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DAN DAVIS
 

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Mysterium Dan Davis - Teil 4 - Die neue Serie!
Ein mysteriöser Wahrtraum aus der Kindheit von Dan Davis um den Ort Bad Krozingen und die angrenzende Region, der später nahezu 1:1 eintraf, war nicht
nur der Auslöser für das Buch "7" und den SF-Roman "Revolution, Baby!"... 


DAN DAVIS berichtet hierzu exklusiv außerhalb seiner Bücher:

Ein großer Wendepunkt in meinem Leben war ein Traum, den ich im Alter von etwa 15 oder 16 Jahren

hatte, als ich noch zur Schule ging. Auch wenn ich es damals noch nicht wusste, so sollte dieser Traum 

mein Leben für immer verändern.


Der 1. Traumabschnitt:

Ein besonderes Merkmal dieses Traumes ist es, dass ich mich noch heute an den gesamten Ablauf erinnern kann.

Wir haben damals in Stuttgart gewohnt. Der Traum begann damit, dass vor unserem Haus ein großer 

weißblauer Reisebus wartete, in den ich einstieg. In diesem Bus saßen einige mir bekannte Personen. 

Einen möchte ich besonders erwähnen, weil er Teil dieser Geschichte wird: Jürgen. Wir fuhren mit diesem 

Bus los zu einem Ziel, dass ich zu jenem Zeitpunkt nicht kannte. Ich kann mich daran erinnern, wie ich aus 

dem Bus geschaut habe, um die Landschaft zu betrachten. Nach einiger Zeit kamen wir an einem gelben 

Ortsschild vorbei, dass ich mir ansah. Der Bus bog infolge in eine große Straße ab, welche direkt auf eine 

Stadt zuführte, die in der Entfernung schon zu sehen war. Wir fuhren weiter – in den Ort hinein – während 

ich auf der linken Seite aus dem Bus blickte, um mehr oder weniger gelangweilt den Straßenverlauf und 

die Bebauung zu betrachten. Wir kamen nach kurzer Zeit an eine Art Rondell (es war nicht wirklich ein 

Rondell – aber es wirkte aus der Perspektive so), an dem einige Kinder spielten. Der Bus hielt dort, und 

wir stiegen aus. Sobald ich allerdings meinen Fuß vom Bus aus der Tür nach draußen setzte, war da 

plötzlich ein „Sprung“, und wir befanden uns allesamt an einem Fluss, dessen klarer Wasserlauf uns 

entgegen kam. Ich habe es als kleinen Fluss bezeichnet – andere würden ihn als größeren Bach 

benennen.


Wir gingen unten neben dem Flussbett am Wasser entlang und ich betrachtete die Landschaft. Das Wasser 

war sehr klar. Vereinzelt waren Steine zu erkennen, die herausragten und von diesem umspült wurden. 

Das Gefühl von Frühling. Wir liefen rechts dem Wasserlauf entgegen. Auf beiden Seiten des Flussbetts war 

zwischen Wasser und Böschung etwas Platz dazu. Diese Böschung führte ein Stück nach oben. Ich schaute 

auf die andere Seite des Flusses und sah dort Bäume, die, wie in einer Kette aufgereiht, den Flusslauf 

oberhalb der Böschung säumten. Auch auf meiner Seite. Es war ein sehr eindrucksvolles Bild.


Nach kurzer Zeit des Weges „endete“ der Traum, und ich fand mich bei dem weißblauen Bus vor unserer 

Wohnung wieder.


Bild oben: Die Straße in Stuttgart, in der Dan Davis damals in seiner Kindheit wohnte, als er der Traum hatte, der später nahezu
1:1 Realität wurde. Aufnahme aus der damaligen Zeit von Dan Davis. 


Der zweite Traumabschnitt:

Von nun an ging der Traum erneut von vorne los. Ich saß wieder im Bus, sah mir die Landschaft an. Wir 

kamen wieder an dieses Ortsschild. Ich wunderte mich darüber, dass sich alles zu wiederholen schien, und 

nahm mir vor, nun alles genau einzuprägen! Auf dem Ortsschild sah ich den Namen Bad Krozingen – ein mir 

damals unbekannter Ort. Wir bogen wieder ab in Richtung auf Bad Krozingen zu, und ich begann in diesem 

Bus zu sitzen wie ein geladenes Teilchen, denn ich wollte, dass mir nichts entging. Ich merkte mir penibel das 

Stadtbild und den Straßenverlauf, den wir fuhren, immer mit der Angst etwas zu vergessen, wenn ich 

aufwachen würde.


Ich wusste also, dass ich mich in einem Traum befand.


Die Straße führte geradewegs in den Ort hinein und machte dann nach einiger Zeit einen leichten 

langgezogenen Rechtsbogen, um dann wieder nach links zu verlaufen. Am Ende dieses Linksbogens 

veränderte sich der Winkel und ging in eine normale Linkskurve über, dann eine normale 90°-Kurve nach 

rechts. Wir fuhren ein Stück geradeaus, dann nach links hinein und auf dieses „Rondell“ zu, an dem, wie 

zuvor, die Kinder spielten. Ich begann mich besonders zu konzentrieren. Denn ich wusste aus dem ersten 

Traumabschnitt, dass, sobald ich aus dem Bus ausstieg, dieser „Sprung“ kam, ich mich plötzlich an einem 

ganz anderen Ort befand, ohne Übergang. Ich wollte aber wissen, wie ich an diesen anderen Ort gelangte, 

deshalb war es mir wichtig, diesmal diesen „Sprung“ zu verhindern. Um es kurz zu machen, ich stieg aus 

dem Bus aus und – „Sprung“! – da stand ich wieder an diesem Fluss.


Ich ärgerte mich! Wirklich! Ich war zu blöd, um wahrzunehmen, wie ich an diesen Fluss kam.


Na ja, dafür erkannte ich diesmal, dass neben mir Jürgen lief. Ich sah auf die Bäume am Fluss. Diesmal 

wanderten wir etwas weiter als beim ersten Traumabschnitt. Wir liefen und liefen, immer dem Wasserlauf 

entgegen den Fluss entlang, bis – Ende.


Der Traum ging jetzt zum dritten Mal von vorne los:


Der dritte Traumabschnitt:

Ich steig wieder in den Bus, bla, bla, bla... Noch intensiver prägte ich mir alles ein! Ortsschild, Straßenver-

lauf, Häuser, Bebauung und so weiter! So. Da waren wir wieder: an dieser Art „Rondell“, was aus der Per-

spektive der Anfahrt so wirkte.


Ich habe noch gedacht, wenn jetzt beim Aussteigen wieder dieser „Sprung“ kommt, dann bekomme ich 

’ne Krise! Ich steige aus – „Sprung“ ...


Ich wäre am liebsten wieder in den Bus gestiegen, konnte ich aber nicht, denn ich stand am Fluss.

Und da war kein Bus, kein „Rondell“. Ich ärgerte mich! Wir liefen also wieder am Fluss entlang. Diesmal 

kam es mir vor wie Stunden. Ich dachte in diesem Moment, dass ich in meinem Leben noch nie so lange 

gelaufen bin! Ich betrachtete wieder die Bäume im Vorbeigehen, diese aufgereihten Bäume oben, während 

wir uns unten neben dem Wasser befanden. Plötzlich waren wir im Gebirge. Wir gingen wie auf kleinen 

Steinen, und es wurde auf der einen Seite des Flusses auch richtig felsig und bergig in der Umgebung um 

uns. Der „Weg“, auf dem wir uns befanden, verbreiterte sich irgendwann und man erkannte eine Art Tal 

mit einer Lichtung, die sich rechterhand an der Seite des Flusses abzeichnete. Im Umkreis eine bergige 

Landschaftsidylle.


Wir bewegten uns auf eine kleine Gruppe Menschen zu, die Jürgen und mich auf dieser verbreiterten 

Lichtung zu erwarten schienen. Ich hatte das Gefühl, dass diese Gruppe unser Reiseziel war. Sie standen 

vor etwas, dass wie ein Viereck auf dem Boden aussah, wie ein zu klein geratenes Grab – oder irgendetwas, 

das in den Boden eingelassen war. Als ob etwas vergraben wurde – oder als ein Hinweis auf etwas.


Ich glaube, es waren drei Personen. Davon war eine ganz sicher eine Frau mit dunklen, halblangen Haaren 

sowie zwei Männer. Ich habe die Personen in etwa auf unser Alter geschätzt. Wir kamen bei dieser Gruppe 

an und ich schaute auf dieses Viereck vor mir am Boden. Ich konnte keinerlei negative Empfindungen 

wahrnehmen. Denn wäre es ein Grab gewesen, auch wenn es zu klein dafür erschien, dann hätte ich Trauer 

erwartet. Dem war nicht so. Trotzdem wirkte es natürlich aufgrund seiner Außenform und seiner Beschaf-

fenheit wie ein Grab. Was nun geschah, ist am besten zu vergleichen, wie wenn ein Objekt mit einer Kamera 

angezoomt wird.


Das Viereck kam immer näher, bis es mein gesamtes Sichtfeld ausfüllte – dann endete der Traum abrupt –

und ich erwachte!


Abb. oben: Die Ortseinfahrt von Bad Krozingen. Zur damaligen Zeit konnte man auf „gerade Linie“ in den Ort hineinfahren.
Ebenso wie in meinem Traum. Aufnahme aus dem Jahr 1996. „Heute“ befindet sich auf der Strecke ein Kreisverkehr.

Abb. darunter: Teilabschnitt des Flusslaufes ein Stück außerhalb von dem Ort Bad Krozingen. Man sieht hier einen Teil
jener Baumkette, welche ich in meinem Traum an identischer Stelle sah.
Dies sind Originalaufnahmen von Jürgen und mir, als wir
damals aufgrund des Kuraufenthaltes seiner ehemaligen Freundin im Jahre 1996 in dieser Region waren.
„Heute“ sind auch hier viele
der Bäume außerhalb der Ortschaft am Flusslauf abgeholzt worden.
Nur wenige Meter weiter und Minuten später, nachdem
dieses Bild gemacht wurde, wartete eine Gruppe von drei Personen am Fluss und lief ein Stück lang hinter uns her. Es waren
zufällig (?) zwei Männer mit kurzen Haaren und eine Frau mit dunklen halblangen Haaren, identischem Erscheinungsbild,
wie sie in meinem Traum ebenfalls vorkamen.


Nach dem Traum - in der Realität:

Ich stand an diesem Morgen auf und begann Skizzen zu zeichnen von den Bäumen, dem Fluss und der 

hohen Böschung. Ich holte meinen Schulatlas, denn ich wollte als Erstes einmal nachsehen, ob es überhaupt 

einen Ort mit diesem Namen Bad Krozingen in der Realität gab.


Ich fand ihn – in der Nähe von Freiburg an der französischen Grenze.


Ich erzählte damals noch am selben Tag meinen Eltern von diesem komischen Traum, sowie einigen 

Bekannten und Freunden. Ebenso einige Tage später Jürgen. Er ging damals in die Parallelklasse auf 

unserer Schule. Das waren damals also meine ersten Zeugen, was diesen merkwürdigen Traum betraf.


Mit den Jahren verdrängte ich dieses Erlebnis. Als ich mich eines Tages wieder daran erinnerte, stellte ich 

zu meinem Bedauern fest, dass mir der Name des Ortes entschwunden war. Irgendetwas mit „Bad“ – das 

wusste ich noch, mehr aber nicht.


Schade, denn ich hatte mir immer vorgenommen, mal dort nach dem Rechten zu schauen.


Viele, viele Jahre später, im Jahr 1993 – ich hatte inzwischen schon längst meine erste eigene Wohnung – 

kam mein Vater zu mir, der zu jener Zeit bereits von meiner Mutter getrennt lebte und eine Wohnung im 

selben Haus hatte – und fragte, ob ich meinen Bruder mit dem Auto abholen könnte. Dieser wäre auf dem 

Weg in den Urlaub nach Frankreich in der Nähe der französischen Grenze mit seiner damaligen Freundin 

und deren Freundin (welche zum jetzigen Zeitpunkt seine Freundin ist, haha) mit dem Auto liegen 

geblieben.


Motorschaden.


Ich sollte diese unterhalb einer Autobahnausfahrt in der Nähe einer Tankstelle „einsammeln“. Also nahm

ich meines Vaters Auto und fuhr los, über Karlsruhe auf der Autobahn Richtung Freiburg. Ich war, wie es 

mir schien, schon ewig unterwegs, und ich wusste, dass irgendwann die besagte Ausfahrt kommen musste.

Beim Überholen fiel mir auf der linken Seite in der Entfernung eine Baumkette auf, die mich plötzlich, nach

all den Jahren, schlagartig an meinen Traum von damals erinnerte. Durch deren Anordnung und Form. Ich sah 

also zuerst eine Baumkette, die mich direkt an diesen Traum erinnerte. Irgendetwas lies mich intuitiv darauf 

aufmerksam werden.


Bild oben: Auszug aus den Aufzeichnungen von Dan Davis aus damaliger Zeit.


Abb. oben: Die Busse und Regionalbahnen in der Region Bad Krozingen und Staufen sind blau-weiß. Hier einer der Busse auf
der Strecke nach
Bad Krozingen. Er ist weiß und besitzt unten eine blaue Bemalung. Auch die Busfahrtpläne von Bad Krozingen
sind blauweiß gestaltet.
Abb. darunter: Die Baumkette, welche mich kurz vor der Ausfahrt bei Bad Krozingen im Jahre 1993 an
meinen lange Jahre zurückliegenden Traum erinnerte und welche mich dazu veranlasste, in den Ort
Bad Krozingen hinein zu
fahren, um zu schauen, ob dort die Straße nach der Ortseinfahrt
den selben merkwürdigen Verlauf nimmt wie aus meinem Traum.
Ältere Aufnahme aus dem Jahr 2007. „Heute“ sind diese größtenteils abgeholzt.


Ich hatte aber keine Zeit, mich weiter damit zu beschäftigen, denn ich musste aufpassen, dass ich nicht die 

nächste Ausfahrt übersah.


Also achtete ich auf das große „auf mich zukommende“ blaue Schild, dass wenige Sekunden NACH 

Sichtung der Bäume die Autobahnausfahrt anzeigen sollte.


Ja, es war die richtige Ausfahrt. Doch das war mir in diesem Moment egal, denn ich starrte wie gebannt 

auf die Namen, die sich, so schien es mir, wie im Zeitraffer von der großen blauen Tafel in mein Gedächtnis 

fraßen. Denn dort stand unter anderem in großen weißen Buchstaben –


Bad Krozingen.


Plötzlich sah ich mich um Jahre zurückversetzt vor meinem Schulatlas sitzen, mit dem Finger an der 

französischen Grenze, und der Name hallte in meinem Gedächtnis nach, als sei er nie verschollen gewesen.

Am meisten bewegte mich die Tatsache, dass ich zuerst die Bäume sah, dadurch auf den so viele Jahre ver.

drängten Traum stieß, und Sekunden später den Namen des Ortes lese, an dem ich drei mal in diesem 

besagten Traum war. Genau an der Kreuzung, an welcher ich hinaus fahren musste, da mein Bruder hier mit 

seinem Auto aufgrund des Motorschadens auf mich wartete.


Ich fuhr wie benommen die Ausfahrt hinaus, als ich an der unteren Biegung bereits meinen Bruder und 

seine beiden Begleiterinnen stehen sah. Allerdings zeigte mir das Straßenschild an der Kreuzung, dass

es nach Bad Krozingen in die andere Richtung ging! Nun, um es kurz zu machen, ich tat so, als ob ich 

meinen Bruder nicht sah und fuhr Richtung Bad Krozingen weiter. Während ich im Rückspiegel (er 

hat es mir lange vorgehalten, haha)...


Aber ich musste jetzt einfach wissen, was los ist! Ich nahm mir vor, so schnell wie möglich zurückzukommen, 

um meinen Bruder und seine Begleiterinnen aufzulesen.


Schon auf der Landstraße Richtung Bad Krozingen bemerkte ich, dass, als ich in den Rückspiegel sah, 

wie zur Bestätigung auch noch ein blauweißer Bus, ebenso wie ich ihn in meinem Traum sah, direkt 

dicht hinter mir fuhr.


Ich kam an das gelbe Ortsschild und fühlte mich bereits wie in meinen Traum zurückversetzt, als ich auf 

der langen Landstraße nun in der Realität auf die Ortseinfahrt zufuhr. Ich sah von einer unbebauten 

Landschaft auf das angrenzende Stadtbild, als ich auf die Ortschaft zufuhr. Und wie ich es aus meinem 

Traum schon kannte.


Bad Krozingen – Zufälligerweise befand sich an genau jener Stelle in der Realität der aus der Pers-

pektive „Rondell-artig“ wirkende Platz, wo ich ihn viele Jahre zuvor als Schüler im Ort im Traum

gesehen hatte – und wie im Traum spielten dort bei meinem ersten Eintreffen Kinder.


Abb. oben: Der aus der Perspektive im Traum als „Rondell“ wahrgenommene Platz, an dem bei meinem ersten Besuch –
wie auch im Traum – Kinder spielten. Dies sind Originalaufnahmen von meinem zweiten Besuch mit Jürgen im Jahre 1996 in Bad
Krozingen
, der auch im Traum beim zweiten Abschnitt mit dabei war. Auch dieser Besuch war mit einer interessanten Geschichte
verbunden, denn wir „landeten“ an diesem Ort, weil seine damalige Freundin in jener Region in Kur war. Im Jahr 2007 wurde
an dieser Stelle, direkt am „Mittweg“, ein Wohnkomplex errichtet.


Die ersten Häuser tauchten auf und mein Traum schien schon zu zerplatzen, als es an der ersten Kreuzung 

im Ort durch einen die Sicht versperrenden LKW den Anschein erweckte, als würde es nicht wie im Traum 

geradeaus weitergehen – bis der Lastwagen sich in Bewegung setzte und ich eines Besseren belehrt wurde.


Von da an fuhr ich wie in Trance! Wenn ich ehrlich bin, verblüffte es mich in diesem Moment nicht einmal mehr, 

dass die Straße genau DEN Verlauf nahm, welchen ich aus meinem Traum kannte, sowie das identische Bild 

der Häuserfronten dort zu erkennen war.


Da es ein sicherlich nicht üblicher Straßenverlauf ist, der mal eben in jeder Stadt vorherrscht, war dies schon 

sehr erstaunlich. Schon wieder ein `Zufall`...!


(Meine Eltern und der Rest meiner Familie kannten die Schilderungen des Straßenverlaufes von mir bereits 

aus jener Zeit, als ich noch zur Schule ging und altersbedingt noch keinen PKW-Führerschein besaß)


Ich fuhr auf der Straße die leichte Rechtsbiegung entlang, die dann wiederum eine leichte, langgezogene 

Linksbiegung machte und in einer stärkeren Linkskurve endete. Wie im Traum vorausgeträumt fuhr 

ich danach die 90°-Kurve nach rechts und dann ein kurzes Stück geradeaus. Ich war jetzt an jenem Punkt, 

wo ich eigentlich die nächste Möglichkeit nach links hätte abbiegen müssen, um zu dem „Rondell“ 

zu gelangen. Allerdings begann ich mir für einen Moment Vorwürfe zu machen, weil ich meinen Bruder 

an der Kreuzung stehen ließ. Und irgendwie dachte ich, ich müsse umkehren, um die Bagage einzusam-

meln. Also fuhr ich nicht wie im Traum nach links ab – mit dem Vorsatz, weiter vorne zu drehen 

und zurückzufahren.


Beim Vorbeifahren schaute ich aber natürlich in die Straße, in welche ich laut meinem Traum hätte 

einbiegen müssen – und sah – das `Rondell`, an dem just in diesem Moment Kinder spielten!


Okay. Mein Bruder konnte warten! Das war mir jetzt doch wichtiger.


Ich fuhr die nächste Möglichkeit links und dann nochmals links, um so wieder an die Stelle meines 

Traumes zu gelangen, wo sich das „Rondell“ befand. Ich hielt an etwa jener Stelle, ganz in der Nähe 

des Platzes, an der wir auch im Traum mit dem Bus geparkt hatten. Ich schaltete den Motor ab und 

starrte auf das Lenkrad.


Ich war jetzt an einem heiklen Punkt in meinem Traum angelangt. Denn dort stieg ich aus dem Bus und

erlebte diesen „Sprung“, der mich wütend gemacht hatte. Weil ich nicht wusste, wie ich vom Bus aus zu

diesem besagten Fluss gelangen sollte. Als ich das in diese mich umgebende Stille hinein dachte, nahm ich

plötzlich ein Rauschen wahr, welches von draußen kommen musste. Ich kurbelte das Fenster herunter.


Das war es!! 

Das Rauschen = Der „Sprung“! 


Denn als ich das Rauschen in der Realität wahrnahm, wusste ich natürlich, in welche Richtung ich zum

Wasser gehen musste.


Ich öffnete die Autotür und lief in Richtung des Rauschens.


Nach wenigen Metern befand ich mich an einer kleinen Brücke, von der aus ich dem Wasserlauf entgegen in

das klare, rauschende Nass blickte. Doch nur kurz. Denn ich begann nun, wie im Traum, gegen den Wasserlauf

am Fluss entlang zu wandern. Nach einigen Minuten Fußmarsch verließ der Fluss den Ort und bahnte sich

den Weg außerhalb durch die Natur.


Und an seinen Ufern standen die Bäume außerhalb des Ortes, die ich aus meinem Traum so stark in Erinnerung hatte,

aufgereiht wie an einer Schnur.


Zudem sah ich in einigen Kilometern Entfernung Berge, auf die der Fluss zulief (im Traum führte der Fluss

ja in die Berge – und der dritte Traumabschnitt endete „in jenen Bergen“). Okay. Ich hatte genug gesehen.

Ich erinnerte mich an meinen Bruder und machte mich eiligst auf den Rückweg.


Als ich wieder mit dem Auto an der besagten Kreuzung ankam, standen sie immer noch da wie die Ölgötzen.


Ich hielt und musste mir die eine oder andere Frage gefallen lassen. Nachdem ich alle eingesammelt hatte,

einige Dinge mit dem kaputten Auto meines Bruders geklärt waren und wir uns irgendwann auf dem

Rückweg befanden, entschloss ich mich dann doch, die Wahrheit zu sagen. Ich erinnerte meinen Bruder an

den viele Jahre zurückliegenden Traum (den er ja schon aus meiner Schulzeit kannte) und erklärte ihm, was

vorgefallen war. Ich erntete erstaunlich viel Verständnis, auch wenn mein Bruder etwas herum murrte, `dass

es unglaublich wäre, dass sein Auto kaputtgehen musste, damit mein Traum in Erfüllung geht`.J


Eine Kostenbeteiligung wurde von ihm scherzhaft angedacht. Aber von mir abgelehnt. Ohne Scherz.


Dieses Erlebnis war lange Gesprächsthema in unserer Familie.


Doch je mehr darüber geredet wurde, umso deutlicher wurde für mich, dass diese Geschichte noch nicht 

abgeschlossen war.


Schließlich war ich im Traum drei Mal an diesem Ort und habe beim letzten Traumabschnitt sogar Leute 

an einem bestimmten Ort getroffen, an einer Stelle, die wie ein viereckiges Etwas am Boden aussah. Und nach

meiner Interpretation einfach eine Art „Zielpunkt“ darstellen sollte (für was, wen, warum und wann auch

immer), am Flusslauf in den Bergen.


So wurde ich regelrecht dazu gedrängt, nochmals dort hinzufahren. Doch ich lehnte ab. Schließlich hatte

mich beim ersten Mal das Schicksal geführt, ohne dass ich es geplant hatte. So sagte ich mir, wenn die

Geschichte noch nicht zu Ende ist, dann wird mich mein Schicksal wieder dorthin führen, auch ohne eigene

direkte Beeinflussung.


Es vergingen wieder einige Jahre.


Bis eines Tages Jürgen bei mir anrief, ob ich nicht Lust hätte, am Wochenende seine Freundin in der Kur zu

besuchen. Er hatte damals noch keinen Führerschein und dann muss man eben etwas betteln, damit man eine

Mitfahrgelegenheit bekommt.


Bild oben: Ausflug in den Schwarzwald. 2. von links: Jürgen. Er war sowohl im Traum selbst als auch in der Realität, als sich der 2. und 3. Traumabschnitt Jahre später wahr wurde, mit anwesend.



Als ich zugesagt hatte, fragte ich ihn, wo wir denn hinfahren müssten. „Ach, in der Nähe von Freiburg an der

 französischen Grenze…“, sagte er ganz „nebenbei“. Da wurde mir einiges klar. Und da Jürgen meinen Traum

kannte, sagte er denn auch gleich: „Weißt Du, dann können wir dort ja gleich mal an diesem Fluss vorbeischauen

aus Deinem Traum“.


Nach einigem Zögern sagte ich zu. Er konnte ja schließlich nichts dafür, wo man seine Freundin einquartiert

hatte. Und das er damals keinen Führerschein besaß – na ja, ich konnte ihn ja nicht hängen lassen. Hmm...


Natürlich kam gleich in mir hoch, dass beim zweiten und dritten Traumabschnitt jeweils Jürgen in Bad Krozingen an

meiner Seite war. Und tatsächlich schien es sich zu bewahrheiten.


...


Am beschlossenen Wochenende im Jahre 1996 packten wir zeitig das Auto voll, nahmen einige Kassetten 

mit den neuesten CDs und fuhren bei strahlendem Sonnenschein und lauter Musik dem Ungewissen

entgegen.


Ich brauchte nicht lange zu suchen, denn wie beim ersten Mal bemerkte ich kurz vor der Ausfahrt die

Baumkette aus meinem Traum, und unsere Jubel-Trubel-Stimmung wich wieder einer gewissen

Angespanntheit. Diesmal war ich nicht unvorbereitet gekommen. Wir begannen Fotos zu machen fürs

Heimische. Wieder überkam mich dieses merkwürdige Gefühl. Als wir an diesem Platz ausstiegen, der aus

der anfahrenden Entfernung wie ein „Rondell“ wirkte, mussten wir nicht lange bitten, bis die erste

Merkwürdigkeit geschah: Ich hatte die Autotür gerade zu und wollte abschließen, als ein etwas älterer Mann, der

zuvor dort gewartet zu haben schien, auf mich zukam. Während Jürgen auf der Beifahrerseite neben dem Auto stand,

um sich umzusehen, streckte der ältere Mann die Arme aus und umarmte mich! Dann sagte dieser zu uns:


“Endlich seit ihr gekommen!“


Wären wir nicht aufgrund all der ohnehin schon äußerst merkwürdigen Umstände hier gewesen, hätte man

die Situation vielleicht noch etwas anders wahrgenommen. Ich begann die aufkommenden Gedanken zu 

verdrängen und war bemüht, die Situation erst einmal natürlich zu deuten. So komisch sie auch wirkte. Der 

ältere Mann hatte zuvor definitiv den Eindruck erweckt, als würde er auf uns warten. Ich wollte nicht un-

höflich sein, besonders weil ich Jürgens verschmitztes ungläubiges Lächeln sah, und fragte diesen, ohne 

auf seine Worte einzugehen, ob wir hier für einige Zeit parken könnten. Was dieser freundlich bejahte.


Wenn es ein Verrückter gewesen wäre, warum gab er eine sachliche Antwort und wirkte auf uns äußerst

überlegt und kompetent? Warum sagte er im Falle einer Verwechslung nicht „Sind Sie nicht...?“ Nein – er

wirkte nach meiner Frage, als hätte er darauf gewartet und nun seine Aufgabe erfüllt.


Noch etwas verblüfft über diesen „Empfang“ liefen wir in Richtung Fluss. Wieder ging ich also dort entlang.

Und als ich zu Jürgen hinüberschaute, war es mir, als ob ich für einen kurzen Moment erneut in meinem

Traum wäre – denn schließlich sah ich auch dort im „2. Abschnitt“ bei einem Blick nach rechts Jürgen neben

 mir. Genau wie jetzt in der Realität.


Wir waren noch nicht allzu lange unterwegs, als dieser zum ersten Mal davon anfing, dass er ebenfalls das

Gefühl hätte, diesen Ort zu kennen…


Ja – Prost! Mahlzeit!


Die Merkwürdigkeiten schienen kein Ende zu nehmen.


Wir redeten, während wir langsam unseren Weg fortsetzten. Ich wiederholte noch einmal beim Blick auf 

die weit entfernten Berge, dass in meinem Traum der „3. Abschnitt“ in den Bergen endet, und dass wir 

im Anschluss mit dem Auto zu diesen fahren sollten, um zu sehen, ob der Fluss tatsächlich „in die 

Berge geht“.


Wir redeten auch über die drei Personen, die im „3. Abschnitt“ das Ziel zu sein schienen. Und dass die 

Frau dunkle, halblange Haare trug. Als wir schon eine ganze Weile an den Bäumen am Fluss entlang 

liefen, fiel uns auf, dass wir beobachtet wurden.


In einiger Entfernung standen auf der anderen Seite des Flusses drei Personen, wovon die eine eine junge Frau 

mit dunklen, halblangen Haaren war, sowie zwei Männer mit kurzen Haaren. Identisch zu der Personengruppe 

aus meinem Traum.


Sie schienen dort eher gelangweilt zu warten und lehnten mit den Armen auf einem geländerähnlichen 

Metallvorsatz, der auf einem Sockel aus Beton befestigt war. Als wir auf der rechten Seite des Flusses an

ihnen vorübergingen, verließen die drei ihre Position und machten sich daran, über die Steine im Fluss auf

die andere Seite zu gelangen, auf welcher auch wir uns befanden.


Bild oben: Das Wappen von Bad Krozingen oben an einer Brücke im Ort. Es zeigt u.a. ein "Allsehendes Auge". Aufnahme
von Dan Davis. 


Als wir uns umdrehten, bemerkten wir, dass diese jetzt nur etwa 30 Meter konstant hinter uns herliefen. 

Nach einer Weile zog mich Jürgen am Ärmel und sagte, wir sollten hier am Fluss warten, bis diese vorüber-

gezogen seien, da ihm das unheimlich vorkommen würde.


Dies taten wir dann schließlich auch. Wir warteten unten am Flussufer, bis die Gruppe langsam

vorbeigelaufen und ein Stück entfernt war. Dann setzten wir unseren Weg fort. Ansonsten kann ich mich an

nicht sehr viel Spektakuläres bei dieser zweiten Begegnung mit Bad Krozingen erinnern, außer, dass wir

genau wie in meinem zweiten Traumabschnitt die „Reise“ am Flussufer irgendwann abbrachen. Diesmal ein

ganzes Stück weiter vom Ort entfernt, als ich es bei meinem ersten Besuch im Jahr 1993 tat. Wir wollten seine

damalige Freundin nicht noch länger warten lassen. Schließlich waren wir nicht zuletzt aufgrund eines

Kurbesuchs hier vor Ort.


Wir nahmen noch die letzte Etappe, die wir eingeplant hatten und fuhren mit dem Auto in der Nähe des

Flusses entlang zu den Bergen, um festzustellen, dass selbiger tatsächlich zwischen diesen verschwindet und

seinen Lauf dort fortsetzt. Auf diesem Weg fuhren wir an einer burgähnliche Behausung vorbei – der Staufer

Burg...


Erfahren Sie wie auch der 3. Traumabschnitt infolge einige Jahre später wahr wurde:

In dem Zweiteiler "7 - Die letzten Tage".

Sowie verborgene Hintergrundinformationen und nicht ohne Grund in einem Roman verarbeitete 
Fakten in "REVOLUTION, BABY!"


Was Bestsellerautor ARMIN RISI Dan Davis
zu seinem Manuskript "7" schrieb:

Bereits im Jahr 2008, als Dan Davis für die
Erstveröffentlichung von "7" einen geeigneten Verlag
suchte, bekam er einen mehrseitigen Brief von Armin
Risi, der auf Seite 1 u. a. schrieb:

Bild oben: Seite 1 des Briefes vom 4. April 2008, den Bestsellerautor Armin Risi an Dan Davis (Daniel Bosch) schrieb, nachdem ihm vom Govinda Verlag vor Veröffentlichung das Manuskript von "7" zugespielt wurde... Inzwischen reiste auch Armin Risi mehrmals an den beschriebenen Ort der Ereignisse aus dem Buch "7". Dabei fand er selbst auch ergänzende Informationen, die Dan Davis u.a. auch in die aktualisierte Fassung von "7 - Die letzten Tage" (Version 2015) mit eingefügt hat.


Und auch eine andere Geschichte aus dem Roman "Revolution, Baby!" hat 
wirklich stattgefunden und wurde von Carlos Perón (Gründer der Formation
YELLO) in einem Song verarbeitet! Weitere Informationen hierzu erstmals in:

Die neue Serie!
"Mysterium Dan Davis - Teil 5":
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