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DAN DAVIS
 

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Dan Davis im Interview mit ATROCITY
Sänger Alex über ATROCITY, "Atlantis", Rechts / Links, 
Musik, Überwachungsstaat, Dita von Teese & mehr

Dan Davis befragt Sänger Alex-
ander Krull von ATROCITY zur
aktuellen CD "After the Storm" ,
auf der auch seine Schwester
Yasmin  als Co-Sängerin zu hör-
en ist. Dies hat erneut zu einem
grandiosen Ergebnis geführt. 
Atrocity gehört seit  Jahren zu
den beliebtesten deutschen Me-
talbands, die ihren Ursprung
einst im Death Metal hatten,
um sich dann auf einzigartige
Weise auf andere Wege zu be-
sinnen, ohne jemals ihre Wur-
zeln zu verleugnen. Alex spri-
cht über Fukushima und Atlantis.
Wie denkt er über den stetigen 
Ausbau des Überwachungsstaa-
tes? Dies und mehr jetzt hier!

Links: CD "Werk 80 II" von Atrocity
 mit Dita von Teese auf dem Cover 
(erreichte  im Jahr 2008 Platz 19 der 
deutschen Album-Charts).

Die Metal-Band ATROCITY schafft es immer wieder, neue Akzente zu setzen. Die aktuelle CD "After the 
Storm" ist hierfür das beste Beispiel. 

Sänger Alexander Krull (der ganz nebenbei noch bei der Band LEAVES` EYES mit der Sängerin Liv Kristine
die derzeit ihre aktuelle CD "Meredead"  / Deutsche Album-Charts Stand 5.5.2011 auf Platz 32, veröffentlichten, 
musiziert) geht gegenüber Dan Davis auf das aktuelle Weltgeschehen sowie die extravagante Performerin Dita 
von Teese ein, die als Model auch die CD "Werk 80 II" der Band ziert. Sowie auf die Versuche einiger in der 
Vergangenheit, die Band in die rechte Ecke zu drängen, worauf Atrocity unter anderem auf dem Festival in 
Wacken mit der Zertrümmerung eines großen Hakenkreuzes reagierten. Und wie steht Alex zur aktuellen 
Debatte über Atomenergie? Dies und vieles mehr jetzt hier im Interview:

Alexander Krull im Interview mit Dan Davis:
"So wie es aussieht gibt es immer weniger 
Leute, die sich daran stören, dass man mit ihren 
Daten hausieren geht und Geschäfte macht. Da 
werden treudoof bei irgendwelchen Bonus-
karten, Gewinnspielen usw. sämtliche Details 
freigeben. Von Big Brother-Shows angefangen 
bis Facebook gibt es genügend Bereitwillige, die 
ihr Privatleben nach außen kehren, um im 
Blickpunkt zu stehen."

Rechts: Yasmin und Alex von Atrocity
(by Atrocity).

Dan Davis: Hallo Alex. Erst mal herz-
lichen Glückwunsch zur aktuellen CD 
„AFTER THE STORM“ feat. YASMIN.
Man hat das Gefühl, Ihr versucht bei
jeder CD Euch gewissermaßen selbst 
neu zu erfinden. Wie würdest Du die 
Musik von „After the Storm“ jenen
beschreiben, die die CD noch nicht 
kennen? 

Alex: Erst einmal Dankeschön für die
Blumen! Für einen Außenstehenden ist
die Umschreibung Ethno meets Metal 
vielleicht gar nicht so verkehrt. Denn 
hier treffen tatsächlich zwei musikali-
sche Welten aufeinander.

Dan Davis: Wie lange habt ihr an
dem Album gearbeitet und siehst 
Du hinter dieser Stilrichtung Deine
neue Passion oder mehr ein musika-
lisches Projekt mit Deiner Schwester?

Alex: Die Idee mit meiner Schwester 
Yasmin irgendwann einmal ein Folge-
album zu machen, hatten wir schon in 
der Zeit, als wir „Calling The Rain“ 
1995 veröffentlicht haben. Das Kon-
zept ethnische Weltmusik mit Metal 
zu kombinieren hatte uns damals schon 
sehr gut gefallen und der Reiz wieder 
so eine zeitlose Scheibe wie jetzt mit 
„After the Storm“ aufzunehmen, war 
permanent vorhanden.

So haben wir über die Jahre hinweg Songideen dazu komponiert und bei unserer Unterzeichnung mit Napalm
Records war das auch schon ein Bestandteil des Vertrags. Yasmin hat zudem eine Ausnahmestimme, und ihre
orientalischen Wurzeln, wir haben zwei verschiedene Väter, lassen ihren authentischen Gesang deshalb auch so
exotisch und originell klingen. Also Grund genug, ein weiteres musikalisch interessantes Projektalbum mit
ATROCITY zu machen.

Alexander Krull im Interview mit Dan Davis:
"Ich denke, es geht neben der Überwachung 
vielmehr um die Kategorisierung der Menschen
als Konsumobjekt: Wie kann ich aus Bürger XY 
am besten Kohle rausziehen. Ein Profil wird aus 
sämtlichen Daten und Informationen über die 
Person erstellt ... und du fragst dich, woher 
haben die eigentlich meine Daten?"

Dan Davis: Ihr habt ja irgendwann mal im Bereich Death Metal angefangen, um dann irgendwie
Eure Nische zu erschaffen. Trotzdem legt Ihr auch ein großes Interesse für andere Musiker an den
Tag, was an der Vielzahl von großartigen Cover-Versionen (von FADE TO GREY über Songs von
AHA, TEARS FOR FEARS bis zu LILI MARLEEN) reicht. Ist es bei diesen mehr die Verehrung 
der Künstler / des Songs oder die Idee, es besser zu machen?

Links: Cover der CD "Werk 80" von
Atrocity (erreichte Platz 33 der deut-
schen Album-Charts).


Alex: Wir wollten mit ATROCITY von 
Beginn an alles andere als eine typische
Metal-Combo sein. Die Idee andere
Songs und gleichzeitig auch anderer
Stilrichtungen neu zu interpretieren ist 
auch nur ein Teil davon. Für uns geht 
es vorrangig um die musikalische He-
rausforderung innerhalb unserer mu-
sikalischen Ideen. Vor Werk 80 wusste 
eigentlich niemand, wie es klingen wür-
de, wenn eine Metalband wie ATRO-
CITY 80er Hits neu einspielt. Das hatte
uns musikalisch gereizt, und gleichzeitig 
war es auch das Ziel den Spirit der Son-
gs nicht etwa zu ignorieren, sondern zu
erweitern bzw. neu auszulegen. Bei Werk
80 II kam ja dann noch Orchester und 
Chor hinzu, was von den Arrangements 
zudem recht aufwändig war. 

Es gibt sehr viele Metal Fans, die, wie wir selbst, bei den Originalen z.B. harte Gitarren vermisst haben, und sie
sich so den Songs eher verschlossen hatten. Darum etwas besser zu machen geht es mit Sicherheit nicht, denn
Musik ist immer Geschmackssache. Es gibt bestimmt genauso viele Befürworter wie auch Gegner unserer
Versionen (lacht).

Alexander Krull im Interview mit Dan Davis:
"Wir wollten mit ATROCITY von Beginn an alles 
andere als eine typische Metal-Combo sein ... 
Für uns geht es vorrangig um die musikalische
Herausforderung innerhalb unserer 
musikalischen Ideen."

Dan Davis: Wird euch das Thema „Cover-Songs“ auch in Zukunft beschäftigen und ein Teil
von ATROCITY sein?

Alex: Im Moment konzentrieren wir uns auf ganz andere Dinge. Im Hause ATROCITY geht es ja immer weiter. 
Als die Werk 80 II abgeschlossen war, hatten wir ja schon mit Yasmin das neue Album „After the storm“ ausge-
heckt und seither auch nichts mit Fremdkompositionen mehr im Sinne gehabt.

Bild oben: Die Band Atrocity feat. Yasmin (by Atrocity).

Dan Davis: Was für Musik hörst Du privat derzeit am liebsten?

Alex: Ich höre mir gerne sowohl neuere Alben wie auch alte Klassiker an. Und die Spannbreite liegt irgendwo 
zwischen extrem harter Musik und extrem atmosphärischen, teils auch eher ruhigen Sachen. Wahrscheinlich liegt 
es daran, dass ich persönlich sehr auf Dynamik, Kontraste, Emotionalität und Bewegung in der Musik stehe. Mit 
durchschnittlichem Zeugs kann ich nicht viel anfangen. Das war schon immer so.

Alexander Krull im Interview mit Dan Davis
über
 Atlantis / Mythos oder Wahrheit:
"Ich denke hingegen, dass man das nicht so
einfach abtun kann. Man nehme nur die 
ganzen Sintflut-Legenden, die es unabhängig 
voneinander in den verschiedensten Kulturen
und Religionen gibt. Die Kultur der Mayas und 
Azteken beruhte beispielsweise darauf, aus 
einem untergegangen Reich entstammt zu 
sein. Leider hat ja die Christianisierung fast 
alles an Wissen der Mayas vernichtet."

Dan Davis: Ihr habt im Jahr 2004 ein Album mit dem Titel ATLANTIS herausgebracht. Denkst 
Du Atlantis hat tatsächlich mal existiert oder ist es nur ein Mythos ohne Hintergrund?

Bild rechts: Cover der CD "Atlantis"
von Atrocity.


Alex: Witzig, gestern haben wir im
Tourbus noch die Diskussion über
„Atlantis“ geführt. Wir haben eine
Lichttechnikerin aus Holland, die
auch noch bei Ausgrabungen mitar-
beitet und das Ganze natürlich rein wissenschaftlich sieht. Da es keine eindeutigen, faktischen Beweise
bzw. einen genauen Fundort von
Atlantis gibt, ist es natürlich für die Wissenschaft eher Mythos als reale Geschichte. Klar! Ich denke hinge-
gen, dass man das nicht so einfach 
abtun kann. Man nehme nur die
ganzen Sintflut-Legenden, die es unabhängig voneinander in den ver-
schiedensten Kulturen und Religio-
nen gibt. Die Kultur der Mayas und Azteken beruhte beispielsweise da-
rauf, aus einem untergegangen 
Reich entstammt zu sein. 

Leider hat ja die Christianisierung fast alles an Wissen der Mayas vernichtet. Eventuelle Erkenntnisse des Ur-
sprungs der Kultur gingen somit natürlich auch verloren. Wie man heutzutage aber sehen kann, ist die Auslö-
schung einer zivilisierten Welt durch eine Naturkatastrophe nicht ausgeschlossen. Die Dinosaurier wurden 
genauso durch eine Naturkatastrophe bzw. einen Kometeneinschlag zum Aussterben verdammt. Hinter solch 
einem Mythos wie Atlantis steckt vielleicht vielmehr Wahrheit, als man denkt. Troja wurde Jahrhunderte lang 
bis zu seiner Entdeckung als Mythos abgetan. Ich persönlich könnte mir eine Verbindung zur Megalithenkultur 
vorstellen.

Alexander Krull im Interview mit Dan Davis
zum Thema Atomkraft und deren Gefahren:
"Eine Aneinanderreihung unglücklicher Um-
stände reicht doch eigentlich schon aus, um 
zu zeigen, wie verletzbar wir als Menschen 
geworden sind. Und das auch noch durch 
unsere eigenen hochtechnisierten „Errungen-
schaften“! Die wir zudem selbst nicht kontrol-
lieren können und deren Risiken wir in Kauf 
nehmen. Zumindest sieht das die Politik ja so. 
Für mich ist das völlig unverantwortlich, von 
einem kalkulierbaren Risiko zu sprechen, und
nicht einmal zu wissen, wie Atommüll entsorgt 
werden kann..."

Dan Davis: Atlantis ist ja den Überlieferungen nach untergegangen. Wenn Du siehst, was
derzeit in Japan abläuft und der Reaktorkatastrophe: Glaubst Du, die Menschheit wird sich
eines Tages selbst vernichten und „wie Atlantis“ untergehen - oder bekommen wir noch mal
die Kurve?

Rechts: Sänger Alexander Krull (by
Atrocity).

Alex: Ja, genau davon spreche ich.
Diese Gefahr besteht tatsächlich. Ei-
ne Aneinanderreihung unglücklicher 
Umstände reicht doch eigentlich schon
aus, um zu zeigen, wie verletzbar wir
als Menschen geworden sind. Und das
auch noch durch unsere eigenen hoch-
technisierten „Errungenschaften“! Die
wir zudem selbst nicht kontrollieren 
können und deren Risiken wir in Kauf 
nehmen. Zumindest sieht das die Poli-
tik ja so. Für mich ist das völlig unver-
antwortlich, von einem kalkulierbaren 
Risiko zu sprechen, und nicht einmal
zu wissen, wie Atommüll entsorgt wer-
den kann. Das ist der pure Wahnsinn.
Die Politiker, die diesen Humbug in die
Welt gesetzt haben, sollen doch selbst 
Atomtests in ihrem Garten durchführ-
en und Brennstäbe aus den AKW’s bei
sich im Keller entsorgen! Und dieses 
Märchen `wir wären wirtschaftlich von 
Atomenergie abhängig` ist völlig absurd.
Was haben wir denn davon, wenn wir
durch „unglückliche Umstände“ alles 
damit zerstören können?!

Dan Davis: Ja, sehe ich ähnlich.
Wie siehst Du heute rückblickend 
die Versuche einiger, Euch auf-
grund eures Albums WILLENS-
KRAFT in die rechte Ecke zu 
drängen? 

Nerven Dich diese Leute, die ständig auf der Suche nach angeblich rechten Bands und Inhalten
sind, um sich oftmals selbst zu profilieren und in den Mittelpunkt zu rücken oder zu glorifizieren,
und auf ihrem Feldzug schon Gruppen wie RAMMSTEIN und BÖHSE ONKELZ bis hin zu Künst-
lern wie Rudy Ratzinger von WUMPSCUT oder WITT in diese Schiene gesteckt haben? Und war 
Wacken 1996 die richtige Antwort, um diesen Typen zu zeigen, dass Ihr wie viele andere nichts 
mit dieser rechten Scheiße zu tun haben wollt?

Alexander Krull im Interview mit Dan Davis
zum Thema Atomkraft und deren Gefahren:
"Das ist der pure Wahnsinn. Die Politiker, die 
diesen Humbug in die Welt gesetzt haben, 
sollen doch selbst Atomtests in ihrem Garten 
durchführen und Brennstäbe aus den AKW’s
bei sich im Keller entsorgen! Und dieses 
Märchen `wir wären wirtschaftlich von 
Atomenergie abhängig` ist völlig absurd. 
Was haben wir denn davon, wenn wir 
durch „unglückliche Umstände“ alles 
damit zerstören können?!

Bild rechts: Cover der CD "After the
Stormvon Atrocity feat. Yasmin.


Alex: Ja, diese Leute hatten eben
von Tuten und Blasen keine Ahnung 
(lacht). Mit diesem Vorurteil, wenn
man deutsche Texte in der harten
Musik verwendet, mussten wir uns 
schon zu „Todessehnsucht“-Zeiten 
Anfang der 90er auseinandersetzen.
Und das, obwohl wir schon anno
1989 ein derartiges Statement wie 
später in Wacken gesetzt hatten,
indem wir beim 1. Support von The
Underground Festival in der Rockfa-
brik Ludwigsburg auf der Bühne ein Hackenkreuz zertrümmert hatten.
Das ging seinerzeit im Metal Under-
ground durch die Runde. Für uns 
war es wichtig, dass damals die Death 
Metal Szene nicht durch irgendwelche 
radikalen politischen Gruppierungen
unterwandert wird! Und es hatte die 
richtige Wirkung gezeigt.

Dan Davis: Stichwort Wacken: Seid ihr dieses oder nächstes Jahr wieder dabei?

Alex: Wir haben ja letztes Jahr unsere aufwändige 25 Jahre Jubiläumsshow dort aufgezeichnet, und so sind wir dieses Jahr verständlicherweise nicht wieder dabei! Aber wir hoffen natürlich, dass es nicht allzu lange dauert,
bis wir wieder in Wacken auf der Bühne stehen können!

Alexander Krull im Interview mit Dan Davis
über die Versuche, die Band nach dem Album 
"Willenskraft" in die rechte Ecke zu drängen:
"Ja, diese Leute hatten eben von Tuten und 
Blasen keine Ahnung (lacht). Mit diesem 
Vorurteil, wenn man deutsche Texte in der 
harten Musik verwendet, mussten wir uns 
schon zu „Todessehnsucht“-Zeiten Anfang der 
90er auseinandersetzen. Und das, obwohl wir 
schon anno 1989 ein derartiges Statement wie 
später in Wacken gesetzt hatten, indem wir 
beim 1. Support von The Underground Festival
in der Rockfabrik Ludwigsburg auf der Bühne 
ein Hackenkreuz zertrümmert hatten..."

Dan Davis: Wie fand die Künstlerin DITA VON TEESE damals die Idee, auf eurer CD WERK
80 II das Cover zieren zu dürfen? Und wer kam auf den Gedanken?

Alex: Ich kenne einen Photographen, der Dita schon zig mal zum Shooting bei sich hatte. Ich erzählte ihm von
der Idee als Kontrastprogramm zur ersten WERK 80 ein dunkles Coverartwork mit einer glamourösen und eher
klassischen Lady machen zu wollen, und das Dita mein absoluter Topfavorit dabei wäre.

Links: Cover der CD "Willenskraft"
von Atrocity.

So kam der Stein dann ins Rollen.
Das Artwork ist wirklich genauso, wie 
wir uns das vorgestellt haben. Und ich 
finde, die Mischung aus bezaubernder 
erotischer Ästhetik und dem dunklen 
Opernsaal visualisiert sehr gut. Die 
musikalische Idee ist von uns!

Dan Davis: Auch an Dich die 
Frage: Empfindest Du den ständigen 
Ausbau des Überwachungschungs-
staates eher als Bedrohung und 
nervend oder siehst Du die Sache 
von der anderen Seite nach dem 
Motto `Mehr Überwachung bedeu-
tet mehr Sicherheit`? Wurde „1984“ 
Realität?

Alex: So wie es aussieht gibt es im-
mer weniger Leute, die sich daran 
stören, dass man mit ihren Daten 
hausieren geht und Geschäfte 
macht. 

Da werden treudoof bei irgendwelchen Bonuskarten, Gewinnspielen usw. sämtliche Details freigeben. Von Big 
Brother-Shows angefangen bis Facebook gibt es genügend Bereitwillige, die ihr Privatleben nach außen kehren, 
um im Blickpunkt zu stehen. Ich denke, es geht neben der Überwachung vielmehr um die Kategorisierung der 
Menschen als Konsumobjekt: Wie kann ich aus Bürger XY am besten Kohle rausziehen. Ein Profil wird aus 
sämtlichen Daten und Informationen über die Person erstellt, und so liefert man sich dann den großen Firmen 
aus, die mit den Daten dann anstellen, was sie wollen. Du bekommst auf einmal mundgerechte Wurfpost und 
Mails, und du fragst dich, woher haben die eigentlich meine Daten?

Alexander Krull im Interview mit Dan Davis
über
das Cover der CD "Werk 80 II" mit dem
Model Dita vo
n Teese:
"Ich kenne einen Photographen, der Dita schon
zig mal zum Shooting bei sich hatte. Ich erzählte 
ihm von der Idee ... und das Dita mein absoluter 
Topfavorit dabei wäre. So kam der Stein dann 
ins Rollen. 

Das Artwork ist wirklich genauso, wie wir uns
das vorgestellt haben ... Die musikalische Idee
ist von uns!"

Dan Davis: Arbeitet ihr an einem neuen Album?

Alex: Ja. Wir arbeiten an einer epischen Trilogie, die musikalisch sehr hart und bombastisch werden soll! Es
wird dazu ein ganz besonderes Konzept geben. Vielmehr wird noch nicht verraten!

Dan Davis: Geht ihr in nächster Zeit auf Tour?

Alex: Momentan touren wir ja mit unserer Schwesternband LEAVES‘ EYES zum neuen Album „Meredead“
quer durch die Landen. Wir werden mit ATROCITY aber neben ein paar Festivals auch verstärkt im Ausland 
touren. Und zwar haben wir da Asien und Südamerika im Visier. In Europa werden wir dann auch wieder in 
nächster Zeit touren. 

Dan Davis: Dann wünsche ich euch alles Gute für die Tour, die Festivals und bei den Arbeiten 
an der neuen Trilogie!

Alex: Danke für das Interview!


ATROCITY - Fade To Grey


ATROCITY - Murder Blood Assassination | Napalm Records


ATROCITY - Danse Macabre / The Great Commandment | Napalm Records (WACKEN) 

(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 09.05.2011)
(Copyright Bilder: by Alexander Krull und ATROCITY)   

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