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Dan Davis im Interview mit ROLAND ROTH
Der Herausgeber und Autor Roland Roth über sein 
Buch "Technogötter", die Externsteine & Atlantis

Vor einiger Zeit ist das Buch " Techno-
götter - Vorzeitliche Hochtechnologie und
verschollene Zivilisationen" von dem Buch-
autor und Journalisten Roland Roth erschie-
nen. Zudem veröffentlichte er, neben seiner
Arbeit als Herausgeber des Printmagazins
"Q`-PHAZE", vor kurzer Zeit das nicht allzu
ernst gemeinte Büchlein "Von Space-Schna-
ps und Wurmlöchern". Dan Davis befragte
ihn zu diesen Publikationen, Atlantis &
anderen Themen.

 
Der Journalist und Buchautor Roland Roth
veröffentlicht seit Jahren interessante Publika-
tionen, die überwiegend die Themen Prä-As-
tronautik, alte Kulturen und Außerirdische
behandeln. Wurde die Erde vor langer Zeit
bereits von Wesen einer anderen Welt besucht,
die fälschlicherweise als Götter fehlinterpretie-
rt wurden? Gab es alte Hochzivilisationen wie
Atlantis?

Im Interview mit Dan Davis geht er unter anderem auf diese Themen, die Externsteine, Stonehenge und das
Ende des Mayakalenders im Dezember 2012 und die damit größtenteils verworrenen und falschen Weltuntergangs-
Auslegungen ein. Jetzt hier im COVER UP!-Newsmagazine.

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Durch die Interpretation der klassischen 
Archäologie werden immer wieder Thesen und 
Vermutungen zu etablierten Lehrmeinungen
hochstilisiert, die sich auf angeblich gesicherte 
und „gut dokumentierte“ Funde stützen. Dabei ist 
auch heute mehr denn je das Alter der Pyrami-
den oder auch der Sphinx nicht eindeutig geklärt, 
da helfen auch die jahrelangen Desinformationen 
eines Zahi Hawass nicht, der stur und pharao-
nengleich viel dazu beitrug, dass ein ganz 
spezielles Bild vom Alten Ägypten gezeichnet 
wurde."

Rechts: Mysteriöser Astronautengott von Zimbabwe, 
der eine Art Anzug trägt, mit Helm und Rückentor-
nister.


Dan Davis: Hallo Roland. Dein aktuelles Buch trägt 
den Titel Technogötter. Um was geht es in dem Buch
und kannst Du ein paar Sätze dazu sagen?

Roland Roth: Das Buch handelt von Hochtechnolo-
gien in ferner Vergangenheit und von den möglichen 
Urzivilisationen, die vor sehr langer Zeit auf der Erde 
gewirkt haben müssen und sogar ihre Spuren, ihre 
Markenzeichen hinterlassen haben. Ich sage, dass 
diese „Mutterkulturen“ unsere Lehrmeister waren 
und dem Menschen die eigentliche Zivilisation ge-
bracht haben. Dabei gab es sicherlich auch nicht nur
eine hochentwickelte Kultur in grauer Vorzeit, son-
dern verschiedene. So mache ich in dem Buch eine 
Art „Rundumblick“ über die ganze Welt, denn auch 
die Spuren von längst vergangenen Zivilisationen 
sind ebenfalls weltumspannend.

Dan Davis: Warum hast Du das Buch Technogötter
genannt?

Roland Roth: Die erwähnten Urkulturen waren 
quasi eine Menschheit vor der Menschheit, sie wa-
ren bereits vor der Sintflut mindestens so hochent-
wickelt wie die Industrienationen von heute. 

Daneben gab es aber auch noch nicht so weit entwickelte Völker auf der Erde, für die die Technologie und das 
Wirken dieser Fremden wie Magie vorgekommen sein muss,  sie also als Götter in die Überlieferungen der 
Menschheit eingingen. 

Das ist prinzipiell vergleichbar mit der Situation heute: 
Neben den industriell hochentwickelten Zivilisationen auf der Erde existieren parallel dazu primitive Natur-
völker, wie im tiefen Amazonas oder auf Papua-Neuguinea, die von unserer modernen Technologie keine Ah-
nung haben oder nur vom Erzählen her kennen. Eine technologisch unterentwickelte Kultur reagiert dabei im-
mer ähnlich auf eine technologisch weiterentwickelte Kultur: Sie imitiert Verhalten und Technologie, ohne den 
Sinn und Zweck zu kennen (der berühmte Cargo-Kult). Dabei erscheinen ihnen diese Fremden wie Götter, ihre 
Technologie erscheint ebenso göttlichen Ursprungs, die „Götter, die fremde Hochtechnologie nutzen“. Daher 
der Titel Technogötter.

Roland Roth im Interview mit Dan Davis
über die Große Pyramide in Ägypten:
"In Sachen Pyramiden steht meiner Meinung 
nach immer noch im Raum, wer diese nun letzt-
endlich gebaut hat und wie alt diese Monumente 
wirklich sind. Da beispielsweise die Glyphen in 
den sogenannten Entlastungskammern der 
Großen Pyramide immer noch nicht zweifelsfrei 
belegen, wer der Erbauer war, es noch zahlreiche
Anomalien und unbekannte Räume in diesen 
Bauwerken geben kann, dass noch immer keine 
vollständige Theorie zum Pyramidenbau existiert 
und die Steinbearbeitung sowie der Transport 
des Baumaterials keineswegs geklärt ist und 
offensichtlich noch zahlreiche unerforschte 
Schächte, Tunnel und Kammern auf den 
Pyramiden-Plateaus auf ihre Entdeckung 
warten..."

Dan Davis: Was steckt Deiner Meinung nach hinter Stonehenge in England? Gibt es eventuell einen 
Zusammenhang zu den überall in England ebenfalls auftauchenden Kornkreisen oder sind diese Dinge 
für Dich getrennt zu betrachten? Sind alle Kornkreise mehr oder weniger gute „Fälschungen“ bezie-
hungsweise von Menschen gemacht?

Links: Autor und Journalist Roland Roth.

Roland Roth: Stonehenge ist ein megalithi-
sches Rätsel. Nicht von Steinzeitmenschen
errichtet, wie es die klassische Archäologie 
einordnet und datiert, gehört Stonehenge 
zu einem wahren Netzwerk der rätselhaften
Megalithkultur, die weltumspannend aktiv 
war. Wir finden Spuren ihres Wirkens in 
Deutschland, in Europa und überall auf der 
Welt. Meiner Auffassung nach gibt es hier 
einen globalen Zusammenhang. Bauwerke
wie Stonehenge erforderten eine mannigfal-
tige Infrastruktur und ein enormes Basis-
wissen, dass niemals von steinzeitlichen Jä-
gern, Sammlern oder bäuerlichen Gemein-
schaften errichtet werden konnte, die prak-
tisch täglich damit beschäftigt waren, für
ihren Lebensunterhalt zu sorgen. 

Die klassische Archäologie kann hier auch lediglich ihre Thesen vorbringen, die sie aufgrund von ausgegrabe-
nen Scherben und Tonkrügen aufstellen.

Da Kornkreise nicht nur in England auftauchen, ist es ja kein „britisches“ Problem. Ich sehe aber keinen Bezug 
zu den Steinkreisen und den megaltihischen Anlagen überall auf der Welt. Das Phänomen an sich ist (noch) nicht 
erklärbar. Heutzutage ist die Großzahl der Kornkreispiktogramme sicherlich menschengemacht. Wenn Kritiker
von „Fälschungen“ sprechen, was m. E. in Sachen Kornkreise nicht passend ist, dann muss es ja auch mal „Echte“ 
gegeben haben und somit wäre das Phänomen existent. 

Was ich mich immer frage ist, dass es dereinst eine Initialzündung gegeben haben muss, die das Phänomen 
auftauchen ließ. Da das Auftauchen der Kornkreise bis in ferne Vergangenheit zurückverfolgt werden kann, hat es 
sicherlich mal ein „echtes“ Phänomen gegeben. Leider hat das Thema aufgrund selbsternannter Kornkreisforscher 
und Fälscher – pardon: 

“Künstler“–  enorm gelitten und an Glaubwürdigkeit verloren. Kaum verwunderlich, dass bei solchen und ähn-
lich gelagerten Phänomenen stets die schillernsten Leute ankommen und ihre persönlichen Interpretationen oder
Wunschträume in so eine Sache hineinprojizieren, seien sie noch so haarsträubend. Ist es dann ein Wunder, dass 
solche Themen in der breiten Öffentlichkeit als lächerlich hingestellt werden?

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Wenn man sich die Überlegungen zu – oftmals sogar ziemlich plötzlich auftretenden – Verlage-
rungen der Erdachse und Polsprüngen in der 
Vergangenheit näher betrachtet, erscheint es 
ebenso logisch, dass arktische und antarktische 
Gebiete früher eisfrei waren. Ich erinnere hier 
nur mal an das „Problem“ mit den schockgefro-
renen Mammuts ... Die These von Atlantis in der 
Antarktis ist ja bereits seit geraumer Zeit Anlass 
heftiger Diskussionen. Sie wird ja auch beispiels-
weise durch den bekannten Forscher Graham 
Hancock vertreten."

Dan Davis: Über die Pyramiden in Ägypten gibt es ja unzählige Theorien genau wie über Atlantis. 
Erst neulich habe ich eine Dokumentation gesehen, in der man der Meinung war, es solle eine „in-
nere Rampe“ geben, über die man die Pyramide nach oben gezogen hat. Mich überzeugt speziell 
diese Vermutung nicht wirklich. Was ist Deine derzeitig favorisierte Vermutung über den Bau dieser 
gigantischen Monumente?

Rechts: Der "Technogott" von ElBaul / Gua-
temala. Das menschliche Antlitz hinter dem 
"Helm" ist deutlich zu erkennen.
 





Roland Roth: Nun ja, ich bin eigentlich 
Vertreterder „Uralt-Theorie“. Durch die 
Interpretation der klassischen Archäologie 
werden immer wieder Thesen und Vermu-
tungen zu etablierten Lehrmeinungen hoch-
stilisiert, die sich auf angeblich gesicherte 
und „gut dokumentierte“ Funde stützen. 

Dabei ist auch heute mehr denn je das Alter der Pyramiden oder auch der Sphinx nicht eindeutig geklärt, da 
helfen auch die jahrelangen Desinformationen eines Zahi Hawass nicht, der stur und pharaonengleich viel dazu
beitrug, dass ein ganz spezielles Bild vom Alten Ägypten gezeichnet wurde. Die vielen Thesen und fehlgeschla-
genen Rekonstruktionsversuche zeigen mehr als deutlich, dass die moderne Archäologie dahingehend noch 
immer im Dunkeln tappt. Mit der „inneren Rampen-Theorie“ meinst Du wohl die aktuelle Bautheorie von 
Frank Müller-Römer, der von einer zunächst stufenförmigen Bauweise ausgeht, mit der Kernmauerwerk und 
Räumlichkeiten errichtet wurden und später von kleinen stufenförmigen Rampen aus Ziegeln umrahmt wurde, 
die das Außenmauerwerk anbrachten. Ich will hier nicht genauer darauf eingehen, denn eigentlich gibt es keine 
Theorie, die den Pyramidenbau zufriedenstellend erklären kann.

Dan Davis: Generell frage ich mich bei der Rampen-Theorie um die Pyramide herum ohnehin, wie die-
se die Steinblöcke um die Ecken gezogen haben sollen. Was sind für dich derzeit die größten Mysterien
um die Pyramiden und deren Sinn & Zweck?

Roland Roth: Ich hoffe, es entsteht nicht der falsche Eindruck, ich hätte ein Buch über Pyramiden geschrieben. 
Dieses Thema wurde von mir im Buch aus Platzgründen lediglich angeschnitten, denn Technogötter behandelt 
eine Vielzahl von Spuren und Rätseln rund um die Welt. 

In Sachen Pyramiden steht meiner Meinung nach immer noch im Raum, wer diese nun letztendlich gebaut hat 
und wie alt diese Monumente wirklich sind. Da beispielsweise die Glyphen in den sogenannten Entlastungs-
kammern der Großen Pyramide immer noch nicht zweifelsfrei belegen, wer der Erbauer war, es noch zahlreiche
Anomalien und unbekannte Räume in diesen Bauwerken geben kann, dass noch immer keine vollständige Theo-
rie zum Pyramidenbau existiert und die Steinbearbeitung sowie der Transport des Baumaterials keineswegs 
geklärt ist und offensichtlich noch zahlreiche unerforschte Schächte, Tunnel und Kammern auf den Pyramiden-
Plateaus auf ihre Entdeckung warten, lässt sich viel spekulieren, aber nichts Konkretes aussagen. Die alten 
Überlieferungen sprechen von Wissensspeichern, vielleicht sollte man auf das, was unsere Vorfahren nieder-
schrieben, ein wenig mehr hören.

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Ein Kollaps der menschlichen Zivilisation und 
der Zerfall von hochwohllöblichen Werten ist 
heutzutage eine viel größere Gefahr, als es viele 
„Gutmenschen“ wahrhaben wollen. Würden wir 
als menschliche Spezies endlich aufhören, die 
kleinen, aber zerstörerischen Machtspielchen 
auf der Erde zu beenden, die Ausbeutung und 
Unterdrückung von Mensch und Umwelt stop-
pen oder endlich damit anfangen, falsch ver-
standene Globalisierungspolitik in den Müll zu 
werfen, würden uns als Zivilisation große 
Chancen beschienen sein."

Dan Davis: In Deinem neuen Buch schreibst Du auch über die mysteriöse Piri Reis- Karte, welche 
anhernd die Landzonen unter dem Eis in der Antarktis wiedergeben, jedoch aus einer Zeit stammen 
sollen, als diese sicherlich noch niemand kennen konnte, schließt man eine alte Hochzivilisation, Au-
ßerirdische oder Zeitreisende aus. Und es ist ja nicht die einzige Karte die, sollte sie echt sein, Fragen 
über die Antarktis aufwirft. Wie denkst Du darüber?

Links: Die Piri-Reis-Karte aus dem Jahr 1513, die 
die Landzonen unter dem "Ewigen Eis" der Ant-
arktis zu einer Zeit wiedergab, als es keine Mög-
lichkeiten gab, diese zu vermessen. 

Roland Roth: Die vielen bekannte Piri Reis-Karte
ist sicher eines der vielen Spuren, die uns uraltes 
Wissen in grauer Vorzeit offenbaren. Die einzige 
Karte ist es wahrlich nicht, da kann man allein in
Charles Hapgoods „Weltkarten der alten Seefahrer“ 
so einige spannende Karten finden. Interessant ist 
aber die Frage, seit wann die Antarktis unter dem 
Eis begraben liegt, oder ob und wie sie zwischen-
zeitlich sogar einmal, wenn auch nur teilweise, eis-
frei war. Aus diesem Grund kann man die von Dir
genannten „Urheber“ gar nicht mal so einfach 
ausschließen.

Dan Davis: Könnte unter dem „Ewigen Eis“, 
womöglich verursacht durch eine Verschiebung 
der Erdachse vor langer Zeit durch eine Naturka-
tastrophe oder ein anderes Ereignis, eventuell 
hier unter der Antarktis sogar das mythische 
Atlantis verborgen liegen? Hitler hat ja ein star-
kes Interesse an dieser Region an den Tag gelegt, 
siehe auch Expeditionen wie „Neuschwaben-
land“, und seine rassischen arischen Wahnvisi-
onen machen ja deutlich, dass er einen atlanti-
schen Urtyp wieder aus der Gesellschaft heraus-
züchten wollte. 

Und alte Bücher machen deutlich, dass man annahm, hier sei der einst mythische Ort verborgen. Oder
siehst Du es eher im Atlantik oder woanders?

Roland Roth: Die These von Atlantis in der Antarktis ist ja bereits seit geraumer Zeit Anlass heftiger Diskussio-
nen. Sie wird ja auch beispielsweise durch den bekannten Forscher Graham Hancock vertreten. In der Tat wissen 
wir heutzutage noch viel zu wenig über frühe Naturkatastrophen und Pol- oder Erdachsenverlagerungen, so dass 
man diese These von Atlantis in der Antarktis nicht gänzlich ausschließen sollte. Man kann sich beispielsweise 
zuhause einmal einen handelsüblichen Globus schnappen, „verschiebt“ man nun die Erdachse, so dass die Ant-
arktis ebenfalls verschoben wird und aus Vereisungszonen ragt, sieht „die Welt schon ganz anders aus“. Wenn 
man sich die Überlegungen zu – oftmals sogar ziemlich plötzlich auftretenden – Verlagerungen der Erdachse und 
Polsprüngen in der Vergangenheit näher betrachtet, erscheint es ebenso logisch, dass arktische und antarktische 
Gebiete früher eisfrei waren. Ich erinnere hier nur mal an das „Problem“ mit den schockgefrorenen Mammuts. 

Ich bin in Sachen Atlantis eigentlich „für den Atlantik“, da es durch die alten Quellen ziemlich logisch und 
nachvollziehbar ist. Mein Kollege Roland Horn hat dazu ein spannendes Buch verfasst, das den Titel „Atlantis: 
Alter Mythos – Neue Beweise“ trägt. Aber noch ist und bleibt Atlantis ein Rätsel. 

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Die vielen bekannte Piri Reis-Karte ist sicher 
eines der vielen Spuren, die uns uraltes Wissen 
in grauer Vorzeit offenbaren. Die einzige Karte ist 
es wahrlich nicht, da kann man allein in Charles 
Hapgoods „Weltkarten der alten Seefahrer“ so 
einige spannende Karten finden. Interessant ist 
aber die Frage, seit wann die Antarktis unter dem Eis begraben liegt, oder ob und wie sie zwischen-
zeitlich sogar einmal, wenn auch nur teilweise, 
eisfrei war."

Dan Davis: Du behandelst in Deinem Buch ebenfalls die Externsteine im Teutoburger Wald ganz in der
Nähe der Wewelsburg bei Paderborn. Kannst Du etwas mehr darüber berichten?

Rechts: Die Externsteine im Teutoburger Wald
in der Nähe von Paderborn.




Roland Roth: Die Wewelsburg gehört ja weniger
zu meinen Themen, da mich insbesondere die 
uralten Spuren unserer Altvorderen interessieren. 
Dazu gehören eben auch so Plätze wie die Extern-
steine, die seit Menschengedenken Schauplatz für
eine Zahl von religiösen Riten und Kulte waren. 
Die eigentlich natürliche Felsformation wurde 
bereits in Urzeiten verehrt und dafür ihre Felsen
bearbeitet. Die Wichtigkeit dieser Kultstätte war 
nach meiner Auffassung vor vielen, vielen Epoch-
en weitaus größer, als sie es heute ist. Die Spuren
führen da bis in die rätselhafte Megalithzeit zurück, 
die ich in Technogötter ausführlich behandele. Wie 
viele andere Kultstätten aus der angeblichen „Stein-
zeit“ sind auch hier in unseren heimischen Gefilden 
rätselhafte Plätze,deren ursprünglicher Zweck viel-
fach längst vergessen wurde. Ich bin der Meinung, 
dass diese Stätten auch nicht von „Steinzeitmen-
schen“ geschaffen oder bearbeitet wurden, wie ich 
weiter oben ausgeführt habe. 

Ich werde daher solchen Stätten sicher noch öfter 
einen Besuch abstatten.

Dan Davis: Du hast ja im Jahr 2011 auch das Büchlein „Von Space Schnaps und Wurmlöchern“ heraus-
gebracht, in dem einige Deiner Forschungsthemen durch den Kakao gezogen werden. Sind Dir Deine 
Kritiker nicht witzig genug?

Roland Roth: Der große Humorist und Autor Reinhard Habeck hat es von Anfang an getan: Mit seinen Cartoons 
dem Thema eine humorvolle Seele gegeben. Das Buch „Von Space Schnaps und Wurmlöchern“ erfüllt einen ähn-
lichen Zweck, dabei war es ein lang gehegter Wunsch, dieses „etwas andere“ Werk einmal richtig unter Dach und 
Fach zubringen. Vor etlichen Jahren hatte ich einiges Material davon im Selbstverlag herausgebracht, damals noch 
mit bescheidenen Mitteln. Als dann aber die Möglichkeit bestand, das Buch völlig neu und wesentlich erweitert in
einem anerkannten Verlag herauszubringen, war es mir wichtig, das zunächst dieses Projekt fertiggestellt wird. 
Und siehe da: Die Kritiken in Fachzeitschriften waren durchweg positiv,wenn nicht gar angenehm amüsiert. Es 
ist eine Art Kampfansage an alle Forscher, die ihre Arbeit zu verbissen sehen oder generell keinen Spaß verstehen. 
Gerade Forschungsthemen wie Ufologie, Prä-Astronautik oder auch andere Grenzwissenschaften haben manches 
Mal bissigen Humor bitter nötig. Daher soll das Buch eine heitere Abwechslung sein, das man insbesondere auch 
Kritikern ans Herz legen kann, denn oft scheinen da persönliche Negativerfahrungen oder banalere Absichten 
dahinterstecken. Daher kommt das Buch mit der Botschaft: 

Ruhig Blut, lies erst mal das „Wörterbuch für Hobbyraumfahrer“. Menschen mit tiefsinnigem Humor verstehen 
auch eines meiner Mottos zu diesem Buch sehr gut: Im Weltall hört dich niemand schreien..., aber lachen geht!
(meint Roland Roth augenzwinkernd).

Roland Roth im Interview mit Dan Davis:
"Ganz exakt kann ich sagen, dass ich sehr viel 
Arbeit am Magazin Q´PHAZE habe, die durch den 
unglaublich starken Zuspruch in der letzten Zeit 
belohnt wird. Die Leser mögen den grenzwissen-
schaftlichen Themen-Mix, die aktuellen Beiträge
zu bekannten und unbekannten Rätseln und die
umfangreichen Artikel, die seriös und weit abseits 
von jeglichem Sensationsjournalismus – wie ihn 
leider auch hier und da grenzwissenschaftliche 
Magazine betreiben – angesiedelt sind." 

Dan Davis: Deine Pläne für die nächste Zeit und bis zum nicht stattfindenden Weltuntergang im 
Dezember 2012?

Roland Roth: Ich habe noch viele Pläne und Projekte, da habe ich keine Zeit für „Weltuntergänge" (Roland Roth 
mit einem weiteren Augenzwinkern). Doch Spaß beiseite: Ich arbeite derzeit an einem neuen Buchprojekt, das 
aber noch in den Startlöchern steht und sich somit thematisch durchaus noch wandeln kann, daher kann ich dazu 
noch keine konkreten Aussagen machen, zumal es immer mal vorkommt, dass eine andere Arbeit sich „dazwisch-
enschiebt“. Ganz exakt kann ich sagen, dass ich sehr viel Arbeit am Magazin Q´PHAZE habe, die durch den un-
glaublich starken Zuspruch in der letzten Zeit belohnt wird. Die Leser mögen den grenzwissenschaftlichen The-
menmix, die aktuellen Beiträge zu bekannten und unbekannten Rätseln und die umfangreichen Artikel, die seriös 
und weit abseits von jeglichem Sensationsjournalismus – wie ihn leider auch hier und da grenzwissenschaftliche 
Magazine betreiben – angesiedelt sind. Daher bleiben wir damit dem Magazin und den Lesern treu.

Zum Thema „Weltuntergang“ bin ich im Zwiespalt: 
Während mir Panikmacher auf die Nerven gehen, 
die zu jedem irgendwie passenden Datum (wie jetzt
in 2012, der nächste kommt dann schon 2013, ein
weiterer 2017, 2033, 2089, 2199 usw.) einen alles ver-
nichtenden Weltuntergang prophezeien, in dem die 
selbsternannten „Aufsteiger“ selbstverständlich da-
von kommen, beunruhigt mich jedoch andererseits, 
dasdie Menschheit gegen „echte“ Bedrohungen 
kaum Abwehrmöglichkeiten bzw. Chancen besitzt, 
beispielsweise verheerende Kometen- oder Meteori-
teneinschläge, biologische Gefahren durch bislang 
unbekannte oder selbst gezüchtete Krankheitserre-
ger oder durch den Menschen selbst, der aufgrund 
von Fanatismus, Brutalität oder Machtgier seine 
eigentliche Primitivität unter Beweis stellt. 

Und solche Gefahren scheren sich keinen Deut um 
ein bestimmtes Datum. Ein Kollaps der menschlich-
en Zivilisation und der Zerfall von hochwohllöblich-
en Werten ist heutzutage eine viel größere Gefahr, als 
es viele „Gutmenschen“ wahrhaben wollen. Würden 
wir als menschliche Spezies endlich aufhören, die 
kleinen, aber zerstörerischen Machtspielchen auf 
der Erde zu beenden, die Ausbeutung und Unter-
drückung von Mensch und Umwelt stoppen oder 
endlich damit anfangen, falsch verstandene Globali-
sierungspolitik in den Müll zu werfen, würden uns 
als Zivilisation große Chancen beschienen sein. 

Wann fangen wir also zum Beispiel endlich damit an, effektive Asteroidenabwehr-Mechanismen zu realisieren? 
Aber halt: Dazu müsste man ja wieder die Raumfahrt forcieren, die derzeit lediglich aus Budgetkürzungen und 
einigen automatischen Sonden besteht. Dabei würde ein einziger gewaltiger Mega-Impakt auf der Erde das ganze 
Geplänkel und Gerangel der Menschheit in einem Augenblick völlig nutzlos machen...

Roland Roth im Interview mit Dan Davis
über sein Büchlein „Von Space Schnaps und
Wurmlöchern“:
"Die Kritiken in Fachzeitschriften waren durch-
weg positiv, wenn nicht gar angenehm amüsiert.
Es ist eine Art Kampfansage an alle Forscher, die 
ihre Arbeit zu verbissen sehen oder generell 
keinen Spaß verstehen. Gerade Forschungs-
themen wie Ufologie, Prä-Astronautik oder auch 
andere Grenzwissenschaften haben manches Mal
bissigen Humor bitter nötig. Daher soll das Buch 
eine heitere Abwechslung sein."

Dan Davis: Roland, danke für das Interview!



Bücher von Roland Roth zum Interview:



(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 04.01.2012)
(Copyright Bilder: by Roland Roth)

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