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Dan Davis im Interview mit FLORIAN MAST
Der Illustrator, Musiker und Autor zeichnete die Bilder im Buch "Salomejka" von Dan Davis & wohnt in Mexiko

Im Jahr 2011 erschien das 
Kinderbuch "Prinzessin 
Salomejka und der Apfel
des Lebens" von Dan Davis.
Die Illustrationen im Buch
zeichnete Florian Mast, der
ganz nebenbei auch als
Musiker tätig ist und in
Mexiko lebt. Bei der Um-
setzung der Bilder kam
es zu einigen unerklärli-
chen Ereignissen, die den
Illustrator heute noch 
schmunzeln lassen. Zudem
arbeitet er derzeit an sei-
nem ersten Sachbuch über
Mexiko. Im Interview mit
Dan Davis geht er auf
diese Themen etwas nä-
her ein und spricht zudem
ausführlich über seinen
Werdegang und einige
andere Projekte.


Links: lllustrator und Autor 
Florian Mast.

In den letzten Jahren erschienen eine ganze Reihe von Kinderbüchern, die Florian Mast illustrierte. Darunter das
Buch "Johann", "Fungus Verschwindibus" und das bereits erwähnte Werk "Prinzessin Salomejka und der Apfel
desLebens". Inzwischen ist ihm dies nicht mehr genug, denn er arbeitet an seinem ersten Sachbuch über die me-
xikanische Kultur und damit verbundene Themen. Zudem ist er ein ausgezeichneter Musiker, der unter ander-
em auch eine CD zu seinem Buch "Fungus Verschwindibus" erstellte, auf der man sogar eine Gothic-Version des
von ihm komponierten Kinderliedes vorfindet. Im Interview mit Dan Davis geht er auf diese Themen - und einige
doch sehr sonderbare Ereignisse im Zusammenhang mit dem Buch "Salomjeka" etwas näher ein, ebenso über
einige Krisenherde auf der Welt - und das "Warum"...

Florian Mast im Interview mit Dan Davis:
"Der Übergang ins nächste Zeitalter bringt
heftige Turbulenzen auf der Erde mit sich, das
können wir seit einigen Jahren beobachten... All
dies wurde prophezeit. Von einem Weltuntergang
hat keiner der mir bekannten Maya-Ältesten je
gesprochen, auch vor 2012 nicht. Es gilt in jenen
Kreisen als Tatsache, dass uns die Kenntnis der
natürlichen Zyklen in gewisser Form einen Blick
in die Zukunft ermöglichen!!"

Dan Davis: Hallo Florian. Du arbeitest 
unter anderem als Musiker, Illustrator 
und neuerdings auch als Buchautor. 
Kannst Du ein paar Worte über Dich 
sagen und wie es damals zu Deinem 
ersten Kinderbuch „Johann“ kam?

Florian Mast: Hallo Dan − ja... Kunst, 
Musik und Kommunikation haben mich
schon immer interessiert. Ich bin 1966 in 
Vaihingen/Enz in Baden-Württemberg 
geboren worden und war als kleines Kind 
schon viel mit meinen Eltern auf Reisen. 
Wir lebten 5 Jahre in Ägypten und kamen 
dadurch durch einige Länder im Mittel-
meerraum, da haben wir viel erlebt. 

Mich haben diese Eindrücke fasziniert 
und inspiriert, ich konnte nicht aufhören
zu reisen, neugierig nachzuforschen und 
Entdecktes in Form von Ton, Bild oder 
Wort festzuhalten und auch zu veröf-
fentlichen. 

Momentan lebe ich in einer Community mit Leuten aus verschiedenen Ländern und Indianern in einem Maya-
Dorf in Chiapas in Mexiko, das ist seit mehreren Jahren meine Basis. Dort lebe ich mit meiner Frau Celia, vom 
Stamm der Maya-Tseltal und meinem Sohn Juan (Shun) Ayman. Zu dem Kinderbuch JOHANN kam es, weil 
meinem Schulkamerad und Gefährten aus der jugendlichen Punk- und Metal-Szene in Hohenlohe Jan Holey 
meine Illustrationen gefielen und er sie in seinem Verlag veröffentlichte. Interessanterweise hatte er wenige 
Tage vor unserer Wiederbegegnung einen Traum gehabt, in dem ihm sein Großvater geraten hatte, doch mal 
ein Kinderbuch zu publizieren. Und dann kam ich mit der Zeichenmappe...  

Florian Mast im Interview mit Dan Davis:
"Wir lebten 5 Jahre in Ägypten und kamen
dadurch durch einige Länder im Mittel
meer-
raum, da haben wir viel erlebt. Mich haben diese 
Eindrücke fasziniert und inspiriert, ich konnte 
nicht aufhören zu reisen, neugierig nachzufor-
schen und Entdecktes in Form von Ton, Bild oder 
Wort festzuhalten und auch zu veröffentlichen."

Dan Davis: Wer hatte die Idee für diese Geschichte? Das Buch ist auch in Peru erschienen?

Bild Links: Florian Mast mit 
der peruanischen Ausgabe
seines Kinderbuches "Johann".

Florian Mast: Die Geschichte 
schrieb meine Freundin Maria 
Luzia Orthen für Kinder, die 
als Aussenseiter gelten, wie Jo-
hann in der Geschichte, und 
dennoch – oder gerade des-
halb – Unglaubliches vollbrin-
gen können. Das Buch wurde
in Peru auf Spanisch veröffent-
icht und im Rahmen einer Hil-
fsaktion an Indiokinder in den 
armen Regionen der peruani-
schen Anden verteilt. 

Ich arbeitete damals – 2005 − in Cusco für ein deutsch-peruanisches Kulturinstitut, ein Jahr später zog es mich
dann nach Mexiko. 

Dan Davis: Mexiko ist ein gutes Stichwort. Aktuell arbeitest Du ja gerade an Deinem ersten Werk als 
Buchautor über die Maya-Kultur in Mexiko. Was gibt es hierzu zu berichten? Und hat der „Autor“ schon
immer in Dir geschlummert?

Florian Mast: Das Buch wird voraussichtlich 2015 und unter dem Titel “Die MAYA-VISION“ im Amadeus-Verlag 
erscheinen. Ja, ich wollte schon lange ein Buch über die alten Hochkulturen und ihr uns hinterlassenes Erbe schrei-
ben. Und da mich das Schicksal nun mitten in die Welt der Maya geführt hat und ich mit den Nachkommen dieser 
jahrtausendealten, faszinierenden wie mysteriösen Kultur lebe, bekam ich Zugang zu altem Wissen, welches 
meiner Meinung nach unbedingt weitergereicht werden sollte.

Florian Mast im Interview mit Dan Davis:
"Wir Ich arbeitete damals – 2005 - in Cusco für
ein deutsch-peruanisches Kulturinstitut, ein Jahr 
später zog es mich dann nach Mexiko ...  Ja, ich 
wollte schon lange ein Buch über die alten 
Hochkulturen und ihr uns hinterlassenes Erbe 
schreiben. Und da mich das Schicksal nun mitten 
in die Welt der Maya geführt hat und ich mit den 
Nachkommen dieser jahrtausendealten, faszinie-
renden wie mysteriösen Kultur lebe, bekam ich 
Zugang zu altem Wissen..."

Dan Davis: Kannst Du ein paar Sätze zu dem Inhalt des Buches sagen?

Bild rechts: Florian Mast.


Florian Mast: Bei meinen Erlebnissen
und Nachforschungen in Mexiko, Gu-
atemala und Belize − wo ich z.T. tief 
im Urwald verborgene Maya-Städte
aufsuche und u.a. mit Schamanen, 
Archäologen, Grabräubern und Ge-
lehrten spreche, Literatur, Museen 
und Archive durchforste – kam ich zu 
einer wichtigen Erkenntnis: Die alten 
Maya haben uns Informationen hinter-
lassen, die zeitlos sind und kosmische 
Zusammenhänge verdeutlichen: Alles
im Universum ist miteinander verbun-
den. Die Kosmovision der Maya, ihr 
unerreichtes Kalendersystem und die 
praktische Anwendung ihrer Astrologie 
sind das zentrale Thema des Buches. 

Die genialen Kalender der Maya basieren auf den Sonnenzyklen, von denen alle Geschehnisse auf der Erde in-
klusive der menschlichen Biologie und Genetik abhängen. Dieses wertvolle Wissen wurde seit der spanischen 
Eroberung weitgehend geheimgehalten. Es wird jedoch nach wie vor angewandt, von Generation zu Generation 
weitergegeben und erst in den letzten Jahren nach und nach von Maya-Meistern der Weltöffentlichkeit preisge-
geben. Das Buch beleuchtet dieses spannende Thema der Maya von gestern und heute, und ermöglicht dem 
Leser, seine eigene Herkunft und sein Schicksal besser zu verstehen und dementsprechend zu handeln.

Florian Mast im Interview mit Dan Davis:
"Bei meinen Erlebnissen und Nachforschungen
in Mexiko, Guatemala und Belize - wo ich z.T.

tief im Urwald verborgene Maya-Städte auf-
suche und u.a. mit Schamanen, Archäologen, 
Grabräubern und Gelehrten spreche, Literatur, 
Museen und Archive durchforste – kam ich zu 
einer wichtigen Erkenntnis: Die alten Maya haben 
unInformationen hinterlassen, die zeitlos sind 
und kosmische Zusammenhänge verdeutlichen..."

Dan Davis: Ich erinnere mich an ein Kinderbuch von Dir mit dem Namen „Fungus Verschwindibus“. Bei 
diesem wurden gezielt Suchbilder gestaltet und auf eine Geschichte in Form eines Textes verzichtet. Und 
wann ist Dir die Idee zu dem kleinen Pilzmann erstmals gekommen?

Florian Mast: Der kleine Pilzmann erschien zum ersten
Mal als Figur im Kinderbuch JOHANN, eher beiläufig. 
Jan Holey, der Verleger, fand ihn lustig und schlug vor, 
ihm ein eigenes Buch zu widmen. Wir machten daraus 
ein aufwendiges Wimmelbuch ohne Text, in dem der 
kleine Wicht inmitten einer Vielzahl von Pflanzen und 
Tieren versteckt ist. Die Kinder haben großen Spaß dabei, 
den Fungus auf jeder Seite zu finden – gleichzeitig ent-
decken sie die Natur!    

Dan Davis: Zu diesem Buch gibt es auch ein Video 
und eine CD, auf der Du auch musikalisch in Erschei-
nung trittst. Welche Musik hörst Du denn privat am 
liebsten und wie hat das mit der Musik bei Dir 
angefangen? Spielst Du in einer Band?

Florian Mast: Ja, als Beigabe zum Buch wurde mit Hilfe 
des genialen Komponisten und Stimmenimitators Klaus 
Götsch aus Babenhausen und unter Mitwirkung zweier 
Musiker der Mittelalterband CORVUS CORAX (und et-
licher Kinder und Erwachsener) eine CD und ein Musik-
video produziert, ich singe das Lied vom Fungus Ver-
schwindibus. Das Video kann man kostenlos anschauen 
unter:


Privat höre ich gerne Musik, die richtig an die Seele geht, wie „Dead can Dance“ zum Beispiel. Aber auch alle 
möglichen Genres rund um die Welt, von knochenhart bis butterweich, am liebsten mit Wurzeln in der Musik 
alter Kulturen. Ich singe und spiele in meiner Band „Tempus Mutatur“ in Mexiko und solo oder in verschieden-
en anderen Formationen, oft spontan. 

Dan Davis: "Dead can Dance" und Lisa Gerrard haben mich irgendwo über die Jahre auch sehr geprägt.
Noch heute ärgere ich mich etwas über ein DCD-Konzert in Ludwigsburg vor vielen Jahren, zu dem wir
fuhren, und ein Freund von mir mich dazu verleitete, den Weg über die Autobahn zu nehmen, was dazu
führte, dass wir plötzlich in einem riesigen Stau standen und am Ende einen Teil des Konzertes verpass-
ten. (Hallo Reiner... ;-)  Deine Eltern haben ein Marionettentheater, wie ich unschwer erkennen konnte,
als wir uns damals in Deinem deutschen Domizil trafen?

Florian Mast: Ja, richtig, das „Figurentheater Waldbuch“. Hier werden unter anderem auch unsere Kinderbü-
cher mit Puppen oder als sogenanntes Kamishibai-Theater auf die Bühne gebracht...

Florian Mast im Interview mit Dan Davis "Fun-
gus Verschwindibus" und den kleinen Pilzmann,
der auch im Salomejka-Buch zu finden ist:
"Als Beigabe zum Buch wurde mit Hilfe des
genialen Komponisten und Stimmenimitators
Klaus Götsch aus Babenhausen und unter Mit-
wirkung zweier Musiker der Mittelalterband
CORVUS 
CORAX (und etlicher Kinder und Er-
wach
sener) eine CD und ein Musikvideo produ-
ziert, ich singe das Lied vom Fungus Verschwin-
dibus..."


Dan Davis: Wir haben ja vor einigen Jahren ebenfalls ein Buch zusammen gemacht: „Prinzessin Salomejka 
und der Apfel des Lebens“. Wie lange hast Du damals an den Illustrationen gearbeitet und wie ist Deine 
Herangehensweise bei einem solchen Projekt?

Florian Mast: Naja, ich lese erstmal gründlich
das Textmanuskript des Autors durch, dabei 
entstehen schon die ersten Bilder vor dem in-
neren Auge. Die Herausforderung ist dann
die Umsetzung dieser imaginären Bilder von 
der ersten Bleistiftskize bis zur farbigen Illus-
tration − ich arbeite hier am liebsten mit Aqua-
rellfarben, Pastellkreide und/oder Holzstiften. 
Zur Konkretisierung der Darstellung muss ich manchmal Personen, Pflanzen, Gebäude, Land-
schaften, Bücher oder Zeitschriften heranziehen.
Für SALOMEJKA habe ich bis zur Herstellung
der fertigen Druckvorlage fürs Buch, glaube ich, 
sechs Monate verbraten... 

Dan Davis: Es gab ja damals eine witzige 
Geschichte. Denn als wir über das Projekt 
sprachen, sagte ich Dir, dass „Salomejka“ sich
von „Salome“ ableitet und diese Geschichte 
einst Teil von einem Buch von mir war, in dem
der damals noch kleinen „Salome“ diese Geschi-
chte von ihrer Mutter erzählt wird. Als Du Dich
an die bildliche Umsetzung von Salomejka ge-
macht hast, hast Du ihr eine Kette mit einem 
ägyptischen Ankh um den Hals verpasst. Erst 
als Du damit fertig warst, bist Du auf meiner 
Kunsthomepage über die Darstellung von Sa-
lome (Bild aus dem Jahr 2001) gestolpert, auf 
der ich diese ebenfalls mit einem Ankh um den 
Hals dargestellt hatte – und die zudem auch vom 
Typ her Deiner Interpretation sehr nahe kommt.

Florian Mast: Ja, das war schon erstaunlich – oder auch nicht? Das „Ankh“ ist das altägyptische Symbol für ewi-
ges Leben, ich kannte es schon als kleines Kind... Dass wir es allerdings beide als Halsschmuck für die Darstellung 
der Salome(jka) wählten, zeigt meiner Meinung nach, dass wir eine gedankliche Verbindung hatten.

Florian Mast im Interview mit Dan Davis:
"Ja, ich glaube an übersinnliche Phänomene,
hatte auch im Bereich meiner Maya-Nachfor-
schungen dementsprechende Erlebnisse und
Zeugenberichte... Einzelheiten dazu in meinem
Buch, das ist ein umfangreiches Thema und
würde hier den Rahmen sprengen."


Dan Davis: Sehr interessant, diese Geschichte. Auch die Tatsache, dass Du Salomejka ein blaues Kleid 
verpasst hast, da in dem Buch über Salome, aus dem die Geschichte von mir einst ausgesondert wurde 
(der Roman „Revolution, Baby!“), die Lieblingsfarbe von Salome Blau ist. Es ist ein Thema, welches dort
im Roman mit eine Schlüsselrolle besitzt (übrigens geht es in dem Buch auch um die Maya-Kultur und 
damit verbundene Zusammenhänge;-). Was Du aber damals nicht wissen konntest und auch erst im 
Nachhinein erfahren hast. Glaubst Du persönlich an so genannte „übersinnliche Phänomene“?

Florian Mast: Blau ist eine Farbe, die ebenfalls im Zusammenhang mit der Ewigkeit steht. Für diese auffallenden 
Parallelen (Ankh − blaues Kleid − Maya) gibt es sicherlich einen ganz konkreten Grund, auch dass du ausgerech-
net mich für die Illustration der Geschichte ausgewählt hast, daran besteht für mich kein Zweifel. Zufälle gibt es 
in diesem Kosmos nicht. Ja, ich glaube an übersinnliche Phänomene, hatte auch im Bereich meiner Maya-Nach-
forschungen dementsprechende Erlebnisse und Zeugenberichte... Einzelheiten dazu in meinem Buch, das ist ein 
umfangreiches Thema und würde hier den Rahmen sprengen. 

Dan Davis: Du lebst ja selbst zwischenzeitlich auch in Mexiko. Hast Du Dich dort schon richtig eingelebt? 
Ist das Haus schon fertig, welches Du dort gebaut hast? 

Bild links: Mit seiner Band spielt "Flow" 
(Florian Mast) immer wieder in Mexiko.

Florian Mast: Ja, unser Haus am Fluss „Ja-
tate“ ist mittlerweile fertig. Es ist hauptsäch-
lich aus Holz und Steinen aus dem Fluss ge-
baut − alles in Handarbeit. Ja, ich fühle mich 
sehr wohl dort. Die Tatsache, dass ich im 
Dorf als offizieller Einwohner auch Pflichten 
wahrnehmen muss – unter anderem jeweils
für ein Jahr das Amt des Dorfpolizisten und 
irgendwann wahrscheinlich auch das des 
Bürgermeisters –, ist allerdings noch etwas 
gewöhnungsbedürftig... 

Dan Davis: Sehr interessant. Ein anderes 
Buch, bei dem Du als Illustrator mitgewirkt 
hast, trägt den Titel „Don Chamäleon“. Du 
hast dieses Werk wieder zusammen mit Ma-
ria L. Orthen vollendet, mit der Du auch 
schon das Buch „Johann“ gemacht hast. 

Um was geht es in diesem Kinderbuch?

Florian Mast: Es geht um ein kleines Chamäleon, das sich nicht an seine Umgebung anpassen kann – wieder 
ein Außenseiter. Und deshalb wird es aus seiner Gemeinschaft verbannt. Auf seiner Reise lernt es wichtige Dinge 
− jedoch nicht, sich anzupassen... Die Geschichte nimmt dann am Ende eine überraschende Wendung. Es ist eine 
Fabel, die hervorragend das Leben in „Communities“ beschreibt, wie in unserer Comunidad in Mexiko zum 
Beispiel.

Florian Mast im Interview mit Dan Davis über
eine 
"Zu-Fälligkeit" im Zusammenhan mit dem
Salomejka-Buch von Autor Dan Davis
:
"Zufälle gibt es in diesem Kosmos nicht ... Dass
wir es allerdings beide als Halsschmuck für die
Darstellung der Salome(jka) wählten, zeigt
meiner Meinung nach, dass wir eine gedankliche
Verbindung hatten."

 

Dan Davis: Da Du so fleißig als Kinderbuchillus-
trator tätig bist, stellt sich bei mir die Frage, ob Du 
zudem auch als freischaffender Künstler arbeitest
und Ausstellungen machst? Oder ist das ein even-
tuell noch zu verwirklichender Aspekt in Deinem 
Leben?

Florian Mast: Als freischaffender Künstler erstelle 
ich am liebsten große Wandgemälde. Ausstellungen
hatte ich schon seit Jahren nicht mehr durchgeführt. 
Aber Du hast recht, ich sollte das wieder mal ma-
chen. 

Dan Davis: Gerade gibt es mal wieder sehr viele 
Krisenherde in der Welt, von der Ukraine über den
Irak bis nach Israel. Was möchtest Du den Mensch-
en als Botschaft zum Abschluss des Interviews mit 
auf den Weg geben? 

Florian Mast: Auch wenn uns diese Ereignisse 
schockieren – die ursächlichen Energien sind eben-
falls Teil eines kosmischen oder göttlichen Plans, die 
Zyklen unabwendbar. Laut der Kalenderrunde der
alten Maya-Astronomen gehen wir gerade von einem 
großen Zyklus in den nächsten über. Der Übergang
ins nächste Zeitalter bringt heftige Turbulenzen auf 
der Erde mit sich, das können wir seit einigen Jahren beobachten... All dies wurde prophezeit. 

Von einem Weltuntergang hat keiner der mir bekannten Maya-Ältesten je gesprochen, auch vor 2012 nicht. Es 
gilt in jenen Kreisen als Tatsache, dass uns die Kenntnis der natürlichen Zyklen in gewisser Form einen Blick in
die Zukunft ermöglichen! Wenn wir also unser eigenes Schicksal besser verstehen, können wir unser Bewusstsein 
und unser Handeln verändern, unsere Rolle oder Aufgabe im Leben erkennen. Wir brauchen heute − mehr denn 
je − eine Rückkehr zur natürlichen Ordnung, zu unserem spirituellen Ursprung, und zu mehr Respekt und Be-
scheidenheit. Im Zweifelsfall: Hören wir auf unser Herz, es ist die Verbindung zum Kosmos. Friede sei mit uns.

Florian Mast im Interview mit Dan Davis:
"Wenn wir also unser eigenes Schicksal besser
verstehen, können wir unser Bewusstsein und
unser Handeln verändern, unsere Rolle oder
Aufgabe im Leben erkennen. Wir brauchen heute
- mehr denn je - eine Rückkehr zur natürlichen
Ordnung, zu unserem spirituellen Ursprung,
und zu mehr Respekt und Bescheidenheit. Im
Zweifelsfall: Hören wir auf unser Herz, es ist die
Verbindung zum Kosmos..."


Dan Davis: Florian, vielen Dank für das Interview. Und bis bald mal wieder!

FRAKTALIKA - Flow/Tempus Mutatur

TEMPUS MUTATUR - Celta Fusion. San Cristobal de las Casas, Chiapas, Mexico, 1/2013.


(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 07.11.2014)
(Copyright Bilder: by Florian Mast)

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