ARCHIV
DAN DAVIS
 

                 Artikel, Filme 
                    & Interviews
           
                                                      

Titel

Zum Bearbeiten des Untertitels hier klicken

g +++ DAN DAVIS +++ KOSTENLOS +++ Unabhängig +++ DAN DAVIS +++ KOSTENLOS +++ DAN DAVIS +++
++ Besuche die REVOLUTION! +++ HIER KLICKEN! +++ Dan Davis +++ REVOLUTION, BABY! +++ Dan Davis ++

Dan Davis - Interview mit JOSEF MARIA KLUMB 

Der Rocksänger nimmt erneut Stellung gegen seine 

Kritiker, zu zeitkritischen Themen, dem "Satanisten"-

Mord an Sandro B. & dem Song "Sonnenritter" mit

"ABSURD", über Musik und Presse

Bild oben: Von Thronstahl (Copyright by J.K. und Von Thronstahl).
    

J.K. zu Dan Davis über seine (Berufs-)
Kritiker und deren Bemühungen, ihn in die 
"Rechte Ecke" zu stellen und was es bei ihm 
damals bewirkte
"...Ich hab dann einfach ganz schnell die 
Etikettierungen der Gegner für mich zur 
aktuellen Mode ausgerufen ... Wir werden von
den eigenen Politikern belogen, betrogen, 
verraten und verkauft, genauso wie von den 
hochrangigen Bankern und den miesen kleinen 
Trickbetrügern auf unterem Laufniveau..."
 

Dan Davis: Hallo Josef. Es freut mich, dass Du die Zeit gefunden hast, ein paar Fragen für COVER
UP! zu beantworten. Wie siehst Du das Thema Überwachungsstaat aus Deiner kritischen Weltsicht
heraus? Denkst Du ein Großteil der Menschen in Deutschland befindet sich in einer Art Gleich-
gültigkeit der Dinge die da kommen? Oder bist Du der Meinung, mehr Überwachung bedeutet 
gleichzeitig mehr Sicherheit?

Rechts: Josef Maria Klumb alias "J.K."

J. K.: Auf alle Fälle  befindet sich das Volk
oder die Bevölkerung, die man sich erzogen
hat, in einer gewissen Gleichgültigkeit und
Lethargie. Schuld daran ist diese gewisse 
Bequemlichkeit, die uns auch in unstabileren
Zeiten doch immer noch den gewissen Kom-
fort von fließend Wasser, billiger Nahrung 
und dem täglichen Einlull-Unterhaltungs-
programm bietet. Ich vertrete ja lange schon
die These, dass das Prinzip der Diktatur am
besten funktioniert, wenn die Schauspieler,
die vorgeben eine Demokratie zu repräsen-
tieren, ein freundliches Gesicht machen – es
muss kein charismatisches Gesicht sein – 
einfach nur  freundlich bis nichtssagend. 
Dazu etwas  menschlicher Anspruch – hier
und da mal das einfordern von Menschen-
rechten – und im eigenen Land dann schön
weiter den Sicherheitsapparat  ausbauen. 
Ich frage mich halt, wessen Sicherheit sie 
meinen, wenn sie die SICHERHEIT zum 
Vorwand immer neuerer Maßnahmen 
machen. 

Ist das wirklich zu unserer Sicherheit gedacht, 
oder ist das die Sicherheit der oberen  Tausend,
die hinter der Demokratie die Weichen stellen
und die Fäden ziehen? 

Noch nie hat man soviel potentiell unfähige Leute soviel von Sicherheit reden hören. Aber die Tatsache ist doch
das Wir als Volk, Bevölkerung, als Einzelwesen und "Bürger" dieses Staates – unter permanenter Bedrohung
sowohl von oben als auch von unten stehen. Das hermetische Gesetz beweist sich hier wieder vortrefflich. Wir
werden von den eigenen Politikern  belogen, betrogen, verraten und verkauft, genauso wie von den hochrangigen
Bankern und den miesen kleinen Trickbetrügern auf unterem Laufniveau. Die Sicherheit des Systems basiert auf
der Unsicherheit eines jeden von uns.

J.K. im Interview mit Dan Davis über 
Personen, die Menschen in eine rechte Ecke 
stellen, die nicht "Rechts" sind:
"...Es gibt das Ganze ja auch als gezielt 
inszenierte Propaganda der gegnerischen 
Seite. Mossad und Stasi bedienten sich dieser 
wirkungsvollen Strategie. Und genau so wie ich
die Theorie für wahrscheinlich halte, das die 
dritte RAF Generation aus BND oder 
überstaatlichen Komparsen bestand. Wenn
der Zweck die Mittel heiligt, dann ist den Propagandisten doch jedes Mittel recht. 
Werner Symanek hat vor Jahren schon ein 
Buch darüber geschrieben: "UNTER FALSCHER 
FLAGGE" (VAWS)...

Dan Davis: Du verarbeitest in Deiner Musik auch zeitkritische Themen. Das Projekt Unternehmen
Dreizack ist hierzu sicherlich ein gutes Beispiel. Kannst Du dem Leser einige Sätze zu dem Projekt
und seinen Hintergründen mitteilen?

Links: Cover der CD "Unternhmen
Dreizack / 1948" von Josef Maria 
Klumb.

J. K.: Ohh, UNTERNEHMEN  
DREIZACK das war so ein kleiner 
Nebenkriegsschauplatz für mich und 
PET CALL), das wir neben VON 
THRONSTAHL mal so nebenbei ins
Laufen brachten, um die Parallelen
von Orwells 1984 mit der heutigen 
Situation in Kontext zu bringen. 
ORWELLS 1984 ist nun einmal die 
Blaupause für das, was hier läuft. 
Eine Offenbarung.

Dan Davis: Es ist meiner Meinung
nach kaum möglich, das Thema 
Weltverschwörung aufzugreifen, 
ohne in die rechte Ecke gestellt zu
werden. Besonders in Deutschland.
Hast Du Verständnis für die 
Kritiker?

J. K.: Ich hab dann einfach ganz schnell die Etikettierungen der Gegner für mich zur aktuellen Mode ausgerufen.
Mir selbst genügt es nicht einfach nur Nazi, Faschist und Antidemokrat geschimpft zu werden – ich verlange nach 
härteren Bezeichnungen. Ich hab mich dagegen nur wehren müssen, solange ich noch den Ruf eines Managements 
oder den Ruf des SONY Konzerns mit zu verteidigen hatte. Für meine Kritiker möchte ich gerne für den II. Welt-
krieg verantwortlich sein – und für alles, was sonst noch so passierte. Rechtsradikal ist mir zu wenig. Wenn man
in etwa weiß, wie man selber tickt, dann  kann es einem bei nahe egal sein,  als was der Gegner einen bezeichnet.
Insgesamt haben sich diese  Berufskritiker  keinen Gefallen getan. Man hat mich nicht aufhalten können. Und 
diese Tatsache  verbinde ich mit der Theorie, dass das was mich mit anschiebt mit einer gewissen Urgewalt 
korrespondiert.

Du  kannst ein Thema, dessen Stunde schlägt, mit keiner Macht der Welt verhindern. Das ist  etwas anderes, als 
eine künstliche Medien-Propaganda.

J.K. im Interview mit Dan Davis über seine 
Kritiker und deren Bemühungen, ihn in die
rechte Ecke zu stellen und was sie bewirkten:  
"...Nazi, Faschist und Antidemokrat geschimpft
zu werden – ich verlange nachärteren Bezeichnungen ... Für meine Kritiker möchte ich 
gerne für den II. Weltkrieg verantwortlich sein – 
und für alles, was sonst noch so passierte. 
Rechtsradikal ist mir zu wenig. Wenn man
in etwa weiß, wie man selber tickt, dann  kann 
es einem bei nahe egal sein,  als was der Gegner 
einen bezeichnet. Insgesamt haben sich diese  
Berufskritiker keinen Gefallen getan..."

Dan Davis: Vor einigen Jahren 
erschien unter dem Namen Preussak
die CD Werkschau. Ein sehr elektro-
nisches Projekt, welches im Kontrast
zu vielen anderen Werken von Dir 
steht. War dies eine einmalige Sache, 
oder kann man sich auf eine weitere
CD von Preussak freuen?

J. K.: PREUSSAK sollte damit eigent-
lich auch abgegolten sein. Das fing ja
1988 ca. mit  ersten harten elektroni-
schen Rhythmen an. Und dann hat 
man sporadisch immer mal wieder
was fabriziert. Das gesammelte sollte
dann einfach diese WERKSCHAU 
CD ergeben. Aber Konzentration 
auf das wesentliche lässt mich von 
Nebenschauplätzen fern bleiben.

Dan Davis: Auch bei Preussak verarbeitest Du zeitkritische Themen. So handelt ein Titel beispiels-
weise von der RAF und dem 7. Stockwerk in Gefängnis Stuttgart Stammheim. Was hat Dich damals
dazu veranlasst, dieses Thema musikalisch umzusetzen? 

J. K.: Der Text ist ja RAF-kritisch und kochte im Unterbewusstsein schon sehr lange vor sich hin. Ich glaubte 
schon damals nicht an die HINRICHTUNGSTHESE von Stammheim, sondern an eine Kapitulation, die vor den 
JÜNGERN der Weltrevolution dann wie in einem religiösen Wahn dann zu dieser Verschwörungstheorie 
hochgeschoben wurde.

Seltsamer weise haben die Vertreter dieser Linken Verschwörungstheorie die größten Glaubensprobleme mit 
allem, was an Verschwörungsmöglichkeiten unsererseits thematisiert wird. Es sind im Grunde auch nur verkappte 
religiöse Eiferer.

J.K. im Interview mit Dan Davis
"In letzter  Konsequenz dürfte ich dem 
durchschnittlichen Katholiken eher ein Dorn
im Auge sein ... Und das sag ich mit dem 
Hintergrund, dass ich an keine kreationistische 
Erschaffung der Welt in 6 Tagen glaube, sondern 
an eine herrliche, durchaus mit einer präastro-
nautischen Schöpfungsgeschichte in Einklang
zu bringen."
 

Bild links: Von Thronstahl.


Dan Davis: In Deinem Projekt 
Von Thronstahl wird nach mei-
ner persönlichen Meinung die 
Musik wieder  als etwas Beson-
deres und als wirkliche Kuns-
tform wahrgenommen. Was 
unterscheidet Deiner Meinung
nach Von Thronstahl von Forth-
coming Fire? Damit jene Leser, 
die noch nichts von Von Thron-
stahl gehört haben, sich ein Bild
machen können.

J. K.: VON THRONSTAHL ist
meine musikalisch heimatliche 
Heimkehr, meine Rückbesinnung, 
meine Rückkehr ins Abendlän-
dische. Es ist die konsequent
Folge einer Odyssee, die mit PUNK
begann, über Gothic ging, um dann 
mit VON THRONSTAHL wieder an
Land zu gehn. Das ist Deutschland
und Europa pur.  Abendländischer 
Geist, konservative Avantgarde. 
Über jeden Trend erhaben. So 
klingt Musik, die heim ins REICH 
will und einen Saustall vorfindet…

Dan Davis: Bist Du Mitglied irgendeiner kirchlichen Organisation? 

J. K.: In letzter  Konsequenz dürfte ich dem durchschnittlichen Katholiken eher ein Dorn im Auge sein, aber ich
bekenne mich sehr stolz dazu, römisch katholisch getauft worden und in einem ländlich geprägten Katholizismus 
der 60er Jahre aufgewachsen zu sein. Der ländliche Katholizismus hatte die besseren Pfarrer - keine Sozialpäda-
gogen, sondern Pfarrer. Keine zimperlichen Typen, sondern sehr lebensnahe Gesellen, die auch im Wirtshaus 
ihren Mann stehen konnten, oder halt auch heimlich mal einen über den Durst tranken. Katholizismus, guter 
Weinbrand und eine gewisse Stilsicherheit gingen damals sehr gut konform. Von einer katholischen demokra-
tischen Basis  halte ich rein gar nix. Das sind Leute ohne Geschmack, die glauben, ein Mensch müsse  überall 
und jederzeit in allen Bereichen mitzureden haben. Die Demokratie  muss  pausenlos quatschen. Diese Leute 
können eine gothische Kathedrale nicht für sich selbst reden lassen – sie müssen mitreden – sich einbringen und 
Scheiße  aussehn. 

Der Katholizismus behagt mir, weil er der Weg des Menschen ist. Er beinhaltet alle Abgründe, sogar die der 
totalen Verkehrung durch die entsprechenden Päpste (angedeutet in der Kopfüber Kreuzigung des Petrus, des 
Felsens auf dem diese Kirche gebaut ist), Abgründe, Schwächen, Sehnsüchte und Höhen, Verbrechen, Schuld, 
Sühne, Erlösung, alles inbegriffen. Und das sag ich mit dem Hintergrund, dass ich an keine kreationistische 
Erschaffung der Welt in 6 Tagen glaube, sondern an eine herrliche, durchaus mit einer präastronautischen 
Schöpfungsgeschichte in Einklang zu bringen.

J.K. im Interview mit Dan Davis über den 
"Satanisten"-Mord an Sandro B. und den 
Song "Sonnenritter", den J.K. zusammen mit 
der Band ABSURD, die für den Mord 
verantwortlich war, aufnahm
"Eine Verkettung ungünstiger Umstände – zu 
der Zeit ... Diese dauernden Abwehrkämpfe 
gegen die Linksextreme machte mich unvor-
sichtig  gegenüber dem Bereich, in dem ich 
Zuspruch erfuhr ... Hendrik fragte irgendwann
an, ob seine Band Absurd und wir ein gemein-
sames Stück konzipieren könnten. Ich willigte 
ein ... Als ich dann bei einem Freund in dessen 
Black-Metall Bibliothek stöberte und zwei 
entsprechende Bücher durchblätterte, wusste
ich, dass ich mit dieser Kollaboration das vor-
zeitige Ende von WEISSGLUT so gut wie in der 
Tasche hatte. Ich bat Hendrik um Diskretion. 
Er selber weiß, dass ich erst ab dann von 
seinem Hintergrund wusste..."

Dan Davis: Was war für Dich der 
Auslöser, Musiker zu werden?

J. K.: Das jugendliche Gefühl, 
hier völlig fehl am Platz zu sein. 
Zumindest was die Forderung der
Welt an mich betraf. Musik alleine
spielte nicht die erste Geige. Das 
Zusammenkommen mehrerer 
entscheidender Komponenten 
muss es gewesen sein. Eine musi-
kalische Ader  mag wohl gegeben
gewesen sein. Ich mochte Musik 
hören – Rock, Pop, Klassik – ohne
selber auch nur eine Note lernen 
zu wollen. Ich hab beim Blockflö-
tenunterricht  einfach sofort auf 
Durchzug gestellt. Musik war mir
immer mehr Gefühl. Hätte ich ein 
Instrument  richtig beherrschen 
gelernt oder Noten, wäre ich we-
niger produktiv gewesen, als der
potentielle Dilletant, der ich bin. 
Ich kann im Grunde nichts – alles
was ich mache, ist Gefühl  trans-
formieren. Auch mein Gesang ist
mehr Gefühl als etwa Stimmband.

Und Musik  ist ein  hervorragendes Mittel, seine eigene Rebellion in Gang zu bringen. 

Dan Davis: Was ist an den Behauptungen dran, Du hättest mit der Band Absurd das Lied Sonnen-
ritter aufgenommen, die für die Ermordung von Sandro B. verantwortlich sind und dem Satanismus
zugeordnet werden?

J. K.: Eine Verkettung ungünstiger Umstände – zu der Zeit, als ich nicht wusste, was ich tat. Ich hätte sehr viel
strategisch sorgsamer denken und handeln müssen. Diese dauernden Abwehrkämpfe gegen die Linksextreme 
machte mich unvorsichtig  gegenüber dem Bereich, in dem ich Zuspruch erfuhr. Ich hatte von BLACK METAL 
kaum einen Schimmer – kannte DIMMU BORGIR und war  von den skandinavischen Gruppen, die ich hier und
da zu sehen bekam, tief beeindruckt. Das waren Wikinger Söhne – zweifelsfrei. Söhne des Nordens, die genau
den Sound machten, zu dem sie geboren und berufen waren. Weiter wusste ich nichts.  Was in Deutschland in 
diesem Bereich lief, entzog sich mir und interessierte mich nicht so sehr, weil ich die Skandinavier eben für das 
authentischste überhaupt hielt. Wir  Deutschen sind keine Wikinger – genauso wenig, wie wir Südstaatenrocker 
sind.

J.K. im Interview mit Dan Davis über den 
"Satanisten"-Mord an Sandro B. und den 
Song "Sonnenritter", den J.K. zusammen mit
der Band ABSURD, die für den Mord 
verantwortlich war, aufnahm
"Meine Schwierigkeiten, die mir die Kollaboration  
einbrachte, halten mich auf Abstand. Ich 
vertraue niemandem mehr – und bin nicht 
ambitioniert, im eigenen Umfeld  weiter auf 
Minen treten zu müssen ... 

Trotzdem breche ich den Stab über keinem Menschen, dessen Leben noch nicht zu ende geschrieben ist. Ich weiß nichts von seiner heutigen Einstellung gegenüber dem Geschehen. Ich weiß nur, dass seine US-amerikanischen Weißen Brüder nicht mein Ding sind..."

Möbus ist ein intelligenter
Geist, der sich auszudrück-
en versteht und dessen Briefe 
aus einer Justizvollzugsan-
stalt alles andere als unin-
teressant waren. In dieser
Zeit des Aufbruchs und Um-
bruchs haben wir Gedanken
ausgetauscht und philoso-
phiert. Und ich sagte mir 
selbst, das ich ihn nie fra-
gen werde, warum er ein-
sitzt. Er würde schon selber
irgend wann darüber berich-
ten. Ich mochte einfach nicht
jemanden, der auf ein paar 
Quadratmeter eingepfercht
ist, mit indiskreten Fragen 
unter Druck setzen. Und 
damals war der Begriff In-
ternet und Suchmaschine etc.
ein Universum,  das noch 
Jahre entfernt von mir seine
eigenen Bahnen zog. Ich hatte
 damals gerade das erste Mal 
in meinem Leben überhaupt  
Telefon – und das ich ein Fax-
gerät dazu bekam, das war
 meines Erachtens schon rein-
ster futuristischer Hightech.

Hendrik fragte irgendwann an, ob seine Band Absurd und wir ein gemeinsames Stück konzipieren könnten.
Ich willigte ein – bekam den Text, der auf meiner Wellenlänge lag. Dennis konzipierte eine Grundmusik, wir 
arbeiteten das Thema aus, schickten es an Absurd und fertig. Zur selben Zeit liefen Verhandlungen mit SONY
und anderen großen Labels wegen der WEISSGLUT CD-Produktion. Die NEUE DEUTSCHE HÄRTE war
gerade angesagt und SONY hatte sich dazu entschieden, uns sehr groß zu machen. In dieser Situation, in der ich 
enormst unter Druck geriet, war die tägliche Frage, die ich mir stellte, wie lange ich das aushalte zwischen einer 
gewissen Bandloyalität, dem Druck, den die Band  und das Management meiner Weltanschauung wegen gegen 
mich ausübten – und der Gewissheit, dass das nicht lange gut gehen kann. Ich wusste, das ich nicht viel Zeit hätte 
und das der Druck des so genannten antifaschistischen Widerstandes noch höllische Kräfte mobilisieren würde. 
Die Frage war: Wie weit komme ich und die Band in schnellstmöglicher Zeit. Schaffen wir den Durchbruch oder 
werden wir vorher gebrochen. In  dieser Phase hätte ich mich wissentlich nicht auch noch auf das ABSURD 
Abenteuer eingelassen. 

J.K. im Interview mit Dan Davis über den 
"Satanisten"-Mord an Sandro B. und den
Song "Sonnenritter", den J.K. zusammen mit 
der Band ABSURD aufgenommen hat, die für
den Mord verantwortlich war, aufnahm
"Zur selben Zeit liefen Verhandlungen mit 
SONY und anderen großen Labels wegen der 
WEISSGLUT CD-Produktion. 

Die NEUE DEUTSCHE HÄRTE war gerade an-
gesagt und SONY hatte sich dazu entschieden, 
uns sehr groß zu machen ..Die Frage war: 
Wie weit komme ich und die Band in schnellst
möglicher Zeit. Schaffen wir den Durchbruch 
oder werden wir vorher gebrochen. In  dieser 
Phase hätte ich mich wissentlich nicht auch 
noch auf das ABSURD Abenteuer eingelassen." 

Als ich dann bei einem Freund in dessen Black-Metall Bibliothek stöberte und zwei entsprechende Bücher 
durchblätterte, wusste ich, dass ich mit dieser Kollaboration das vorzeitige Ende von WEISSGLUT so gut wie in
der Tasche hatte. Ich bat Hendrik um Diskretion. Er selber weiß, dass ich erst ab dann von seinem Hintergrund 
wusste. Seine Reaktion inklusive seiner Indiskretion empfand ich als Häme. Von da an musste ich öfters die 
Erfahrung machen, dass Leute im eigenen Terrain oder Leute, die mir beipflichten – selbst so genannte Freunde
oder mir freundschaftlich zugetane Menschen – heftiger schaden können, als der so genannte Gegner, von dem
ich nichts anderes als Feuer zu erwarten habe. Trotzdem breche ich den Stab über keinem Menschen, dessen 
Leben noch nicht zu ende geschrieben ist. Ich weiß nichts von seiner heutigen Einstellung gegenüber dem 
Geschehen. Ich weiß nur, dass seine US-amerikanischen Weißen Brüder nicht mein Ding sind. US Nazismus ist
für mich genauso unauthentisch wie bayerische Rastafaris. Ich unterscheide auch zwischen den Graden von 
Rassismus und Härte. 

Es gibt auf meiner Skala zwischen zu fiel und zu wenig auch noch reichlich mittiges. Aber seine Beschützer
in Amerika sind nicht nach meinem Geschmack. Wenn er einmal die Gelegenheit haben würde, nicht mehr der 
Gehetzte zu sein, dann wird er sich mit sich und seiner Vergangenheit auseinandersetzen. 

Meine Antwort auf ihn liegt nicht in einer "Heldenverehrung", wie sie von den Irren betrieben wird. Und auch 
nicht in seiner Verdammung, wie sie von den Moralischen Instanzen gehandhabt wird. Meine Schwierigkeiten, 
die mir die Kollaboration einbrachte, halten mich auf Abstand. Ich vertraue niemandem mehr – und bin nicht 
ambitioniert, im eigenen Umfeld  weiter auf Minen treten zu müssen. 

Ich breche meinen Stab nicht über ihm, weil das Leben ihm noch sehr viele Möglichkeiten einräumt, das Gesche-
hene anders zu betrachten. Es ist leicht KAIN als den Mörder seines Bruders zu brandmarken. Aber wir dürfen 
nicht übersehn, dass das Unbehagen gegenüber Kain das Unbehagen gegenüber unserer eigenen Natur ist. Wir
tragen den Stein permanent mit uns.

Bild rechts: Josef Maria Klumb alias 
"Jay Kay".

Dan Davis: Nervt es Dich, wenn Men-
schen  Deine Person in eine rechtsra-
dikale Ecke stellen, ohne jemals mit Dir 
persönlich ein Wort gesprochen zu ha-
ben? Würdest Du sagen, dass die rechte
Szene in Deutschland künstlich aufge-
bauscht wird? Rechte Musikgruppen 
wurden angeblich in der Vergangenheit
von Mitgliedern des   Verfassungsschu-
tzes gegründet nur um sie danach wie-
der zu verbieten.

Das Verbot der NPD konnte damals 
nicht umgesetzt werden, da ein Großteil 
der Mitglieder in der Führungsebene 
der Partei verdeckte Ermittler waren. In
die rechte Ecke verbannte Personen wie
Jan van Helsing oder Bands wie die 
Böhsen Onkelz machen deutlich, wa-
rum für viele Zweifel an den offiziellen
Behauptungen aufkommen. Etwa 90 % 
der rechten Straftaten sollen ja aus Ha-
enkreuzschmierereien und der Ausü-
bung des Hitler-Grußes in der Öffent-
lichkeit bestehen, die oftmals von pu-
bertierenden Jugendlichen ohne wirk-
lichen politischen Hintergrund ausge-
führt wurden. 

Was die Frage aufkommen lässt, wie groß das rechte Schreckgespenst noch wäre, wenn man diese 
benannten Dinge aus der Statistik herausfiltern würde. Was ist Deine Meinung dazu?

J. K.: Pupertierende Jugendliche als Initiatoren von HAKENKREUZSCHMIEREREIEN und geschändeten 
Friedhöfen - das mag hier und da schon stimmen. Aber es gibt das Ganze ja auch als gezielt inszenierte Propa-
ganda der gegnerischen Seite. Mossad und Stasi bedienten sich dieser wirkungsvollen Strategie. Und genau 
so wie ich die Theorie für wahrscheinlich halte, das die dritte RAF Generation aus BND oder überstaatlichen 
Komparsen bestand. Wenn der Zweck die Mittel heiligt, dann ist den Propagandisten doch jedes Mittel recht.

J.K. im Interview mit Dan Davis über eine 
UFO-Sichtung, die er hatte: 
"Vor 20 Jahren ca.. Da beobachtete ich mit 
Freunden durch die PKW Frontscheibe ein ... 
in der Luft  stehendes leuchtendes Etwas, das 
sich vom leuchten normaler Fluggeräte sehr 
deutlich unterschied. Interessant waren 
die ruckartigen, beinahe blitzschnellen Haken, 
die dieses Flugobjekt zu schlagen schien. 
Ruckartig veränderte es seine Position..."
 

Werner Symanek hat vor Jahren schon ein Buch darüber geschrieben: "UNTER FALSCHER FLAGGE " 
(VAWS ). Es gibt sie natürlich, die Agenten, die innerhalb einer rechten Partei an deren Handlungsunfähigkeit 
arbeiten. Oder daran, das möglichst das untere Level bedient wird. Es gibt aber auch Parteisoldaten, die das Level 
ohne staatlichen Auftrag ganz von alleine auf niederem Niveau halten – UND es gibt die Idealisten, die an dieser 
Situation verzweifeln und zu oft ins Hintertreffen geraten. Es gibt aber auch einige herausragende Köpfe, die sich 
noch im Hintergrund halten und ihr Potential nicht zur falschen Zeit einfach verschleudern wollen. Neee, in
Anbetracht der Allgemeinsituation stell ich mich auch selbst in die Rechte Ecke. Auch wenn ich nicht hinpassen 
würde.

Bild links: Cover der CD "Illumina-
tion?" von Forthcoming Fire mit dem
"Allsehenden Auge" und zusätzlich
dahinter angedeuteter Freimaurer-
symbolik in Weiß (Winkelmaß und
Zirkel)...

Der Standort sorgt dafür, dass mich
keiner je in Zusammenhang mit dem 
Establishment bringt – mit Grün, Rot
oder auch Schwarz. Das Kainsmal 
dient mir  zur Unterscheidung der 
Geister – und grenzt mich ab vor
dem ganzen miefigen Mainstream.
Es ist einfach spannender so – nicht
bequem, aber interessanter.

Dan Davis: Auf der Rückseite der
CD Je Suis von Forthcoming Fire 
sieht man zwei UFOs, wenn ich das
richtig gedeutet habe. Könntest Du
Dir vorstellen, dass außerirdisches
Leben existiert und diese technolo-
gisch und geistig höher entwickelt 
sind als wir?

J. K.: Für mich steht fest, dass der Gott, der mich hat wachsen lassen, über ein reiches Arsenal an Hightech-Instru-
mentarien verfügt. Ich betrachte den Garten Eden als ein Gewächshaus – als ein Labor, eine Station. Gott schuf 
uns nach seinem Ebenbild – mit all seinen Ambivalenzen, Höhen und Tiefen. Seine Engel gaben uns das Feuer, 
das Rad, das Beil. Ein gewaltiger Gott, ohne Zweifel, eine gewaltige uns weit überlegene Hierarchie. Wie gesagt,
ich bringe das alles leicht unter einen Hut – auch das einschneidende Ereignis von Jesu Geburt, Tod, Höllenfahrt,
Auferstehung und Himmelfahrt. Es braucht seine Zeit, bis die Welt sich darauf einen Reim macht. Für mich ist das 
alles geklärt. Das Königtum Christi – seine Anbetung durch die drei Weisen aus dem Morgenland. Ungeheuerlich 
große Schlüssel-Symbolik im großen Spiel.

J.K. im Interview mit Dan Davis über spirituelle
Erlebnisse, die er hatte: 
"Oh ja – spirituelle Begebenheiten sehr privater 
Natur hatte ich immer wieder auch erleben 
dürfen. Viel in Zusammenhang mit Präkognition.
und Jenseits-Kontakt."  

Dan Davis: Hattest Du selbst schon einmal eine UFO-Sichtung oder ein spirituelles Erlebnis? Glaubst
Du an ein Leben nach dem Tod?

J. K.: Vor 20 Jahren ca.. Da beobachtete ich mit Freunden durch die PKW Frontscheibe ein recht interessantes 
Lichtspiel. Ich meine jetzt nicht das Lichtspiel, das mit den Suchscheinwerfern irgendwelcher Technodiskotheken 
am Himmel verursacht wird, sondern ein in der Luft  stehendes leuchtendes Etwas, das sich vom leuchten nor-
maler Fluggeräte sehr deutlich unterschied. Interessant waren die ruckartigen, beinahe blitzschnellen Haken, 
die dieses Flugobjekt zu schlagen schien. Ruckartig veränderte es seine Position, glühte dann vor sich hin. Die 
Lichtquelle schien fast feuriger Natur, ähnlich einem Flammenspiel hinter Glas. Oh ja – spirituelle Begebenhei-
ten sehr privater Natur hatte ich immer wieder auch erleben dürfen. Viel in Zusammenhang mit Präkognition.
und Jenseits-Kontakt.  

Dan Davis: Vielen Dank für Deine ausführlichen Antworten.


Forthcoming Fire - Raise Your Wings Like Fire

Erinnerungen an vergangene Tage: Live in der Kaue Gelsenkirchen, 19.03.93




Forthcoming Fire - The Free Speech Of Flaming Enlightment (live)



Von Thronstahl - Corona Imperialis (Official teaser), 2012  

(Copyright by COVER UP Newsmagazine, Interview aus dem Jahr 2011)
(Copyright Bilder by Josef Maria Klumb)

g +++ DAN DAVIS +++ KOSTENLOS +++ Unabhängig +++ DAN DAVIS +++ KOSTENLOS +++ DAN DAVIS +++
++ Besuche die REVOLUTION! +++ HIER KLICKEN! +++ Dan Davis +++ REVOLUTION, BABY! +++ Dan Davis ++