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DAN DAVIS
 

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"Jetzt spreche Ich!"
Das Interview von Dan Davis mit dem in die rechte 
Ecke gedrängten Autor Jo Conrad

Man kann sicherlich verschiedener Meinung
darüber sein, ob Außerirdische tatsächlich die 
Erde besucht haben oder es ein Leben nach
dem Tod gibt. Je nachdem, welchen Quellen
man glaubt, was man erlebt oder nicht erlebt
hat und wo das eigene Weltbild gerade anzu-
siedeln ist.  Wenn aber Kritiker soweit gehen, 
einen Autor in die rechte Ecke zu stellen und
damit gezielt in Zusammenhang mit einer Pro-
Meinung zu Massenmord und Gaskammern 
drängen, dann ist das durchaus ein Punkt, der
kein Kavaliersdelikt mehr darstellt, wenn die-
se Behauptungen unwahr sind. Wurden Dinge
bewusst aus dem Zusammenhang gerissen - 
oder nicht? Der Autor nimmt Stellung zu 
einigen Vorfällen.

Der Buchautor Jo Conrad geht gegenüber Dan
Davis auf seine persönliche Sicht der Dinge ein, 
ohne Zensur durch die Massenmedien. Was 
steckte wirklich hinter dem "Fürstentum Ger-
mania"? Und was lief bei der Polizeiaktion ge-
gen das Domizil - mal aus Sicht der "Gegenseite"
ab? Außerdem nennt der Buchautor, Musiker, 
Fotograf und Filmemacher nähere Details zu 
seinen neuen Projekten sowie Dingen, die zur 
Bewältigung aus der Vergangenheit noch an-
stehen. 

Jo Conrad machte unter anderem die Musik für einige Folgen der Serie "Großstadtrevier", schrieb mehrere 
Bücher, darunter "Entwirrungen" und "Wendungen", veröffentlichte mehrere Vorträge und Filme, wie die im
Jahr 2009 erschienene  DVD "Botschaft an erwachende Sklaven".

Jo Conrad im Interview mit Dan Davis:
"Die Leute, die mich gerne als braun oder 
rechtsextrem darstellen wollen, haben sich noch 
nicht getraut, mir das von Angesicht zu Angesicht 
zu sagen. Aus der Anonymität des Internets kann 
man natürlich wunderbar auf andere „schießen“, 
ohne direkt konfrontiert zu werden. Es haben 
schon Leute in Foren geschrieben, bei meinem 
nächsten Vortrag würde ich mein blaues Wunder 
erleben... tja, aber bei dem Vortrag war dann 
nichts dergleichen. Und dann schrieben sie aber, 
sie hätten mich auf dem Vortrag fertig gemacht, 
dass ich schließlich ganz „klein mit Hut“ gewesen 
sei. Nichts dergleichen war geschehen."

Bild rechts: Jo Conrad auf einem
Vortrag.


Dan Davis: Hallo Jo. Empfindest Du
es als eine Art Volksverhetzung, wenn
in den Medien und von bekannter Seite
alles was Du tust und machst in eine 
rechte Ecke gestellt wird, obwohl Du
immer wieder betonst, dass Du mit 
dieser ganzen rechten Scheiße nichts 
zu tun hast - jeder Tote einer zu viel ist
und im Dritten Reich mit Juden und 
Andersdenkenden Dinge passiert sind,
die sich niemals wiederholen dürfen?

Wie fühlt man sich, wenn man immer wieder aus den gleichen Lagern Breitseite bekommt, die mit Dir
persönlich oftmals kein einziges Wort gesprochen haben, um sich persönlich ein Bild zu machen?

Jo Conrad: In all meiner Arbeit sollte für jeden erkennbar sein, dass ich eine große Liebe zu allem Leben habe
und ich mich immer frage, warum die Menschen sich manchmal das Leben gegenseitig so schwer machen. Na-
türlich fühlt man sich nicht gut, wenn man in eine dunkle Schublade gesteckt wird, in der alle möglichen unheim-
lichen, offensichtlich bösen Dinge drin sind, in die aber kaum jemand sich traut, genauer reinzugucken. Ich kann
ja verstehen, dass man in der Folge des zweiten Weltkrieges versuchte, sich möglichst weit davon zu trennen. 
Allerdings wird heute schon wieder eine Art Hexenjagd, oder Verfolgung von Andersdenkenden praktiziert, 
die denjenigen in faschistischen Systemen gleicht.

Jo Conrad im Interview mit Dan Davis:
"Es gibt mächtige Interessengruppen, und 
natürlich haben die gewisse Absichten. Und
gerade damit befasse ich mich – wie Du ja auch. 
Diese kennen die menschliche Psyche sehr genau
und wissen, wie man Menschen am effektivsten 
manipuliert. Und tatsächlich übernehmen die 
meisten Massenmenschen Informationen auf
dem einfachsten gemeinsamen Nenner..."

Dan Davis: Sollten diese Leute lieber Mal
vor ihrer eigenen Haustüre kehren, als, oft-
mals anonym, sich selbst wichtig zu machen 
durch ihre abgeschriebenen Behauptungen?

Jo Conrad: Tatsächlich machen einige genau
das, was sie anderen vorwerfen: nämlich dass
sie aufgrund von Vorurteilen eine Art Gesin-
nungsterror betreiben. Einige machen das un-
bewusst, gerade junge Leute, die zurecht gegen
Faschismus sind, übernehmen dann einfach das, 
was anderswo über mich geschrieben wird und 
überprüfen es nicht mehr. Das ist sehr schade. 
Ich denke, das wichtigste ist doch immer, dass 
man miteinander redet. Wenn es irgendwo ein 
Problem gibt, löst man es nicht, indem man den 
anderen zum Feind erklärt. 

Diese Dialogbereitschaft ist aber bei vielen dann gar nicht vorhanden. Und andere betreiben die Ausgrenzung 
natürlich ganz bewusst und teilweise sogar beruflich. Denn es ist auch eine Tatsache, dass Interessengruppen 
Leute beschäftigen, die in Internetforen und Blogs ganz massiv diese Interessen vertreten.

Dan Davis: Hat sich jemals einer von den Kritikern, die Dinge aus Deinen Büchern aus dem Zusam-
menhang reißen, damit sie in ein rechtes Licht passen, die Mühe gemacht mit Dir persönlich zu sprechen?

Jo Conrad: Viele Leute wollen mich kennenlernen und ich bin da auch sehr zugänglich, wenn es zeitlich passt. 
Aber die Leute, die mich gerne als braun oder rechtsextrem darstellen wollen, haben sich noch nicht getraut, mir 
das von Angesicht zu Angesicht zu sagen. Aus der Anonymität des Internets kann man natürlich wunderbar auf andere „schießen“, ohne direkt konfrontiert zu werden. Es haben schon Leute in Foren geschrieben, bei meinem nächsten Vortrag würde ich mein blaues Wunder erleben... tja, aber bei dem Vortrag war dann nichts dergleichen. Und dann schrieben sie aber, sie hätten mich auf dem Vortrag fertig gemacht, dass ich schließlich ganz „klein mit Hut“ gewesen sei. Nichts dergleichen war geschehen. Ich kann meine Ansichten durchaus begründen, und sie sind niemals aus Hass oder Vorurteilen begründet. Ich beschäftige mich sehr ausgiebig mit allen Dingen, und mich interessiert ausschließlich und immer nur die Wahrheit. Natürlich kann es auch sein, dass ich irgendwo mal falsche Informationen wiedergebe. Das gebe ich auch zu, wenn ich irgendwo zu anderen Erkenntnissen gelange. Aber besonders sollte man immer über alles reden können, gerade, um Vorurteile abzubauen. Aber einige Gesinnungs-
wächter haben offenbar größere Vorurteile als diejenigen, die sie zu bekämpfen meinen.

Jo Conrad im Interview mit Dan Davis:
"In der Berichterstattung über das Fürstentum 
Germania wurde  z.B. behauptet, dass ich auf 
einer Nazidemo war. Und definitiv war ich das 
nicht. Es gab eine Demo in Berlin, wo Menschen
forderten, dass sich die Regierung für einen Friedensvertrag und eine frei gewählte Verfas-
sung einsetzen sollte. In dem Fernsehbericht 
zeigte man ein Bild von einem Mann auf der 
Demo, der wohl etwas dem Bild eines Rechten 
entsprach, einen Adler auf dem T-Shirtrücken 
hatte, und anschließend zeigte man mich ... Es ist 
dann schwer, ihnen zu erklären, dass es keine 
Nazidemo war..."

Dan Davis: Es gibt die Behauptung, dass man JEDES Buch in ein rechtes Licht rücken kann, wenn 
man es nur will, indem man die Dinge bewusst neu interpretiert und dem Autor die eigenen para-
noiden so erwirkten Interpretationen in den Mund legt, die man wünscht darin zu finden. Ich denke
wenn jemand wirklich rechts denkt und eingestellt ist, dann steht er auch dazu. Doch inzwischen 
werden ja, betrachtet man die Vergangenheit des „Schwarzbuchs Deutschlands“, augenscheinlich
rechte Bands von „Verfassungsschützlern“ gegründet, nur um dann wieder verboten zu werden.  
Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen. Siehst Du dahinter eine gewisse Absicht?

Jo Conrad: Es gibt mächtige Interessengruppen, und natürlich haben die gewisse Absichten. Und gerade damit 
befasse ich mich – wie Du ja auch. Diese kennen die menschliche Psyche sehr genau und wissen, wie man Men-
schen am effektivsten manipuliert. Und tatsächlich übernehmen die meisten Massenmenschen Informationen 
auf dem einfachsten gemeinsamen Nenner. D.h. nur ein kleiner Teil der Menschen befasst sich intensiv mit den 
Hintergründen von dem, was man in der Schule lernt oder in den Nachrichten sieht. Und so wird, gerade im 
Fernsehen, sehr leicht manipuliert.

In der Berichterstattung über das Fürstentum Germania wurde  z.B. behauptet, dass ich auf einer Nazidemo 
war. Und definitiv war ich das nicht. Es gab eine Demo in Berlin, wo Menschen forderten, dass sich die Regierung für einen Friedensvertrag und eine frei gewählte Verfassung einsetzen sollte. In dem Fernsehbericht zeigte man ein Bild von einem Mann auf der Demo, der wohl etwas dem Bild eines Rechten entsprach, einen Adler auf dem T-Shirtrücken hatte, und anschließend zeigte man mich. Und nun glauben sogar Leute, die mich kennen, dass ich 
auf einer Nazi-Demo war, denn sie haben ja die Bilder im Fernsehen gesehen. Es ist dann schwer, ihnen zu 
erklären, dass es keine Nazidemo war. So leicht kann man mit Bildern eben Urteile erzeugen, die dann schwer 
wieder aus der Welt zu räumen sind. Und natürlich wird das manipulativ angewendet. Ein Journalist, der „gegen Rechts“ berichtet, fühlt sich natürlich auch immer ganz besonders edel, da er ja gegen „das Böse“ kämpft.

Bild rechts: Jo Conrad auf einem Vortrag
zum Thema Weltverschwörung.


Dan Davis: Du warst ja längere Zeit
Moderator bei „Secret TV“. Möchtest 
Du ein paar Worte dazu verlieren, was
aus Deiner Sicht schief gelaufen ist und
wie sich Dein „Rausschmiss“ dort abge-
spielt hat? War es einfach ein zu großes 
Auseinanderdriften von Meinungen – 
oder woran lag es?

Jo Conrad: Nun, als Jan (van Helsing, bzw. 
Holey) Secret.tv startete, habe ich zu Anfang 
fast alles eigene Material geliefert, viele In-
terviews, jede Woche die Nachrichten bei 
mir aufgenommen usw. 

Dass weitere Personen dazu kommen würden, ist ja klar und notwendig. Nach einer Weile setzte Jan einen 
neuen Geschäftsführer ein, der vieles umkrempelte. Was natürlich auch sein gutes Recht ist. Personal wechselte 
sehr häufig und alles veränderte sich. Ich hatte noch in ein Studio, in teure Kameras usw. investiert, von dem Geld, das ich verdiente, in der Annahme, dass ich weiter Aufträge von Secret.tv bekommen würde. Die wurden jedoch immer weniger, und im Oktober 2008 habe ich das letzte Interview aufgenommen. Angeblich waren alle begeistert und man stellte mir weitere Sendungen in Aussicht. Ich erfuhr aber, dass intern schon beschlossen war, dass das meine letzte Sendung war. Für mich war es eine schwere Zeit, sowohl wirtschaftlich als auch das Gefühl zu haben, dass meine Arbeit nicht mehr gewürdigt wurde. Inzwischen sind etliche andere Mitarbeiter nicht mehr dabei, u.a. Dr. Michael Vogt, einige müssen mühsam ihre Ansprüche durchboxen, und secret.tv ist ja inzwischen in Nexworld umgewandelt. Für mich passte die Zusammenarbeit dort schon lange nicht mehr mit dem zusammen, was für mich das Wichtigste im Zusammenleben ist, nämlich jeden zu respektieren und so zu behandeln, wie man möglichst 
auch gerne behandelt werden will. Also ist es auch okay, dass ich da raus bin.

Jo Conrad im Interview mit Dan Davis:
"Auf Seiten wie Esowatch (PSIRAM) werde ich
nur negativ dargestellt, aber die verdrehen wirk-
lich gezielt die Dinge. So war einer der Gründer 
von Germania selber Opfer grausamster 
ritueller Kindesmisshandlung, und wollte, dass 
solche Kinder in Germania eine Zuflucht finden 
können, aber auf Esowatch (PSIRAM) drehte man 
es so, als würde man Pädophilen eine Zuflucht 
bieten, was wirklich extrem bösartig und gemein 
ist. 

Und was das Onlinelexikon Wikipedia taugt, 
sehe ich daran, dass sie mich auch trotz viele 
Diskussionen weiterhin als einen antisemitischen Verschwörungsautor bezeichnen, während meine ganze Arbeit darauf zielt, dass wir erkennen, dass 
wir alle Teil derselben Schöpfung sind, und dass
wir nur uns selber weh tun, wenn wir anderen 
weh tun..."

Dan Davis: Noch ein paar Worte zum „Fürstentum Germania“. Was war Deine Intention sich dem
Projekt anzuschließen? Welche Leute waren dort vertreten? War es tatsächlich eine Ansammlung
rechter Zeitgenossen, wie man aus der negativen Presse hintergründig oftmals herausgehört hat?
Und warst Du bei der Polizeiaktion dabei, die damals gegen das Fürstentum ablief? Wie hat sich
das abgespielt ?

Jo Conrad: Nun, mir ist, wie vielen Menschen, klar, dass die Politik in unserem Lande, besonders in der EU, in
eine Richtung geht, in der immer mehr kontrolliert und Freiheiten eingeschränkt werden. Zudem beteiligen wir 
uns an Kriegen, obwohl wir Deutschen nach zwei Weltkriegen eigentlich die Schnauze voll davon haben, 
bestimmen große Firmen und Banken mehr die Politik als die Interessen der Menschen, die hier leben.

Das Fürstentum Germania war eine Sezession 
von der BRD auf eigenem Land, wo Menschen 
einmal souverän und autark leben können sollten.
Dass man das Ganze in ein rechtes Licht zu rücken 
versuchte, war schon eher fast komisch. Wenn man
die Bilder von ein paar Langhaarigen sah, die nun
gar nicht ins klassische Bild passten, und gleichzei-
tig die braune Gefahr heraufbeschworen wurde. 

Also, ich habe da keinerlei Menschen kennen-
gelernt, die ich als rechtsextrem bezeichnen würde. Wenn mal welche da reingeschnuppert haben, dann sind sie ziemlich schnell wieder abgehauen, zumal ja ganz klar war, dass Germania absolut friedlich sein wollte und keine Waffen akzeptiert wurden. Bisher 
wurden neue Staaten ja nur durch Waffen und Krie-
ge gegründet, deswegen glauben ganz viele Men-
schen, dass man so keinen Staat gründen könne. 
Aber wir hatten die rechtliche Möglichkeit der Se-
zession, (die übrigens gerade im Fernsehzweiteiler 
„Die Grenze“ auch zum tragen kam) hatten Staats-
gebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt, das, was einen 
Staat ausmacht. Ich war nicht ständig da am Schloss
in Krampfer. 

Die Polizei kam immer mal wieder, und eigentlich verstand man sich ganz gut. Als das Schloss geräumt wurde, war ich nicht anwesend. Diejenigen, die da waren, hatten keine Möglichkeit, sich zu wehren, da ja auch alles gewaltfrei bleiben sollte. So wurde das Schloss versiegelt und steht bis heute leer. Die BRD-Behörden hätten 
zwar auf dem Gebiet eines anderen Staates nichts zu suchen, aber sie hatten nun mal die Polizeigewalt. Nun 
wird versucht, das zu klären. 

Dan Davis: Du arbeitest ja zwischenzeitlich für den Online- Sender „Bewusst.TV“. Was unterscheidet
diesen von Secret.TV beziehungsweise seinen Nachfolger „Nexworld.TV“? Wo liegen eure Schwer-
punkte? Ist der Sender kostenpflichtig?

Jo Conrad im Interview mit Dan Davis:
"Ich glaube, es zeichnet sich immer mehr ab, 
dass wir schöpferische Wesen sind. Nicht nur 
mit unseren Händen, sondern besonders durch 
unseren Geist. Selbst die Quantenforschung beginnt zu verstehen, dass sich unsere Realität 
aufgrund unserer Gedanken verändert..."

Jo Conrad: Bewusst.tv hat im Grunde die gleiche Intention wie secret.tv zu Anfang. Ich höre oft, dass viele 
Abonnenten von dort enttäuscht über die Veränderungen jetzt zu Nexworld.tv sind. Ich glaube, dass für viele Zuschauer auch wichtig ist, dass authentische Personen vor der Kamera sind. Denn perfekt gestylte austausch-
bare Moderatoren kennt man aus dem Fernsehen zu genüge. Ich denke, wir leben in Zeiten, in denen große Veränderungen stattfinden, alte Systeme zusammen brechen und sich ein neues Bewusstsein verbreitet.Die Massenmedien versäumen es völlig, dabei Unterstützung zu geben. Viele Menschen kommen mit den Veränderungen nicht klar, wissen nicht, was das bedeutet. Wenn man sich sein ganzes Leben nur über seine 
Arbeit, sein Geld, seine Karriere definiert hat, ist es schwierig, wenn das alles nicht mehr sicher ist. Die Menschen haben vielfältige Ängste. Viele Ängste werden gezielt in die Welt gesetzt, um die Menschen zu manipulieren. Es besteht die große Gefahr, dass die Menschen aus Angst einem im Grunde faschistischen System den Weg bereiten, der Neuen Weltordnung. Deswegen ist es uns wichtig, darüber aufzuklären, was für Pläne es gibt, wie manipuliert wird und wie man sich aus der Manipuation lösen kann, indem man die Ängste betrachtet und versucht, sie zu überwinden. Wenn mehr und mehr Menschen sich nicht mehr ins Bockshorn jagen lassen, werden viele finstere Pläne nicht mehr funktionieren. Ich denke, dass schon die angebliche Schweinegrippepandemie viel mehr Angst machen und zu Zwangsimpfungen führen sollte. Es kamen aber zu viele Fragen auf und so funktionierte der 
Plan nicht, weil zu Wenige so reagierten, wie man gehofft hatte.

Auch, wenn man nie weiß, wie viel man bewirken kann, tragen viele, viele Internetseiten und andere Projekte 
dazu bei, dass mehr und mehr Menschen erwachen und sich nicht mehr auf ihr Hamsterrad reduzieren lassen.

Kostenpflichtig ist bewußt.tv nicht. Bislang ist noch alles frei. Allerdings entstehen natürlich auch Kosten, und 
man kann ohne Geld nicht mal irgendwo hin fahren, um z.B. eine Reportage zu machen. Deswegen wird es die Möglichkeit geben, sich für eine Gebühr zu registrieren. Allerdings sollen alle Sendungen auch frei für alle zugänglich sein, so dass niemand aufgrund wirtschaftlicher Zwänge von Informationen ausgeschlossen wird. 
Wie im Fernsehen wird man alle Sendungen irgendwann sehen können, aber eben nur dann, wann sie laufen. 
Wer jederzeit auf alle Sendungen zugreifen will, der sollte sich anmelden. Es soll aber kein „Hochsicherheitstrakt“ sein, der Menschen ausschließt, die nichts bezahlen, sondern die Zuschauer sollen entscheiden, ob sie unsere 
Arbeit anerkennen und fördern wollen, wenn sie erkennen, dass die Informationsfreiheit, die wir bieten, eben 
auch etwas wert ist. Komischerweise bezeichnet Esowatch (PSIRAM)  bewusst.tv nicht nur als braun, sondern 
auch als kommerziell, obwohl wir zu diesem Zeitpunkt weder Werbung, noch ein Spendenkonto oder sonst 
etwas, wo Einnahmen möglich wären, haben.

Dan Davis: Arbeitest Du gerade an 
einem neuen Buch?

Jo Conrad: Nein. Ich denke, die wichtigsten 
grundlegenden Dinge habe ich geschrieben,
und die Zeiten sind so schnelllebig, dass man
mit so einem Medium wie bewusst.tv viel 
schneller auf aktuelle Ereignisse reagieren 
kann. Daher wird meine Hauptarbeit dort 
liegen.

Dan Davis: Was sind Deiner Meinung 
nach die größten Missverständnisse, die 
gegen Deine Person im Raum stehen? Was
kotzt Dich am meisten an? Und kannst Du
Namen nennen von Personen oder Grup-
pen, die hinter einigen Rufmordkampa-
gnen stehen?

Jo Conrad: Die größten Probleme haben wir
Deutschen sicherlich mit der Vergangenheit
des Dritten Reiches. Und so löst bei Vielen
schon der Begriff Reich Großalarm im Ge-
hirn aus, obwohl es bei Frank-Reich kein 
Problem ist, oder z.B. Germania, obwohl 
ich nicht wüsste, was den Germanen vor-
geworfen werden sollte. Aber für die meis-
ten Menschen ist eben alles, was nur entfernt 
damit zu tun hat, furchtbar böse, man möchte
gar nicht drüber nachdenken. 

Und wenn jemand nur etwas differenzierter darüber reden will, dann muss er in den Köpfen vieler Menschen 
schon ein Fan oder selber Nazi sein. Und da habe ich nun wirklich nichts mit am Hut. Ich wäre aufgrund meiner Homosexualität möglicherweise im Dritten Reich auch verfolgt worden, ich habe also keinen Grund, die Nazis besonders zu mögen. Und Faschismus, Verfolgung und Diktatur ist sicherlich nichts, was ich irgendwie ganz annehmbar finde. Aber der Faschismus der Zukunft droht nicht in der selben Aufmachung, die wir kennen. Das dient nur noch zur Abschreckung. Dennoch können wir nur aus der Vergangenheit lernen, wenn wir sie ohne Scheuklappen betrachten, Wahrheit von Lügen trennen und nicht ins andere extrem ausschlagen, wie das 
offenbar vielfach der Fall ist, heute. Es gibt Seiten im Internet, die ständig über andere Seiten herziehen, z.B. 
wenn eine Seite kein Impressum hat, aber selber haben sie auch keins.

Auf Seiten wie Esowatch (PSIRAM) werde ich nur negativ dargestellt, aber die verdrehen wirklich gezielt die 
Dinge. So war einer der Gründer von Germania selber Opfer grausamster ritueller Kindesmisshandlung, und 
wollte, dass solche Kinder in Germania eine Zuflucht finden können, aber auf Esowatch (PSIRAM) drehte man
es so, als würde man Pädophilen eine Zuflucht bieten, was wirklich extrem bösartig und gemein ist.

Jo Conrad im Interview mit Dan Davis:
"Wir leben – noch – in einer Welt, in der wir uns 
ständig gegenseitig klein machen, den Wert allen 
Lebens sehr gering schätzen. Und wenn wir so 
weiter machen, wird das Leben auch noch
schwieriger erscheinen. Bei den meisten von uns 
ist die Liebe hinter sehr viel Schmerz verborgen, 
durch viele kleine Situationen, wo wir uns verletzt 
gefühlt haben und entschieden, lieber keine 
Liebe mehr zu geben. Es ist eine große Heraus-
forderung, sich seine Blockaden anzusehen, sich 
zu befreien und zu erkennen, wie kostbar alles 
Leben ist..."

Und was das Onlinelexikon Wikipedia taugt, sehe ich daran, dass sie mich auch trotz viele Diskussionen 
weiterhin als einen antisemitischen Verschwörungsautor bezeichnen, während meine ganze Arbeit darauf zielt, 
dass wir erkennen, dass wir alle Teil derselben Schöpfung sind, und dass wir nur uns selber weh tun, wenn wir 
anderen weh tun.

Dan Davis: Was ist Deine Botschaft an die Menschheit für die Zukunft? 

Jo Conrad: Ich glaube, es zeichnet sich immer mehr ab, dass wir schöpferische Wesen sind. Nicht nur mit 
unseren Händen, sondern besonders durch unseren Geist. Selbst die Quantenforschung beginnt zu verstehen,
dass sich unsere Realität aufgrund unserer Gedanken verändert. Es wird wichtig sein, sich bewusst zu machen, 
was man denkt, da man damit Dinge in sein Leben zieht. Gerade Ängste ziehen gerade das an, wovor man Angst
hat, und Gedanken wie Neid, Missgunst oder Wut manifestieren möglicherweise oftmals mehr als es uns bislang bewusst ist.

Die großen Dramen von Mord und Totschlag müssen es gar nicht immer sein, wo Opfer und Täter heftige Erfahrungen machen, sondern es sind oftmals die kleinen Gemeinheiten, unbedachte Äußerungen oder alltäg-
liche Gedanken, die das Leben scheinbar schwer machen. Es gehört viel Mut dazu, die Verantwortung für das 
zu übernehmen, was man in sein Leben gezogen hat, und es ist immer bequemer, anderen Schuld zu geben, 
wenn es einem schlecht geht. Aber es geht auch nicht darum, zu sagen, man ist selber Schuld an seiner Misere. 
Es geht um die Gelegenheit, sein Leben zu verändern, indem man sich bewusst macht, wie die Ereignisse mit 
unseren Gefühlen, Gedanken und Taten zusammen hängen. 

Wir leben – noch – in einer Welt, in der wir uns ständig gegenseitig klein machen, den Wert allen Lebens sehr 
gering schätzen. Und wenn wir so weiter machen, wird das Leben auch noch schwieriger erscheinen. Bei den
meisten von uns ist die Liebe hinter sehr viel Schmerz verborgen, durch viele kleine Situationen, wo wir uns 
verletzt gefühlt haben und entschieden, lieber keine Liebe mehr zu geben. Es ist eine große Herausforderung, 
sich seine Blockaden anzusehen, sich zu befreien und zu erkennen, wie kostbar alles Leben ist.

Dan Davis: Vielen Dank für das Interview.


LIFT mit Gregor Gysi

LIFT im Offenen Kanal Bremen mit Jo Conrad und Gregor Gysi zu Zeiten des Kosovo-Konflikts.



(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 29.03.2010)
(Copyright Bilder: by Jo Conrad)

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