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DAN DAVIS
 

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Mordlust - unabänderlich?
Nahrungsumstellung an Raubtieren - Versuche mit unglaublichen Folgen

Tiger und Löwen zählen 
zu den gefährlichsten Raub-
tieren der Welt. Man sollte
sich ihnen nicht freiwillig
nähern, besonders wenn sie
hungrig sind... Langzeitver-
suche durch buddhistische
Mönche bei der Umstellung
der Nahrung und andernorts
zeigen jedoch erstaunliche Verhaltensänderungen bei
den Tieren.

In verschiedenen Einrichtun-
gen werden diese Tiere von 
klein auf ohne das Verfüttern
von blutigem Fleisch - oder 
mancherorts sogar komplett 
vegetarisch - aufgezogen. Die 
interessante Folge: 

Aus den gefährlichen Raubtieren werden große Schmusekatzen. Kann man aus diesen Langzeitversuchen Rück-
schlüsse auf die Auswirkungen der Nahrung auf den Charakter eines Lebewesens schließen? Ist Mordlust bei 
Raubtieren unabänderlich - oder können aus diesen Versuchen gar Rückschlüsse auf das generelle Verhalten von 
Lebewesen durch eine Nahrungsveränderung gezogen werden?

In freier Wildbahn sehen Löwen und Tiger die Beutejagd als Notwendigkeit, um ihr Überleben zu sichern. 
Ganz anders die nahezu vegetarisch aufgezogenen Großkatzen. Sie haben den Mordtrieb anscheinend aus ihrem 
Verhaltensprofil herausgelöscht.    

Die "seriöse" Wissenschaft gibt an, ein Löwe überlebe beispielsweise ohne Fleischnahrung nur wenige Wochen,
da er die Aminosäure Taurin benötigen würde, welche nur in der nötigen Menge Fleisch vorhanden sei. Gegen-
teiliges beweisen einige aktuelle Beispiele, wie die Geschichte des Löwen "Little Tyke", der sich von klein auf 
weigerte, auch nur ein Gramm Fleisch zu essen, und sich trotzdem bester Gesundheit erfreute. Nicht nur, dass
er andere Tiere nicht tötete, er beschützte sie sogar.

Bei so etwas wird man unweigerlich an die Prophezeiung des Jesaja erinnert, der über eine zukünftige Zeit weis-
sagte: "Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, 
ein kleiner Knabe kann sie hüten."

Die Tierschutzorganisation Care for the Wild International bemängelt hierbei, dass beispielsweise die Raubtiere im Tiger Temple in Thailand nicht artgerecht von den Mönchen gehalten werden, da sie aus religiösen Gründen nur gekochtes und kein rohes Fleisch bekommen.

Bilder aus dem Tiger Temple:

Tiger Temple Thailand

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