach zu vieles ändern... das 
haben “die Machthaber” nicht so gerne... als 
Bundeskanzlerin werden “die” mich wohl kaum 
einsetzen... aber ich steh auch nicht so sonderlich
gerne im Rampenlicht. Da arbeite ich lieber an ein 
paar guten Büchern, um diejenigen zu erreichen, 
die auch wirklich etwas zum Guten ändern
wollen..."

Und die Mangos sind auch endlich reif! Wir sind absolute Mango-Fans, eine meiner liebsten Früchte, und zur 
Zeit reifen hier überall die Mangos, und auch die in unserem Garten sind endlich reif, nachdem wir jetzt ein 
halbes Jahr unseren Baum beobachtet und uns auf leckere Mangos gefreut haben!

Dan Davis: Vielen Dank Anya für Deine ausführlichen Gedanken und Informationen. Bis bald…

Anya Stössel: Zum Abschied möchte ich gerne noch etwas zum Nachdenken zum Besten geben:

80% der gesamten Getreideproduktion der Welt dient als Viehfutter.

Um 12% müsste der Fleischkonsum weltweit sinken, um mit dem eingesparten Futtergetreide die ganze Welt
zu ernähren.

Wer sich seiner Fehler schämt, macht sie zu Verbrechen.

Wer aus ihnen lernt, verwandelt sie in Stufen. (Konfuzius).


(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 12.07.2012)

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