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DAN DAVIS
 

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Dan Davis: Interview mit FIELDS OF THE NEPHILIM
Carl McCoy über die Bibel, Nephilim, Apokalypse & das 
jetzt erschienene Live-Album CEROMONIES

ßerst rare Zeitgenossen. Ein neues Al-
bum ist somit schon fast gefühlt dem 
Seltenheitswert der Wiederkunft von 
Jesus gleichzusetzen - ist doch das letz-
te Studioalbum "Mourning Sun" nun 
auch schon wieder aus dem Jahr 2005. 
Um so mehr war Dan Davis darüber 
erfreut, als Carl McCoy und die ande-
ren "Gefallenen Engel" ihm bereits in
den ersten Februartagen das lange er-
sehnte Live-Album CEROMONIES 
auf die Ohren zur musikalischen Be-
gutachtung gaben, welches jetzt er-
schien. Carl McCoy nimmt zu diesem
und den Nephilim Stellung.

Carl McCoy und die Jungs von FIELDS
OF THE NEPHILIM haben Dan Davis 
schonmal vorab deren neues Werk "CE-
ROMONIES" zur musikalischen Begut-
achtung gegeben, welches offiziell inz-
wischen erschien. Nachdem Dan Davis 
auf seiner Kunstseite DANIEL BOSCH 
ART PAGE seit Jahren deren Werk MOURNING SUN als seinen musikali-
schen ALL-TIME FAVORITE in der Ru-
nt hatte, waren die Erwartungen an die 
neue Doppel-Live-CD für ihn entspre-
chend hoch und die Freude entsprech-
end groß. Fields of the Nephilim, die 
wie kaum eine andere Band in der Ver-
gangen heit ein postnukleares Endzeit-
szenario musikalisch in Szene gesetzt 
haben, verbunden mit direktem und 
verstecktem Symbolismus.

Bild oben: Sänger Carl McCoy von FIELDS OF THE NEPHILIM.

Dieser scheint kaum Fragen offen zu lassen. Fields of the Nephilim sind äußerst seltene und rare Zeitgenossen.
Um so erfreulicher: Sänger Carl McCoy wird einige Worte zum neuen Werk verlieren, ebenso zu den biblischen
Nephilim, Vergangenheit und Zukunft der Band, sowie weitere Informationen. Jetzt hier im COVER UP!
Newsmagazine.

Carl McCoy über die Nephilim im Interview:
"Meine erste Begegnung mit den Nephilim hatte
ich bereits in sehr frühen Jahren, als ich einige 
strenge Bibelstunden durchhalten musste. Die 
einzigen Dinge, an denen ich wirkliches Interesse 
hatte, waren die nicht so populären Themen, die 
gepredigt wurden. Die Nephilim, Gehenna und die 
apokalyptischen Verse. Diese waren immer meine 
kreative Inspiration, da dies alles Sachen darstellt, 
die versteckt werden, unterdrückt sowie über das 
Unbekannte, und folglich sind diese die einzigen 
Sachen gewesen, die ich erfahren wollte..."

Bild rechts: Cover der CD "CEROMO-
NIES" von Fields of the Nephilim.

CEROMONIES ist zwischenzeitlich in 
verschiedenen Ausführungen auf den
Markt kommen und sicherlich das eine 
oder andere Fan-Herz erobern und in 
nostalgische Schwingungen versetzen. 
Das Werk trägt den Untertitel " Ad Mor-
tem , Ad Vitam’ (To Death, For Life)" und 
enthält neben einem "Best of" alter Titel 
im neuen Gewand und Stücken der letz-
ten Studio CD " Mourning Sun" auch den 
Track"From the Fire" der lange Zeit von 
McCoy & Co ignorierten "Fallen"-CD, die 
deren Label damals gegen den Willen der
Band auf den Markt brachte und auch ein
Teil der Titel zu den Stücken nicht von 
der Band selbst vergeben wurden. Eben-
so, man höre und staune, enthält die Dop-
pel-Live-CD mit Tracks wie "Penetration", 
"Shine" und "Zoon" auch Stücke von Carl 
McCoys 90`s-Black Metal-Industrial-Ne-
benprojekt THE NEFILIM.

Carls McCoy, schon immer ein Anhänger okkulter Themen, der sich mit Schamanismus, Hermetik, der "dunklen 
Seite der Macht" und den "lichten Kräften" beschäftigte: 

Carl McCoy: "Meine erste Begegnung mit den Nephilim hatte ich bereits in sehr frühen Jahren, als ich einige 
strenge Bibelstunden durchhalten musste. Die einzigen Dinge, an denen ich wirkliches Interesse hatte, waren die 
nicht so populären Themen, die gepredigt wurden. Die Nephilim, Gehenna und die apokalyptischen Verse. Diese 
waren immer meine kreative Inspiration, da dies alles Sachen darstellt, die versteckt werden, unterdrückt sowie 
über das Unbekannte, und folglich sind diese die einzigen Sachen gewesen, die ich erfahren wollte."

Einer der bekanntesten alten Tracks der Band war der Song "Moonchild", ein ritueller Prozess zur "Er-Zeugung" 
eines sogenannten "Mondkindes", dem Aleister Crowley seinerzeit gleich einen ganzen Roman gewidmet hatte. 
Ebenfalls nicht wegzudenken und perfekt musikalisch inszeniert auf dem neuen Livealbum. Doch für McCoy 
war seine Musik immer mehr als nur die musikalische Umsetzung, um bei seinen Fans ein gutes Konzertoder
Klangerlebnis abzugeben. Für ihn war und ist es eine Form von Magie und ein spiritueller Prozess. McCoy hier-
zu für COVER UP!:

Carl McCoy über die Nephilim im Interview:
"Als alles anderes mich verließ, spornte THE 
NEPHILIM mich an und war für mich das Licht 
in der Dunkelheit. Was die Musik angeht, haben
wir nie unsere Seelen verkauft oder unsere 
Melodie geändert, nur um mehr Anerkennung
zu bekommen."

Carl McCoy: "Für viele, die die Band lieben, ist es eine Art Selbsterfahrung, wobei die Musik sie weg vom realen 
Leben entführt, doch für mich ist es sehr real und das schon immer, solange ich mich auch zurückerinnern kann."

Der charismatischen Sänger über die Höhen und Tiefen seines Lebens und die Bedeutung seiner Band dabei:

Carl McCoy: "Als alles anderes mich ver-
ließ, spornte The Nephilim mich an und 
war für mich das Licht in der Dunkelheit. 
Was die Musik angeht, haben wir nie un-
sere Seelen verkauft oder unsere Melodie 
geändert, nur um mehr Anerkennung 
zu bekommen.

Wir standen immer außerhalb dessen, 
was um uns herum abging. Die Gothic-
Szene war ein Teil von uns, doch ebenso 
viele andere Szenen und Subkulturen. Zu 
Beginn wussten unserer Zuhörer nicht, wo 
sie uns einordnen sollten, doch das waren 
wir und es war genau das, was wir tun 
wollten. Und selbstverständlich waren wir 
nicht daran interessiert, das zu tun, was 
andere Bands machten."

Die Ursache für doch zuweilen recht lange 
Unterbrechungszeiten in der Bandgeschich-
te und bei den Veröffentlichungen führt 
Carl McCoy unter anderem auf den Weg 
seiner "Selbstfindung" zurück. 

Carl McCoy: "Ich hatte viele Gründe, dem Musik-Business den Rücken zu kehren. Ich wollte mich auf meine 
künstlerische Entwicklung konzentrieren und diese ausleben. Und es gab viele Dinge, die dem im Weg standen. 
Ich habe Geduld, Ausdauer und vor allem die Neigung zu warten, bis die richtige Zeit dafür ist, neu zu beginnen. 
Die Fans-Base war immer loyal und sie waren immer für uns da. Auf jeden Fall hat die Zahl unserer Anhänger 
seit damals zugenommen, was uns sehr ehrt."

Carl McCoy über die Nephilim im Interview:
"Ich hatte viele Gründe, dem Musik-Business den 
Rücken zu kehren ... Ich habe Geduld, Ausdauer 
und vor allem die Neigung zu warten, bis die 
richtige Zeit dafür ist, neu zu beginnen. Die Fans-
Base war immer loyal und sie waren immer für 
uns da. Auf jeden Fall hat die Zahl unserer An-
hänger seit damals zugenommen, was uns sehr 
ehrt."

Welche Motivation lag hinter "CEROMONIES"?

Carl McCoy: "Das `Ceromonies Projekt“ kristallisiert die magischen Momente, die von Fields of the Nephilim 
verursacht werden, während den letzten paar Jahren konzentrierend auf die Phasen und Elemente, stellt dieser 
Abschluss und Regeneration dar. Ceromonies ist eine Darstellung und eine Erinnerung von dem, was Nephilim
im Augenblick ist, und von diesem Punkt gehen wir jetzt nach vorne. Wir fahren damit fort, uns weiterzuent-
wickeln…"

Dan Davis und COVER UP! Newsmagazine bedankt sich für die Auskünfte, Informationen & das Album.


Fields of the Nephilim, Ceromonies - Trailer


Fields Of The Nephilim: Mourning Sun



(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 2012)
(Bilder: by Fields of the Nephilim, mit freundlicher Genehmigung)

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