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DAN DAVIS
 

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Von Griechenland zum "Kriecher"-Land...
Was steckt hinter der Griechenland-Krise? - Über den 
"neuen Terrorismus" und seine geheimen Profiteure

Angenommen ein naher Verwandter von Ihnen würde Geld veruntreuen, doch man würde Sie für
seine Taten zur Verantwortung ziehen. Mit der Folge, dass Sie für Jahrzehnte verschuldet sind und 30-
40% weniger verdienen, aber selbst hier noch ständig angehalten werden, mehr und mehr zu zahlen.
Unvorstellbar? Dies könnte man meinen. Wenn es aber um Korruption und Machtmissbrauch von
Regierungen geht, hier Gelder veruntreut und ins Ausland verschoben werden, sieht die Sache schon
etwas anders aus. Denn wenn es um die Misswirtschaft von Politikern geht, ist das Volk der Leidtra-
gende. Siehe aktuelles Beispiel Griechenland.

Wenn Sie als Privatperson im Vorbeigehen bei Ihrem Obst- und Gemüsehändler eine Erdbeere in den Mund
huschen lassen, so ist dies Mundraub und Sie müssen damit rechnen, angezeigt zu werden und vor Gericht zu
landen. Doch keiner zieht unsere Politiker wegen Misswirtschaft vor Gericht, obwohl es hier nicht um eine Erd-
beere, sondern Millionen- oder gar Milliardenbeträge geht, die auf die eine oder andere Weise veruntreut und /
oder verschwendet werden.

Wobei im Falle Griechenland auch das nicht einziehen von Steuern, ein zu niedriges Renteneintrittsalter und
vieles mehr der Regierung angelastet wird, Dinge, die die Situation zusätzlich verschärft haben. Die politische
Führung mogelte sich zudem mit falschen Zahlen in die Währungsunion und hat damit dem Land und dem
griechischen Volk einen weiteren Sargnagel verpasst.

„Als Hilfe in der Not“ wurden den griechischen Banken, und erneut nicht dem griechischen Volk, Milliarden-
beträge bereitgestellt, von denen Dan Davis schon vor Jahren schrieb, dass dies unmöglich abzuzahlen sein wird, 
und es hier offensichtlich um ganz andere Dinge geht. Doch man hörte nicht auf Dan Davis sondern auf Angela 
Merkel und einige andere Vertreter der deutschen Bundesregierung. Logisch.

Rechts: Aufnahme am Rande einer
Demonstration in Griechenland.

Das Volk, das zwar nichts von den
Milliarden abbekam oder im Briefkas-
ten vorfand, aber zahlen und haften
soll, wurde dazu verdonnert auf bis
zu 30-40% des Einkommens zu ver-
zichten, was dazu führte, dass viele
Griechen heute nicht einmal mehr
krankenversichert sind, weil sie es
sich einfach nicht leisten können.
Wobei die Arbeitslosenquote in der
Urheimat der Götter seit 2008 von
weit unter 10% auf inzwischen fast
26% anstieg. Es kam zu Massen-
demonstrationen und Aufständen.
Aufgrund der unwürdigen Lebensbe-
dingungen nahmen sich in den letz-
ten Jahren etwa 7000 Griechen das
Leben.

Blut, das an den Händen jener klebt, die heute mit unverminderter Härte weiter gegen Griechenland vorgehen 
und einen weiteren Schuldenerlass strikt ablehnen, so die Meinung vieler.

Die neue griechische Regierung unter Tsipras machte sich auf, diese Missstände zu ändern und übernahm die
schwierige, ja fast unlösbar erscheinende Aufgabe, gegen dieses Verknechtungssystem vorzugehen, dass dem
Volk von oben oktroyiert wurde.

Gerade „Deutschland“, vertreten durch die CDU (?), das einst nach dem Zweiten Weltkrieg nur dadurch die 
Chance auf einen raschen Neuanfang erhielt, weil man im Ausland auf einen Großteil der Reparationszahlungen 
verzichtete, steht an vorderster Front gegen Griechenland und pocht auf die Abzahlung der Schuldenlast, die die 
Griechen schultern sollen - so wie einst der griechische Titan Atlas die Weltkugel als Last auf den Schultern tragen 
musste. In Verhandlungen werden die Griechen in der Wahrnehmung vieler Landsleute beleidigt und gedemütigt, 
eine Meinung, die auch vermehrt außerhalb so abgegeben wird. Aus Griechenland wurde das „Kriecher“-Land. 
Weshalb in Griechenland inzwischen zum Boykott deutscher Produkte aufgerufen wird.

Links: Der giechische Titan Atlas.

Viele Menschen stellen sich zwischenzeit-
lich die Frage, was hier im Hintergrund wirk-
lich geschieht und wer wirklich den Nutzen am
griechischen Untergang besitzt. Bevor wir auf
die favorisierte Antwort zu diesem Thema zu
sprechen kommen, noch einige Fakten:

Deutschland haftet für etwa 27% der griechi-
schen Schulden, sollte „Kriecher“-Land seine
„Verbindlichkeiten“ nicht mehr bedienen kön-
nen oder wollen. Derzeit entspricht dies etwa 80
Milliarden Euro. Und man betont vor dem deut-
schen Volk stets, dass jeder Bundesbürgen
somit derzeit mit über 1200,- € haftet.
Selbstverständlich führte man in Deutschland
hierüber vorab keine Volksbefragung durch,
ob das Volk das überhaupt möchte. Denn die
Wahrscheinlichkeit war groß, dass es aus-
gehen würde wie bei der Volksbefragung vor
der Einführung des Euro, wo sich das deut-
sche Volk gegen den Euro aussprach.

Was natürlich nichts daran änderte, ihn trotzdem gegen den Willen des Volkes einzuführen. Hätte das Volk 
anders entscheiden, hätte man ihm sicherlich immer wieder vorgehalten: „Du hast es so gewollt!“. Aber so blieb 
der schale Nachgeschmack, dass man zwar gelegentlich mal die eine oder andere Volksbefragungen durchführt, 
wenn jedoch das Ergebnis nicht wie gewünscht ausfällt, ignoriert man es einfach…   

Auch wenn man somit nun ständig in den Medien zu hören bekommt, dass Deutschland für derzeit etwa 80 
Milliarden Euro der Schulden von Griechenland haftet, gibt es ein kleines Detail, welches der Bürger „Muster-
mann“ hingegen weniger hört, weil es viele Menschen zum Nachdenken bringen könnte, was wirklich hinter der 
„Kriechen“-Land-Krise stecken könnte, denn:

Hervorgerufen durch die (künstliche?) Krise zahlt Deutschland neben anderen Ländern inzwischen selbst viel
weniger Zinsen auf seine eigene Staatsverschuldung, was dem Land bisher bereits eine Einsparung von über 160
Milliarden Euro (!) einbrachte.

Rechts: EU-Flagge.


Dies bedeutet, selbst wenn Deutsch-
land für etwa 80 Milliarden Euro 
(sprich 27%) der griechischen Schul-
den aufkommen und somit aus „Krie-
chen“-Land wieder Griechenland ma-
chen würde, hätte man durch die (kü-
nstlich erzeugte?) Krise immer noch
eine Einsparung von nochmals 80
Milliarden Euro, die man an Zins-
zahlungen, rechnet man die Beträge
gegeneinander auf, nicht für die eige-
nen deutschen (?) Staatsschulden
aufbringen muss. Im Vergleich zum
Zinssatz vor der Krise.

Auf der einen Seite also zu erwähnen „Hör zu, Bürger! Du haftest umgerechnet für über 1200,- €“ der griechi-
schen Schuldenlast!“, ohne dabei zu erwähnen, dass der „dummer Bürger“ eigentlich unter dem Strich nicht für 
1200,- € haftet, sondern 1200,- € einspart, lässt vermuten, dass hinter dieser Täuschung ein Plan besteht, bei dem 
irgendjemand einen Vorteil hat, wenn auch nicht "Herr Mustermann“… Denn man könnte diese einseitige Bet-
rachtungsweise irgendwann dazu benützen, um Steuern und Abgaben zu erhöhen (oder nicht zu senken), um so
erneut Milliardenbeträge von einer Tasche in eine andere zu verschieben.

Selbstverständlich wird es offiziell bestritten, dass dieser „Milliarden-Coup“ der wahre Grund der „Kriechen“-
Landkrise und der damit verbundenen Problemzonen in der EU war oder ist. Also wollen auch wir tunlichst ver-
meiden, darüber zu spekulieren, ob die Profiteure der Krise hier schuldlos sind oder Milliardengewinne der Einen 
als logische Folge im „Big Business“ Milliardenverluste von anderen verursachen können, beziehungsweise sogar 
müssen…

Zwar kommt diese Grundregel des Kapitalismus nicht so gut an, würde man Profiteure hier gegen Verlierer auf-
rechnen und bennenen, könnte es doch aus „Gutmenschen“ unter Umständen eine andere Spezies machen. Sollte
deren Wissen über Vor- und Nachteile dieser Geldgeschäfte deren Handeln im Vorfeld mit beeinflusst haben. Wir
wissen nur, dass ein Teil der griechischen Regierung inzwischen von Terrorismus spricht.

Sicher, man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, wie im Artikel benannten "Erdbeer-Beispiel". Jedoch wird
sich an der aufgezeigten Situation nicht viel ändern, solange "Herr Mustermann" es zulässt, dass Äpfel bestraft 
werden und Birnen straffrei davonkommen, oder Äpfel die Strafen der Birnen zugeteilt bekommen. Hier bin ich,
Dan Davis, also doch für die Gleichbehandlung. Doch wenn wirklich Äpfel wie Birnen behandelt würden, müss-
ten dann nicht fast alle Birnen in Hochsicherheitsgefängnisse, da es hier um ganz andere Dinge geht, als eine mal
eben in den Mund gehuschte Erdbeere? ;-) Oder ist das zu schwarz gemalt? Aber wenn nicht: man müsste wohl
neue Birnen-Gefängnisse bauen, da die alten nicht ausreichen. Und das kostet wieder Geld. Für faule Birnen Geld 
ausgeben...? Vielleicht sollten wir sie einfach absetzen und das veruntreute Geld für sinnvollere Dinge einsetzen. 
Für echte Birnen. Und echte Äpfel. Und Griechenland...

(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 15.07.2015)

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