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Dan Davis im Interview mit THE BLACK SHEEP
Johanna Klauser über das Album "Politics", PUSSY RIOT,
Gesellschaftskritik, Knebelverträge bei Casting-Shows

THE BLACK SHEEP um die zwei Schwestern Johanna und Charly Klauser haben bereits in der Schulzeit
Feuer gefangen und seitdem nichts an Bühnenerfahrung ausgelassen. Nebensächlichkeiten wie das Abi-
tur wurden schnell zwischen zwei Shows erledigt. Wichtige Schritte auf dem Weg zum Erfolg waren ihr
Debüt-Album "Not Part Of The Deal" bei Roadrunner Records. Auftritte wie im Rockpalast des WDR-Fern-
sehens und Tourneen mit SUNRISE AVENUE, ALL-AMERICAN-REJECTS, SOCIAL DISTORTION oder
IN EXTREMO; sowie 2010 die eigene "Crystal Ceiling Tour". Vor einiger Zeit erschien ihr Album "Politics",
produziert von keinem geringeren als Dominic Paraskevopoulos (u.a. CALIBAN, KREATOR).  Dan Davis
befragte Johanna Klauser zu der neuen CD, PUSSY RIOT, Gesellschaftskritik, Politik, Knebelverträgen
bei Casting-Shows und anderem.

Johanna Klauser bekennt im Interview mit Dan Davis, dass politisches Aufbegehren a´la PUSSY RIOT jetzt nicht
unbedingt das oberste Konzept von THE BLACK SHEEP und auch von ihr ganz persönlich ist. Revolutionäres Ge-
dankengut und Straßenschlachten überlassen die Damen dann doch lieber zur Zeit anderen - und konzentrieren
sich derzweilen auf die Musik selbst und inhaltliche Themen, die mehr ihrem Interesse entsprechen. Kritische Wor-
te und Themen kommen jedoch trotz allem in dem Gespräch nicht zu kurz. Diese reichen von den Knebelverträgen
der Casting-Shows bis hin zur NSA-Affäre, sowie die Vor- und Nachteile einer All-Girl-Band im Konkurrenzkampf
mit dem Rest der Welt. Ganz nebenbei spricht sie über die Tournee mit SUNRISE AVENUE und den BRAVO-OT-
TO-Schülerwettbewerb, den THE BLACK SHEEP einst gewannen, Beziehungen, Punk und das aktuelle Video.
Jetzt hier im COVER UP! Newsmagazine. 

Johanna Klauser im Interview mit Dan Davis:
"Ich finde es vollkommen okay, wenn Bands und 
Künstler die Musik als Mittel benutzen, um auf
Missstände aufmerksam zu machen. Und es ist 
toll, wenn das funktioniert! Nur ist der politische 
oder auch gesellschaftskritische Aspekt in der
Musik nicht so mein Beweggrund und auch bei 
The Black Sheep haben wir nicht das Anliegen in 
der Richtung aktiv zu werden..."

Bild rechts: Charly  und Johanna
Klauser von THE BLACK SHEEP,
Screenshot aus dem Video "Make
of me".



Dan Davis: Hallo Johanna. Am
14. Februar erschien Euer zwei-
tes Album „Politics“, welches
von dem Produzenten Dominic
Paraskevopoulos (u.a. CALIBAN,
KREATOR) produziert wurde. Wie
kam es zu der Zusammenarbeit
und wie lange habt Ihr an dem
Album gearbeitet?

Johanna Klauser: Wir haben Domi-
nic im Rahmen von Demo-Recordin-
gs kennengelernt, die wir für das ge-
ante 2. Album gemacht hatten. 

Wir kannten da jemanden, der jemanden kannte und sind in seinem Studio gelandet. Die Zusammenarbeit war 
super entspannt und auch wenn wir natürlich keine Platte machen wollten, die in Richtung der eher härteren 
Bands aus seinen Referenzen geht, bekamen wir von ihm genau den Input, der uns an einigen Stellen noch gefehlt 
hatte. Die Aufnahmen für das Album folgten dann erst ein Jahr später, nachdem wir an weiteren, neuen Songs 
gearbeitet hatten.

Johanna Klauser im Interview mit Dan Davis:
"Um ehrlich zu sein, hab ich mich noch nie für 
den politischen Aspekt von Punk interessiert... 
Ich hab schon ein paar CDs von Punkbands im 
Regal stehen, aber der Protest-Aspekt ist einfach 
nicht so unser Ding. Die Erfahrung mit Social 
Distortion auf Tour zu sein war aber super cool, 
keine Frage!"

Dan Davis: Warum habt Ihr Euch für den Albumtitel „Politics“ entschieden?

Bild links: Cover der CD "Politics"
von THE BLACK SHEEP.

Johanna Klauser: „Politics“ ist der Titel eines 
Songs, der auch auf dem Album zu hören ist 
und der uns be- sonders wichtig ist. Es geht um 
die Vertracktheit von Beziehungen, die unnötig 
verkompliziert erscheinen können oder genau 
aufgrund ihrer Einfachheit und Ehrlichkeit 
etwas Besonderes sind. Aber sie sind auch zer-
brechlich. Es geht um den Moment in dem der 
Schritt zu einer Veränderung das Ende oder ei-
nen Aufschwung bedeuten kann. All das haben
wir auch als Band erlebt in den letzten Jahren. 
Und da mussten wir das Album einfach danach 
benennen.

Dan Davis: Ihr wart ja ursprünglich mal eine 
Schülerband, die im Jahr 2005 beim BRAVO-
OTTO-Schüler-wettbewerb das Finale errei-
chte und am Ende den 2. Platz belegte. 

Hat man es Deiner Meinung nach als Girl-Band leichter oder eher schwerer in der Musikindustrie?

Johanna Klauser: Da wir mittlerweile echt von jahrelanger Erfahrung auf dem Gebiet reden können, muss ich 
sagen, dass es doch recht ausgeglichen ist. Es gibt Dinge, da merken wir selber einen deutlichen Frauen-Bonus: 
Leuten aufzufallen, in Erinnerung zu bleiben oder eben „positiv zu überraschen“ (diese Formulierung finden wir 
ja ätzend...) ist natürlich einfacher als reine Frauenband. Aber sich rechtfertigen zu müssen, erklären zu müssen, 
dass maseinen Job versteht und ernst genommen zu werden, da die Erwartungshaltung an „Mädchen an In-
strumenten“ im Rockbereich von vielen echt immer noch niedrig ist, ist manchmal wie ein Klotz am Bein. Aber 
ganz ehrlich: Dass es so kommen würde, wusste ich schon mit 13 Jahren, als mein Musiklehrer mich nicht mit der 
Gitarre in die Schulband lassen wollte. „Ist doch nichts für Mädchen“ hat er gesagt. So ein bisschen macht dieser 
„Kampf“ auch Spaß!

Johanna Klauser im Interview mit Dan Davis
über deren
 Album "Politics":
"Ich habe einige Favorites auf der Platte. "Do or
die" ist ein Song geworden, der für mich alles 
beinhaltet, was uns ausmacht. "Leaders of the 
world" ist textlich besonders wichtig für mich
und geht live immer voll nach vorne. Und 
"Fireless" ist einfach magisch geworden..."

Bild rechts: Screenshot aus
dem Video "Make of me" von
THE BLACK SHEEP.

Dan Davis: Wie würdet Ihr
selbst Eure Musik für jene
Leser beschreiben, die
Euch noch nicht kennen?

Johanna Klauser: Emotio-
nale Songs zwischen Pop
und Rock, die zwischen
Mitträumen und Mitgrölen 
für jeden etwas dabei haben!

Dan Davis: Ihr habt auch
bereits ein Video zu dem
Song „Make of me“ aus
dem neuen Album gemacht
und veröffentlicht. 

Kannst Du ein paar Worte zu dem Song und dem Video berichten?

Johanna Klauser: Der Song war von vornherein unsere erste Wahl um damit das neue Album vorzustellen. Er 
hat eine neue Facette von uns, klingt frisch und dennoch unserem Stil treu und zwingt einen quasi zum Mitwip-
pen. Im Video haben wir uns einfach mal ausgetobt und darauf gepfiffen, was andere dazu sagen würden. Wir 
sitzen eigentlich nur auf der Rückbank eines alten Volvos und irgendwie ist es unser ehrlichstes Video geworden.

Johanna Klauser im Interview mit Dan Davis
über das Video zum Song "Make of me":
"Der Song war von vornherein unsere erste 
Wahl um damit das neue Album vorzustellen ... 
Im Video haben wir uns einfach mal ausgetobt 
und darauf gepfiffen, was andere dazu sagen 
würden. Wir sitzen eigentlich nur auf der Rück-
bank eines alten Volvos und irgendwie ist es 
unser ehrlichstes Video geworden..."

Dan Davis: Hast Du persönlichen einen Favorite auf der neuen CD? Schreibt Ihr überwiegend über selbst
erlebte Dinge? 

Bild links: Screenshot aus
dem Video "Make of me"
von THE BLACK SHEEP.

Johanna Klauser: Ich habe
einige Favorites auf der
Platte. "Do or die" ist ein
Song geworden, der für
mich alles beinhaltet, was
uns ausmacht. "Leaders
of the world" ist textlich
besonders wichtig für 
mich und geht live immer 
voll nach vorne. Und "Fire-
less" ist einfach magisch
geworden, was viel mit der
Entstehung und der Pro-
duktion des Songs zu tun
hat... Persönliche Erinner-
ungen spielen da einfach 
immer mit. 

Und so was ist es dann auch, was mir bei unseren Songs mehr im Kopf bleibt, als etwa der Text und dessen direk-
ter Bezug. Wir erzählen selten Geschichten, die uns vor einer Woche so passiert sind. Es sind immer Gedanken und
Gefühle, die sehr stark mit der Musik des Songs verknüpft sind, und uns bewegen, ob selbst erlebt oder nicht.

Johanna Klauser im Interview mit Dan Davis
über den NSA-Skandal vom Jahr 2013:
"Im Hinblick auf mich persönlich, oder allen 
„normalen“ Menschen, die keine Staatsgeheim-
nisse hüten, bin ich der Gefahr von „Überwa-
chung“ gegenüber ziemlich entspannt ein-
gestellt. Jeder, der sich im Internet, vor allem 
auf Facebook, aufhält, gibt so viele Daten von 
sich preis ... Puuh... Ich kann jetzt auch nur für 
mich sprechen: Was die NSA da gemacht hat ist 
ziemlich mies und peinlich, dass es aufgeflogen
ist noch dazu..."

Dan Davis: Ihr habt vor einigen Jahren auch als Vorband für SILBERMOND gespielt. Welches Erlebnis in
den vergangenen Jahren Eurer musikalischen Laufbahn ist Dir am herausragendsten in Erinnerung ge-
blieben?

Johanna Klauser: Das Konzert mit Silbermond ist echt schon ewig her. Da waren wir wirklich noch eine richtige 
Schülerband und hatten keine Ahnung, dass wir es tatsächlich mal so weit schaffen, die Musik zu unserem Job zu
machen und eigene Alben zu produzieren...

Bild rechts: Screenshot aus

dem Video "Make of me" von
THE BLACK SHEEP.








Es gab eine kurze Zeit zwischen
dem ersten und dem zweiten Al-
bum, in der sich für uns viel ver-
ändert hat. Unser Label hatte
dichtgemacht und es gab so viele
Richtungen, in die wir hätten ge-
hen können... Auch komplett auf-
geben hing im Raum! 

Der Moment, in dem wir den Druck von außen einfach ausgeblendet haben, die Produktion des zweiten Albums
selbst in die Hand genommen haben und uns freiwillig für den Freiraum, aber auch die Verantwortung, die damit 
zusammenhing, entschieden haben, ist mir sehr deutlich in Erinnerung geblieben!

Johanna Klauser im Interview mit Dan Davis:
"Ich stehe total auf die FOO FIGHTERS, bin aber 
auch riesen Fan der deutschen Band THE INTER-
SPHERE..."

Dan Davis: Derzeit ist ja die NSA-Affäre immer noch ein großes Thema und die Überwachung von Bür-
gern weltweit. Wie ist Eure Meinung hierzu? Brauchen wir diese Auswüchse der Überwachung – oder bist
Du da eher kritisch eingestellt? 

Johanna Klauser: Puuh... Ich kann jetzt auch nur für mich sprechen: Was die NSA da gemacht hat ist ziemlich
mies und peinlich, dass es aufgeflogen ist noch dazu. Irgendjemand hat da echt Scheiße gebaut! Im Hinblick auf
mich persönlich, oder allen „normalen“ Menschen, die keine Staatsgeheimnisse hüten, bin ich der Gefahr von
„Überwachung“ gegenüber ziemlich entspannt eingestellt. Jeder, der sich im Internet, vor allem auf Facebook,
aufhält, gibt so viele Daten von sich preis. Und wir als Band tun das auch, freiwillig, täglich. Mir wäre es egal, 
wenn jemand meine Telefonate abhört, wenn ich doch jedem mit Fotobeweis unter die Nase reibe, dass ich mal 
wieder mit meiner Mutter beim Chinesen Essen war... Ich möchte das hier nicht verharmlosen, aber sich unnötig 
aufregen muss man auch nicht.

Bild rechts: Screenshot aus
dem Video "Make of me".

Dan Davis: Welcher Politi-
ker hat Dich in letzter Zeit
am meisten genervt – und
warum?

Johanna Klauser: Da kann ich
keine begründete Antwort ge-
ben. Wirklich genervt hat mich 
keiner, dazu stecke ich zu wenig 
in deMaterie! Ich bin auch we-
niger der Typ, der sich darüber 
aufregt, als zu versuchen die 
Gründe nachzuvollziehen. Die 
haben in der Politik ganz schön 
viele Dinge zu beachten und so-
lange ich mich da nicht täglich 
informiere und reindenke, traue 
ich mir nicht zu, das besser ma-
chen zu können.

Dan Davis: Im Jahr 2009 habt Ihr unter anderem als Vorband für die Punkrock-Band SOCIAL DISTOR-
TION gespielt. Ist Punk hier eine besondere Form des Protestes, weil er die Wut gegen Missstände even-
tuell deutlicher transportiert? 

Johanna Klauser: Um ehrlich zu sein, hab ich mich noch nie für den politischen Aspekt von Punk interessiert... 
Ich hab schon ein paar CDs von Punkbands im Regal stehen, aber der Protest-Aspekt ist einfach nicht so unser 
Ding. Die Erfahrung mit Social Distortion auf Tour zu sein war aber super cool, keine Frage!

Johanna Klauser im Interview mit Dan Davis:
"Es gab eine kurze Zeit zwischen dem ersten 
und dem zweiten Album, in der sich für uns viel 
verändert hat. Unser Label hatte dichtgemacht 
und es gab so viele Richtungen, in die wir hätten 
gehen können... Auch komplett aufgeben hing im 
Raum! Der Moment, in dem wir den Druck von 
außen einfach ausgeblendet haben..."

Dan Davis: Die Band Girlband PUSSY RIOT hatte ja in der Vergangenheit durch Ihre Protestaktionen in
Russland für großen Wirbel gesorgt. Zwei Bandmitglieder wurden inhaftiert – aber zwischenzeitlich
wieder aus dem Straflager entlassen. Seht Ihr trotzdem ebenfalls Musik und Kunst als Protestmöglichkeit
gegen Missstände in der Bevölkerung, die wahrgenommen werden sollte?

Johanna Klauser: Ich finde es vollkommen okay, wenn Bands und Künstler die Musik als Mittel benutzen, um
auf Missstände aufmerksam zu machen. Und es ist toll, wenn das funktioniert! Nur, wie ich schon sagte, ist der
politische oder auch gesellschaftskritische Aspekt in Musik nicht so mein Beweggrund und auch bei The Black
Sheep haben wir nicht das Anliegen in der Richtung aktiv zu werden. Aber nur weil wir einfach nur schöne 
Musik machen wollen und „nette“ Songs schreiben wollen, die Menschen erfreuen und vielleicht glücklich 
machen können, heißt es ja nicht, dass wir uns dafür nicht privat interessieren.

Dan Davis: Deine Schwester Charly ist ja auch Mitglied Eurer Formation und singt bei Euch und spielt
auch manchmal Gitarre. Wann habt Ihr mit der Musik angefangen?

Bild rechts: Screenshot aus
dem Video "Make of me" von
THE BLACK SHEEP.

Johanna Klauser: Wir kommen
aus einer Musikerfamilie und haben
schon auf irgendwelchen Glocken-
spielen und Blockflöten zusammen
„versucht“ Musik zu machen, bevor
wir richtig sprechen konnten ;-).
Unsere erste Band haben wir dann
gegründet als Charly 11 Jahre alt
war und ich 14. Es war zwar etwas
schwierig in Clubs spielen zu kön-
nen, selbst wenn unsere Eltern da-
bei waren, aber da hat dann wohl der
Mädchenbonus und ein „bitte, bitte“
nachgeholfen. Nein, ohne Scherz, in
dem Alter haben wir angefangen, un-
sere ersten Konzerte als The Black
Sheep zu spielen!

Dan Davis: Im Jahr 2009 habt Ihr zudem als Vorband der finnischen Band SUNRISE AVENUE deren
Deutschland-Tour begleitet, deren Sänger Samu Haber zuletzt bei der Casting-Show bei THE VOICE 
OF GERMANY im Jahr 2013 glänzte. Wäre so eine Casting-Geschichte auch etwas für Euch / Dich? Oder überwiegen die Nachteile mit Knebelverträgen über Jahre und andere Punkte dann doch Deiner Mei-
nung nach?

Johanna Klauser: Ich finde es ja schade, dass es in den Köpfen von vielen jungen Leuten den Irrglauben gibt, 
dass man die Teilnahme an einer Casting Show als Sprungbrett in eine erfolgreiche Musikkarriere nutzen kann. 
Unsich am besten danach komplett selbst verwirklichen kann. Was für ein Quatsch! Völlig in Ordnung finde ich 
eswenman mit der richtigen Erwartungshaltung in so eine Show geht, einfach mitnimmt, was passiert und sich 
völlig bewusst mit den Knebelverträgen die anderen musikalischen Wege verbaut, die man sonst hätte gehen 
können.

Für mich wäre das nichts, ich kann nicht singen, wenn ich keine Gitarre umhängen habe, und Charly, als unsere
Sängerin, hat einen zu engen Terminkalender für so einen Spaß... ;-)

Johanna Klauser im Interview mit Dan Davis
über Casting-Shows und Knebelverträge:
"Ich finde es ja schade, dass es in den Köpfen von 
vielen jungen Leuten den Irrglauben gibt, dass
man die Teilnahme an einer Casting Show als 
Sprungbrett in eine erfolgreiche Musikkarriere 
nutzen kann. Und sich am besten danach kom-
plett selbst verwirklichen kann. Was für ein 
Quatsch! ... Völlig in Ordnung finde ich es, wenn 
man ... sich völlig bewusst mit den Knebelver-
trägen die anderen musikalischen Wege verbaut, 
die man sonst hätte gehen können..."

Dan Davis: Fühlt Ihr Euch auf der Bühne wohler – oder im Studio?

Johanna Klauser: Definitiv bei beidem! Die Arbeit im Studio ist eine völlig andere als auf der Bühne und beides
hat seinen Reiz.

Dan Davis: Welche Band hörst Du privat (derzeit) am liebsten? Und welche Musik nervt Dich?

Bild links: Screenshot aus

dem Video "Make of me" von

THE BLACK SHEEP.

 

Johanna Klauser: Ich stehe

total auf die FOO FIGHTERS,

bin aber auch riesen Fan der

deutschen Band THE INTERS-

PHERE. Das ist einfach der

Soundtrack für jede Lebenslage

für mich! Ich habe es mir ab-

gewöhnt mich über Musik auf-

zuregen. Ich höre zu oder eben 

nicht! Ein weiser Mann sagte 

mal: „Jeder Hit hat Recht“. Ich 

rege mich eher schon fast über 

diejenigen auf, die meinen sich 

andauernd aufregen zu müssen. 

Lasst z.B. JUSTIN BIEBER (oder 

vor einigen Jahren TOKIO HO-

TEL) doch machen, was er will

/ sie wollen. Millionen Teenies 

fahren drauf ab. 

Dan Davis: Es gibt von Charly aus Eurer Band auch ein Duett mit IN EXTREMO auf deren Live DVD 

„Am goldenen Rhein“ bei dem Titel „Das letzte Einhorn“. Ist es für Euch wichtig, Neuem gegenüber 

offen zu sein? 

Johanna Klauser: Klar, immer! Das ist uns allen persönlich wichtig, als Musiker und als Menschen. Das Leben hält
viel zu viel bereit, als dass man auf der Stelle treten sollte. Und gerade die Zusammenarbeit mit anderen Musikern
und Bands ist immer ein toller Input.

Johanna Klauser im Interview mit Dan Davis
über die politischen Eskapaden von der Girl-
band PUSSY RIOT und über das Leben:
"Ich finde es vollkommen okay ... Nur weil wir 
einfach nur schöne Musik machen wollen und 
„nette“ Songs schreiben wollen, die Menschen erfreuen und vielleicht glücklich machen können,
heißt es ja nicht, dass wir uns dafür nicht privat 
interessieren ... Das Leben hält viel zu viel bereit, 
als dass man auf der Stelle treten sollte ... Das ist 
uns allen persönlich wichtig, als Musiker und als 
Menschen."

Dan Davis: Kannst Du noch ein paar Worte zu dem Track „Leaders of the World“ von der neuen CD 
berichten? 

Johanna Klauser: Toller Song, gelungener Text. Mehr oder weniger die härteste Nummer auf unserem Album. 
Es gibt ein tolles Lyrical-Video zu dem Song auf Youtube, für alle, die mal genauer hinsehen möchten. Und beim
genauen Hinhören wird man einen Chor hören, der quasi aus all unseren besten Freunden besteht. Die Aufnah-
men dazu haben tierisch Spaß gemacht!

Dan Davis: Was steht bei Euch in den nächsten Monaten an? Spielt Ihr einige Gigs?

Johanna Klauser: Eben ist ja unser Album erschienen und zurzeit sind wir auch auf Tour. Danach werden wir 
einige Festivals spielen, vielleicht noch eine weitere Tour Richtung Ausland planen und dann werden wir weiter-
sehen. Wir spielen auch mit dem Gedanken mit dem neuen Album im Gepäck unser einmaliges Unplugged-
Konzert mit Orchester aus dem Jahr 2012 zu wiederholen. Das war schon etwas Besonderes!

Dan Davis: Vielen Dank, Johanna. Und alles Gute für Dich und den Rest der Band!


The Black Sheep - Make Of Me




The Black Sheep - Fireless
Music theme from the SteelWorx Motion Picture "Kleine Morde" (Little Murders)



The Black Sheep feat. Cello Orchester - TRAILER




The Black Sheep "Politics" - live@MTC Cologne

(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 17.02.2014)
(Copyright Bilder: THE BLACK SHEEP)


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