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DAN DAVIS
 

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Dan Davis im Interview mit Autor Roland Roth
Der Buchautor und Verleger über Prä-Astronautik, 
UFOs, die Medien, die Bibel & das Judas-Evangelium

Roland Roth arbeitet seit vielen
Jahren als Verleger und Buchau-
tor. Dabei entstanden die Werke
Die Grenzen der Unendlichkeit, Vermächtnisse der Vorzeit, Epo-
poche der Götter und viele an de-
re. Außerdem ist er Herausgeber
des Printmagazins Q`PHAZE. 
Dan Davis befragte ihn über 
seine Hintergründe, UFOs, Au-
ßerirdische, Sichtungen der As-
tronauten, PräAstronautik und
andere Themen.

Gibt es einen Widerspruch zwi-
schen dem Neuen und dem Alten
Testament? Welche Rolle nehmen
die Massenmedien beim Thema 
PräAstronautik und den UFO-
Sichtungen der Astronauten ein? 

Bild oben: Pyramide von Gizeh (R. Roth).

Und was hat es mit dem ominösen Judas-Evangelium auf sich? Roland Roth im Interview mit Dan Davis.

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Ich denke, dass die vorherrschenden Medien 
durchaus bestimmen möchten, was der Otto-
Normal-Verbraucher denken oder was er kaufen
soll und nur zu gerne mit entscheiden möchten, 
was er gefälligst für eine Meinung zu vertreten 
hat. Ich finde das erschreckend..."
:

Rechts: Cover des Buches "Der schweigende
Stern", Roland Roth, MGV Verlag.

Dan Davis: Hallo Roland. Du bist Heraus-
geber mehrere Sachbücher, die sich mit unerklärlichen Phänomenen, Prä-Astro-
nautik und UFOs beschäftigen. Wie kamst
Du auf diese Idee? Gab es ein Schlüssel-
erlebnis?

Roland Roth: Ein "Schlüsselerlebnis" in 
dem Sinne eigentlich nicht. Angefangen hat
es in jungen Jahren mit den Fragestellungen
nach der Vielzahl von Sternensystemen und
Leben auf anderen Planeten, als mein Vater
eines Abends einem siebenjährigen Knaben
den Nachthimmel zeigte, die vielen Sterne, 
die da "oben" leuchteten und mir erzählte, 
dass das alles Sonnen sind wie unsere Sonne.
Sofort war mein Interesse geweckt und ich 
fragte mich, wer denn da "draußen noch alles
wohnte." So begann ein nicht enden wollender
Weg über die Astronomie und Astrophysik zu
 den grenzwissenschaftlichen "Disziplinen" 
Prä-Astronautik und UFO-Forschung. Gab es 
Leben auf anderen Welten? Konnte es etwa 
sein, dass sie schon einmal hier waren? Oder 
uns gar heute noch Besuche abstatten? Diese 
Fragen wurden für mich maßgeblich und ich 
begann früh mit dem Studium einer Vielzahl 
an Literatur zu diesen Themen, ich griff nach 
allen Informationen, die ich in die Finger 
bekommen konnte. 

Und so kam ich dann irgendwann zu dem Punkt, eigene Forschungen und Recherchen voranzutreiben. In den 
frühen 90ern wurden dann in Fachzeitschriften die ersten Artikel aus meiner Feder veröffentlicht, es folgte die 
Autorentätigkeit bei " New Scientific Times" und weiteren Publikationen, bis 1999 das erste Buch von mir 
erschien.

Autor Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Viele Mystery-Sendungen in den Privatsendern 
tragen zu einer Banalisierung dieser Themen bei, 
denn so glaubt die Mehrheit der Bevölkerung,
die nicht unbedingt die alternativen 
Informationskanäle kennt, dass es keine Rätsel 
mehr auf der Welt gibt und wenn, wurden sie ja 
von den Galleonsfiguren der Massenmedien ad 
absurdum geführt..."

Links: Printmagazin Q`PHAZE von 
Herausgeber Roland Roth.



Dan Davis: Du bist auch der Herausge-
ber des Magazins Q`PHAZE, welches
sich mit diesen Themen auseinander-
setzt. Seit wann gibt es Q`PHAZE und
warum hast Du für Dich entschieden, 
neben den Sachbüchern auch ein Ma-
gazin herauszubringen?

Roland Roth: Diese Frage knüpft praktisch
an die erste Frage an. Schnell merkte ich, dass innerhalb der Forschungsgruppen eine Viel-
zahl von Meinungen und Stellungen unab-
dingbar vertreten wurden, jede Menge "UFO"-
Magazine durch den Blätterwald rauschten, 
aber kaum unvoreingenommene Publikatio-
nen auf dem Markt waren, die seriös an die
Sache herangingen. So kam ich als Journalist
zum Vorläufer-Magazin "OMICRON", das 
ich von 1996 bis 2002 herausgab. Nach eini-
gen beruflichen Verpflichtungen entschied
ich einige Zeit später, die Idee von einem 
seriösen und unabhängigen Print-Magazin 
weiterzuführen und seit 2006 erscheint nun
 Q´PHAZE - die "Quantenphase für neues 
Wissen" - regel-mäßig und quartalsweise 
mit einem vielfältigen Themenangebot und
mit ungekürzten Artikeln. 

Dabei lege ich mit Q´PHAZE den Schwerpunkt nicht auf pompöse Layoutspielereien oder übergroßen Bildern, sondern auf Information und Textinhalt. Unparteiisch und unvoreingenommen geht Q´PHAZE dabei dank der Mithilfe seiner Autoren seit nunmehr 5 Jahren den Mysterien der Welt auf den Grund.

Ein wichtiger Grund ist dabei, nicht nur einer kleinen Elite von Autoren die Möglichkeit zur Publikation ihrer Forschungen zu geben, sondern neben professionellen Autoren auch neuen oder jungen Autoren eine Plattform zu bieten, in dem sie ihre Forschungen publizieren können. Darüber hinaus existieren meiner Meinung nach derzeit viel zu wenig seriöse grenzwissenschaftliche Zeitschriften auf dem Markt, denn Vielfalt beugt einseitiger Berichterstattung vor, bringt neue Ideen und Ansätze, lässt die Menschen immer mehr zu Querdenkern in
unserer so von den Massenmedien beeinflussten Welt werden.

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"In der Paläo-SETI-Forschung wird anhand
den alten Überlieferungen und in deren Neuinterpretationen deutlich, dass "Jehova" 
menschliche Schwächen besaß und sicher nicht 
"allwissend" war. Wenn ein "Gott" zudem viel
Lärm, Rauch, Wolken und jede Menge anderen
Tam Tam benötigt, um vor einem Auserwählten
zu "erscheinen" ...  

Rechts: Cover des Buches "An den 
Grenzen der Unendlichkeit" von 
Herausgeber Roland Roth.




Dan Davis: Hattest Du selbst schon
einmal etwas, das Du als „Überna-
türliches Phänomen“ beschreiben
würdest? Oder gar eine UFO-
Sichtung?

Roland Roth: Auch ich muss - wie viele
meiner Kollegen vor mir - leider gestehen,
dass ich bislang keinem "übernatürlichen" Phänomen begegnet bin, das ich nicht im Nachhinein zufriedenstellend erklären 
konnte. Ich bin grundsätzlich ein aufge-
schlossener Mensch, der vieles für mög-
lich hält, was uns die etablierte "Wissen-
schaft" gern als unmöglich verkaufen 
möchte. Dabei ist mir auch aufgefallen, 
dass die Wissenschaftler vielfach in ihren 
festgefahrenen Denkmustern stecken-
geblieben sind und Theorien gern zu all-
gemeinem Wissensgut hochstilisiert wer-
den, beispielsweise die Urknall-Theorie
oder die Darwin´sche Evolutions-Theorie.
Dabei kommt Wissenschaft von "Wissen
schaffen". Nach dieser Definition werden
wir nie "alles" wissen, sondern immer
wieder neue Erkenntnisse in unseren 
Wissensschatz einfügen können.

Dieser Drang nach "mehr Wissen" scheint mir in unserem Zeitalter etwas "eingefroren" zu sein.

Roland Roth im Interview mit Dan Davis zum "Judas-Evangelium" und seinem Inhalt:
"Das Alte Testament zeigt uns häufig einen 
unbarmherzigen und kompromisslosen Gott, für 
den zahllose Menschenleben kaum ein Pfifferling 
wert waren. Vertreibung, Menschenopfer, 
Sintflut, Sodom & Gomorrha und viele andere 
Unsäglichkeiten sind dabei nur wenige Beispiele.
Wenn Jesus also von dem dort genannten Gott
als den "nicht wahren" Gott spricht, könnte 
er damit durchaus gemeint haben, dass dieser 
"Jehova" gar nicht so "göttlich" war, wie er später 
dargestellt wurde..."
 

Dan Davis: Hast Du das Gefühl,
dass in den Massenmedien ent-
scheidende Fakten über Ereignis-
se im Zusammenhang mit solchen
Themen außen vor gelassen oder
einseitig und falsch dargestellt
werden? Oder eher nicht?

Roland Roth: Ich denke, dass die 
vorherrschenden Medien durchaus 
bestimmen möchten, was der Otto-
Normal-Verbrauch-er denken oder
was er kaufen soll und nur zu gerne
mitentscheiden möchten, was er 
gefälligst für eine Meinung zu ver-
treten hat. Ich finde das erschreck-
end und in Bezug auf die grenzwis-
senschaftliche Thematik wird ja al-
les gern ins Lächerliche gezogen. 

Grüne Männchen werden in das Reich der Science Fiction abgeschoben und merkwürdige Spuren früher
Besucher von anderen Welten als Spinnerei abgetan. Viele Mystery-Sendungen in den Privatsendern tragen zu 
einer Banalisierung dieser Themen bei, denn so glaubt die Mehrheit der Bevölkerung, die nicht unbedingt die 
alternativen Informationskanäle kennt, dass es keine Rätsel mehr auf der Welt gibt und wenn, wurden sie ja von 
den Galleonsfiguren der Massenmedien ad absurdum geführt. Ein Harald Lesch erzählt den Leuten, dass es keine 
außerirdischen Intelligenzen gibt, Ex-Astronaut Ulrich Walter verschiebt die Diskussion um bewohnte Planeten 
gleich lieber auf weit entfernte Galaxien oder TV-Moderator Aiman Abdallah enträtselt mit seinen Pseudo-
Wissenschaftlern in einem Bunkerlabor mal eben das Bermudadreieck-Rätsel oder den Roswell-Zwischenfall.
Folgen dieser Indoktrinierung sieht man nicht zuletzt an der Orientierungs- und Richtungslosigkeit vieler 
Menschen, die keinerlei wertvollen Ziele mehr im Leben haben und nur zu gerne die Dekadenz aus der 
Oberschicht und Hochfinanz nacheifern wollen.

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Schon Cpt. James T. Kirk fragte sich in "Star 
Trek - The Final Frontier": "Wozu braucht `Gott´ 
ein Raumschiff?!" Dem wäre nichts mehr hinzuzufügen..."

Gerade hier sehe ich ja die so wichtige Aufgabe unabhängiger Medien, die wie das Magazin Q´PHAZE entgegen
dem Strom Fragen stellen und versuchen, den Rätseln der Welt wirklich auf den Pelz zu rücken. Jeder, der dabei seine eigenen Überzeugungen behält und sich nicht gleich von der erstbesten Meinung aus den Massenmedien überzeugen lässt, leistet dazu wertvolle Hilfe. Nur so kommen wir Schritt für Schritt den Geheimnissen auf die Spur, oder zitieren wir dazu den oben bereits erwähnten TV-Moderator Abdallah: "Machen wir einen Versuch...". 
;-)

Links: Vimanatempel Kanichpuram
in Indien (Roland Roth).

Dan Davis: Welche Fälle der Prä-
astronautik gehören für Dich zu
den überzeuendsten? Kannst Du
ein paar Beispiele nennen?

Roland Roth: Oh, da gibt es zu
viele. Kennzeichnend für mich ist
dabei gerade die Vielzahl an Spu-
en, Überlieferungen und Hinweise
auf frühe Hochtechnologie, Berichte
von himmlischen Wesen, die von
den Sternen kamen, Aufzeichnungen
über die mannigfaltigen Kontakte
zwischen den "Himmlischen" und
den Menschen, so beispielsweise
Abraham, Moses oder Hesekiel. 

Signifikant finde ich dabei die Beschreibungen von technischem Gerät und Maschinen, wie das bekannte
Blumrich-Zubringer-Raumschiff, Helikopter aus der Offenbarung, die mysteriösen Cherubim und Seraphim, 
die immer dann als Beschreibung herhalten mussten, wenn die damaligen Menschen nicht wussten, was da 
nun furchteinflößendes "schnaubte", "brummte" oder Flammen ausstieß. Dann in jedem Fall die indischen 
Überlieferungen der fliegenden Maschinen und der "Götterkriege" aus dem Ramayana und Mahabharata, die
so minutiös sind, dass wir mit offenem Mund über die damaligen Geschehnisse staunen müssen und die Orte 
dieser Ereignisse archäologisch sogar fein säuberlich nachweisbar sind. 

Darüber hinaus gehören auch die weltweiten Fähigkeiten der monumentalen Steinbearbeitung zu den überzeugendsten Spuren. Dabei konnten die jeweiligen Erbauer in Europa, Mittel- und Südamerika, Malta, 
Ägypten und Mesopotamien, sowie in China und Indien mit Stein umgehen, als ob es reine Spielerei gewesen 
war. Gewaltige Steinblöcke wurden passgenau aneinandergesetzt, Formen wurden "geschnitten", die heutige 
Bauexperten nur staunen lassen, wie das bewerkstelligt werden konnte. Stein konnte "weich" gemacht und die 
Schwerkraft überwunden werden und wir fragen uns heute, welches industrielle (Vor-)Wis sen, welche dafür
notwendige Infrastruktur dabei zum Einsatz kam. Die Prä-Astronautik sammelt diese vielzähligen Spuren, Forscher werten sie aus, stellen Theorien und Denkmodelle auf und versuchen diese Menge an Informationen
zu verifizieren.
 

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Um die Entdeckung des Judas-Evangeliums 
wurde vor geraumer Zeit viel Wirbel gemacht,
sie wurde teilweise sogar als Fälschung betitelt.
Ich denke, dass das Judas-Evangelium authen-
tisch ist und dass es durchaus einige prägnante 
Details auf den angeblichen "Verräter Judas"
enthält, denn Jesus selbst wählte ihn aus seinen 
Jüngern aus, die sterbliche Hülle Jesu´ zu opfern."

Das kann man schon anhand der Vielzahl an Literatur zu diesem Themenkomplex sehen, der es Laien bereits
unmöglich macht, sich eine Meinung dazu zu bilden, ohne sich umfassend mit der Paläo-SETI-These auseinander-
zusetzen. Es ist daher kein Indizienberg, den die Prä-Astronautik da angesammelt hat, sondern ein "Indizien-
Gebirge", wie es der bekannte Paläo-SETI-Forscher Ulrich Dopatka einmal treffend ausdrückte. So ist diese
Forschungsrichtung zwar noch weit entfernt von einer Beweisbarkeit, doch in sich logisch und nachvollziehbar.

Links: Cover von "Epoche der Götter" von
Roland Roth.


Dan Davis: Glaubst Du, dass die Bibel einen
rein göttlichen Hintergrund besitzt – oder liegt
für Dich eher der Schluss nahe, dass es sich bei 
den Überlieferungen um einen fehlinterpre-
tierten außerirdischen  Hintergrund handelt?

Roland Roth: Eben dies! Die Bibel mag zwar
den hochlöblichen, rein göttlichen Hintergrund propagieren, was an sich ja auch nicht verwerflich 
ist, aber die alten Überlieferungen zeigen nicht 
zuletzt durch alternative, neuere und aktuelle Übersetzungen, dass wir erst jetzt in unserer
modernen Welt vielfach die Texte und ihren Sinn 
verstehen können, indem wir die technischen 
Beschreibungen von "Himmelsstädten", "schwe-
benden Wagen" oder atomaren Massenvernich-
tungen wie bei Sodom & Gomorrha nun in un-
serem modernen Verständnis nachvollziehen 
können. "Fliegende Heuschrecken" mit "eisernen 
Panzern", "Cherubim" und "Engel mit Flammen-
schwertern" waren demnach Maschinen einer
uns vorausgegangenen Hochtechnologie, mit
der unsere Vorfahren damals in Berührung ge-
kommen sind und diese möglicherweise ein-
hergehend mit einer außerirdischen Intervention 
war.  

Dabei ist es zunächst einerlei, ob die "Götter" von den Sternen kamen oder als technologisch und industriell hochentwickeltes Volk von einem der sagenhaften Kontinente wie Atlantis, Mu/ Hiva oder Lemuria stammten,
die auf regionale Volksgruppen mit steinzeitlichem Niveau trafen. Sie waren die Lehrmeister, gottgleich und mit 
wundersamem Gerät und besonderen Fähigkeiten ausgestattet, was sich unsere Vorfahren kaum erklären konnten 
und als einschneidende Erlebnisse niederschrieben, auf das die Nachkommen von diesen epochalen Ereignissen 
erfahren mögen...

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Es macht mich weniger stutzig als sauer und 
ärgerlich, denn wir leben in der Welt des 21. 
Jahrhunderts, und das bedeutet, dass sich viele 
Menschen nicht mehr so einfach für "dumm" 
verkaufen lassen, wie unsere lieben Politiker
und Machthaber das anscheinend noch 
glauben."

Dan Davis: Hast Du einmal etwas vom Judas-Evangelium gehört? Und falls ja, was hältst Du von den 
Behauptungen um die Schriften, aus denen hervorgeht, dass Judas in Wirklichkeit nicht der Verräter
von Jesus war sondern sein engster Vertrauter und Jesus Judas die Anweisung dazu gab, damit die
Dinge infolge so eintreffen, wie sie eingetroffen sind?

Roland Roth: Um die Entdeckung des Judas-Evangeliums wurde vor geraumer Zeit viel Wirbel gemacht, sie 
wurde teilweise sogar als Fälschung betitelt. Ich denke, dass das Judas-Evangelium authentisch ist und dass es
durchaus einige prägnante Details auf den angeblichen "Verräter Judas" enthält, denn Jesus selbst wählte ihn aus 
seinen Jüngern aus, die sterbliche Hülle Jesu´ zu opfern. Möglicherweise war Judas infolgedessen der "Buhmann" 
unter den Jüngern, die mehr "eifersüchtig" auf diese "Bevorzugung" als alles andere waren.

Rechts: Cover des Buches"Intelligenzen
im Kosmos"von Roland Roth.



Dan Davis: Aus den Schriften, die als
das Judas-Evangelium gehandelt wer-
den, geht hervor wie Jesus seine Jün-
ger ironisch kommentiert, weil sie sich
auf Ereignisse aus dem Alten Testa-
ment und den dort erwähnten „Gott“ 
beziehen. Jesus behauptet dort, dass 
dieser dort genannte Gott teilweise
nicht der wahre ist. Nur Judas scheint
das Geheimnis zu kennen. Er scheint 
aufgrund seiner Äußerungen bei eini-
gen seiner Jünger auf Unverständnis
zu stoßen. Siehst Du einen signifikan-
ten Widerspruch zwischen dem alten
und dem neuen Testament? Oder
eher nicht?

Roland Roth: Durchaus, denn das Alte
Testament zeigt uns häufig einen unbarm-
herzigen und kompromisslosen Gott, für
den zahllose Menschenleben kaum ein
Pfifferling wert waren. Vertreibung, Men-
schenopfer, Sintflut, Sodom & Gomorrha
und viele andere Unsäglichkeiten sind 
dabei nur wenige Beispiele. Wenn Jesus
also von dem dort genannten Gott als 
den "nicht wahren" Gott spricht, könnte
er damit durchaus gemeint haben, dass
dieser "Jehova" gar nicht so "göttlich" 
war, wie er später dargestellt wurde. In
der Paläo-SETI-Forschung wird anhand
den alten Überlieferungen und in deren Neuinterpretationen deutlich, dass "Je-
hova" menschliche Schwächen besaß und
 sicher nicht "allwissend " war. 

Wenn ein "Gott" zudem viel Lärm, Rauch, Wolken und jede Menge anderen Tam Tam benötigt, um vor einem 
Auserwählten zu "erscheinen", so empfinde ich dies nicht als göttlich, sondern interpretiere solche Geschehnisse 
modern und technologisch. Signifikant: Schon Cpt. James T. Kirk fragte sich in "Star Trek - The Final Frontier": 
"Wozu braucht `Gott´ ein Raumschiff?!" Dem wäre nichts mehr hinzuzufügen...

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Die Frage, die ja in der Paläo-SETI-These also 
bislang stets offen bleibt, lautet: Wenn unsere 
Vorfahren Besuch aus dem Weltall gehabt haben, 
woher kamen diese "Astronautengötter" dann?
 Von den Sternen? Von welchen Sternen?"

Bild links: Der Autor und Verleger 
Roland Roth.

Dan Davis: Welches Deiner Bücher
würdest Du dem Leser empfehlen, es
als erstes zu lesen, um in die von Dir
behandelten Thematiken hineinzu-
gelangen?

Roland Roth: Vom Aufbau des Hinter-
grundwissens aus gesehen würde ich mein
Erstlingswerk "Epoche der Götter" empfehl-
en, allerdings ist das Buch schon lange ver-
griffen und auch die im Jahre 2002 überar-
beitete Taschenbuchausgabe ist schon kaum
noch erhältlich bzw. nur noch über Antiqua-
riat zu beziehen. 

Dann würde ich mein Buch "Die Existenz des Unglaublichen" aus dem Ancient Mail Verlag empfehlen, das
einen passablen Überblick über meine Themenwelt vorlegt. Hier kann der geneigte Leser mehr erfahren zu 
den Spuren der Vorzeitgötter, zu den Rätseln der Menschwerdung oder zur Suche nach dem Planeten der Götter, also die spannende Suche nach anderen bewohnten Planeten in unserer interstellaren Nachbarschaft. Die Frage,
die ja in der Paläo-SETI-These also bislang stets offen bleibt, lautet: Wenn unsere Vorfahren Besuch aus dem
Weltall gehabt haben, woher kamen diese "Astronautengötter" dann? Von den Sternen? Von welchen Sternen? 
Dazu gibt es ja mittlerweile einige Anhaltspunkte in der Grenzwissenschaft, die sich interessanterweise mit den 
aktuellen Forschungen der Planetensucher decken, so beispielsweise die Erkenntnis, dass auch solche Sterne 
erdähnliche Planeten beherbergen können, die für die Astronomie noch vor wenigen Jahren kategorisch ausgeschlossen wurden: Doppel- und Mehrfachternsysteme, Rote Zwergsterne oder "blaue" Sterne wie der 
Sirius. Diese Fragestellungen finden sich - wie gesagt - in "Die Existenz des Unglaublichen".

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Wenn solche Informationen in dem Massen-
medien nicht oder nur ansatzweise auftauchen 
bedeutet das, dass elitäre Gruppen in solchen 
Erkenntnissen einen erheblichen Nachteil
für ihre weiteren Pläne und ihren Machterhalt 
sehen würden und alles versuchen, um die 
Bevölkerung in ihrem kleingeistigen und
alltäglichen Dämmerungszustand zu
belassen..."

Dan Davis: Macht es Dich stutzig, wenn eine ganze Reihe von US-Astronauten und Kosmonauten
von UFO-Sichtungen oder gar einer Vertuschung bezüglich Außerirdischer sprechen – aber in den
Massenmedien, wenn überhaupt, diese Thematik nur in der Boulevardpresse auftaucht?

Roland Roth: Es macht mich weniger stutzig als sauer und ärgerlich, denn wir leben in der Welt des 21. 
Jahrhunderts, und das bedeutet, dass sich viele Menschen nicht mehr so einfach für "dumm" verkaufen lassen,
wie unsere lieben Politiker und Machthaber das anscheinend noch glauben. Die Menschen leben immer mehr
eine Weltoffenheit mit einem "planetaren Bewusstsein", das heißt, viele haben ihr begrenztes und regionales 
Denken abgelegt und sind sich darüber im Klaren, dass die Menschheit auf diesem Planeten zu einem Volk 
gehören: Terraner, wenn man so will (Terra = Erde). Die visionäre Science Fiction hat diese für unsere
Weiterentwicklung als Zivilisation so wichtigen Parameter bereits vor Jahrzehnten vorweggenommen.

Demnach wäre es eine prinzipielle Notwendigkeit, offen über das UFO-Phänomen und die möglichen Kontakte
zu außerirdischen Intelligenzen zu sprechen, damit dieses Umdenken weltumspannend Fuß fassen kann und die 
Menschheit sich endlich als ein Ganzes sieht. Wenn solche Informationen in dem Massenmedien nicht oder nur 
ansatzweise auftauchen bedeutet das, dass elitäre Gruppen in solchen Erkenntnissen einen erheblichen Nachteil
für ihre weiteren Pläne und ihren Machterhalt sehen würden und alles versuchen, um die Bevölkerung in ihrem 
kleingeistigen und alltäglichen Dämmerungszustand zu belassen. Damit erreicht man ja auch den einfachen, 
aber wirkungsvollen Nutzungseffekt: Die allgemeine Bevölkerung verfügt somit nicht über den notwendigen 
"Kopplungseffekt", kann die Zusammenhänge also nicht im Ganzen erfassen und glaubt den führenden Medien, dass UFOs, Außerirdische und die Geschehnisse darum reiner "Humbug" seien... Ich zitiere hier gern den
visionären Film "Sie leben!", der in erschreckender Realitätsnähe die schleichende Invasion außerirdischer 
Aggressoren portraitierte, indem die Menschen mit bewußtseinkontrollierenden Signalen gefügig gehalten 
wurden: "Obey! Watch TV! Consume! No own thoughts! Merry and reproduce! ("Gehorche! Sieh fern! 
Konsumiere! Keine eigenen Gedanken! Heirate und vermehre dich!")

Rechts: Cover des Buches "Vorstoß zu
den Göttern der Vorzeit - Das OMICRON-
Projekt" von Herausgeber Roland Roth.


Dan Davis: Du hast ein Buch mit dem
Titel „Vorstoß zu den Göttern der Vorzeit
– Das Omicron Projekt“ geschrieben. Um
was geht es in diesem Buch?

Roland Roth: Das Buch ist meine erste Anthologie zum Themenkomplex der "Prä-
Astronautik" bzw. Paläo-SETI-These aus dem Jahr 1999, in dem explizit auf deutliche Hin-
weise von außerirdischen Interventionen in 
der Frühzeit der Erde eingegangen wird. Die-
ses Buch war eine Art Richtungsweiser be-
züglich des vielseitigen Formates und der 
möglichen Themenvielfalt einer Beitrags-
sammlung und kam sehr gut bei den Lesern 
an. "Vorstoß zu den Göttern der Vorzeit" behandelte wichtige Inhalte des ehemaligen 
"OMICRON-Projektes", dies war das Vorläu-
fer-Magazin zu Q´PHAZE, das ich damals in 
froher Einzelkämpfer-Manier herausgegeben 
hatte. Thematisch war OMICRON ein reines 
Paläo-SETI-Magazin. Das Buch "Vorstoß zu
den Göttern der Vorzeit" dürfte mittlerweile 
vergriffen oder zu einem entsprechenden
Preis im Antiquariat erhältlich sein.

Dan Davis: Was für Projekte stehen bei
Dir für das Jahr 2010 an?

Roland Roth: Also derzeit bin ich mit einigen langfristigen Projekten ziemlich eingespannt. Ich habe
gerade einen Beitrag zur Entstehung der Menschen in dem Buch "Dem Mythos auf der Spur" von Judith Kürwitz beigesteuert, in dem die Autorin die langjährigen Forschungen ihres Vaters um das geheimnisvolle 
Volk der Elam zusammengetragen hat und es erhebliche Hinweise auf extraterrestrische Interventionen bei 
dieser Kultur gibt.

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Ich zitiere hier gern den visionären Film "Sie 
leben!", der in erschreckender Realitätsnähe die 
schleichende Invasion außerirdischer Aggres-
soren portraitierte, indem die Menschen mit 
bewußtseinkontrollierenden Signalen gefügig 
gehalten wurden: "Obey! Watch TV! Consume!
No own thoughts! Merry and reproduce! 
("Gehorche! Sieh fern! Konsumiere! Keine 
eigenen Gedanken! Heirate und vermehre 
dich!")

Zwischendurch erledige ich viele Auftragsarbeiten und schreibe Artikel für verschiedene Fachzeitschriften.
Die "langfristigen" Projekte gehen einerseits wieder in Richtung Altertum und andererseits in Richtung
Kosmos. Mehr möchte ich darüber aber noch nicht verraten, das kann sich auch noch bis 2011 hinziehen.

Schließlich muss ich als Chefredakteur und Herausgeber in Bezug auf Q´PHAZE immer am Ball bleiben, dass
die Leser stets interessante und innovative Reportagen unserer Autoren geliefert bekommen. Das wird auch in 
diesem Jahr nicht anders sein wie in der Vergangenheit und in Zukunft.

Dan Davis: Vielen Dank für das Interview.

(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 04.05.2010) 

(Copyright Bilder: by Roland Roth)

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