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DAN DAVIS
 

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Titel

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Nordkorea-Konflikt: Endlich...  
Ein Ende der militärischen gegenseitigen Provokationen
dank US-Präsident Donald Trump
  

Viele Mainstream-Medien brachten die Meldung zum Thema des Tages in deren Nachrichtensendungen
so, dass man den Eindruck bekommen konnte, als wäre es ein weiterer Supergau, den man gegen Donald
Trump vorlegen konnte. Mit spitzen Bemerkungen, denselben immer gleichen Interviewpartnern, die
aus einem der größten Hoffnungsschimmer der Gegenwart ein Szenario kreierten, wo man am Ende
das Gefühl bekam, Trump hätte anstelle einer Deeskalation des Nordkorea-Konflikts gerade den 
3. Weltkrieg ausgerufen - oder wäre zumindest kurz davor....

Das war zumindest mein subjektiver Eindruck, als ich zum Beispiel das "Heute Journal" mit Marietta
Slomka vor einiger Zeit zum Treffen des US-Präsidenten mit Kim Jong-un sah, als man wohl unbedingt
anmerken musste, dass der bisherige "Erzfeind" Nordkorea dem US-Präsidenten jetzt wohl näher wäre,
als die bisherigen Verbündeten. Und dies in einer historischen Frieden bringenden Situation, die erstmals
eine dauerhafte Lösung im Nordkorea-Konflikt bringen könnte. 

Wahrscheinlich wäre es zu viel verlangt gewesen nach all den Hetzkampagnen gegen Trump in den
letzten Monaten, mal einen Beitrag zu bringen, in dem man das Teeren und Federn weglässt. Vorbei
scheinen die Zeiten, in denen Nachrichtensprecher neutral auftreten, ohne dem Zuschauer offenbar 
die eigene Meinung durch Gestik, Satzbau und zynische Bemerkungen zu vermitteln? Damit auch
jeder versteht, wie schlimm der US-Präsident - und wie gut man selbst doch ist? 

Ich selbst habe bis zur Trump-Wahl nicht mit Kritik an den USA und seinen Vorgängern gegeizt.
Musste aber anerkennen, dass durch Trump erstmals eine historische Chance auf die Lösung von
Problemen besteht, die einzigartig ist. Der Mainstream sah das immer anders. Verkündete noch
kurz vor der Wahl in der einen oder anderen Sendung, wie chancenlos das "Trumpel"-Tier doch
wäre. Und jedes Mal bekam ich den Eindruck, diese hätten eine andere Wahl-Sendung gesehen als
ich, wenn Hillary Clinton in den Himmel gelobt wurde und Donald Trump in die Hölle. 

Offensichtlich hatte das amerikanische Volk aber die gleiche Sendung gesehen wie ich... Denn
er hat ja am Ende gewonnen.

Aber die Kritik aus bestimmten Kreisen ist nicht weiter verwunderlich. Hatte Trump doch angekündigt,
er werde den Sumpf in Washington trockenlegen. Übrigens eines der wenigen Wahlversprechen, das noch
offen ist...

Und dieser "Sumpf" ist leider nicht nur in den USA vorzufinden. Und irgendwie vernetzt, verzweigt
und richtig sauer. 

Russland soll ihm zum Wahlsieg verholfen haben. Ich dachte eigentlich immer, zur Wahl gehen
mündige Bürger und zwar amerikanische. Doch der Versuch, jetzt die Schuld bei Russland zu suchen,
hat ja auch Tradition. Über Facebook & Co. habe man die amerikanische Gesellschaft geradezu
indoktriniert. Aha. Wenn man diesen Stein jedoch wirft, dann frage ich mich, was dann die fast
durchgängig einseitige Berichterstattung in den westlichen Medien gegen Donald Trump und für
Hillary Clinton war, in der man wirklich jede Schublade öffnete. Auch die unterste.

So richtig gepasst haben die Argumente gegen Trump noch nie - wird er doch gerne in die rechte
Ecke gestellt und abgewatscht. Dabei ist gerade er es, der in der heutigen Zeit wohl mit zu den engsten 
Verbündeten Isreals zählt, während einige selbst darüber brüskiert sind. Da wagte er es doch tatsächlich,
im Sinne Isreals die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen... Und setzte dem noch einen
drauf, als er das Iran-Abkommen durch ein besseres ersetzen wollte, in dem unter anderem auch
Langstreckenraketen eine Berücksichtigung finden sollten. Wäre ja nicht schlecht.

Für den Mainstream aber eine Katastrophe. Das ein von ihnen als "rechts" abgestempelter Populist jetzt
zum engsten Verbündeten Isreals wird. Da sagt doch irgendjemand die Unwahrheit, könnte der eine oder
andere Zuschauer denken. Ein "Rechter" der engster Verbündete von...?

Aber wer?

Nun - ich denke, diese Frage hat sich irgendwie im Zuge der Ereignisse selbst beantwortet.

Und daran wird auch nichts ändern, wenn der US-Präsident das beste für sein Land möchte - und 
die Frechheit besitzt, eine bessere und günstigere Krankenversicherung zu fordern, weil Obama Care
sich kaum mehr jemand leisten kann. In der westlichen Welt wurde aus dieser Tatsache gerne nur
der Auszug "Trump will Obama Care abschaffen" herausgerissen. Klingt natürlich nicht so gut, wenn
man hinzufügen würde "und will Obama Care durch eine günstigere und bessere Krankenversicherung
ersetzen...", wenn man Trump-Gegner ist und nach Argumenten sucht. 

Die Armut in den USA zu bekämpfen, mehr Arbeitsplätze im eigenen Land zu schaffen und aus
Verträgen auszusteigen, bei denen Amerika irgendwie immer eine Art "Arschkarte" hatte, weil andere
weitaus mehr profitierten - Personen, die in Europa und in anderen Ländern der Welt ansässig sind - 
passt natürlich nicht jedem ins Konzept. Besonders jenen, die bislang davon profitierten. Zum Beispiel
in Europa... 

Vielleicht sollte man, bevor man mit Steinen auf Donald Trump wirft, doch mal das NT zum Thema
"Steine werfen" lesen, selbst wenn man kein Christ ist, womöglich eher "Anti"(-Trump)?   

Dann kann man auch akzeptieren, dass Donald Trump etwas im Norkorea-Konflikt erreicht hat, was
seine Vorgänger nicht mal ansatzweise versucht haben: 

Ein Ende der gegenseitigen Provokationen.

(Ein Kommentar von Dan Davis, COVER UP! Newsmagazine, 21.06.2018)