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Dan Davis im Interview mit TJALDA VON FREUDE
Tjalda über den Weltfrieden, Terrorismus, ihr Buch, das
Modeln, den Überwachungsstaat & den lieben Gott

Rechts: Autorin und Fotomodel Tjalda von Freude (by Jens Burger).

Tjalda von Freude hat ein Buch geschrieben, das zur Veröffentlichung vorgesehen ist und in dem 
eine leicht durchgeknallte Protagonistin mit Sex den Weltfrieden herstellen will. Wobei sie zu dem
Buch mit dem einen oder anderen Widerstand rechnet. Dan Davis hat das hübsche Model, das sich 
zwischenzeitlich auch in der Schauspielerei versucht, zu ihrer Arbeit befragt. Ebenso geht Tjalda 
von der Freude auf die Hinrichtung von Osama bin Laden und den Ausbau des Überwachungs-
staates ein. Wurde mit der Hinrichtung von bin Laden auch die Wahrheit um die Anschläge von 
9/11 unter den Tisch gekehrt? Und bedeutet der stetige Ausbau des Überwachungsstaates auch 
tatsächlich mehr Sicherheit - oder ist Kritik angebracht? Dies und nähere Infos zu ihrer Tätigkeit 
als Fotomodel jetzt hier im COVER UP! Newsmagazine. 
 
Mit Sex den Weltfrieden herstellen? Tjalda arbeitet nicht nur als talentiertes Fotomodel, sondern glänzt auch als angehende Autorin, die bereits Geschichten wie "Du willst es doch auch", "Vollgeknallt durchs Tulpenland", "Pea-
ce!", "7 Tage mit Engel", "Damals. In Kapstadt" oder "Eiskalte Schwestern" verfasst und als Webbooks veröffent-
licht hat. Ihre Geschichten handeln hauptsächlich von Männern, Sex und Rauschmitteln. Hier in COVERUP! geht 
sie gegenüber Dan Davis ausführlich auf ihre Arbeit als Fotomodel, ihre Ansichten zu "Staatsfeind Nr. 1" Osama 
bin Laden und den gläsernen Bürger sowie Tjaldas  Projekte als Autorin, Gott & einigen anderen Themen ein. 
Jetzt hier im Interview!

Model Tjalda von Freude im Interview mit 
Dan Davis über den ständigen Ausbau des 
"Big Brother"-Überwachungsstaates:
"Persönlich aber glaube ich ... dass hinter den 
Kulissen sowieso wesentlich mehr kontrolliert
und spioniert wird, als wir es uns alle träumen 
lassen würden. Die neuen Sicherheitsbestim-
mung dienen deshalb wahrscheinlich eher 
dazu Dinge zu legalisieren, die sowieso schon 
geschehen und sie so in Prozessen als
Beweise nutzen zu können..."

Bild rechts: Autorin und Fotomodel
Tjalda von Freude (by Jens Burger).


Dan Davis: Hallo Tjalda, schön, dass 
Du Zeit für ein Interview gefunden hast. 
Du arbeitest als Fotomodel. Seit wann 
machst Du das und wie kam es dazu?

Tjalda: Nun ja, mit einer Größe von 1.58
Meter zieht man es normalerweise ja schon
aus Selbstschutzgründen des eigenen Egos
nicht unbedingt in Erwägung Model zu
werden. Aber während meines Studiums 
habe ich als Nebenjob manchmal in der
Kunsthochschule Model gestanden. Da ist
die Größe total egal und wenn man zwangs-
weise in Bielefeld studiert, macht man eh 
alles, nur um die Zeit in der Provinz irgend-
wie rumzukriegen.

Lange nachdem ich damit schon längst 
wieder aufgehört hatte und glücklicher-
weise auch wieder im schönen Ruhrpott 
residierte, fragte mich ein Bekannter, der 
Fotograf war, ob ich nicht Lust hätte, mich
einmal von ihm fotografieren zu lassen. 
Auch hier war die Größe egal. Er brauchte
einfach irgendwen zum üben, der wenig-
stens ein paar Modelposen drauf hatte… 
Dabei habe ich Blut geleckt und so war 
das dann der Beginn für mich vor der 
Kamera. „So is Lebben ebben“ hat mein 
Uropa zu solchen Zufällen immer gesagt
– und recht hatte er.

Dan Davis: Deine Fotos sind sehr ausdrucksstark und vielschichtig. Man hat bei Deinen Bildern 
den Eindruck, dass der künstlerische Aspekt bei Dir ein sehr wichtiger Faktor ist. 08/15-Fotos schei-
nen nicht Dein Ding zu sein. Bringst Du ab und zu eigene Idee mit ein?

Tjalda: Ich bin nicht das „klassisches Fotomodel“, das man an- oder auszieht, hinstellt und dann so fotografiert,
so wie es dem Fotografen oder dem Auftraggeber beliebt. Für die allermeisten kommerziellen Sachen bin ich
sowieso zu klein. Und zu alt. Und zu dick. Und vor allem zu autonom. Deshalb würde ich dafür auch nie gebucht
werden. Das hat für mich eben den Vorteil, sehr künstlerisch arbeiten zu können.

Tjalda von Freude zu Dan Davis über "9/11"
und die Ermordung von Osama bin Laden:
"Grundsätzlich finde ich es kein erstrebens-
wertes Ziel, einen Menschen zu töten ...
Unabhängig von moralischen Überlegungen 
denke ich auch, dass eine Gerichtsverhandlung
der Wahrheitsfindung sicherlich zuträglicher 
gewesen wäre. Es gibt schließlich eine Menge
Menschen, die noch nach Antworten suchen ...
Diese Antworten werden sie jetzt wohl nicht 
mehr bekommen können ... Auch die Frage, 
ob er tatsächlich der Drahtzieher war..."

Links: Fotomodel Tjalda von Freude
(by Bommi).

Deshalb sind meine Bilder das Ergeb-
nis der gleichberechtigten Zusammen-
arbeit zwischen dem Fotografen und mir. 
Dabei steht am Anfang meist nur eine
Idee. Die hat entweder der Fotograf oder 
eben ich. Manchmal ist die „Idee“ am An-
fang nur eine Location, in einigen Fällen 
sogar nur ein Accessoire oder ein Motto. 
Dann wird an der Idee gemeinsam gear-
beitet, bis aus der Idee ein Motiv gewor-
den ist, das beide reizt und in dem sich 
beide wieder finden können. Sofern dazu
ein Kostüm gehört, mache ich das dann 
so gut wie immer selbst. Genau wie das 
Make-up. Obwohl ich auch schon das 
Glück hatte mit tollen Visagisten arbei-
ten zu dürfen.

In den Prozess des Fotografierens mische
ich mich natürlich nie ein. Davon verstehe 
ich viel zu wenig davon. Außerdem hat das 
Schicksal es bisher sehr gut mit mir gemei-
nt, so dass ich mit ganz großartigen Foto-
grafen zusammenarbeiten durfte. Da hätte 
ich mich wirklich zur Vollidiotin gemacht, 
wenn ich denen irgendwie in ihre Arbeit 
reingeredet hätte.

Die nachfolgende Bildbearbeitung ist meist auch das Werk des Fotografen, manchmal aber auch meins. Das
kommt drauf an. Das Wichtigste für mich ist, dass alle Beteiligten sich in dem Ergebnis sehen und damit glücklich
sind. Für mich ist ein gutes Bild eben stets das Ergebnis einer gelungenen und gleichberechtigten Zusammenarbeit
von kreativen Köpfen, die es gut miteinander meinen und etwas Besonderes schaffen wollen.

Tjalda von Freude im Interview mit 
Dan Davis über ihre Arbeit als Model:
"Während meines Studiums habe ich als 
Nebenjob manchmal in der Kunsthochschule
Model gestanden ... Dabei habe ich Blut geleckt 
... Ich bin nicht das „klassische Fotomodel“ ... Das 
Wichtigste für mich ist, dass alle Beteiligten sich
in dem Ergebnis sehen und damit glücklich sind."

Bild rechts: Fotomodel und Au-
torin Tjalda von Freude (by Leon
Cool).


Dan Davis: Welche Art von Fotos
 / Darstellungen würden Dich in 
naher Zukunft reizen?  

Tjalda: Ich habe in der Vergan-
genheit an sehr vielen großen Ins-
zenierungen mitgearbeitet. Das 
finde ich auch weiterhin sehr toll. 
Aber nun fühle ich mich stark ge-
nug auch reduzierter zu arbeiten 
und emotionalere Bilder zu schaf-
fen. Das habe ich schon mit mei-
nen Selfs probiert und einige Male
sind mir auch ganz gute Ergebnis-
se gelungen. An Bilder dieser Art 
möchte ich mich in der nahen Zu-
kunft vermehrt versuchen. Das
finde ich ziemlich schwierig, da 
solche Bilder sich natürlich stär-
ker ähneln als große, bunte, wil-
dBilder und ich immer den An-
spruch habe, mich nicht zu wieder-
holen. Vielleicht werde ich auch 
wieder mehr mit Selfs arbeiten. 
Diesbezüglich habe ich mich noch
nicht entschieden.

Dan Davis: Du hast bereits mit 
sehr vielen Fotografen zusam-
mengearbeitet. Deine schön-
ste und Deine schlimmste Er-
fahrungen dabei waren:

Tjalda: Wirklich schlimme Erfah-
rungen hatte ich absolut keine. 

Aber ich glaube, dass ich auch immer schon sehr klar in meiner Kommunikation und sehr sorgfältig bei der 
Auswahl der Fotografen war, mit denen ich zusammen gearbeitet habe. Das ist insbesondere am Anfang absolut 
wichtig.

Tjalda von Freude im Interview mit Dan Davis:
"Die Sicherheit, in der wir uns alle so vorgeblich
zu befinden glauben, ist meiner Meinung nach 
sowieso eine sehr trügerische Illusion. Doch eben 
mit dieser Illusion kann man den Ausbau von 
Überwachung sehr gut rechtfertigen."


Schöne Erlebnisse hatte ich indes in Hülle und Fülle. Zumindest, wenn man es - so wie ich - schön findet, mitten
in der Nacht in einem saukalten, dreckigen Tümpel in einem Wald zu liegen und sich dort von 100000 Mücken 
zerstechen zu lassen, während man mir versichert, dass „jetzt aber echt gleich das Foto Deines Lebens entstehen 
wird“…

Dan Davis: …Ja, gut (lacht), wenn man das schön findet, findet man wahrscheinlich fast alles schön…

Links: Model und Autorin Tjalda von 
Freude (by Kata Maler).

Tjalda: …Solche Geschichten könnte 
ich hier stundenlang erzählen. Geschich-
ten von einer kleinen Pfütze, die sich dann 
als hüfthohes Matschloch entpuppt, von 
Schweiß, der das Make-up in Sekunden zer-
stört, von Equipment, das unvorhergesehe-
nerweise irgendwo im See versinkt, von 
verrückten Jägern, die plötzlich aus dem 
Unterholz hervorschießen und sich später 
aber noch während des Shootings als eifrige 
Reflektorträger betätigen und vor allem von
dem stundenlangen Gelächter, wenn man 
sich später gemeinsam an diese Geschich-
ten erinnert. Aber das schönste sind wohl 
die Geschichten von innigen Freundschaft-
en, die mit einem Shooting begonnen haben. 
Davon gibt es einige und dafür bin ich sehr 
dankbar.

Dan Davis: Hast Du einen Lieblingsfoto-
grafen? Mit wem würdest Du gerne mal 
zusammenarbeiten?

Tjalda: Christian Becker ist ganz sicher der 
Fotograf, mit dem ich am häufigsten und 
liebsten arbeite. Mit ihm sind viele meiner 
besten Bilder entstanden und er ist mir zu-
dem ein wundervoller Freund geworden, 
dem ich bedingungslos vertraue. All das 
macht die Zusammenarbeit mit ihm immer
zu einem ganz besonderen Erlebnis und füh-
rt eben auch zu ganz besonderen Ergebnis-
sen.

In ganz naher Zukunft werde ich auch die Gelegenheit haben, mit der großartigen Sabine Schönberger zusam-
menarbeiten zu dürfen. Davon habe ich schon lange geträumt und ich freue mich schon sehr darauf. Außerdem 
würde ich gerne einmal mit Christian Weiß zusammenarbeiten. An seinen Arbeiten finde ich es so besonders, 
dass sie weit weg von jeglichem Mainstream und oft von einer fast schmerzhaften Intensität sind. Die erlaubt 
dem Betrachter oft nicht den Blick abzuwenden, auch wenn er es sich manchmal wünschen würde. Ehrlich 
gesagt muss ich zugeben, dass ich nicht weiß, ob mir diese Art der Darstellung überhaupt gelingen kann. Aber
 ich würde es gerne einmal versuchen.

Tjalda von Freude zu mit Dan Davis:
"Ich persönlich glaube, dass man mit der 
„Vergläserung“ des Bürgers sicherheitstech-
nisch keine wirklichen Fortschritte erreichen 
kann, weil die „Gegenseite“ ja auch in gleichem 
Maße „aufrüstet“ und die Menschen, die 
tatsächlich Böses im Schilde führen, sich 
durch diese Sicherheitsmaßnahmen nicht 
tatsächlich stoppen lassen würden."

Bild rechts: Model und Autorin Tjalda
(by Christian Becker).




Dan Davis: Hast Du ein Lieblingsfoto
von Dir?

Tjalda: Ich habe immer einige Lieblings-
fotos. Aber die wechseln häufig, einfach 
weil ich Phasen durchlebe, in denen ich 
verschiedene Bildstile vorziehe. Doch letz-
ten Sommer haben Christian Becker und 
ich ein Bild gemacht, auf dem ich große 
Hörner trage und das in einem Sumpf 
auf einer Halde aufgenommen wurde. 
Dieses Bild finde ich immer wunderschön,
egal wann und in welcher Stimmung
ich es mir ansehe. Es ist auf jeden Fall
DER Dauerliebling von mir.

Dan Davis: Eine Frage zur allgemeinen
Weltlage aus aktuellem Anlass: Hättest 
Du Osama bin Laden lieber vor einem 
Gericht gesehen? Und war er Deiner
Meinung nach tatsächlich der Draht-
zieher hinter 9/11 oder gibt es für Dich 
Ungereimtheiten bei den offiziellen 
Behauptungen?

Tjalda: Grundsätzlich finde ich es kein 
erstrebenswertes Ziel einen Menschen zu 
töten. Des halb hätte ich Osama bin Laden 
sicherlich lieber vor einem internationalen
Gericht als tot gesehen. 

Unabhängig von moralischen Überlegungen denke ich auch, dass eine Gerichtsverhandlung der Wahrheitsfin--
dung sicherlich zuträglicher gewesen wäre. Es gibt schließlich eine Menge Menschen, die noch nach Antworten 
suchen. Sei es zur Aufklärung weiterer Terrorakte oder auch zur ganz persönlichen Trauerbewältigung. Diese 
Antworten werden sie jetzt wohl nicht mehr bekommen können, was ich sehr schade finde. Auch die Frage, ob 
er tatsächlich der Drahtzieher war, wird jetzt wohl nicht mehr hinreichend beantwortet werden können.

Tjalda von Freude zu mit Dan Davis:
"Wenn ich nicht vor der Kamera stehe liege ich
am liebsten mit meinem Hund auf dem Sofa und 
esse in großen Mengen Süßigkeiten. Günstiger-
weise lässt sich das perfekt mit einer meiner 
weiteren Lieblingsbeschäftigung – dem Lesen
– verbinden."

Dan Davis: 9/11 war ja der offizielle Anlass, den Überwachungsstaat in vielen Ländern der Welt massiv 
auszubauen. Findest Du den stetigen Ausbau des Überwachungsstaates gerechtfertigt, da er Deiner 
Meinung nach eine größere Sicherheit ermöglicht, oder siehst Du die Sache eher problematisch, weil 
der gläserne Bürger die gläserne Gesellschaft auch viel Potential für Missbrauch bietet?

Links: Fotomodel Tjalda von
Freude (by Christian Becker).


Tjalda: Die Sicherheit, in der wir uns 
alle so vorgeblich zu befinden glauben,
ist meiner Meinung nach sowieso eine
sehr trügerische Illusion. Doch eben mit
dieser Illusion kann man den Ausbau 
von Überwachung sehr gut rechtfertigen.
Ich persönlich glaube, dass man mit der 
Vergläserung“ des Bürgers sicherheits-
technisch keine wirklichen Fortschritte 
erreichen kann, weil die „Gegenseite“ ja
auch in gleichem Maße „aufrüstet“ und
die Menschen, die tatsächlich Böses im
Schilde führen, sich durch diese Sicher-
heitsmaßnahmen nicht tatsächlich stop-
pen lassen würden. 

Persönlich aber glaube ich –  aber das 
ist tatsächlich nur eine Vermutung - dass
hinter den Kulissen sowieso wesentlich 
mehr kontrolliert und spioniert wird, als
wir es uns alle träumen lassen würden. 
Die neuen Sicherheitsbestimmung die-
nen deshalb wahrscheinlich eher dazu 
Dinge zu legalisieren, die sowieso schon 
geschehen und sie so in Prozessen als 
Beweise nutzen zu können. Aber wie 
gesagt, dass ist nur meine Vermutung. 
Aber deshalb sehe ich das für mich 
entsprechend gelassen.

Dan Davis: Ich kenne sehr viele Men-
schen, die Erlebnisse hatten, die genau 
diese Vermutungen nahelegen. Was 
machst Du, wenn Du nicht modelst?

Hast Du einen aktuellen Lieblingsfilm / Lieblingsbuch? Und wenn ja – worum geht es darin?

Tjalda: Wenn ich nicht vor der Kamera stehe liege ich am liebsten mit meinem Hund auf dem Sofa und esse in
großen Mengen Süßigkeiten. Günstigerweise lässt sich das perfekt mit einer meiner weiteren Lieblingsbeschäfti-
gung – dem Lesen – verbinden. Mein absolutes Lieblingsbuch ist „ Patty Diphusa“ von Pietro Almodovar. Das 
liegt immer auf meinem Nachttisch, da ich sofort gute Laune bekomme, wenn ich nur ein paar Seiten davon lese. 
Das war auch wieder so ein Zufallstreffer. Denn ich habe das Buch damals nur gekauft, weil in der Zusammen-
fassung auf der Rückseite schon in der dritten Zeile das Wort „Pornostar“ auftauchte…

Tjalda von Freude zu mit Dan Davis auf 
die Frage, ob sie an den lieben Gott glaubt:
"Aber ja! Mit der Betonung auf „lieben“. Ich 
finde die Vorstellung von dem mächtigsten und 
großartigsten Wesen der Welt bedingungslos 
geliebt zu werden sehr schön."

Aber da Lesen ja auf die Dauer doch eine sehr passive Beschäftigung ist, schreibe auch gerne selbst. Auf der 
Seite www.bookrix.de/-tjalda kann man sich einen Eindruck von meinen Geschichten verschaffen. Die drehen
sich primär um die Themen Männer, Sex und Rauschmittel und sind häufig sehr autobiographisch. Leider, 
möchte ich hinzufügen…

Dan Davis: Es werden sicherlich einige Leser mal auf Deiner Seite vorbeischauen, hoffe ich doch. 
Beschränkt sich Dein Interesse, was das Modeln angeht, hauptsächlich auf den Bereich Fotomodel 
oder würdest Du auch, wenn sich die Möglichkeit ergibt, in Richtung Schauspielerei tendieren?

Bild obens: Autorin und Fotomodel Tjalda von Freude (by Ralf Schönenberg). 

Tjalda: Fotomodel zu sein ist toll. Vor allem, wenn man eben mit Fotografen zusammen arbeitet, die einem 
sehr viel Raum lassen und eben an einer kreativen Zusammenarbeit interessiert und nicht nur so “ Okay, zieh 
Dich mal aus und dann setzt Dich mal so und so hin und halt schön still“-mäßig unterwegs sind.

Trotzdem habe ich in letzter Zeit angefangen, mich ganz vorsichtig in die Richtung Schauspielerei zu tasten 
und habe bei zwei kleinen Videoprojekten mitgemacht. Das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, weil es den
Akteuren viel mehr Zeit und Raum für die Darstellung ihrer „Kunstfigur“ gibt. Außerdem war es am Set auch 
total lustig. Ich lache sowieso immer sehr viel, aber an den Tagen tat selbst mir das "Zwergfell" total weh. Ja, in 
Richtung Schauspielerei würde ich mich wirklich gerne noch weiterentwickeln. Da wittere ich jede Menge 
„Freudepotenzial“.

Dan Davis: Glaubst Du an den lieben Gott?

Tjalda: Aber ja! Mit der Betonung auf „lieben“. Ich finde die Vorstellung von dem mächtigsten und großartig-
sten Wesen der Welt bedingungslos geliebt zu werden sehr schön.

Tjalda von Freude zu mit Dan Davis:
"Außerdem habe ich ein Buch geschrieben um 
dessen Veröffentlichung ich mich mal kümmern will. Auch wenn das bestimmt nicht leicht wird. 
Es geht nämlich darum, wie die leicht durchge-
knallte Protagonistin mit Sex den Weltfrieden 
herstellen will. Da rechne ich mit sehr viel Kontra 
seitens der Waffenindustrie. Und natürlich von 
meinem Vater. Vor letzterem habe ich wesentlich 
mehr Angst…"

Bild oben: Autorin und Fotomodel Tjalda von Freude (by MatSch Fotografie).

Tjalda: Ich plane nicht besonders lange in die Zukunft. Das macht in diesem Bereich auch nicht viel Sinn, da
Pläne und Projekte sowieso immer wieder geändert und / oder verschoben werden. Hier ist das Loswort eher
„Flexibilität“. Aber in der nächsten Zeit habe ich Shootings mit einigen wunderbaren Fotografen vereinbart. 
Sabine Schönberger hatte ich ja schon erwähnt. Aber auch auf die Arbeit mit Au-Contraire und LIQUIDeyes
freue ich mich schon ganz ungemein. Und natürlich wollen Christian Becker und ich den Sommer auch noch 
nutzen, um ein paar coole Locations zu stürmen.

Model Tjalda von Freude im Interview 
mit Dan Davis:
"Ich plane nicht besonders lange in die 
Zukunft ... Aber in der nächsten Zeit habe ich 
Shootings mit einigen wunderbaren Fotografen.
Sabine Schönberger ... Aber auch auf die Arbeit 
mit Au-Contraire und LIQUIDeyes freue ich mich 
schon ganz ungemein..."

Außerdem habe ich ein Buch geschrieben um dessen Veröffentlichung ich mich mal kümmern will. Auch wenn
das bestimmt nicht leicht wird. Es geht nämlich darum, wie die leicht durchgeknallte Protagonistin mit Sex den 
Weltfrieden herstellen will. Da rechne ich mit sehr viel Kontra seitens der Waffenindustrie. Und natürlich von 
meinem Vater. Vor letzterem habe ich wesentlich mehr Angst…

Dan Davis: Na, ich denke, solange Du der Waffenindustrie nicht mit Sexpuppen das Geschäft kaputt
machst, werden sie Dich in Ruhe lassen. Aber das Thema bietet vielleicht Potential für ein weiteres 
Interview zum anstehenden Buch, wenn das Ding zur Veröffentlichung ansteht. Danke für Deine Zeit. 

Auf den Weltfrieden!

(Copyright by COVER UP! Newsmagazine, 01.06.2011)

g +++ DAN DAVIS +++ KOSTENLOS +++ Unabhängig +++ DAN DAVIS +++ KOSTENLOS +++ DAN DAVIS +++
++ Besuche die REVOLUTION! +++ HIER KLICKEN! +++ Dan Davis +++ REVOLUTION, BABY! +++ Dan Davis ++