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DAN DAVIS
 

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Dan Davis im Interview mit UNHEILIG
Der Graf zu seiner Musik, UFOs, Wahrträumen, Engeln,
"1984" und Überwachungsstaat & "Große Freiheit"

 Bild oben: Der GRAF von UNHEILIG.

Der Graf im Interview mit Dan Davis zum 
Thema Überwachungsstaat:
"Viele Verbrechen hätten verhindert werden 
können oder viele Menschen hätten gerettet 
werden können, wenn man bestimmtes mehr 
überwacht und kontrolliert hätte ... Allerdings
darf es auch kein Freifahrtschein sein, nun auf 
Teufel komm raus alles zu kontrollieren, so 
dass die eigene Freiheit von den Menschen 
eingeschränkt wird, die nur einfach leben 
wollen..."

Dan Davis: Hallo Graf, schön, dass Du 
Zeit für ein Interview gefunden hast. 
Wie würdest Du das Album "Große 
Freiheit" im Vergleich zum letzten 
Werk beschreiben?

Der Graf: Ich denke mal, "Grosse Freiheit“
ist ein ganzes Stück rockiger als "Puppen-
spiel“. Wenn ich beide Alben vergleiche, 
war der Vorgänger doch bei vielen Liedern 
recht technoider als "Grosse Freiheit“. Das
Ganze liegt aber auch daran, dass wir hier
viel bessere Möglichkeiten hatten, bestim-
mte Instrumente, wie E-Gitarren und 
Schlagzeug, Chöre oder Streicher aufzu-
nehmen. 

Solche Möglichkeiten als Künstler zu 
haben, war schon eine tolle Erfahrung.

"Grosse Freiheit“ ist für mich somit auch
„erdiger„ und etwas eckiger von den 
Songs her geworden. 

Machten doch die Vorgänger bei dem ein oder anderen Lied den Eindruck, dass alles etwas glatter ist, so ist das
bei dem anstehenden Album keinesfalls mehr so.

Dan Davis: Ich persönlich bin vor vielen Jahren über eure Weihnachts-CD auf Euch aufmerksam gewor-
den. Als ich damals zum ersten Mal Deine CD „Frohes Fest“ gehört habe, war ich von Anfang an hellauf 
begeistert. Noch heute eine meiner absoluten Lieblings-CDs. Wie kam es damals zu dem Projekt? Und 
könntest Du Dir vorstellen in Zukunft nochmals eine derartige Projekt CD zu machen?

Der Graf: Ich denke mal, da ist in Zukunft noch viel möglich. Allerdings habe ich das im Moment keinesfalls vor 
Augen so etwas geplant anzugehen. Mal schauen, was die Zeit so bringt.

Allerdings glaube ich, dass bestimmte Dinge nicht wiederholbar sind. Einfach ein zweites  Weihnachtsalbum zu 
machen wäre mir da auch zu einfach. Das muss schon Hand und Fuß haben.

Der Graf im Interview mit Dan Davis über
einen Wahrtraum, den er hatte:
"Es ist glaube ich immer so, wenn man sich mit 
Vergangenheit beschäftigt, dass bestimmte 
Erinnerungen wieder andere freisetzen. Der 
Traum spielt immer noch eine wichtige Rolle. 
Allerdings glaube ich, dass ich diese Schwelle
schon überschritten habe und diese geträumten 
Bilder sich schon erfüllt haben."

Dan Davis: Du hast vor vielen Jahren mal eine Geschichte erzählt, wie Du zur Musik gekommen bist, 
die mit einem Traum zusammenhängt. Wenn ich das noch richtig zusammenbekomme, hast Du in die-
sem Traum auf einer Bühne gestanden und musiziert. Dieser Traum soll ein mit auslösender Faktor 
gewesen sein, die Dinge in die Hand zu nehmen und Musiker zu werden. Und der Auftrittsort im 
Traum war so prägnant, dass Du danach intuitiv bei euren Konzerten auf den Tag gewartet hast, an 
dem Du tatsächlich an diesem Ort auf der Bühne stehst. Gibt das den Sachverhalt in etwa korrekt 
wieder – und hast Du den Ort aus Deinem Traum inzwischen gefunden und wurde er wahr?

Der Graf: Als ich das Buch (für die limitierte Ausgabe von CD "Grosse Freiheit", Anm. d. Verf.) geschrieben 
habe,  ist mir beim schreiben bewusst geworden, dass es da noch ne ganze Menge mehr gibt, als der letztendliche 
Traum. Es ist glaube ich immer so, wenn man sich mit Vergangenheit beschäftigt, dass bestimmte Erinnerungen 
wieder andere freisetzen.

Der Traum spielt immer noch eine wichtige Rolle. Allerdings glaube ich, dass ich diese Schwelle schon 
überschritten habe und diese geträumten Bilder sich schon erfüllt haben.

Dan Davis: Wenn man den zwischenzeitlichen großen Erfolg betrachtet und den prägnanten Traum 
auf diesen ausrichtet, dann könnte man hier ja schon von einem Wahrtraum sprechen. Du machst Dir 
bei Deinen Texten doch, soweit ich das beurteilen kann, sehr tiefgreifende Gedanken. Geprägt von 
Liebe und Achtung vor dem Leben. Ist somit der Bandname „Unheilig“ eher ein gewählter Begriff aus
den rauen Anfangstagen – oder siehst auch Du in eurer Arbeit eine Art Spiegel der Gesellschaft, der 
so zumal auch negative Dinge aufgreift und reflektiert?

Der Graf: Den Namen Unheilig habe ich 
aufgrund meines freien Glaubens an Gott 
gewählt und ich würde ihn immer wieder 
wählen. Das ist meine innere Einstellung 
zum lieben Gott. Ich bete jeden Tag. 
Allerdings eher leise für mich selber an 
jedem Ort, wo ich gerne möchte und wo 
mir danach ist. Dafür muss ich nicht in ein 
bestimmtes Haus gehen oder eine Kirche. 
Ich kann mich mit keiner Religion voll-
ständig identifizieren. Diese meine Ein-
stellung wird allerdings von anderen Re-
ligionen als Unheilig bezeichnet. Daher 
diese Namenswahl meinerseits.

Und da ich meine Einstellung zu Gott
immer noch in mir trage und sie sich nicht 
geändert hat, finde ich diesen Namen im-
mer noch passend.

Dan Davis: Aus einigen Deiner Lieder
ist eine Art Reflektion des Themas Über-
wachungsstaat und „1984“ herauszuhö-
ren. 

Wie ist Deine Meinung dazu, dass der Polizeistaat immer größere Auswüchse annimmt und der Mensch
immer mehr zu einer Art Maschine degradiert wird, die zu funktionieren hat. Siehst Du hinter dem stän-
digen Ausbau der Überwachung einen positiven Aspekt, oder hältst Du es mehr mit Guido Westerwelle, 
der vor einigen Jahren sagte „Man kann die Freiheit nicht erhalten, indem man sie in ein Gefängnis 
steckt“? 

Der Graf: Wenn ich nichts zu verbergen habe und nichts böses tue, brauche ich mir auch keine Gedanken zu 
machen, wenn dies einer kontrolliert. Es gibt ne ganze Menge Spinner und böse Menschen, die anderen etwas 
Böses tun. Viele Verbrechen hätten verhindert werden können oder viele Menschen hätten gerettet werden 
können, wenn man bestimmtes mehr überwacht und kontrolliert hätte.

Der Graf im Interview mit Dan Davis:
"Ich bete jeden Tag. Allerdings eher leise für 
mich selber an jedem Ort, wo ich gerne möchte 
und wo mir danach ist. Dafür muss ich nicht in
ein bestimmtes Haus gehen oder eine Kirche. 
Ich kann mich mit keiner Religion vollständig 
identifizieren."

Ich sehe einer Überwachung auf öffentlich-
en Plätzen, wo schon Verbrechen passiert 
sind eher positiv entgegen. Ebenso die 
Überwachung von mittlerweile aus dem 
Vollzug entlassenen Mördern, Vergewalti-
gern oder Kinderschändern.

Ich kann da nicht verstehen, warum man 
das in Frage stellt. Allerdings darf es auch
kein Freifahrtschein sein, nun auf Teufel 
komm raus alles zu kontrollieren, sodass 
die eigene Freiheit von den Menschen 
eingeschränkt wird, die nur einfach leben 
wollen.

Das ganze ist ein heikles Thema und ich 
glaube, da kann man stundenlang drüber 
diskutieren. Schauen wir mal, was die 
Zukunft noch bringt.

Dan Davis: In Songs wie „Astronaut“,  
„Sternenschiff“ oder „Auf zum Mond“ 
verarbeitest Du das Thema Weltraum
und Raumschiffe. 

Könntest Du Dir vorstellen, dass es an anderen Orten im Universum ebenfalls Leben gibt? Hattest Du
selbst schon einmal eine UFO-Sichtung?

Der Graf: Nein ich habe noch kein Ufo gesehen. Denke ich zumindest. Allerdings glaube ich daran, dass es 
noch was anderes gibt als uns Menschen oder das was wir kennen. Da gibt es ja die verschiedensten Theorien. 
Ich persönlich finde es spannend, wo eventuell noch Leben sein könnte und ob wir das vielleicht entdecken.
Diese Thematik mit Weltraum oder Raumschiffen ist schon bewusst gewählt, weil dadurch eine gewisse 
Atmosphäre in den Liedern aufgebaut werden kann. Wir alle verbinden mit dieser Bildsprache bestimmte 
Emotionen, die in das Hören dann mit einfließen. Leben könnte ich überall dort wo ich glücklich bin. Am 
glücklichsten bin ich aber immer noch auf der guten alten Mutter Erde.

Der Graf im Interview mit Dan Davis:
"Nein ich habe noch kein Ufo gesehen ... 
Allerdings glaube ich daran, dass es noch was
anderes gibt als uns Menschen oder das was 
wir kennen. Da gibt es ja die verschiedensten
Theorien. Ich persönlich finde es spannend, wo 
eventuell noch Leben sein könnte und ob wir
das vielleicht entdecken."

Dan Davis: Wie kamst Du auf den Titel „Große Freiheit“ – und welche Themen tust Du diesmal in
den Songs abhandeln.

Der Graf: Was bei dem Album „Puppen-
spiel“ die Bühne war, ist bei „Grosse Frei-
heit“ das Meer und das Schiff, welches in
die Ferne reist. Grosse Freiheit stellt eine
Art Reise dar. 

Die Suche nach Neuland. 

Seinen Platz als Mensch zu finden im 
Leben.

Das Schiff ist für mich ein Sinnbild des Aufbruchs und dem Weg, den wir als 
Mensch beschreiten. Die ganzen Lieder 
stellen für mich all die Erlebnisse dar, die
du auf dieser Reise in die Grosse Freiheit 
erlebst. All das, was uns umgibt. Hoffnung, 
Wehmut, Angst, Liebe und vieles mehr. 

Dieses Konzept war für mich beim schrei-
ben eines der dankbarsten an Bildern, die 
ich mit meinen Texten vor dem geistigen 
Auge beim Hörer aufbauen kann. Jedes Al-
bum hat immer seine eigene Bildsprache. 

Grosse Freiheit ist daher viel vielschichtiger als der Vorgänger.

Dan Davis: In Songs wie „Eva“ oder „Krieg der Engel“ greifst Du auch biblische Themen auf. Resultiert
dies aus Deinem Glauben an Gott?

Der Graf: Ja, ich bin ein sehr gläubiger Mensch. Ich könnte auch ohne meinen Glauben an Gott nicht klarkom-
men. Ich brauche Gott im Grunde um leben zu können. Seine Existenz erklärt mir die verschiedensten Dinge. 
Wenn jemand stirbt, kann ich mir so erklären, wo derjenige nach dem Tod hingeht.

Der Graf im Interview mit Dan Davis über
das erschienene Album "Grosse Freiheit":
"Grosse Freiheit stellt eine Art Reise dar. Die 
Suche nach Neuland. Seinen Platz als Mensch 
zu finden im Leben.

Das Schiff ist für mich ein Sinnbild des 
Aufbruchs und dem Weg, den wir als Mensch 
beschreiten. Die ganzen Lieder stellen für mich
all die Erlebnisse dar, die du auf dieser Reise in
die Grosse Freiheit erlebst. All das, was uns 
umgibt. Hoffnung, Wehmut, Angst, Liebe und 
vieles mehr." 

Dan Davis: Auch die MCD „Geboren um zu leben“ trägt einen sehr freiheitsstrebenden Titel. Um was 
geht es in dem Song?

Der Graf: Ich denke, der Titel ist aus dem Grunde entstanden, weil all die Momente und Erlebnisse durch „An 
deiner Seite“ mich immer noch beschäftigen. Der Verlust meines lieben Freundes war für mich allgegenwärtig. 
Allerdings wurde mir klar, dass das Leben weitergehen muss.

Irgendwann muss ein neuer Anfang einfach her. Auch wenn ein wichtiger Teil im Leben nie mehr zurückkommt.
„Geboren um zu leben“ habe ich geschrieben, um einen Abschluss von „An deiner Seite“ zu haben. Ich habe mir 
bei dem Lied alles von der Seele geschrieben, um mit dem Leben wieder klarzukommen. Nach dem schreiben 
war ich wie befreit.

Somit war mich auch klar, dass „Geboren um zu leben“ die erste Single aus Grosse Freiheit sein soll. Für mich 
schließt dieser Titel mit „An deiner Seite“ ab und läutet die Grosse Freiheit ein.

Dan Davis: Vielen Dank für das Interview!


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(Copyright Bilder: by UNHEILIG)

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