ARCHIV
DAN DAVIS
 

                 Artikel, Filme 
                    & Interviews
           
                                                      

Titel

Zum Bearbeiten des Untertitels hier klicken

g +++ DAN DAVIS +++ KOSTENLOS +++ Unabhängig +++ DAN DAVIS +++ KOSTENLOS +++ DAN DAVIS +++
++ Besuche die REVOLUTION! +++ HIER KLICKEN! +++ Dan Davis +++ REVOLUTION, BABY! +++ Dan Davis ++

Dan Davis im Interview mit MICHAEL MORRIS
Der Sachbuchautor über seine BücherPrivatbanken, 
die FED, Geheimbünde, die NSA & Angela Merkel

Der erfolgreiche Buchautor Michael Morris
hat hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht,
in denen er seine Leser auf eine Reise einlädt, 
bei der er den Fragen "Wo wir stehen, wer wir
sind und wer wir sein könnten - und was wir 
tun könnten" nachgeht. Stehen wir am Anfang
von revolutionären Umbrüchen, die sich zuerst
im Innern der Menschen und danach teilweise
"auf der Straße" ausbreiten werden? Und wel-
che Rolle spielt unser Gesundheitssystem, das 
Bankensystem und die FED in diesem Plan-
spiel gegen die Menschheit? Was geschieht 
wirklich hinter unseren Rücken? Bereits in 
seinem Bestseller "Was Sie nicht wissen sol-
len!" gab er Informationen preis, die nach-
denklich stimmen sollten. Im Interview mit 
Dan Davis gibt Michael Morris Antworten 
auf Fragen, die uns alle angehen. Diese rei-
chen von unserem derzeitigen Gesundheits-
system bis zur NSA-Affäre - und vieles mehr,
was nicht allen bewusst oder bekannt ist. Jetzt
hier im COVER UP! Newmagazine.

Wir werden bei vielen Dingen über die Massen-medien belogen und betrogen. Unsere Regierungs-vertreter kochen oftmals lieber ihre eigenen Süpp-
chen, anstelle die Interessen und das Wohl der Bevölkerung und der Bürger, als deren Angestellte man diese ohne Frage bezeichnen kann, wirklich
ernst zu nehmen. Dies sind einige der Kernaussa-
gen, die Morris gegenüber Dan Davis erläutert. 

Michael Morris im Interview mit Dan Davis: 
"Die Politik und die Geheimdienste haben Angst
vor dem Volk. Das ist zum einen erschütternd, 
zum anderen aber zeigt es uns, welche Macht 
wir im Grunde haben. Wenn wir keine Macht 
hätten, dann würde sich doch niemand die 
Mühe machen uns so lückenlos wie möglich zu 
überwachen. Sie fürchten uns! Das ist unsere 
Chance!"

Dan Davis: Hallo Michael. Vor einiger Zeit ist
Dein aktuelles Buch „Jetzt geht`s los“ erschie-
nen. Was hat Dich und den Verlag zu dem Titel
bewogen?

Michael Morris: Hallo Dan! Der Titel entstammt
unserem Wunsch nach Veränderung! Er sollte et-
was Positives ausdrücken, eine Aufbruchstimmung
vermitteln. Aus zahlreichen Zuschriften von Lesern 
meines ersten Buches und meiner Artikel wusste
ich, dass sehr viele Menschen mit dieser Welt,
unserer Gesellschaft, der Wirtschaft und der Politik
genauso unzufrieden sind wie ich. Ihr Problem ist
aber oft, dass sie keine Perspektiven und Alternati-
ven sehen, dass ihnen die Hoffnung fehlt, der Mut
abhanden gekommen ist. Mit meinem neuen Buch
„Jetzt geht’s los!“ wollte ich aufzeigen, dass es Al-
ternativen und hoffnungsvolle Entwicklungen in 
allen Bereichen gibt, und dass sich gerade jetzt – 
wo es oft nach Stillstand oder Rückschritt aussieht
– im Kleinen sehr viel wandelt. Es gibt so viele ne-
ue Entwicklungen und Initiativen. Es war uns also 
wichtig, Hoffnung zu vermitteln, und aufzuzeigen 
was jeder Einzelne von uns im Kleinen tun kann.

Dan Davis: Im Internet findet man noch relativ 
wenige Informationen über Dich. Wie kamst Du 
auf die Idee selbst als Autor tätig werden zu wol-
len und warum? Gab es ein ausschlaggebendes 
Ereignis?

Michael Morris: Informationen über mich sind nicht wichtig, weil es nicht um das Äußere, sondern um den 
Inhalt geht. Meine Bücher und Artikel sprechen für mich. Wir müssen lernen, uns wieder auf das Wesentliche zu
konzentrieren.

Ich habe deswegen begonnen Sachbücher zu schreiben, weil mich der Schwachsinn, den die Politik und die
Massenmedien verbreiten, erzürnt hat. Ich wollte dieser Verdummungskampagne etwas entgegen setzen, in der
Hoffnung damit etwas Positives zu bewirken. Aber auch für mich selbst, um mir selbst Luft zu machen. Im Falle
meines ersten Buches, das sich zu einem großen Teil mit Finanzen und Banken befasst, sowie mit denen die
dahinter stehen, war es nur so aus mir rausgesprudelt, weil die Lügen über unser monetäres System und dessen
Folgen so offensichtlich waren. Ich habe mich gefragt: wie kann es sein, dass immer wieder derselbe Unsinn
wiederholt wird und die meisten Menschen ihn glauben?

Michael Morris im Interview mit Dan Davis:
"Ich habe deswegen begonnen Sachbücher zu 
schreiben, weil mich der Schwachsinn, den die 
Politik und die Massenmedien verbreiten, erzürnt 
hat. Ich wollte dieser Verdummungskampagne 
etwas entgegen setzen, in der Hoffnung damit 
etwas Positives zu bewirken. Aber auch für mich 
selbst, um mir selbst Luft zu machen."

Das Geldwesen ist im Grunde so simpel, dennoch wird es meist sehr kompliziert dargestellt, um die Menschen
abzuschrecken. Das wollte ich ändern. Mein Ziel war es, das simple monetäre System auch so simpel darzustellen,
dass jedermann es verstehen kann. Und ich denke, das ist mir gelungen – zumindest haben das viele meiner Leser
bestätigt. Aber natürlich war es nicht nur mit dem Geldwesen getan, denn letztlich ist das Geld mit allem verknüp-
ft, was uns betrifft. Money makes the world go round! Dem Schreiben der Bücher ging also meine Verärgerung über die Desinformation der Massen voraus, ebenso wie mein Wissen darüber, wie die Dinge hinter dem Schleier 
wirklich ablaufen. Das ist wie ein Tag der offenen Tür im Kasperl-Theater. Da können die Interessierten dann auch 
mal hinter die Bühne schauen und sehen, was der Kasperl und das Krokodil treiben, wenn ihnen niemand dabei 
zusieht. Ich wollte einfach etwas gegen den Unsinn unternehmen. Materialisiert haben sich die Bücher dann 
schließlich dadurch, dass ich meinen Verleger kennenlernte und sich somit eine Tür öffnete, durch die ich nur 
noch hindurchgehen musste.

Dan Davis: In Deinem ersten Buch „Was Sie nicht wissen sollen!“ gehst Du unter anderem näher auf die
FED und die Privatbanken ein. Und wie eine kleine Gruppe im Geheimen versucht, die Welt zu regieren
und es bei der Masse der Bevölkerung auch schafft. Warum kommt dieses Thema augenscheinlich bei
vielen Normalbürgern nicht an? Werden wir gezielt für dumm verkauft?

Michael Morris: Ja und nein. Wir werden des-
wegen für dumm verkauft, weil wir es sind. Der
durchschnittliche Bürger der modernen west-
lichen Welt ist ignorant und faul. Da muss man
nicht groß drumherum reden. Aber wir wurden
auch zu einem solchen Verhalten erzogen, es
wurde über Jahrzehnte hinweg gefördert. Das
ist wie mit der Frage, wer zuerst war, die
Henne oder das Ei?  

Schuld ist im Grunde unsere Eltern- oder Groß-
elterngeneration: mit ihrer Einstellung, dass ihre
Nachkommen es „besser“ haben sollten als sie.
Sie sollten sich nicht mehr anstrengen müssen,
also wurden die Kinder verhätschelt. Das führte
dazu, dass jeder studieren wollte, sich aber kei-
ner mehr die Hände schmutzig machen wollte. 

Wir sind eine verweichlichte, schwabbelige 
Gesellschaft. Niemand will sich heute mehr
anstrengen. Doch etwas zu bewegen, zu ver-
ändern ist anstrengend und kostet Mut. Das
was wir aber heute in den meisten Bereichen
der Gesellschaft sehen ist „malen nach Zahlen.“
Ich sehe so viele brave Befehlsempfänger. Scha-
fe im Schafspelz. Querdenker sind aus der Mo-
de. Bloß nicht auffallen, das könnte unange-
nehm werden!

Ja, wir werden gezielt verdummt und falsch 
informiert, aber gleichzeitig gelingt das auch 
nur, weil wir es zulassen.

Der moderne Mensch ist so sehr mit kleinen Spielereien wie Smartphones und Apps beschäftigt, dass er keine 
Zeit mehr für das Wesentliche hat. Man muss doch nur offenen Auges über die Straße gehen, dann sieht man, dass 
allden Blick gesenkt haben, weil sie auf ein kleines Kästchen in ihren Händen starren. Menschen sitzen in Lokalen
zusammen an einem Tisch, jeder hat ein Handy in der Hand und textet, keiner redet mit dem anderen. Diese
Menschen muss man doch nicht für dumm verkaufen. Sie sind es bereits.

Sie sehen nicht, was vor ihnen liegt, schauen weder links noch rechts, sie wissen nicht einmal mehr wo der 
Horizont ist. Sie haben keinen. Der moderne Mensch ist völlig verblödet, aber er scheint damit zufrieden zu sein.
Das Programm der Verdummung läuft nur weil es konsumiert wird. Jeder von uns müsste nur endlich Verant-
wortung für sich selbst und für sein Umfeld übernehmen, selbstständig denken, aber das ist vielen Menschen 
leider zu anstrengend. Sie bleiben lieber willenlose Schafe, die man in jede Richtung lenken kann. Aber all das ist 
icht neu, denn schon die Römer wussten um die Effektivität von „Brot und Spiele.“

Michael Morris im Interview mit Dan Davis:
"Ja, wir werden gezielt verdummt und falsch 
informiert, aber gleichzeitig gelingt das auch nur, 
weil wir es zulassen. Der moderne Mensch ist so sehr mit kleinen Spielereien wie Smartphones 
und Apps beschäftigt, dass er keine Zeit mehr für 
das Wesentliche hat. Man muss doch nur offenen 
Auges über die Straße gehen, dann sieht man, 
dass alle  den Blick gesenkt haben, weil sie auf 
ein kleines Kästchen in ihren Händen starren..."

Die meisten Menschen wollen nichts von Mächten im Hintergrund wissen, weil es ihnen Angst macht. Es vermit-
telt ihnen das Gefühl von Ohnmacht. Also schauen sie weg, ignorieren deren Existenz. Sie sind wie Kleinkinder, 
die sich selbst die Hände vor die Augen halten und meinen, die anderen könnten sie jetzt nicht mehr sehen. Aber 
woher soll man auch selbstständiges Denken und Widerspruch lernen, wenn man nicht das Glück hat, es aus sei-
nem nächsten Umfeld mitzubekommen? In der Schule und an Universitäten wird das krasse Gegenteil gelehrt!

Dan Davis: Kannst Du ein paar Worte für den Leser zum derzeit existierenden Bankenwesen sagen und
warum es hier Handlungsbedarf gibt?

Michael Morris: Banken haben von der 
Politik das Recht erhalten, Geld aus dem 
Nichts zu erschaffen. Dieses „Fiat-Money“ 
ist beliebig vermehrbar, weil es durch nichts 
Reales – wie etwa Gold - gedeckt ist. Jede 
Bank kann Kredite vergeben, indem sie 
neues Geld erfindet und Menschen zur
Verfügung stellt. Geld das sie selbst zuvor 
nicht hatte. Jeder Kredit erhöht die Geld-
menge, was das Geld insgesamt wertloser 
macht. Dadurch steigen die Preise, was man 
„Inflation“ nennt. Auf lange Sicht gesehen 
brauchen also alle Beteiligten immer mehr 
Geld, da alles immer teurer wird.

Das ist im Grunde wie mit Junkies. Man 
braucht immer mehr und mehr Stoff und 
wird gleichzeitig zum Sklaven der Droge. 
Man ist irgendwann kein Mensch mehr, 
weil man von der Droge kontrolliert wird. 
Unsere Droge ist das Geld, unser Kick der
Konsum. Unsere Politiker sind die Pusher
in dem System.

Aber neben der Inflation - die auch irgendwann in Deflation umschlagen kann - und dem Suchtverhalten gibt es 
noch ein weit größeres Problem, nämlich die Tatsache, dass Kredite gar nicht zurückgezahlt werden können! Wer 
sich von der Bank 1.000.- Euro leiht muss etwa "2.000.-" zurückzahlen. Da die Bank aber nur 1.000.- neue Euro 
geschaffen hat, fehlen dann im System 1.000.- Euro. Um den Kredit bedienen zu können, muss man also einem 
anderen Schaf 1.000.- Euro wegnehmen. Rein rechnerisch kann nur etwa 50% aller Kreditnehmer ihre Kredite 
zurück bezahlen, da insgesamt ja gar nicht mehr Geld im System vorhanden ist. Die Schuld ist immer höher, als 
das was vorhanden ist. Dieses System kann also nicht funktionieren, es muss regelmäßig zusammenbrechen, wir 
müssen regelmäßig neue Währungen einführen. Bei jeder Währungsreform aber werden die Reichen bevorzugt 
und die Armen benachteiligt. Das zeigt uns die Geschichte ganz deutlich.

Michael Morris im Interview mit Dan Davis:
"Banken haben von der Politik das Recht erhalten, 
Geld aus dem Nichts zu erschaffen. Dieses „Fiat-
Money“ ist beliebig vermehrbar, weil es durch 
nichts Reales – wie etwa Gold - gedeckt ist. Jede 
Bank kann Kredite vergeben, indem sie neues 
Geld erfindet und Menschen zur Verfügung stellt. 
Geld das sie selbst zuvor nicht hatte."

Dan Davis: Du schreibst „seelischer Schmerz ist auch oft der Grund für körperliche Schmerzen“. Ein 
Hintergrund, der in der derzeitigen Medizin oft nicht berücksichtigt wird? Sprich die Ursache eines 
Übels?

Michael Morris: Ja, das schließt nahtlos an die vorige Frage an. Zwar weiß man in der Medizin seit jeher, dass 
die Psyche der wichtigste Baustein für das Befinden eines jeden Menschen ist, aber da es darauf keine Patente ge-
ben kann und man mit dem Zustand der Seele nicht viel verdienen kann, wurde ein System geschaffen, in dem 
man den Menschen verspricht, dass sie mittels Pillen und Apparaten gesunden könnten. Die Tatsache, dass wir 
immekranker werden und in immer jüngeren Jahren erkranken, spricht jedoch dafür, dass dies nicht funktio-
niert.

Es gibt sehr wohl kluge und verantwortungsvolle Ärzte, die ihre Patienten über den Zusammenhang zwischen 
deren Denken und Handeln und deren Körper aufklären, aber die Menschen wollen meist keine Verantwortung 
übernehmen.

Sie wollen nicht selbst an ihrem Schicksal und an ihrem Zustand schuld sein. Sie wollen Gott, oder den Staat, 
oder die anderen dafür verantwortlich machen. Sie wollen Pillen, um zu vergessen, Pillen, um Verantwortung ab-
zugeben.

Damit sind wir wieder bei den Junkies. Sie wollen Pillen schlucken und konsumieren. Hauptsache, sie haben das
neueste Handy, das gibt ihnen das Gefühl dazuzugehören.

Wenn Kinder früher verhaltensauffällig waren, dann sagte man, sie seien schlecht erzogen. Heute aber will offen-
bar fast niemand mehr seine Kinder erziehen, weil es anstrengend ist. Also parkt man sie vor dem Fernseher oder 
drückt ihnen ein Smartphone in die Hand. Wenn sie dann zappelig werden oder gar ausrasten – wer kann es ihnen
verübeln? Dann haben sie angeblich ADHS, sind also vermeintlich krank. Dann werden sie mit Ritalin oder Prozac
behandelt. Am Anfang dimmt sie das runter, aber irgendwann nicht mehr. Sie stumpfen komplett ab, werden zu
Zombies. Einige laufen dann mit Pumpguns in Schulen und knallen alles ab, was ihnen über den Weg läuft, weil 
sie die kalte und gleichgültige Welt, in der sie aufgewachsen sind, hassen. All das ist Ausdruck des Geisteszustan-
des unserer Gesellschaft. Statt die Kinder niederzuspritzen, müsste man die verantwortungslosen und faulen El-
tern zur Rechenschaft ziehen. Das entscheidende Wort bei allem ist also „Verantwortung.“.

Dan Davis: Kann man soweit gehen unsere Gesundheitsindustrie teilweise als „Mafia“ zu bezeichnen?

Michael Morris: Es ist keine Gesundheits-,
sondern eine Krankheitsindustrie. Gesundheit
kann nicht industriell entstehen, denn sie ist
individuell. Jeder von uns ist anders und brau-
cht etwas anderes. Aber wie man das Ganze be-
zeichnet ist letztlich bedeutungslos. Auch brin-
gt es nichts, die Schuld bei anderen zu suchen.
Wenn ich mein Leben lang einseitig esse, mich
nicht bewege, von Elektrosmog durchdrungen
bin und ständig negative Gedanken habe, dann
kann ich keinem anderen die Schuld für meinen
Zustand geben.
Ja, es gibt mafiöse Strukturen im Krankheits-
wesen, aber sie sind nur deshalb möglich, weil
die Schafe alle die Macht an das System ab-
gegeben haben! Warum glaubst Du, dass so
viele Amerikaner gegen Obama-Care, also ge-
gen eine staatlich verordnete Krankenkasse für
alle aufbegehren? Weil sie alle keinen Zugang
zu medizinischer Versorgung wollen? Nein,
sondern weil sie es hassen, vom Staat bevor-
mundet zu werden! Sie lieben ihr Recht frei
entscheiden zu dürfen, was sie mit ihrem Geld
machen. Das können Europäer nicht verstehen,
weil sie ihr Heil schon immer in der Bevormun-
dung gesehen haben.

Dan Davis: Wie hast Du Jan van Helsing
kennengelernt?

Michael Morris: Ich hatte sein Buch „Wer hat
Angst vorm schwarzen Mann“ gelesen und ihm
geschrieben, da ich sehr ähnliche „Nahtoderleb-
nisse“ hatte wie er. 

Wenige Tage später trafen wir uns bereits und waren einander auf Anhieb sympathisch.

Dan Davis: Man wird gerne über einen Kamm geschert und in die rechte Ecke gestellt, wenn man beginnt
sich mit diesen Themen zu befassen. Auch Jan hat mit solchen Problemen zu kämpfen. Warum bist Du für
Dich trotzdem dieses Risiko eingegangen? Und warum wird Deiner Meinung nach überhaupt bei solchen
Themen gerne mit der rechten Keule geschwungen?

Michael Morris: Ich bin das Risiko eingegangen, weil ich kein Schaf sein will. Ich will meine Meinung kundtun, 
weil ich finde, dass ich das Recht dazu habe. Man kann nur in der Ecke stehen, wenn man sich dorthin treiben läs-
st. Man kann viel vom Boxen lernen: wenn du zu passiv bist, dich von deinem Gegner treiben lässt, dann bist du 
immer in der Rückwärtsbewegung und kannst selbst keine Akzente setzen.

Tatsächlich gibt es viele Artgenossen da draußen, die wollen, dass alle Schafe den Mund halten und weiter gra-
sen. Sie wollen nicht, dass andere kreativer sind als sie, also versuchen sie dich mundtot zu machen, wenn du aus-
scherst. Auch der Schäfer will nicht, dass die Schafe sich eigene Gedanken machen. Aber der schlichte Mensch
hat ohnehin Angst vor Veränderung, er hat Angst vor allem, was ihm nicht vertraut ist. Also hält er am Bekannten
fest, auch wenn es nicht besonders gut ist. Selbst wenn er sich in einer dunklen, miefigen Kammer - erbaut aus
Einsamkeit - befindet, so will er nicht raus, geht durch keine neue Tür, denn dahinter könnte es ja noch schlimmer
sein! Die Möglichkeit, dass es dahinter aber auch viel besser sein könnte, schließt er aus, weil er ohnehin zu feige
ist, um nachzusehen. Ich bin aber einfach anders gepolt. Was soll ich machen? Ich wollte immer wissen, was
dahinter ist.

Die „rechte Keule“ ist genau dasselbe wie die „linke Keule.“ Links oder rechts, braun, rot, blau, gelb oder schwarz,
all das sind nur Etiketten, die mit der Mode wechseln. Unter Hoover und Mc Carthy wurde in den 1950er-Jahren 
mit der „linken Keule“ geschwungen. Unter Bush Jr. wurde mit der „islamischen Keule“ geschwungen. In den 
USA ist „Kommunist“ bis heute ein schlimmeres Schimpfwort als „Nazi.“ Diese „braune Keule“ funktioniert 
ohnehin nur noch bei einem Teil der deutschen Mittelschicht, und da auch immer weniger. Unter Migranten etwa 
bedeutet „rechts“ gar nichts. Wenn man dich da treffen will, dann nennt man dich „Opfer.“ Diese Bezeichnung ist 
tatsächlich sehr klug und zutreffend. Denn wer sich in die rechte Ecke drängen lässt ist ein Opfer. Und kein „Täter“.

Michael Morris im Interview mit Dan Davis:
"Tatsächlich gibt es viele Artgenossen da draußen, 
die wollen, dass alle Schafe den Mund halten und 
weiter grasen. Sie wollen nicht, dass andere 
kreativer sind als sie, also versuchen sie dich 
mundtot zu machen, wenn du ausscherst. Auch 
der Schäfer will nicht, dass die Schafe sich eigene 
Gedanken machen ... Sie wollen nicht, dass andere 
kreativer sind als sie, also versuchen sie dich 
mundtot zu machen, wenn du aus scherst. Auch 
der Schäfer will nicht, dass die Schafe sich eigene 
Gedanken machen..."

All diese Attribute sind aber nur der Ausdruck von Einfältigkeit. In Wahrheit gibt es in der Politik doch schon 
lange keine Unterschiede mehr zwischen den einzelnen Parteien. Die Hahnenkämpfe, die sie austragen, sind nur 
ShowSie verwalten alle nur die eigenen Privilegien und übernehmen für nichts Verantwortung. Somit sind sie 
letztlich doch würdige Vertreter des Volkes.

Es wird immer wieder von Einfaltspinseln behauptet, dass der Amadeus-Verlag oder der Kopp-Verlag „braun“ 
angehaucht seien, und dass alles was sie veröffentlichten am besten verboten werden sollte. Es gibt im Internet be-
zahlte Störenfriede, die solche Verleumdungen verfassen. Aber was steckt dahinter, wenn man eine bestimmte
geistige Haltung, oder eine bestimmte Meinung anderer schlecht macht oder gar verbieten will? Angst! Wer sich 
die Meinung anderer nicht anhören kann, wer sie vielleicht sogar verbieten will, handelt aus Angst und Hass. Was 
wärder nächste Schritt, wenn man all das weiter denkt? Bücherverbrennungen? Deportationen anders Denken-
der? Das absurde ist doch, dass diejenigen, die solche Aussagen machen, genau das tun, was sie den anderen 
vorwerfen! All das ist eine Farce. Etiketten sind nur etwas für den einfältigen Geist. Die wahren Machthaber auf 
Erden stehen über links und rechts, über Religionen und Nationalitäten. All das dient nur zur Ablenkung und 
Verwirrung. Es dient dazu, die Menschen daran zu hindern, sich zusammenzutun, und gemeinsam gegen die 
Machthaber aufzustehen.

Aber wie gesagt, wenn die Menschen genug davon haben, die Rolle von Schafen zu spielen, dann werden sie 
sich über solche Banalitäten hinwegsetzen und hinter die Etiketten sehen und den wahren Kern der Dinge erken-
nen. Ich habe im Internet nur Anfeindungen von Leuten erfahren, die meine Bücher nicht gelesen hatten, die es 
nur aufgrund des Verlages verreißen wollten. Niemand der eines der Bücher gelesen hat, kam auf die Idee mir 
irgendeine extreme Ideologie zu unterstellen. Ich stehe auf niemandes Seite, außer auf meiner eigenen. Ich schaue 
mir jedes Thema einzeln an und mache mir – aufgrund meiner Bildung und Erfahrungen – Gedanken dazu.

Dan Davis: Dein Buch „Jetzt geht’s los“ kann also zum Teil ein bisschen als positiver Lichtschein in 
unserer dunklen Welt verstanden werden und trägt den „Revolutions-Gedanken“ in manchen Bereich-
en in sich. Aber ist die Masse des Volkes wirklich schon soweit „Licht von Schatten“ zu unterscheiden?

Michael Morris: Nun, es findet schon so
etwas wie eine geistige Revolution in vielen
Bereichen statt. Immer mehr Menschen
wachen auf und übernehmen Verantwor-
tung. Aber das alles betrifft definitiv nicht
die Masse. Die Masse ist träge. Die Frage
aber lautet, ob die Masse überhaupt von
Bedeutung ist? Veränderung entsteht ja nie
durch die Masse sondern immer nur durch
einige Querdenker, durch Vorbilder, die es
verstehen, die Masse zu beeinflussen. Es
gibt immer einen Trend, dem dann die ganze
Herde hinterher läuft. Die Frage muss also
lauten: Was wird der nächste große Trend
sein?

Das „Gesetz der Wenigen“ besagt, dass
eine kleine Gruppe, wenn sie stark und ent-
schlossen ist, überproportional viel erreichen
kann. Bewusste Menschen haben immer mehr Kraft und Macht als unbewusste. Der Moment,
an dem der „Tipping Point“ (Umkehrpunkt) 
erreicht ist, an dem der Funke auf die Masse überspringt, ist nie genau vorhersehbar. Es 
könnte jeden Moment so weit sein. Jeder ein-
zelne Gedanke könnte das Fass zum Überlau-
fen bringen, den Ausschlag dafür geben, dass
sich das Bewusstsein der Menschheit als Ge-
samtes erhöht und damit auch unsere gemein-
same Schwingung. Erst kommt die Vision, 
dann folgt die Materie.

Dan Davis: Welche Rolle nimmt für Dich die Freimaurerei im Planspiel der geheimen Herrscher unseres
Planeten ein? 

Michael Morris: Ich will mich damit eigentlich gar nicht auseinandersetzen. Die Freimaurerei ist ein Machtinstru-
ment. Dabei werden Menschen benutzt, indem man ihnen verspricht, dass sie Mitglied in einem Geheimbund sind 
– sie glauben etwas Besonderes zu sein, das schmeichelt ihnen. Manche Menschen lieben das, wobei man diese ei-
gentlich nicht als „Menschen“ bezeichnen sollte, weil es sich meist um Psychopathen handelt, um Wesen ohne jede
Empathie. Vielleicht handelt es sich teils sogar schon um Cyborgs, also um künstliche „Intelligenzen“ – es wird
jedenfalls von den Transhumanisten schon lange fieberhaft daran gearbeitet, aber auch darüber habe ich in mei-
nem neuen Buch berichtet. Diese Wesen, denen Mitgefühl fremd ist,  wollen Macht über andere ausüben. Im Falle 
deFreimaurer werden dabei die meisten aber selbst wieder benutzt. Was soll man dazu sagen?

Dan Davis: Ist Scientology für Dich ein ernstzunehmender Gegner der Freimaurerei – oder wo siehst Du
diese Gruppierung, die ja ebenfalls nach eigenen Aussagen daran arbeitet, die Weltherrschaft möglichst
eines Tages zu erlangen, im Gesamtbild?

Michael Morris: Ich sehe sie gar nicht. Die sind mir gleichgültig.

Dan Davis: Wird wie beim „Arabischen Frühling“ durch die sicher von vielen Revolutionsanhängern gut
gemeinten Absichten und dem Wunsch nach dem Sturz von Diktatoren und Regierungen nicht von diesen
ungewollt oftmals der „Teufel mit dem Belzebub“ ausgetrieben?

Michael Morris: Nun, all das ist sehr komplex und schwer zu beantworten. Es ist kaum zu differenzieren, welcher 
Teil des „Arabischen Frühlings“ wirklich auf die Bevölkerung zurückgeht, und was auf die Mächte im Hintergrund
zurückzuführen ist. Fest steht, dass die Menschen in Ägypten, Tunesien usw. Veränderungen wollten, dass sie mit 
dem Status Quo nicht mehr zufrieden waren, dass sie den Mut, aber auch die nötige Verzweiflung hatten, um auf 
die Straße zu gehen, um sogar ihr Leben für Veränderungen aufs Spiel zu setzten. Sie hatten große Hoffnungen, 
aber sie hatten nicht das nötige Wissen und die nötige Bildung, um die nötigen Schritte zu setzen. Sie wurden sehr
enttäuscht. Im Grunde ist in den betroffenen Ländern heute alles schlimmer als zuvor. Aber vielleicht erwarten wir 
auch nur zu viel in zu kurzer Zeit?

Um wirklich nachhaltig etwas zum Positiven für alle zu verändern bräuchten wir eine geistige Revolution, keinen 
Straßenkampf. Aber solange die Schafe weiter grasen, weiter mit ihrem Smartphone glücklich sind, weiter immer 
wieder dieselben Politiker wählen und ihre Kinder mit Ritalin vollstopfen, so lange sie brav mit virtuellem Geld 
zahlen und Kredite bei Banken aufnehmen, wird das mit der geistigen Revolution vielleicht noch etwas auf sich 
warten lassen...

Michael Morris im Interview mit Dan Davis:
"Die Freimaurerei ist ein Machtinstrument. Da-
bei werden Menschen benutzt, indem man ihnen 
verspricht, dass sie Mitglied in einem Geheimbund 
sind – sie glauben etwas Besonderes zu sein, das 
schmeichelt ihnen. Manche Menschen lieben das, 
wobei man diese eigent lich nicht als „Menschen“ 
bezeichnen sollte, weil es sich meist um Psycho-
pathen handelt ... Im Falle der Freimaurer werden
dabei die meisten aber selbst wieder benutzt. Was 
soll man dazu sagen?"

Dan Davis: Meine persönliche Meinung ist, dass Revolutionen nur dann etwas bringen, wenn sie gegen
die „Wurzel des Übels“ gerichtet sind und nicht gegen deren Handlanger und offiziellen „frei gewählten“
Regierungen. Aber dazu muss man erst einmal erkennen, dass es die „Wurzel“ überhaupt gibt und sie
nicht nur Teil von falschen Verschwörungstheorien ist. Und ich glaube hier ist die Masse der Völker vom
Zeitgeist her noch nicht so weit. Aber, so wie Du es angedeutet hast – es scheint zumindest mal der Start-
schuss zu diesem Umdenken, die Keimzelle, gelegt zu sein. Der Termin hierfür steht aber noch „in den
Sternen“, wie Du bereits angedeutet hast. Was gibt es hierbei zu beachten?

Michael Morris: Ja. Drei Monate, drei Jahre, dreißig Jahre? Unser monetäres System wird sehr bald zusammen
brechen, aber was kommt danach? Es gibt so viele tolle neue Erfindungen, wie ich das auch in meinen Buch „Jetzt
geht’s los!“ beschrieben habe. Aber ob sie sich durchsetzen, oder weiter von der Industrie unterdrückt werden, kann ich nicht sagen. Das kann niemand vorhersagen. Das hängt von so vielen Faktoren ab. Wir können nur wei-
ter daran glauben, dass eine geistige Revolution möglich ist, und dass der Funke auf die Masse überspringen wird. 
Wer etwaverändern will, kann das am besten im Kleinen tun, möglichst unauffällig. Jeder, der bei sich etwas 
verändert, ist dadurch Vorbild für andere. Wann die geistige Revolution die Massen erreicht, weiß ich nicht! Vor-
hersagen sind sehr schwierig zu machen - vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.

Dan Davis: Das neue Buch ist in 3 Teile aufgeteilt: „Wo wir stehen“ / „Wer wir sind und wer wir sein kön-
nten“ und „Was wir tun können“. Im dritten Teil sprichst Du unter anderem „Freie Energie“, „Im Einklang
mit der Natur“ und eine „gewaltfreie Gesellschaft’“ an. Kannst Du hierzu ein paar Worte sagen?

Michael Morris: Das sind zu viele Fragen in
einer. Aber all die angesprochenen Themen
hängen direkt miteinander zusammen. Nur
über Gewaltlosigkeit werden wir einen Quan-
tensprung im geistigen Bereich erwirken
können. Solange wir weiter andere bekäm-
pfen, bekämpfen wir uns selbst. Aber Gewalt
ist eben das einfachste Mittel, daher ist es
auch so beliebt. Gewalt ist immer der Aus-
druck von Hilflosigkeit und Überforderung,
von Angst. Gewaltfreiheit setzt Disziplin und
geistige Größe voraus. Sie resultiert aus dem
Prinzip der Vergebung und der Akzeptanz.
Selbstbeherrschung bedeutet Kontrolle über 
mich selbst. Das fällt den meisten von uns
oft noch sehr schwer. Jeder von uns hat man-
chmal das Bedürfnis einfach zuzuschlagen,
wenn Worte versagen. Aber es nicht zu tun,
ist eine bewusste Entscheidung, die nicht
alle treffen können.

Dan Davis: Deine Definition von „Gott“?

Michael Morris: Ich kann Gott nicht definieren, auch wenn ich eine enge Beziehung zu dieser Energie habe. Das ist 
so ähnlich wie die Frage: was ist Unendlichkeit? Da versagen für mich die Worte.

Dan Davis: Ist Jesus Deiner Meinung nach wirklich am Kreuz gestorben?

Michael Morris: Keine Ahnung, ich war nicht dabei. Ich weiß nicht, ob das Kreuz physisch existierte, oder nur ei-
nParabel ist. Ich weiß, dass Jesus eine Wesenheit ist, die für mich energetisch existiert, die ich spüren kann, wenn
ich sie rufe, oder wenn ich an sie denke. Mehr aber weiß ich nicht.

Dan Davis: Hat für Dich die katholische Kirche eine Zukunft? Oder wird sie Deiner Meinung nach, wie
es ja auch hochrangige Mitglieder verschiedener Freimaurerlogen prophezeit haben, eines Tages das
„Zeitliche“ segnen?

Michael Morris: Das weiß ich nicht. Wie gesagt, das mit den Vorhersagen ist so eine Sache. Für all das, was sie
bislang verzapft und verbrochen hat, hält sie sich schon verdammt lange. Man muss bedenken, dass die katholi-
sche Kirche einer der größten Grundbesitzer der Welt ist, und dass ihre Verknüpfungen in alle Bereiche der Gesell-
schaft hinein reichen. Diese Institution hat sehr viel Macht. Und wie wir wissen: tot geglaubte leben länger!

Dan Davis: Deine persönliche Meinung zur NSA-Affäre 2013. Wie ist Deine Einschätzung der Situation
und die Rolle von Angela Merkel in diesem Zusammenhang? Reagierte sie doch erst in gewissen Punkten
empört, als mehr oder weniger erwiesen war, dass auch sie selbst abgehört wird, und nicht nur das
"dumme Volk";-). Sind „wir“ zu gleichgültig gegenüber „Big Brother“?

Michael Morris im Interview mit Dan Davis:
"Dass jeder Geheimdienst versucht, die Spitzen 
anderer Staaten abzuhören, ist doch nicht über-
raschend. Der eigentliche Skandal ist doch, dass 
jeder einzelne Bürger abgehört wird. Wenn ich
eine neue Geschäftsidee habe, oder eine Erfin-
dung mache, dann weiß das die NSA offenbar 
noch vor meiner Frau. Das ist zum einen ein 
gewaltiger wirtschaftlicher Schaden, aber auch
ein Diebstahl von geistigem Eigentum und eine 
Attacke auf die Souveränität..."

Michael Morris: Was hat Merkel mit all dem zu
tun? Sie ist nur eine Marionette. Die NSA-Affäre
ist eine interessante Geschichte. Zum einen ist
es bemerkenswert zu sehen, dass ein einzelner
Mensch, wie Edward Snowden, wenn er mutig
genug ist, das Establishment gehörig aufmisch-
en kann. Er hat nicht nur viel wertvolle Informa-
tion zu Tage gefördert, sondern auch die Mensch-
heit gespalten. Er hat uns gezwungen, uns zu po-
sitionieren. Bin ich für Überwachung, oder da-
gegen? Bin ich für Meinungsfreiheit, oder da-
gegen?

Die einen sehen ihn als Verräter, die anderen als 
Helden. Er hat eindeutig viel bewegt. Aber die
Masse starrt weiterhin in Smartphones, lässt sich
auf Schritt und Tritt überwachen, und sieht nichts
Schlimmes darin. Der eigentliche Skandal hat gar
nicht stattgefunden, nämlich der, dass wir alle
lückenlos überwacht werden. In einem Ausmaß,
das wir uns bislang gar nicht vorstellen konnten.
Aber das war allen egal. Erst als heraus kam,
dass Angela Merkel abgehört wurde, gab es ei-
nen orchestrierten Aufschrei in Politik und Medi-
en. Wer dafür den Startschuss gab, weiß ich
nicht, aber all das wirkte wie einstudiert.
Politiker halten sich offenbar für eine Kaste, die
über dem gemeinen Volk steht. 

Es wird immer wieder vergessen, dass Politiker unsere Angestellten sind, nicht unsere Bosse. Im Grunde aber hat 
die ganze Abhör-Hysterie nichts mit der Sache an sich zu tun, sondern mit einem wirtschaftlichen Krieg gegen die 
USA. Vor kurzem haben Deutschland und China beschlossen, künftig nicht mehr in US-Dollar zu handeln, son-
dern in den eigenen Währungen, was eine Revolution im monetären Bereich ist. Bei der NSA-Geschichte hatte sich 
die US-Regierung eine weitere Blöße gegeben und die hat man nun international ausgenutzt, um den Druck auf 
den US-Dollar zu erhöhen, da ihn schon lange alle los werden wollen.

Dass jeder Geheimdienst versucht, die Spitzen anderer Staaten abzuhören, ist doch nicht überraschend. Der
eigentliche Skandal ist doch, dass jeder einzelne Bürger abgehört wird. Wenn ich eine neue Geschäftsidee habe,
oder eine Erfindung mache, dann weiß das die NSA offenbar noch vor meiner Frau. Das ist zum einen ein gewal-
tiger wirtschaftlicher Schaden, aber auch ein Diebstahl von geistigem Eigentum und eine Attacke auf die Souverä-
nität und die Würde des Einzelnen.

Die Politik und die Geheimdienste haben Angst vor dem Volk. Das ist zum einen erschütternd, zum anderen aber
zeigt es uns, welche Macht wir im Grunde haben. Wenn wir keine Macht hätten, dann würde sich doch niemand 
die Mühe machen uns so lückenlos wie möglich zu überwachen. Sie fürchten uns! Das ist unsere Chance!

Michael Morris im Interview mit Dan Davis:
"Was hat Merkel mit all dem zu tun? Sie ist nur 
eine Marionette. Die NSA-Affäre ist eine intere-
ssante Geschichte. Zum einen ist es bemerkens-
wert zu sehen, dass ein einzelner Mensch, wie 
Edward Snowden, wenn er mutig genug ist, das 
Establishment gehörig aufmischen kann. Er hat 
nicht nur viel wertvolle Information zu Tage 
gefördert, sondern auch die Menschheit gespal-
ten. Er hat uns gezwungen, uns zu positionieren. 
Bin ich für Überwachung, oder dagegen? Bin ich 
für Meinungsfreiheit, oder dagegen?"

Was dank Edward Snowden zu Tage kam ist der Umstand, dass wir zu erahnen beginnen, wie krank unsere
Geheimdienste offenbar alle sind, da sie sich zu weiten Teilen dem Einfluss der Politik und des Staates entziehen,
also quasi einen Staat im Staat bilden. Selbst die unterschiedlichen Dienste innerhalb ein und desselben Landes 
bespitzeln und bekämpfen sich gegenseitig, weil sie um Macht und Einfluss kämpfen. Niemand traut niemandem.
Wir Menschen sind schon eine sehr dumme Spezies!

Dan Davis: Wird die „Revolution“ also am Ende weniger der „Gang auf die Straße“, sondern überwie-
gend ein innerer Prozess, der alles verändert und die Menschen zu einem neuen Denken bringt? 

Michael Morris: Davon gehe ich aus. Die
Straße ist wichtig, aber nicht um sich zu
schlagen, sondern um einander wieder na-
he zu kommen und einander, Auge in Auge,
gegenüber zu stehen und zuzuhören. Die
Veränderung muss erst in uns selbst statt-
finden, dann erst kann sie sich im Außen
manifestieren.

Dan Davis: Dein „Ärgernis“ der Woche
ist?

Michael Morris: Dass diese Pappnasen von
Union und SPD nun wochenlang darüber
beraten haben, dass sie nichts tun werden,
außer weiter ihre Macht zu erhalten, dass
sie dies völlig sinnlos auf 185 Seiten schrift-
lich festgehalten haben und kein Journalist,
der einen der Clowns vor dem Mikro hat, ihn
fragt, ob er sich für sein schäbiges Verhalten
nicht schämt?


Dan Davis: Deine Freude der Woche ist?

Michael Morris: Ich lebe! Das allein ist schon ein Grund zum Feiern. So seltsam und erschreckend das Leben
manchmal auch ist, so toll und aufregend ist es auch! Es könnte jeden Tag zu Ende sein, also sollte jeder Tag ein
Freudentag sein!

Michael Morris im Interview mit Dan Davis:
"Nur über Gewaltlosigkeit werden wir einen 
Quantensprung im geistigen Bereich erwirken
können. Solange wir weiter andere bekäm-
pfen, bekämpfen wir uns selbst. Aber Gewalt
ist eben das einfachste Mittel, daher ist es
auch so beliebt. Gewalt ist immer der Aus-
druck von Hilflosigkeit und Überforderung,
von Angst. Gewaltfreiheit setzt Disziplin und
geistige Größe voraus. Sie resultiert aus dem
Prinzip der Vergebung und der Akzeptanz..."

Dan Davis: Was steht bei Dir in den nächsten Monaten an? 

Michael Morris: Ja, ich habe sogar zwei weitere Bücher in Planung, aber ich will noch nichts darüber sagen, weil
ich noch nicht entschieden habe, auf welches ich mich zuerst fokussieren werde. Ich bin aber auch noch mit vielen
anderen Dingen beschäftigt. Es gibt so viel zu tun! Mir wird nie langweilig. Außerdem möchte ich mich gerade
jetzt zur kommenden „besinnlichen Zeit“ wieder mehr um meine Familie und um meine Freunde kümmern, und 
aucmehr Zeit mit mir selbst, in der Ruhe verbringen. Weihnachten rückt näher, womit wir wieder bei Jesus und 
deKreuz wären. Ich weiß nicht genau, was die nächsten Monate bringen werden, ich mache Pläne, aber meist 
kommt ohnehin alles ganz anders. Das ist das tolle am Leben. Sobald man aufhört nach Zahlen zu malen, weiß 
man niewas als nächstes passieren wird! Irgendwo geht immer eine Tür auf, und da ich neugierig bin, schau ich 
auch meistens nach, was sich dahinter befindet.

Dan Davis: Michael, Ich dank Dir für das ausführliche Interview!


(Copyright by COVER UP! Newsmagazine)
(Copyright Bilder: by AmaDeus Verlag / VP Service)

g +++ DAN DAVIS +++ KOSTENLOS +++ Unabhängig +++ DAN DAVIS +++ KOSTENLOS +++ DAN DAVIS +++
++ Besuche die REVOLUTION! +++ HIER KLICKEN! +++ Dan Davis +++ REVOLUTION, BABY! +++ Dan Davis ++