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Dan Davis im Interview mit Autor DAN KÖNIG
Dan König über seine Buchreihe „Der General des letzten
Bataillons“, die Phänomene am Untersberg & Zeitreisen 

 Bild oben: Autor Dan König beim Signieren seiner Bücher.

Mysteriöse Phänomene und Berichte um den Untersberg sind seit Jahren das Thema von Büchern und
Filmen. Selbst im Museum am Untersberg gibt es hierzu Literatur und Schaubilder. Doch wie viel Wahr-
heit steckt hinter den Berichten und Erzählungen? Auch Dan König beschäftigte das Thema zunehmend,
nachdem er sich mit dem Autor Stan Wolf (Romanreihe "Steine der Macht" zum Thema) traf und sich
mit ihm anfreundete, selbst zum sagenumwobenen Berg reiste und dort recherchierte. Im Interview mit
Dan Davis geht er auf seine Romanreihe „Der General des letzten Bataillons“ ein, in der er u.a. über
dieses Thema schreibt. Weiteren Gesprächsstoff lieferten die Themen Zeitreisen, der Graf von St. Ger-
main, die VRIL-Gesellschaft und die aktuelle politische Situation in Deutschland. die Medien, die Flücht-
lingskrise und einiges mehr. Jetzt hier im COVER UP! Newsmagazine.

Autor Dan König im Interview mit Dan Davis:
"Zeitreisen sind absolut realistisch, sogar für 
unsere offizielle Wissenschaft heute „theoretisch 
möglich“ ... Hätten wir in den 90er Jahren, als 
viele von uns erste Programme auf dem PC 
80386, Taktfrequenz 25 Mhz, Festplattenspeicher 
50 MB, laufen hatten, geglaubt, dass heute fast 
jedes Grundschulkind einen dazu vergleichbaren 
Supercomputer mit einer x-fachen Rechen-
leistung und dazu noch einen hochauflösenden 
Fotoapparat mit einem riesigen Musikarchiv in
der Hosentasche hat? ... Mit Sicherheit nicht! 
Genauso wenig können wir uns heute eine 
Zeitreise vorstellen..."

Bild rechts: Cover von Band 1 "Sonderelbe
Jasmin" aus der Romanserie "Der General
des letzten Bataillons" von Dan König.

Dan Davis: Hallo Dan. Wie kamst Du 
auf die Idee Deiner Romanserie „Der
General des letzten Bataillons“?

Dan König: Zur Beantwortung dieser Frage
möchte ich als Grundlage darlegen, wie ich
überhaupt mit dem Untersberg in Kontakt
kam. Dazu muss ich allerdings weit ausho-
len, damit man mich richtig versteht und
meine Intension einordnen kann. Ich bitte
um Verständnis, dass ich meine Formulie-
rungen und Bezeichnungen in diesem Inter-
view nicht gendergerecht vorbringe, es wäre
mir einfach zu kompliziert. Wenn ich zum
Beispiel Politiker sage, meine ich natürlich
auch Politikerinnen.

Als ich mit 19 Jahren, aus Jugoslawien
zurückkommend, zusammen mit einem
Freund in der Abenddämmerung auf der Au-
tobahn am Untersberg vorbeifuhr, passierte
es. Der Untersberg zog mich unwillkürlich in
seinen Bann. Wir machten dort jedoch kein-
en Halt und fuhren auf unseren Motorrädern
am Berg vorbei in Richtung Heimat. Doch
von diesem Moment an war mir klar, dass
ich eines Tages noch viel mit dem Berg zu
tun haben würde.

Als ich das nächste Mal, ein paar Jahre später, abermals am Untersberg vorbei kam, hatte ich bereits irgendwie
ein schlechtes Gewissen, dass ich mich noch nicht bei ihm eingefunden hatte, versprach dem Berg jedoch, dass
ich meine Mission eines Tages erfüllen werde. Meine Mission? ...

Ich hatte keine Ahnung, was „um Himmels Willen“ ich jemals am Berg zu erledigen haben würde, aber es sollte
irgendwann geschehen. Erfolgreich habe ich diese Mission, die einen unerklärlichen Drang in mir auslöste, wieder
viele Jahre lang verdrängt und verschleppt. Ich war damals ein noch völlig anders konditionierter Mensch, war
kopfgesteuert und hatte nur meine eigenen Ziele und aus heutiger Sicht eher fragwürdige Ideale im Blick.

Vor meiner Inkarnation in meinen derzeitigen Körper muss ich mir jedoch eine oder mehrere Aufgaben vorgenom-
men haben, an das mich das Schicksal mit zunehmendem Druck erinnerte. Als ich im Laufe der Jahre aber immer
noch nicht so richtig in die Gänge kam, wurde ich vom Schicksal auch schon mal dorthin „geprügelt“, wo es mich
hin haben wollte.

Ich haderte, wehrte mich dagegen, begann irgendwann Zwiesprache mit „denen da oben“ zu halten. Ich begann
Fragen zu stellen und ich bekam erstaunlicherweise Antworten darauf. Dies geschah in verschiedenartiger Form.
So konnte es vorkommen, dass genau meine Frage in einer Fernsehsendung behandelt wurde, in welche ich vom
Sofa aus „zufällig“ hineinzappte. Oder ich bekam ein Buch in die Hand, blätterte darin und fand Sekunden später
ein paar Sätze zur Abhandlung meines aktuellen Themas.

Einmal ließ mir ein Bekannter eines Freundes über ihn mehrere Bücher zukommen, weil er der Ansicht war, dass
diese Bücher wichtig für mich seien, obwohl er mich nur vom Hörensagen kannte. Das ist nun ca. 14 Jahre her 
und ich bin dadurch u.a. auf Alois Irlmaier gestoßen, den ich sehr schätze und gerne weiterempfehle. Alles, was
für meine nie bewusst angesteuerte Entwicklung von Bedeutung war, hat den Weg zu mir gefunden und auch ich 
habmich auch den Weg gemacht, um Neues zu entdecken. Hierbei habe ich, nachdem ich bereits Anfang des 
Jahrtausends „Schneckchen“ kennengelernt hatte, hochinteressante Erfahrungen in Sachen Energiemedizin 
gemacht, der ich mich eines Tages gerne stärker widmen möchte.

Es kam dann auch der Tag, wo ich mit „denen da oben“ letztendlich eine Abmachung getroffen habe. Seither 
fügen sich die Dinge geschmeidiger, wenn auch nicht immer so komfortabel, wie man es sich erträumen könnte. 
Ich bin jedoch zufrieden damit und klage nicht. Hätte ich zu viel Komfort, bestünde vielleicht die Gefahr, dass ich 
träge werden könnte. Zwischenzeitlich wurde ich auch in meiner Selbsteinschätzung immer sicherer und begann 
meine Vorhersehungen ernster zu nehmen. Dazu beigetragen hatte u.a., dass ich Mitte der 80er bis spätestens 1990 
den Fall der Mauer vorhergesagt hatte. Als Arnold als Schwarzenegger noch täglich schwere Gewichte stemmte, 
um in seinen Filmen eine gute Figur abzugeben, wusste ich bereits, dass er eines Tages Präsident der USA werden 
würde. Gut, das war ein Irrtum, aber dass er eines Tages Gouverneur von Kalifornien werden würde, hätte damals 
ebenfalls nur für Kopfschütteln gesorgt. Der Sturm Lothar, der Zusammenstoß zweier Flugzeuge über dem 
Bodensee? Für mich keine Überraschung, denn ich hatte darauf gewartet, so gegenwärtig und überfällig waren 
diese schlimmen Ereignisse für mich, als es dann tatsächlich passierte.

Michael Schumacher sah ich seit seinem Comeback in die Formel 1 als späteren Invaliden. Dass es die Folge ein-
es Skiunfalls sein würde, überraschte mich dann nur wenig. Trump als Präsident? Ich wusste es von dem Moment
an, als ich von seiner Nominierung erfuhr. Könnte diese Auflistung noch mit vielen kleinen Episoden aus meinem
Leben fortführen. Rückblickend ist es beeindruckend, mit welchen Menschen ich mich im Laufe der Jahre 
„zufällig“ getroffen habe und was sie mir mit auf den Weg gegeben haben. Viele Menschen haben wie ich die 
Fähigkeit, sofort zu spüren, „woher der Wind“ weht, finden bei Mitmenschen schnell die wunden Punkte und 
enttarnen Lügner rasch.

Bild rechts: Museum am Untersberg,
in dem auch Bücher zu den Sagen
und Legenden am Untersberg ver-
trieben werden (Dan Davis, 2014).

Dan Davis: Gehen wir etwas näher
auf den Inhalt der Geschichte ein.
Über Dr. Ing. Hans Kammler und
den Untersberg, Zeitreisen etc.
gibt es ja auch eine Romanreihe
von dem Autor Stan Wolf mit dem
Titel „Steine der Macht“. Kennst du
die Serie und hat diese dich even-
tuell inspiriert – oder eher nicht?

Dan König: Im Jahr 2012 war der Be-
ginn meiner Untersberg-Mission ganz
oben auf der Prioritätenliste. Zuvor hat-
te ich von Stan Wolf Band I „Steine der
Macht“ gelesen. Auf der Plattform ein-
es Online-Auktionshauses war ich auf
dieses Buch gestoßen, als ich mir
Lektüre über den Untersberg besorgen
wollte. Ich kannte das Buch zuvor nicht.
Mit meiner damaligen Partnerin „Herzi-
lein“ wollte ich dann den Untersberg in
einem sommerlichen Urlaub erkunden.
Sie hat es jedoch geschafft, dass ich
mich kurzentschlossen ohne sie auf
den Weg nach Salzburg machte. Ich
hinterließ ihr einen Zettel auf dem 
Küchentisch und machte mich auf
den Weg. 

Der Zeitpunkt war gekommen, meine Mission am Berg anzutreten, obwohl ich immer noch nicht wusste, was
ich dort genau tun sollte.

Einigermaßen ratlos suchte ich daher unangekündigt Stan Wolf in seiner Firma auf, der erst auch nicht wusste,
was er mit mir anfangen sollte. Wolf, anfangs etwas irritiert, vergewisserte sich erst einmal, dass ich nicht der
Schamanen-Fraktion angehöre, denn sonst hätte er mich möglicherweise woanders hin verwiesen. Wolf war sehr
freundlich und aufgeschlossen. Er nahm sich Zeit für mich, zeigte mir die Sammlung seiner Artefakte und wir
freundeten uns an. Ich war nicht schlecht darüber erstaunt, als mir klar wurde, dass er die in seinen Büchern
beschriebenen Reisen tatsächlich gemacht hatte und auch die darin beschriebenen Artefakte vorweisen konnte.
Er hatte zu dieser Zeit Band IV von „Steine der Macht in Arbeit.

Es ergab sich, dass wir gemeinsam in einer Gruppe, darunter Mitglieder des Isais-Ring, am Berg auf Exkursion
gingen. Dabei lernten wir auch den Eigentümer der alten Templerkirche kennen, der uns das altehrwürdige 
Gemäuer mehrfach für Rituale zur Verfügung stellte. Wir waren viel unterwegs, haben u.a. Untersbergkirchen, 
die Burg Moosham im Lungau, den Richtstättenweg in Passeggen besucht und waren auf Wolf's Hütte auf über 
2000 Meter Höhe in der Steiermark.

Dass durch diese Erlebnisse meiner Inspiration natürlich jede Menge hochinteressantes Material zur Verfügung
gestellt wurde, dürfte leicht nachvollziehbar sein. So kam mir spontan der Einfall, einen eigenen Roman zu Wolfs
bereits bestehendem Roman „Steine der Macht“ zu schreiben, indem ich die Geschichte um die Dritte Macht und
der Station im Untersberg aus Sicht General Kammlers und seiner begleitenden Soldaten darstellen wollte. Ich
erzählte Wolf dann auch gleich von meinem Vorhaben. Er war zunächst von der Idee erstaunt und erlaubte mir dann aber, dass ich mich darin auf ihn beziehen dürfe. Hätte Wolf mir damals keine Unterstützung zugesichert, 
wäre das Buch auch nicht zustande gekommen, da ich nicht gegen seinen Willen gehandelt hätte.

Wir haben uns in den darauffolgenden Jahren mehrfach getroffen und er ist für mich ein großartiger Mensch und
Menschenfreund. Seine Erfolge als Autor sprechen für sich und durch sein Werk haben bereits viele Gleichgesinnte
zueinander gefunden, die sich auch auf seinen stets ausverkauften Lesungen am Fuße des Untersberg einfinden.
Mit Mario Rank und Lutz Eikelmann habe ich am Tag nach einer Lesung auch schon zusammen die Wege alter
Illuminaten am Berg erforscht. Als mir Lutz kürzlich eine Ausgabe seines neu erschienenen Buchs „Heriberts
Zeitreisen“ zuschickte, entdeckte ich interessante Parallelen.

Dan Davis: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit dem All-Stern Verlag und dem Verleger Reiner
Elmar Feistle, der ja in Band 1 zusammen mit Sigrun Donner auch das Vorwort beisteuerte?

Dan König: Bei den Ausflügen mit Stan Wolf war auch ein junger Mann mit dabei, den man heute "Blogger" nen-
nen würde. Ein intelligenter und umtriebiger Wahrheitssuchender, der im Internet ein respektables Archiv zusam-
mengestellt hat und durch diese ausgezeichnete Leistung sein Pseudonym weithin bekannt wurde. Auch ich hatte
schon viel von seinen Beiträgen gelesen und nun hatte ich ihn tatsächlich, hier am Untersberg, getroffen. Er war
derjenige, mit dem ich zusammen den Aldebaran-Treff im Allgäu besuchte, und der mich Reiner Feistle vorstellte.
Ich berichtete Reiner von meinen Plänen zum Roman und er zeigte als mein mutmaßlicher Verleger grundsätzlich-
es Interesse.

Es verging wieder einige Zeit, bis mich Reiner bei einem Treffen fragte, wann ich denn nun was schreiben würde.
Ich setzte mich also hin und fertigte die ersten Kapitel, die ich Reiner dann zuschickte. Er rief mich dann, nachdem
er den ersten Teil von Band I gelesen hatte, begeistert an und sagte sinngemäß, dass er den Roman auf jeden Fall
in seinem Verlag bringen möchte. Er spornte mich an, schnellstmöglich die restlichen Kapitel zu liefern, was mir
bis Mai 2014 auch gelang.

Band I „Sonderelbe Jasmin“ kam bei der Leserschaft gleich gut an und auch Band II „Die Alpenfestung“ wurde
schon vor Herausgabe für meine Begriffe überraschend stark vorbestellt, was darauf hindeutet, dass die Richtung
stimmt.

Bild rechts: Cover von Band 2 "Die
Alpenfestung" aus der Romanserie
"Der General des letzten Bataillons"
von Dan König.

Mit Sigrun Donner hatte ich zuletzt
2015 ein paar Mal telefoniert. Wir ha-
ben uns immer verständigt und ich durf-
te dabei wieder einmal feststellen, we-
lch ein breites und tiefgründiges Wis-
sen sie doch hat. Auch sie hat sich der
Wahrheitsfindung verschrieben und steht
wie ich mit beiden Beinen mitten im Le-
ben. Wir haben sicherlich noch einige
unentdeckte Gemeinsamkeiten. Selten
habe ich Frauen kennengelernt, die mich
zur vorliegenden Thematik beraten kön-
nen, Sigrun Donner kann es jedoch de-
finitiv. Ich kann mir für die Zukunft vor-
stellen, mit Sigrun Ideen für weitere Bän-
de zu erörtern, wenn ich einmal alles,
was es noch über den General und seine
Männer zu sagen gibt, zu Papier ge-
bracht habe, sollten die anstehenden Er-
eignisse die Geschichte im Roman nicht
vorher überholen.

Dan Davis: Der erste Band „Sonder-
elbe Jasmin“ erschien bereits im
Jahr 2014. Du schreibst im Buch,
der Roman würde auf wahren Be-
gebenheiten beruhen. Kannst du
hierzu ein paar Worte berichten?

Dan König: Zunächst möchte ich die Begrifflichkeit „Roman“ kurz in das richtige Licht rücken. Der Roman um-
fasst alle Bände bis hin zum letzten Band, von dem heute noch niemand sagen kann, mit welcher Nummernfolge 
und welchem Titel er endet. Die Bemerkung „wahre Begebenheiten“ steht bei Band I im „Ausblick“, welcher sich 
auf die gesamte Romanreihe bezieht. 

Für den aufgeschlossenen Leser stellt sich beim Lesen der einzelnen Bände tatsächlich an vielen Stellen immer
wieder die Frage, was tatsächliche Begebenheiten sind und was zur Abrundung der Geschichte der Romanform
geschuldet ist.

Wer sich mit General Kammler bereits beschäftigt hat, wird an einigen Stellen im Roman Stellen finden, an welchen
Kammler mit seinem Stab auch genau zu der im Roman beschriebenen Zeit aufgetreten ist. Gerade das macht es
für mich stellenweise so schwierig, diese historisch dokumentierten Ereignisse in die richtige Reihenfolge zu brin-
gen und darum herum auch noch eine spannende und ansprechende Story zu schreiben.

Genauso verhält es sich mit den Persönlichkeiten, die Kammler trifft. Auch hier muss ich mich mit den einzelnen
historischen Personen erst einmal auseinandersetzen, ihren Charakter begreifen und ihren damaligen Auftrag ken-
nen. Da ich diesen Anspruch habe, den Roman möglichst dicht am Puls der damaligen Ereignisse zu schreiben,
muss ich mir eben auch mehr Arbeit in Sachen Recherche machen, wie ein Autor, der seine Geschichte frei erfin-
den kann.

Du siehst, dass beim Lesen des Romans auch viel historische Wahrheit vermittelt wird, die auch Nachforschungen
standhält. In den kommenden Bänden wird es in diesem Stil weitergehen. 

Wer technisch einigermaßen versiert ist, wird auch erkennen, dass im Roman damals neu erfundene Entwicklun-
gen zum Einsatz kommen, die heutzutage perfektioniert sind. Vom Mikrowellenherd, der Halogenlampe, selbst 
aufladenden Batterien, über den Raketenmotor für Flüssigbrennstoffe, Hochfrequenztechnologie, Fernlenkwaffen, 
Aufklärungsdrohnen, hydraulische Fahrwerkstechnik, schusssichere Chemiefasern, autark laufende Energie-
konverter, bis hin zu den sagenumwobenen Flugscheiben usw., stammt alles aus deutscher Entwicklung. Diese 
Entwicklungen dürfen ebenfalls den „wahren Begebenheiten“ zugeordnet werden.

Dan Davis: Eigentlich arbeitest du ja in einem ganz anderen Beruf. Der Weg sich nebenher ein paar
Brötchen als Autor zu verdienen, ist sicherlich jetzt eher selten für dieses Berufsbild.

Dan König: Zu der Frage, ob ich mir durch den Roman ein zusätzliches Taschengeld verdienen möchte, darf ich
sagen, dass dies genauso wenig meine Absicht war, wie die Tatsache, jemals ein Buch zu schreiben. Ich bin wie
jedermann dazu verpflichtet, meine Einnahmen und Ausgaben als Autor gegenüber dem Finanzamt abzurechnen.
Herausgekommen ist, dass meine diesbezüglichen Steuerbescheide bislang einen Verlust aufweisen.

Das hält mich jedoch nicht von meiner weiteren Arbeit ab, denn meine Ziele sind ideeller Natur. Übrigens gibt es
neuerdings Band I "Sonderelbe Jasmin" mittlerweile, geringfügig überarbeitet, auch als E-book. Sollte mich  Gene-
ral Kammler ebenfalls mit ein paar Barren des Reichsgold unabhängiger machen, wie Stan Wolf es widerfahren
durfte, dann werde ich umgehend Vollzeit-Autor und liefere dann einen Band nach dem anderen, während ich
nebenher noch meinen Pilotenschein mache.

Wenn du meinen alltäglichen Broterwerb ansprichst, dann gebe ich dir Recht, dass die Verbindung zur Tätigkeit
eines Autors eher selten ist. Jedoch gibt es auch Beispiele, wo aus meiner Branche kommende Umsteiger auch
mit Büchern überaus erfolgreich wurden und heute sehr bekannt sind. Ist aber eher die Ausnahme, stimmt.

.

 Bild oben: Der Untersberg in Österreich, fotografiert von Dan Davis im Jahr 2003. Bild darunter: Eindrücke am
 Fuße des Untersberges in Österreich, fotografiert von Dan Davis im Jahr 2014.

Dan Davis: Warum ein Roman und kein Sachbuch über das Thema?

Dan König: Sorry, dass ich zu dieser Frage kurz „schwarzmalen“ muss. Wir stehen bekanntermaßen vor größe-
ren gesellschaftlichen Umbrüchen. Alte Hierarchien und Machtgefüge werden dabei zerfallen und durch neue 
ersetzt werden. Dabei werden Weltbilder zerbrechen, wird Hoffnung und Vertrauen in die Finanzwelt, Politik, Religion und Staat verloren gehen. Geschuldet ist dieses zinsbedingte, mathematische Zyklusende der 
exponentiellen Verschuldungsspirale und u.a. der Umsetzung des Hooton-Plans. Den Menschen wird klar 
werden, dass ihre bislang als „sichere Burg“ gewohnte Sicherheit in diese Institutionen ein auf Sand gebautes 
Potemkin´sches Dorf war.

Ab dem Tag X wird nichts mehr so sein, wie es war. Viele werden daraufhin den Verstand verlieren und wie 
aufgeschreckte Hühner durch die Straßen hetzen. Die Gesellschaft wird sprichwörtlich „vom Glauben abfallen“, 
in vielerlei Beziehung. Nicht alle, aber die Masse. In dieser Zeit brauchen wir dringender denn je etwas, an das 
wir noch glauben können. Wir brauchen dann eine neue emotionale Bindung, neue Hoffnungen, einen Strohhalm 
zum Klammern, ein Lichtlein, welches uns den Weg aus dem Tunnel der bevorstehenden Verzweiflung leuchtet. 
Während in der kommenden Krise der Alltag der „Masse“ von Überlebensinstinkten beherrscht wird, wird kaum 
jemand Zeit und Muße finden, sich konstruktive Gedanken darüber zu machen, wie es mit ihm selbst und seiner 
Familie weitergehen wird. Wir sollten uns die dafür notwendige Zeit, für diesbezügliche Gedankenspiele, jetzt 
nehmen.

Wir müssen uns also rechtzeitig ein positives Handlungsmuster gedanklich festlegen, auf das wir im Notfall zu-
rückgreifen können. Wenn wir gleichzeitig noch daran denken, uns mit krisentauglicher Ausrüstung für Versor-
gungsengpässe im täglichen Bedarf auszurüsten, dann nimmt uns das ebenfalls eine Menge an Druck und gibt 
ein wertvolles Stück Sicherheit. Ganz wichtig ist dabei, dass wir wieder verstärkt unsere Eigenverantwortung 
wahrnehmen, damit wir im Notfall nicht auf möglicherweise ausbleibende Hilfe von außen warten müssen.

Was jetzt kommt, versuche ich ganz vorsichtig zu formulieren. Angenommen, nur mal angenommen, die soge-
nannte 3. Macht unter Führung von General Kammler würde während eines oben beschriebenen Szenarios am 
Tag X ihre Zeit für gekommen sehen, um ihre Handlungsfähigkeit, des immer noch existierenden Dritten Reichs, 
dem staunenden Deutschen Volk zu präsentieren. Angenommen, die Dritte Macht würde aus der Versenkung 
emporkommen und wieder in die Verantwortung treten, um die Ordnung nach dem wirtschaftlichen und 
gesellschaftlichen Zusammenbruch wieder herzustellen. Wie hilfreich wäre es in diesem Moment, wenn der 
Name Kammler und die mit ihm zusammenhängenden Umstände einem großen Teil der Bevölkerung bereits 
aus einem Roman von Dan König oder Stan Wolf bekannt wären? Schließlich können wir nur das erkennen, was 
wir bereits kennen. Das menschliche Gehirn braucht bekanntlich eine Vorlage, ein gespeichertes Wissen in Form 
von Farben, Tönen, Gerüchen, Bilder, Zeichen usw., um Dinge zu erkennen und einzuordnen, also eine bereits 
bestehende Information, die auch aus einem Roman stammen kann.

Jetzt aber zurück zur eigentlichen Frage. Es gibt bereits genügend Sachbücher über den Untersberg, von Autoren,
die ihn von außen und teilweise auch von innen besser kennen, wie ich. Bücher zum Thema Krisenvorbereitung 
und Survivals gibt es ebenfalls genügend am Markt. Da der Untersberg und das angrenzende Gebiet jedoch 
meiner Überzeugung nach, bei den kommenden Ereignissen eine zentrale Rolle spielen wird, will ich mit meinem 
Roman „Der General des letzten Bataillons“ einen Beitrag dazu liefern, die kommenden Ereignisse den geneigten 
Lesern verständlich zu machen. Die Romanreihe soll die geistige Basis in den Köpfen der Menschen stärken, um 
sie auf die kommenden Dinge vorzubereiten. Der Roman ist übrigens bewusst so geschrieben, dass auch Frauen 
davoangesprochen werden und dadurch einen Zugang zur Thematik finden können. Die weibliche Komponen-
te ist iihrer energetischen Kraft sehr wichtig und sollte weder vernachlässigt, noch unterschätzt werden.

Ich möchte, dass alle Verehrer des Untersbergs und seiner innewohnenden Macht, ihre positive Energie, ihre
Hoffnungen in das bestehende morphische Energiefeld einbringen, was zur Aktivierung der Kraft des Berges not-
wendig ist. Dieses Energiefeld gibt bereits heute Zuversicht, Vertrauen und Hoffnung. Je mehr Menschen sich ge-
danklich beteiligen, positive Energie einbringen, desto mächtiger wird diese heilbringende Kraft. Es darf auch für
den Untersberg und das von ihm ausgehende „Goldene Zeitalter“ gebetet werden. Dass beten hilfreich und wirk-
sam ist, hat übrigens die Wissenschaft, in ersten Ansätzen, ebenfalls schon festgestellt. Jetzt habe ich voraus-
geschickt, welche Botschaft die Leserschaft in den nächsten Bänden unter anderem erwartet. Rituale wirken
ebenfalls, vielleicht ein Grund, weshalb sie in Geheimgesellschaften vollzogen werden. Aus den genannten 
Gründen ziehe ich Informationen, vermischt mit ehrlicher Emotion, nüchterner Sachlichkeit vor. Das Universum 
benötigt die Kraft unserer positiven Gefühle, nicht unser vermeintliches Wissen, damit es unsere Wünsche und 
Hoffnungen energetisch stärken kann.

.

Bild oben: Auf dem Untersberg in Österreich, fotografiert von Dan Davis im Jahr 2005. Bild darunter: Eindrücke
am Fuße des Untersberges in Österreich, fotografiert von Dan Davis im Jahr 2014.

Dan Davis: Im Jahr 2017 ist jetzt der zweite Teil „Die Alpenfestung“ erschienen. Wie lange hast du an
der Fortsetzung gearbeitet und kannst du ein paar Sätze zu Band 2 sagen?

Dan König: Band II hat mich viel Zeit gekostet, da es viel zu recherchieren gab und ich viel Material dazu verar-
beiten musste. Außerdem wollte ich an das schwierige Thema, welches bei „Der Alpenfestung“ anstand, nicht so
recht ran. Letztes Jahr 2016, habe ich dazu eine Woche lang in der Ostmark recherchiert und dort die einzelnen
Projekte der U-Verlagerung besucht. Diese Forschungsreise wollte ich mit meiner jetzigen Freundin „Schneck-
chen“ unternehmen. Ihr Sportwagen war vollgetankt und bepackt und wir waren bereits auf dem Weg zur Auto-
bahn, als „Schneckchen“ plötzlich ein ungewöhnliches Verhalten an den Tag legte. Ich sah die Mission gefährdet
und musste meine persönliche „Jana Schmidt“ dann leider zuhause lassen und in meinen Kleinwagen umsteigen.
Glücklicherweise hatten wir uns bei meiner Rückkehr sofort wieder versöhnt, was auch „Schneckchens“ spirituel-
lem Verständnis zu verdanken war. Vorgängerin „Herzilein“ war zwei Jahre zuvor mehr gekränkt und weniger verständnisvoll. Sie hatte sich bei meiner Rückkehr bereits eine eigene Wohnung gesucht gehabt. Wir sind jedoch
heute immer noch befreundet und gut aufeinander zu sprechen. Jedenfalls hatte ich seither weniger Ablenkung
zuhause und konnte mich weitaus intensiver auf das Manuskript konzentrieren.

In der Ostmark fuhr ich dann die zur Alpenfestung gehörenden unterirdischen Bauwerke der Reihe nach ab und
sammelte Eindrücke vor Ort. Besonders das Projekt „Quarz“ bei Melk war hierbei schwer zu ergründen, da die
bestehenden Zugänge gesprengt waren. Mit bergmännischem Gerät und der Fähigkeit eines Höhlenforschers 
wäre ein Zugang vielleicht möglich gewesen, jedoch hochgefährlich und dazu illegal. Auch die Befragung der 
Anwohner, ich hatte bevorzugt ältere Personen angesprochen, brachte keine weiterführenden Informationen. 
Jedoch war auch hier wieder der „Zufall“ auf meiner Seite, denn ich traf einen Mann, der mir einen Kontakt zu 
dem Besitzer des Wachberg herstellte. Als der Bekannte den Besitzer anrief, musste ich erst einmal bestätigen, 
dass ich kein „Nazi“ bin. Erst dann durfte der Bekannte seine Mobilfunknummer an mich weitergeben. Einen 
Tag später traf ich mich mit dem Besitzer des Wachberg, der mich in seinem Geländewagen mitnahm und mir 
die gesprengten Eingänge zeigte Er bot mir sogar an, dass ich die unterirdische Anlage von ihm pachten könne, 
um sie zur Besichtigung durch die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Auf meine eigene Kosten 
natürlich. Jedenfalls war es interessant zu erfahren, dass Herr S. die Bereitschaft zum Verpachten der Stollen-
anlage gezeigt hat.

Das Auswerten der von mir gesammelten Informationen zu Band II war mir vor allem auch dazu wichtig, um he-
rauszufinden, was ich nicht in den Roman schreiben würde. Interessant war auch die Erkenntnis, dass die Ein-
wohner im Umkreis um die unterirdischen Bauprojekte und die Gedenkstätten nicht besonders auskunftsfreudig
sind, wenn man Fragen dazu stellt. Dies hängt vielleicht mit der historischen Belastung zusammen, ansonsten
sind die Leute doch recht freundlich. 

Mit Band II hatte ich 2015 allmählich angefangen, jedoch erst nach meiner Exkursion im August 2016 dann 
richtig Gas gegeben, regelmäßig motivierende Anrufe von Reiner Feistle bekommen, und war dann im April 
2017 am Ziel. Es war zu dieser Zeit immer so gewesen, dass ich mir vornahm, an Band II weiterzuarbeiten, dann 
aber oft Ablenkungen und Gründe fand, mich nicht vor den Computer zu setzen, da ich an meinem Arbeitsplatz 
ja auch schon stundenlang von dem PC saß. Wenn ich mich dann doch zum Schreiben überwunden hatte, kam 
stets Freude dabei auf und ich musste mich dann spätabends immer wieder selbst einbremsen, da am nächsten 
Morgen wieder unbarmherzig der Wecker klingeln würde. Für meinen Körper war das eine bewegungsarme Zeit, 
ich habe aber bereits wieder 12 Kg abgenommen und will Band III diesmal mit kürzerer Schöpfungspause 
angehen. Anmerken darf ich noch, dass ich einen stressigen Vollzeitjob habe, alleine lebe, den Haushalt selbst 
bewerkstellige, meine Fahrzeuge selbst in Schuss halte und „Schneckchen“, meine Freundin, mich auch nicht 
immer entbehren möchte. Nicht zu vergessen sind meine wunderbaren Kinder, die mir ebenfalls sehr wichtig 
sind und mit denen ich gerne das eine oder andere Wochenende verbringe.

.

.

 Bilder oben: Auf dem Untersberg, Aufnahmen von Dan Davis, 2005.

Dan Davis: Der Graf von St. Germain und die Zeitreisethematik ist ja ohnehin hochinteressant. Wie ist
deine persönliche Meinung zu dem Grafen? Sind einige der Erzählungen eventuell mehr als nur Phan-
tastereien? Und für wie realistisch hältst du das Thema Zeitreisen?

Dan König: Zeitreisen sind absolut realistisch, sogar für unsere offizielle Wissenschaft heute „theoretisch 
möglich“. Diese Feststellung der „Wissenschaft“ will schon was heißen, wo doch Tesla schon in den dreißiger 
Jahren autark ein Elektromobil fuhr. Dem gegenüber bekam die heutige Industrie die Elektroautos immer noch 
nicht so richtig alltagstauglich hin und befindet sich technisch noch meilenweit von der Antriebstechnik entfernt, 
die sich in General Kammlers Kommandeurs-Limousine, dem Freki-SS befindet. 

Über den Globus hinweg gibt es zahlreiche Zeitschwellen, die oftmals auch streng bewacht werden. Dies ist auch
am Untersberg der Fall, wo es bekanntermaßen natürliche Zeitschwellen gibt. Man kann über diese „Wurmlöcher“
in andere Dimensionen gelangen. Ob man jedoch wieder zurück in die ursprüngliche Zeit gelangt, ist dabei nicht
garantiert. Zeitreisen, wie sie der Graf von St. Germain unternimmt, werden durch technische Apparaturen prä-
zise gesteuert. Es handelt sich dabei um eine Art Navigationsinstrument. Ich habe so etwas noch nie in der Hand 
gehabt, es scheint jedoch zuverlässig zu funktionieren.

Unsere "Wissenschaft" ist heute offiziell noch nicht in der Lage, den technischen Ablauf einer Zeitreise in der 
Praxis nachzuvollziehen. Ich würde es begrüßen, wenn dies so bleiben würde, denn wenn Hinz und Kunz sich 
beliebig auf Zeitreisen machen könnten, würden die ein unüberschaubares Chaos produzieren.

Aber wie erklärbar sind denn die für Zeitreisen notwendigen technischen Voraussetzungen wirklich? Als 
Vergleich nehmen wir uns einfach mal eine andere Energieform vor. Versetzen wir uns geistig einmal in das Jahr 
1800. Die damals zur Verfügung stehenden Energieformen waren der Wind, die Sonne, die Kälte, Muskelkraft, 
Wasserkraft und das Feuer. Kurz gesagt, die Naturgewalten. Elektrizität war bereits bekannt, spielte lange jedoch 
noch keine Rolle im Leben der Menschen damals. Hätte man den Leuten damals mit einem Stück Eisen, Kupfer-
draht und einem Magneten durch einen einfachen Aufbau die Elektrizität verständlich machen können? Hätte 
man ihnen erklären können, dass mit dieser Energie beispielsweise eines Tages Reisende in einer Magnetschwe-
bebahn über 400 Kilometer in der Stunde zurücklegen können?

Hätten wir in den 90er Jahren, als viele von uns erste Programme auf dem PC 80386, Taktfrequenz 25 Mhz, Fest-
plattenspeicher 50 MB, laufen hatten, geglaubt, dass heute fast jedes Grundschulkind einen dazu vergleichbaren
Supercomputer mit einer x-fachen Rechenleistung und dazu noch einen hochauflösenden Fotoapparat mit einem
riesigen Musikarchiv in der Hosentasche hat, mit dem auch noch telefoniert werden kann? Einen Minicomputer, 
der so leistungsstark ist, dass er zur Bewältigung der gesamten Rechenleistung, welche zur Mondlandung von 
Apollo 11 benötigt wurde, imstande ist? Mit Sicherheit nicht!

Genauso wenig können wir uns heute eine Zeitreise vorstellen, genauso unverständlich ist unsere beschränkte
Vorstellungskraft für einen Zeitreisenden aus dem Jahr 2099, welcher eben mal in das Jahr 2017 zurück reist, um
sich hier die heute herrschenden Zustände anzuschauen.

Für alle, die möglichst schnell eine Zeitreise antreten möchten, gibt es mentale Trainingsmethoden, um das geisti-
ge Auge mal in die Vergangenheit, in die Zukunft oder auch auf einen anderen Planeten schauen zu lassen. Auf ei-
gene Gefahr natürlich.

Noch ein Hinweis für Abenteurer und Glücksritter, die am Untersberg nach Zeitschwellen oder der Station des 
letzten Bataillons suchen. Lasst es lieber sein, denn ihr werdet dort ohnehin nichts finden. Jedoch ist die Wahr-
scheinlichkeit gegeben, dass ihr in große Gefahr kommen könnt. Wenn ihr dennoch forschen möchtet, geht besser 
in einer Gruppe. Damit will ich aber nicht sagen, dass die Station im Untersberg nicht vorhanden wäre.

Dan Davis: Das Thema Aldebaran ist ja durch die angeblichen VRIL-Kontakte, über die es eine Vielzahl
von Berichten gibt, zumindest einigen Lesern bekannt. Kannst du hierzu ein paar Worte berichten für
jene Leser, die heute vielleicht zum ersten Mal davon hören?

Dan König: Es gibt hierzu sehr viel zu sagen und es ist für den Unbedarften erst einmal wichtig, ein Gespür für
diese Thematik zu entwickeln. Für Menschen, welche an die Evolution im Sinne der Höherentwicklung glauben, 
ist das Thema Aldebaran meiner Ansicht nach ohnehin unverdaulich. Keine Chance, lasst einfach die Finger da-
von. Seid besser schlau und bleibt einfach doof. Sorry, ich möchte niemanden beleidigen, aber wer sich nicht öffnet 
und sich einliest, wird zu diesem Thema kaum einen Zugang bekommen. Für meinen Teil bin ich nur ein einfacher 
Romanautor, der jedoch das Glück hat, auf seinen Verleger Reiner Feistle verweisen zu können, der die gestellten
Fragen mit seinen Büchern „Aldebaran – Das Vermächtnis unserer Ahnen“ oder „Die Rückkehr unser Ahnen“ und
weitere Bücher detailliert beantworten kann. In diesen Büchern finden sich auch interessante Hinweise auf das 
Dritte Reich und General Kammler. Aber auch diejenigen, die sich nicht so tief in diese Materie einlesen möchten, 
werden Lesefreude an meinen Büchern haben und ordnen gewisse Begebenheiten und Episoden unter „Science 
Fiction“ ein.

Bild links: Museum am Untersberg, in dem
auch Bücher zu den Sagen und Legenden am 
Untersberg vertrieben werden. Insert: Dan Davis
am Museum am Untersberg (Dan Davis, 2014).



Dan Davis: Über das Dritte Reich zu schreiben
ist ja in der heutigen Zeit nicht immer förderlich, 
zumindest wenn man sich außerhalb der schma-
len Pfade bewegt, die unsere Geschichtsbücher
als Wahrheit lehren. Warum hast du dich trotz-
dem ausgerechnet für dieses Thema entschieden? 
Man wird ja heutzutage schon zuweilen in eine 
rechte Ecke gestellt, wenn man auch nur andeutet, 
dass man die Einschränkung der Meinungsfrei-
heit auf diesem Gebiet problematisch findet, da 
auch eine andere Meinung als die gelehrte, selbst 
wenn sie kompletter Unfug sein sollte, in einem 
freien Land möglich und erlaubt sein sollte. Er-
leben wir hier in Deutschland Anzeichen einer 
Diktatur, auch wenn es der Großteil der Bevöl-
kerung nicht wahr haben will – oder ist diese 
Deutung für dich etwas zu überzogen?

Dan König: Hier stimme ich mit einem Stöhnen 
zu. Wenn ich daran erinnern darf, wie in den letz-
ten Kriegstagen 1945 mit Soldaten und Zivilisten 
umgegangen wurde, die sich nicht bedenkenlos, 
fanatisch und todesverachtend in den Kampf 
gegen den Feind warfen, dann sehe ich heutzu-
tage gewisse Parallelen dazu. 

Die Presse ist gleichgeschaltet, die Politik verhält sich immer hektischer und kopfloser, im Handstreich werden 
Gesetze verschärft, die Überwachung dringt in immer mehr Lebensbereiche vor, die Denunziation hat Konjunk-
tur. Vordergründig setzt sich die Politik für „Menschenrechte“ ein, also für übermäßig vorwitzige Journalisten im 
Ausland, während hier im Land Menschen in politischer Gefangenschaft sitzen, weil sie von ihrer Meinungsfrei-
heit Gebrauch gemacht haben. Dabei ist es egal, ob es sich bei diesen Gefangenen in Deutschland um alte, 
gebrechliche Menschen handelt, die noch niemals mit Drogen gehandelt haben, niemanden umgebracht oder 
misshandelt haben, keine Einbrüche oder sonstigen Straftaten zum Schaden anderer begangen haben. Sie haben 
nur etwas gesagt, was in diesem Land per Gesetz verboten ist.

Derweilen laufen in Deutschland Leute in Freiheit herum, die schon seit über zehn Jahren eine unanfechtbare
Abschiebeverfügung in der Tasche haben, mehrfach in Haft waren und es mit Prozesskostenhilfe finanzierter 
Anwälte erreichen, dass sie nach derzeit gültigen Maßstäben so gut wie nicht wieder an den Platz gebracht 
werden können, den der Herrgott für sie vorgesehen hat.

Ehrlich gesagt, wäre es mir durchaus recht gewesen, wenn ein anderer Autor an meiner Stelle diesen Roman
schreiben würde. Persönlich hätte ich genügend andere Dinge zu verwirklichen und könnte weitaus ruhiger und
komfortabler leben, wie es heute der Fall ist. Aber nun habe ich dieses Fass mit dem Roman eben aufgemacht
und werde es auch leer trinken, so gut ich eben kann. Ich hätte sonst ohnehin keine Ruhe, wenn ich diesen offen-
bar karmisch zwingenden Auftrag nicht ausführen würde. Ich habe aber auch Spaß beim Schreiben und freue 
mich, wenn ich positive Kritiken bekomme. Daher ist es gut, wie es ist.

Zum Thema Diktatur und Demokratie verweise ich beispielhaft auf unsere Herren und Damen Abgeordneten,
die in unerträglich vielen Fällen einfach die ihnen vorgelegten Gesetze im Bundestag nur abnicken. Es gibt da 
interessante Begebenheiten aus den letzten Jahren, wo Abgeordneten Gesetzesvorlagen erst unangemessen kurz 
vor der Abstimmung im Bundestag vorgelegt wurden, in Sachen EU sogar noch in englischer Sprache.

Es ist unglaublich, wie manche gewissenlose Abgeordnete an ihrem Stuhl kleben können, um nicht wieder in den
alten Beruf als Lehrer, in Hartz IV oder sonst was abwandern zu müssen, wo doch die Diäten und Zulagen ein so
angenehmes Leben garantieren und „wichtig“ ist man obendrein. Ich möchte von hier aus einmal die Gelegenheit
nutzen der Netzseite „Abgeordnetenwach.de“ meinen Dank auszusprechen. Sicherlich denken die Betreiber der
Seite auch daran ihr Archiv regelmäßig zu sichern, damit es nach dem Tag X der Aufarbeitung dienlich sein kann.

Die Demokratie ist eine wunderbare Staatsform, um den Untertanen zu signalisieren, sie würden mitbestimmen
und anderseits können die wirklich Mächtigen die Personen an die Spitze manövrieren, die man dort haben 
möchte. Den Rest regeln die „Fraktionsdisziplinen“ und die Parteilisten, wonach die Parteispitze genehme 
Abgeordnete auch unverhältnismäßig stark gegenüber ihren restlichen Parteigenossen fördern und in Ämter 
setzen kann. Auch hierzu gibt es interessante Bücher und Berichte auf kritischen Netzseiten zu lesen. Die Par-
teienlandschaft könnte nach den Maßstäben des BKA möglicherweise als „kriminelle Vereinigung“ bezeichnet 
und somit zerschlagen werden, wenn es nicht den Schutzparagrafen 129 (3) Nr. 1 StGB geben würde. Dieser 
Umstand ist mir längst bekannt und ich staune darüber, wie vorausschauend die Politik doch denken kann. Bei 
der Flüchtlingskrise scheint dies allerdings nicht der Fall zu sein. Oder etwa doch?

Ich bin der Auffassung, dass der Großteil der Bevölkerung durchaus weiß, was sie von ihren Politikern zu halten
hat. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb bei Umfragen zum Vertrauen in Berufsgruppen, Politiker meistens
auf den hintersten Plätzen zu finden sind. Bemerken möchte ich der Gerechtigkeit halber noch, dass wir durchaus
auch ehrliche und aufrichtige Politiker in den Parlamenten haben. Ich schätze ihre Anzahl auf deutlich unter 20%
und bin mir ziemlich sicher, dass sie kaum eine Chance haben, jemals eine Spitzenfunktion einzunehmen, sofern
sie die Seele der Ehrlichkeit nicht dem Satan der Karriere zu verpfänden bereit sind.

Wer meine Bücher gelesen hat, weiß, dass in dem Roman eine spirituelle Botschaft vermittelt wird. Wer zu einem
anderen Schluss kommen sollte, hat die Botschaft nicht verstanden.

Dan Davis: Hattest du selbst schon einmal eine UFO-Sichtung oder ein Erlebnis, welches du als „übers-
innlich“ bezeichnen würdest?

Dan König: Ufo-Sichtungen hatte ich schon mehrere, wobei ich im Laufe der Jahre wahrscheinlich schon mehr vergessen habe, als andere jemals gesehen haben. An meine erste Sichtung kann ich mich jedoch noch erinnern,
obwohl sie schon sehr lange her ist. Ich stand damals als kleiner Schuljunge mit meiner Familie auf dem Balkon
und wir schauten in Richtung Süden. Ich kann nicht mehr sagen, warum wir das taten. Jedenfalls kam in diesen
Moment ein rotes, rundes Objekt von rechts und raste dicht an uns vorbei. Es hatte keine Sekunde gedauert, dann
war das Objekt wieder verschwunden. Als es heranraste, hatte ich es zuerst im Augenwinkel erkannt und schaute
dann nach rechts. Das Objekt erschien erst kleiner und als es auf unserer Höhe war, hatte es vielleicht einen
Durchmesser von einem Meter, schwer zu sagen. Es gab keinen Luftzug und auch kein Geräusch, jedoch ging von
dem roten Ball irgendetwas aus, das ich nicht beschreiben kann. Vielleicht kann ein UFO-Forscher etwas mit die-
ser Beschreibung anfangen, ich bin kein Fachmann auf diesem Gebiet. Jedenfalls habe ich keine Angst vor Ufos
und wenn einmal eines vor mir landet, werde ich mich ihm nähern und seine Besatzung freundlich begrüßen.

Übersinnliche Erlebnisse sind relativ einfach zu erlangen, eine gelungene Meditation oder eine Rückführung kann
dazu schon ausreichen. Auch Träume sind der Zugang zu übersinnlichen Erfahrungen. Es kann Sinn machen, mit
anderen darüber zu reden, wobei ich der Meinung bin, dass diese Dinge so individuell sind, dass man durch 
eigene Recherchen in Büchern oder im Internet diese Erfahrungen durchaus klären und einordnen kann. Für wichtig halte ich jedoch den angstfreien Umgang damit.

Was ich schon öfters beobachtet habe, sind hochfliegende Objekte, die innerhalb einer Zeitspanne von weniger als
zwei Minuten vom südlichen Horizont zum nördlichen Horizont fliegen. Gerade im Sommer, wenn man nachts 
auf dem Rücken liegend für längere Zeit den Sternenhimmel beobachtet, kann man solche Objekte erspähen. Mit 
ein wenig Glück kann man auch Objekte erkennen, die wie ein Stern am Himmel stehen, sich dann aber plötzlich
ruckartig bewegen und nach kurzer Zeit im „Nichts“ verschwinden.

Ich halte diese Objekte für UFOs, deren Existenz angesichts der vielen bestätigten Sichtungen der letzten
Jahrzehnte als „offenkundig“ angenommen werden darf, für absolut real, wobei ich in guter Gesellschaft bin. Ich
möchte zum Thema UFO-Beobachtungen noch auf Apps für das Smartphone hinweisen, die Satelliten ankündi-
gen, die für den kurzen Moment aufblitzen, wenn sie eine Drehung vornehmen und dabei ein Sonnenstrahl von 
ihren ausgebreiteten Solarzellen reflektiert werden. Auch die Internationale Raumstation ISS kann über eine App 
lokalisiert werden. Mit diesen Apps können Himmelsobjekte, die vermeintlich als UFO verdächtigt werden, 
erkannt und aussortiert werden.

.

.

 Bild oben: Auf dem Untersberg, Aufnahme von Dan Davis. Bild Mitte und unten: Aufnahme des Hotel 
 Untersberg von einem früheren Besuch am Berg im Jahr 2005 von Dan Davis.

Dan Davis: Wie würdest du selbst deine politische Gesinnung einreihen? Ich frage das nur der Form
halber, weil es wieder Leser geben wird, die oberflächlich denken und schon alleine beim gewählten
Thema der Romanreihe schlimmste Befürchtungen hegen.

Dan König: Ich bin politisch interessiert und informiere mich außerhalb des Mainstream kritisch über Vorgänge
hinter den Kulissen. Dabei bin ich mir darüber bewusst, dass jede Berichterstattung dazu geeignet oder vielleicht
dazu geschaffen ist, mich in meiner Meinungsfindung zu manipulieren. Extreme Positionen schrecken mich ab 
und ich versuche herauszufiltern, welche politischen und geostrategischen Vorgänge dazu dienlich sind, allen 
Völkern zu ihrem individuellen Recht zu verhelfen. Dazu lege ich zugrunde, dass Dinge, die für ein Volk gut 
sind, andern Völkern durchaus auch schaden können. Eine von bestimmten Kreisen angestrebte Gleichmacherei 
deVölker kann nicht funktionieren, weshalb sich bestimmte Völker auch bewusst vom Rest der Welt abschotten, 
weil sie die Gefahren erkannt haben. Zustimmungswürdige Positionen finde ich bei unseren politischen Parteien 
von ganz links angefangen, bis hin zum rechten Flügel. In dieser Bandbreite befinden sich auch Politiker, die ich 
gerne in einer neuen Partei vereint sehen würde. Ein Wunschtraum.

Als Militarist will ich mich nicht bezeichnen, auch wenn der Titel des Romans diese Vermutung durchaus zuläs-
sig erscheinen lässt. Ich kenne mich jedoch mit militärischen Strukturen etwas aus und halte eine demonstrative
Wehrhaftigkeit der einzelnen Völker auch für wichtig. Denn selbst, wenn ein Volk in spiritueller Harmonie und 
Eintracht lebt, so kann es sich langfristig nur am Leben erhalten, wenn es auch wehrhaft ist. Ich erinnere hierzu 
beispielsweise an den Einmarsch Chinas in Tibet, wobei es noch viele weitere Fälle gab, wo nach einem herbeige-
schworenen Konflikt homogene Völker in ihrer historisch gewachsenen Kultur zerschlagen, einer bestehenden
Diktatur untergeordnet oder auch zwangs-demokratisiert wurden.

Gerne würde ich sehen, wie sich unsere angeschlagene Demokratie in Deutschland wieder erholt und "Volkes 
Wille" endlich mehr Berücksichtigung findet. Ich wundere mich darüber, wie sehr es der Regierung daran gele-
gen istdie Bürger mit maschinenlesbaren Ausweisen auszustatten, Pässe mit einem RFID-Chip zu versehen und 
Staatstrojaner zu entwickeln. Ob dies zur Eindämmung der Kriminalität oder zur Verhinderung von Terroran-
schlägen dienlich ist, ist fragwürdig.

Eine mit diesen Techniken verbundene ganz große Chance wird jedoch bewusst außen vor gelassen, nämlich die
unmittelbare Demokratie nach Schweizer Vorbild. Wenn wir uns schon mit maschinenlesbaren Ausweisen und
sonstigen Verschlüsselungstechnologien zweifelsfrei am heimischen Computer identifizieren können, weshalb 
gibt es dann keine politischen Bestrebungen, über wichtige politische Fragen den souveränen Bürger abstimmen
zu lassen. Die Kosten hierfür wären überschaubar und möglicherweise günstiger und schneller als das Auszählen 
voWahlzetteln.

Der Wahlkampf findet heute schon zu einem großen Teil im Internet statt, der Bürger wird über Wahlthemen der
Parteien hauptsächlich über Radio und Fernsehen informiert. Broschüren der Parteien zu ihren Wahlprogrammen
landen in unseren Briefkästen. Wozu sollten wir also noch zum Wählen aus dem Haus gehen? Selbst Bankge-
schäfte über Millionenbeträge können schließlich heutzutage auch sehr sicher von daheim online abgewickelt
werden. Seit ich wählen darf, höre ich vor den Wahlen immer Politiker, die für mehr Mitbestimmung und mehr
Demokratie werben. Diese Politiker sind oftmals sogar in regierenden Parteien. Dann setzt es doch endlich um!

Ich darf über mich sagen, dass ich ein Mensch bin, der auf der Seite der Wahrheitsfindung steht, anderen dabei
gerne hilft und für Gerechtigkeit eintritt. Ob die Wahrheit in der Farbe Grün, Rot, Schwarz, Gelb oder sonst wie
eingefärbt auftritt, darf dabei nicht entscheidend sein. Wir Deutschen sind ein sehr soziales und hilfsbereites Volk,
auch wenn wir von der internationalen Presse oft anders dargestellt und dabei gerne auf die Jahre 1933 – 1945
reduziert werden. Die Völkerverständigung liegt mir am Herzen und es würde mich mit Freude erfüllen, wenn es
uns endlich gelingen würde, die Lebensbedingungen in armen Ländern nachhaltig zu verbessern, um Fluchtursa-
chen zu bekämpfen. Leider hat die Politik, meiner Auffassung nach, diesbezüglich in den letzten Jahrzehnten ver-
sagt oder bewusst andere Ziele angestrebt. Ich gehöre nicht zu den „Weltbürgern“, bin mir aber darüber bewusst,
dass Deutschland zum einen in der Lage ist, anderen Völkern zu mehr Wohlstand zu verhelfen und zum anderen
auch Beiträge zum sozialen Frieden in anderen Ländern leisten kann. Dies soll in erster Linie Hilfe beim Ausbau
von Infrastruktur bedeuten, wobei Waffenexporte jedoch grundsätzlich unterbleiben sollen.

.

.

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 Bild oben und Bild Mitte: Aufnahmen auf einer Exkursion auf dem Untersberg im Jahr 2003 von Dan Davis.
 Bild unten: Eindrücke am Fuße des Untersberges in Österreich, fotografiert von Dan Davis im Jahr 2014.

Dan Davis: Welches Thema hat dich aktuell am meisten beschäftigt und/oder geärgert, wenn du die
Nachrichten eingeschaltet hast? Und warum?

Dan König: Früher habe ich regelmäßig Nachrichten angeschaut, heute geschieht das eher beiläufig. Interessan-
terweise erreichen mich aber immer die Nachrichten, die für mich interessant sein könnten, bzw. wirklich wichtig
sind. Ich habe es mir abgewöhnt, mich über Nachrichten zu ärgern, die von unseren „Qualitätsmedien“ allzu 
plump „nachberichtet“ oder auf durchschaubare Weise dazu getrimmt wurden, beim Zuschauer eine bestimmte 
Schlussfolgerung herbeizuführen. Leider fallen immer noch zu viele Leute auf diese Art der Gehirnwäsche rein.

Dem aufmerksamen Nachrichtenschauer ist in letzter Zeit vielleicht aufgefallen, dass sich die Nachrichtenspre-
cher einer neuartigen Sprechtechnik bedienen. Diese Sprechtechnik ermöglicht es, durch bestimmte Betonungen 
unSprechpausen, auch besonders fatale Nachrichten so auszusprechen, dass man die Tragik eines Berichts, bei
alleiniger Betrachtung des gesprochenen Tonfalls, nicht mehr von einem Bombenattentat oder der Präsentation
eines rührseligen Tiernachwuchses in irgendeinem Zoo unterscheiden kann.

Auch hat die missbräuchliche Verwendung von Bildern zu Nachrichten ein bedenkliches Ausmaß angenommen.
Es fällt mir oftmals auf, dass die im Hintergrund gezeigten Bilder zu einer Meldung die vergleichsweise „harm-
lose“ Meldung durch gezeigte Schreckensbilder um ein Vielfaches verstärken, wobei selten klar ist, ob diese Bilder 
tatsächlich auch zu der Meldung gehören oder nur eben passenderweise aus dem Archiv geholt und entsprechend
zusammengeschnitten wurden, vergleichbar mit einer Hausfrau, die eben mal ins Regal greift, um einem faden
Essen mal etwas mehr Würze zu verpassen.

Die Nachricht haben wir in diesen Fällen eher schnell wieder vergessen, die Eindrücke der Bilder bleiben aber in
unserm Unterbewusstsein gespeichert und beeinflussen uns weitaus mehr wie Worte, da das menschliche Gehirn
in Bildern denkt. Wir hören ein Wort oder einen Namen und schon sucht unser Gehirn in seinem Archiv ein pas-
sendes Bild dazu. Du kennst das...

Was mich beim Schauen der Nachrichten dennoch ärgert, sind deutsche Politiker, die keine Gelegenheit auslas-
sen, ständig die „historische Schuld der Deutschen“ warmzuhalten. Der letzte Bundespräsident ist dabei sogar auf
Schauplätzen aufgetreten, die seine Vorgänger scheinbar noch gar nicht kannten, denn in Oradur-sur-Glane war er
2013 der erste Bundespräsident. Ob sich jemals ein ausländischer Staatsmann bei Herrn Gauck für hunderttau-
sendfache Kriegsverbrechen, auch nach Kriegsende, an Deutschen Wehrmachtsoldaten und an Zivilisten entschul-
digt hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Der bekannte Autor Andreas Popp hat einmal eine passende Erklärung da-
zu geäußert. Er sagte sinngemäß, dass man sich bei der Frage nach den Kriegsverbrechen anderer nicht selbst
rein waschen wolle, sondern es darum ginge, den Schmutz etwas gleichmäßiger zu verteilen.

Zuletzt will bzw. muss ich noch das Verhalten der Bundeskanzlerin zur Flüchtlingskrise beleuchten, was ja eben-
falls die Nachrichten rauf und runter lief, Gegenstand vieler Fernsehdiskussionen war und immer noch ist. 2015
wurde mit dem Segen von Frau Merkel nicht nur geltendes internationales Recht gebrochen, sondern sie hat zu-
dem befremdliche Botschaften von sich gegeben. „Wir schaffen das“ ist die wohl bekannteste Aussage. Ich frage
mich allerdings, wen sie mit „wir“ gemeint hat, und in welcher Interpretation dieser Aussage sie letztendlich recht
behalten wird.

Die nächste Welle der Flüchtlingskrise zeichnet sich heute, im August 2017, bereits ab. Wir werden sehen, ob
diese Welle noch vor der Bundestagswahl eintrifft oder ob möglicherweise wahlentscheidende Umstände erst 
nach dieser Wahl eintreten werden. Steuerungsmöglichkeiten der Politik sind hierfür durchaus vorhanden, nur 
reden die Herrschaften nicht gerne darüber. Der unsensible Umgang, mit dem in dieser Frage durchaus wichti-
gen türkischen Staatspräsident Erdogan und die in den Mainstream-Medien gebräuchliche Rhetorik zu dem 
Thema, lässt nichts Gutes erwarten.

Ach ja, da war noch der Fernsehbericht von dem angeblich minderjährigen, unbegleiteten Flüchtling, irgendwo
aus Nordafrika. Meiner Schätzung nach war er ca. 25 Jahre alt und mit dem Teddybär, den ihm das Filmteam 
unter den Arm gesteckt hatte, wirkte er wie eine Parodie auf Mr. Bean. Es wurde u.a. mit der ganzen Palette der 
Kuschelund Betroffenheits-Rhetorik über die Zukunftsängste des jungen Mannes berichtet... herzerweichend... 
was hab ich mich amüsiert... Es ist manchmal unbeschreiblich, was mit unseren Rundfunk-Gebühren so produ-
ziert wird. Leider bleibt uns dabei nicht einmal die Werbung zwischen den Filmen und Beiträgen, trotz staatlich-
em „Zwangs-Abo“, erspart.

Dan Davis: Arbeitest Du bereits an Band 3?

Dan König: Die ersten zwei Kapitel für Band III stehen bereits. Es war so, dass mein Verleger Reiner Feistle, sich
am Ende von Band II noch etwas „Action“ wünschte. Ich hatte dies zwar erst für Band III vorgesehen, hatte dann
kurz vor Abgabe des Manuskripts noch einen großen Spaß dabei, als ich das Kapitel 19 „Der fliegende Panzer“
schrieb. Im Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden, werde ich an Band III weiterarbeiten und die Geschich-
te wird in ihrem Lauf im Januar 1944 weitergehen. In diesem Jahr wird viel passieren und ich bin selbst mal ge-
spannt, zu welcher Zeit Band III endet. Wird es 1944 oder 1945 sein? Die Ereignisse werden immer schneller 
aufeinander folgen, der Druck auf General Kammler wird größer werden und auch sein Stab wird vergrößert. 
Zum Schreiben habe ich massenhaft Ideen und auch mehr als genug historisches Material, das es im Roman zu 
verarbeiten gilt.

Wann Band III erscheinen wird, kann ich heute allerdings noch nicht sagen, denn es hängt davon ab, welche an-
deren Projekte meine Aufmerksamkeit auch auf sich ziehen. Ich lasse den Dingen erst mal ihren Lauf und warte 
ab, was sich ergibt und mir wichtig erscheint.

Es war mir in der Vergangenheit zu einem gewissen Grad unangenehm, ständige und wiederholte Nachfragen 
nach Band II auf „später“ und mit „ich arbeite so schnell es eben geht“ beantworten zu müssen. Ach, wenn ich 
doch nur mehr Zeit hätte...

Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, dass, wenn die Nachfrage nach Band II mir in die „schwarzen Zahlen“ 
verhilft, dies eine wegweisende Motivation zur beschleunigten Veröffentlichung von Band III bedeuten soll, was
aber zu beobachten bleibt. Ein längerer Urlaub steht mir seit Jahren ebenfalls mal zu.

Was ich aber heute schon versprechen kann, ist wieder viel Spannung in dem Abenteuer, das 1943 begann und in
unserer Gegenwart immer noch seinem, hoffentlich glücklichen, Ende entgegen strebt. Der Ball ist noch im Spiel
und vielleicht endet das Match ja mit einem Elfmeterschießen...

Dan Davis: Vielen Dank für das Interview!


Ihre Kommentare zum Interview von Dan Davis mit Dan König können Sie hier abgeben:

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(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 04.08.2017)
(Copyright Bilder: by Dan König / Allstern Verlag und Dan Davis)


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