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Der Mord an Robert F. Kennedy - Update 2018
Neue Fakten zum Mord an Robert Kennedy stellen
die offiziellen Thesen einmal mehr auf den Kopf und
deuten auf eine Verschwörung hin 

Für viele ist der Mord an Robert Kennedy geklärt. Er wurde in der Nach vom 4. zum 5. Juni 1968
von einem Einzeltäter, dem palästinensischen Einwanderer Sirhan Sirhan, wenige Minuten nach
Mitternacht in der Küche des Ambassador Hotels in Los Angeles nach einer Wahlkampfveran-
staltung angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Robert "Bobby" Kennedy verstarb infolge
am 6. Juni 1968 an den Folgen des Attentats. So spannend der Mord an seinem Bruder John F.
Kennedy für viele Forscher und Verschwörungstheoretiker bis heute ist - der Mord an RFK findet
in der Regel kaum noch Beachtung. Zu klar scheinen die Beweise. Doch inzwischen haben sich
eine Vielzahl von Ungereimtheiten angehäuft, die die offizielle Version als ein Lügenkonstrukt
entlarven und deutlich machen, dass eine geheime Gruppierung, die bereits JFK einige Jahre
zuvor in Dallas eliminieren ließ, mit dem Mord an Robert F. Kennedy seinen als wahrscheinlich
erachteten Wahlsieg zur US-Präsidentschaft verhindern wollten. Ein weiterer Kennedy im Weißen
Haus schien das letzte zu sein, was im Planspiel der Verschwörer gewünscht war. Eine bloße
Vermutung? Lesen Sie hier die Fakten, was sich damals wirklich ereignete.

In besagter Juninacht feierten Robert Kennedy und seine Wahlhelfer im Ambassador-Hotel in Los 

Angeles. Als Robert Kennedy in den frühen Morgenstunden umringt von seinen Leibwächtern nach einer

Pressekonferenz durch die Küche des Hotels geschleust wurde, trat der orientalisch aussehende Sirhan

Sirhan aus der Menge heraus auf den Senator zu und eröffnete das Feuer aus etwa einem Meter Entfernung.

RFK stürzte getroffen mit Blut am Kopf und Oberkörper zu Boden.


Er verstarb 25 Stunden später im Krankenhaus, ohne das Bewusstsein nach den Schüssen wiedererlangt zu

haben, so der offizielle Bericht.


Auch dieser Mord wurde exemplarisch für die Nachwelt auf Film festgehalten. Wenn auch nicht aus 

nächster  Nähe und auf eine Art und Weise, wo man der offiziellen Version nun glauben kann – oder auch

nicht.


Denn Robert F. Kennedy wurde aus einer Entfernung von nur wenigen Zentimetern erschossen. Coroner 

Dr. Thomas Noguchi fand Schmauchspuren rund um die Einschüsse am Körper von RFK. Dazu hätte Sirhan

Sirhan ihm die Waffe praktisch auf den Körper ansetzen müssen. Er kam aber nicht näher als maximal, 

wenn überhaupt, 60 Zentimeter an den US-Senator heran. Zudem stand Sirhan vor RFK.


Robert Kennedy wurde aber nachweislich auch in den Rücken geschossen…


Einige haben den Versuch unternommen zu beweisen, dass Sirhan zum Zeitpunkt des Attentats unter

Drogen stand. In diesem Zusammenhang fällt manchem das Projekt MK Ultra der CIA ein, in dem es unter

anderem auch darum ging, Attentäter zu programmieren.


Bereits seit vor dem Zweiten Weltkrieg sollen geheime CIA-Projekte zur Bewusstseinskontrolle im Gange

gewesen sein. Einige befürchten sogar, sie sind es bis heute im Geheimen. Bei diesen Programmen kamen

unter anderem Drogen, das Einpflanzen von Gehirnimplantaten aber auch telepathische Fernsteuerung 

zum Einsatz. Als Durchführungsorgan wird später maßgeblich die CIA unter Hochgradfreimaurer Allan

Dulles, Bruder des Außenministers John Foster Dulles, Freimaurer, genannt. Allen Dulles wiederum soll zu

all den Dingen von Freimaurer Richard Helms animiert worden sein, der wiederum nachfolgend CIA-

Direktor wurde.


Diese Programme zur Bewusstseinsveränderung trugen Namen wie „ARTICHOKE“, MK ULTRA“ (eine

Ableitung vom alliierten Sabotageprogramm ULTRA im Zweiten Weltkrieg), „MK DELTA“, „BLUEBIRD“,

„CHATTER“ usw. Diese sollen unter der Mitwirkung des National Institute for Mental Health, NIMH, der

Harvard Universität in Cambridge, Massachusetts und der Haight-Ashbury-Klinik in San Francisco,

Kalifornien, durchgeführt und mit in die Wege geleitet worden sein.


In der Haight-Ashbury-Klinik, die sowohl von staatlichen Stellen als auch von Musikern mitfinanziert

worden war, wurden angeblich auch Charles Manson und seine Mädchen konditioniert, damit sie nach

ihrer Entlassung zeigen konnten, wie sie funktionierten.


Das Projekt Artichoke wurde in einer zensierten Aktennotiz von 1954 so beschrieben:

„Kann ein Individuum … dazu gebracht werden, unfreiwillig unter dem Einfluss von ARTICHOKE einen

 Attentatsversuch zu unternehmen? Als Auslösemechanismus für ein größeres Projekt war vorgeschlagen worden, 

dass ein Individuum von (Text zensiert) Abstammung verführt werden kann, unfreiwillig die Straftat des versuchten

Mordes gegen einen Prominenten (Text zensiert) zu begehen … Nach diesem Akt des versuchten Mordes, so wird

angenommen, wird das SUBJEKT in Gewahrsam genommen … und auf diese Art „beseitigt“.“


Geschichtliche Vorbilder waren wohl auch die persisch-syrischen Assassinen („Hashishim“), welche im 11.

und 13. Jahrhundert zwischen Teheran und dem Kaspischen Meer für den jeweiligen in der Festung Alamut

residierenden „Alten vom Berge“ im Elbrusgebirge Morde und andere Aufträge ausführten.


In dem im Jahr 1976 erschienenen Buch „The Control of Candy Jones“ beschreibt der Autor Donald Bain, 

wie ein Pin-Up-Girl durch solche Methoden für die CIA programmiert wurde. Manche vermuten, dass ihr

Kontroller ein Psychater namens William Joseph Jennings Bryan war. Unter anderem glaubt dies auch der

Journalist Walter Bowart. Interessant ist hierbei, dass dies derselbe Bryan ist, der bei dem Film „Botschafter

der Angst“ („The Manchurian Candidate“) von John Frankenheimer Fachberater war. In diesem Spielfilm,

der auf dem Buch von Richard Condon aus dem Jahr 1959 basiert, gelangt ein CI im Koreakrieg in die 

Hände des Gegners. In der Zeit seiner Gefangenschaft wird er durch Gehirnwäsche zum willenlosen

Attentäter programmiert.


Die verborgene unterschwellige Programmierung wird im Film durch einen Schlüsselreiz in Form einer

Spielkarte aktiviert. In Folge tötet der GI einige Menschen, darunter auch seinen eigenen Vater, seine Braut

und deren Vater.


Nur eine erfundene Story? 


Dem Einen oder Anderen gab es jedenfalls zu denken, als der Berater Dr. Bryan im Alter von 50 Jahren

infolge völlig überraschend an einem Herzanfall verstarb.


Und diese Geschichte wird noch ein bisschen abstruser: Seinen letzten Tag begann Robert Kennedy am

Strand von Malibu. Es war der letzte Tag einer anstrengenden Wahlkampagne in Kalifornien. Er hatte mit

Ethel und sechs ihrer zehn Kinder am Meer des Filmregisseurs John Frankenheimer übernachtet.


Ausgerechnet dem Regisseur, der später den benannten Film der „Manchurian Candidate“ herausbringen

würde. Schicksal? Zufall? Oder doch etwas mehr, als all das?


Offiziell lief das MK-ULTRA-Programm nur von 1953 – 1964. Jedoch bis zum Jahr 1973 weiterführend unter

dem Decknamen MK SEARCH. Die Behörden wurden, nachdem die Fakten ans Licht kamen und immer

mehr Opfer aussagten, gezwungen, Unterlagen über die ihnen vorgeworfenen Bewusstseinsveränderungs-

programme offenzulegen. Jedoch wurden nicht wenige Dokumente aus Gründen der „Nationalen 

Sicherheit“ durch Textschwärzungen unkenntlich gemacht. Zudem brannte ganz zufällig das eine oder

andere Archiv aus.


Und der damalige CIA-Direktor und Freimaurer Richard Helms ordnete zudem die Vernichtung eines

Großteils der Dokumente an, damit sie nicht an die Öffentlichkeit gelangen konnten.


Als die dann noch wenigen übrig gebliebenen bekannten Vergehen zu heftigen Reaktionen in der

Bevölkerung führten, verbot der Kongress im Jahr 1977 jede weitere Forschung und sämtliche Experimente

im Bereich Bewusstseinsveränderung.


Später enthüllte jedoch der ehemalige CIA-Agent und zeitweise Stellvertreter von CIA-Chef Helms, Victor

 Marchetti, die Programme seien seit dem Verbot lediglich besser geheim gehalten worden.


Bild rechts: Der Attentäter Sirhan Sirhan.



Kurz bevor der CIA-Veteran Miles Copeland 

verstarb, vertraute er in einem Interview mit 

dem Autor John Marks („The Search fort the 

Manchurian Candidate“) einem Journalisten 

an, dass die „Kongress-Subkomitees, die mit 

dieser Angelegenheit befasst waren, „nur den 

Hauch eines Schimmers erspäht hätten“.


Der normale Durchschnittsbürger auf der 

Straße will sich aber ganz sicher nicht mit der 

Frage quälen, ob solche Horrorszenarien 

tatsächlich offiziell geplant und durchgeführt 

wurden.


Ein in Washington veröffentlichter Regierungs-

report nennt in Zusammenhang mit Menschen-

versuchen durch Teile der US-Regierung und 

der Geheimdienste erschreckende Zahlen, die 

in die Zehntausende gehen sollen. 


Laut Medienberichten hatte der Abgeordnete Edward Markey in einem Untersuchungsausschuss, in

 dem auch Experimente mit radioaktiven und krank machenden Präparaten zur Sprache kamen, berichtet:

„Ich habe diese Tatsachen erstmals 1986 veröffentlicht. Damals stieß ich auf taube Ohren“.

Wenn man bedenkt, dass die USA während des Kalten Krieges 204 Atomversuche geheim gehalten und

durchgeführt hat, wie später zugegeben wurde, dann klingt auch dies noch harmlos im Gegensatz zu den

grauenvollen Folterberichten, mit denen man an der Bevölkerung experimentierte.


Eine Vielzahl von Personen, die sich eingehend mit dem Robert Kennedy-Mord befasst haben, sind der

Meinung, dass dieser von hinten von Eugene Cesar, einem angeblichen CIA-Mitarbeiter, erschossen wurde.

Cesar hatte behauptet, er hätte seine Waffe vor dem Attentat verkauft, aber man fand später eine Quittung,

die bewies, dass dies erst nach dem Mord an RFK geschah. Und eine hypnotisierte Person, die von vorne

schießt, könnte von dem wahren Täter hinter dem Opfer ablenken.


Noch weitaus seltsamer erscheint die Tatsache, dass beim Mord an Robert Kennedy der Beweislage nach im

Ambassador-Hotel in Los Angeles mindestens neun Kugeln abgefeuert worden waren, obwohl die Trommel

in Sirhans Revolver vom Kaliber 22 (in Fachkreisen auch „Saturday Night Special“-Pistole genannt) nur acht

Patronen fassen konnte.


Für seinen Revolver besorgte sich der damals 24 Jahre alte Sirhan Munition in einem Waffengeschäft

außerhalb von Los Angeles. Zehn Jahre zuvor war der junge Jordanier mit seiner Familie nach dem

israelisch-arabischen Krieg aus Ost-Jerusalem nach Kalifornien immigriert. Die Sirhans waren koptische

Christen. Er besuchte das College, studierte Deutsch und Russisch, brach jedoch ab, als seine Schwester im

Sterben lag, um die Familie zu ernähren. Nach der Wahlveranstaltung sagte er:

„Ich fand keinen Job, der arabisch-israelische Krieg war zu Ende, die Unterdrückung im Nahen Osten ging weiter. Ich

hatte keine Identität, keine Hoffnung, kein Ziel… Ich war kein Amerikaner, ich war Araber! Und das war mein

Problem…“


RFK hielt an seinem Schicksalstag im Hotel Ambassador eine Rede in der er unter anderem sagte:

„Wir können es schaffen, die Kluft, die durch die Vereinigten Staaten geht, zu schließen … Die Kluft zwischen Schwarz

und Weiß, zwischen Arm und Reich, zwischen den Generationen, und über den Krieg in Vietnam … Wir sind ein

großartiges Land, ein mitfühlendes Land…“


Es war bereits im März 1968, als er in Delano eine Rede vor Farmarbeitern und Cesar Chavez hielt, als er auf

dem Rückflug den Entschluss fasste, für das Amt des US-Präsidenten zu kandidieren. Damals beschloss er,

der 37. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden.


Jesus Perez, eine Küchenhilfe, die im Ambassador am Tage des Attentats arbeitete, sagte später aus, Sirhan

im Küchengang gesehen zu haben. Sirhan habe ihn nach der Kennedy-Route gefragt. Perez konnte ihm keine

Auskunft geben. Kurze Zeit später betraten Kennedy und seine Berater den Küchengang.


Sirhan Sirhan rief: „Kennedy, Du verdammter Hurensohn!“


Dann schoss er sein Magazin mit 8 Schüssen leer.


Zwei Sanitäter waren den offiziellen Angaben zufolge 13 Minuten später am Tatort. Kennedy wurde zuerst

ins Central Receiving Hospital gebracht. Dort versuchte man seinen Kreislauf zu stabilisieren und ein

katholischer Priester gab ihm die letzte Ölung. Erst danach brachte man ihn in das spezialisierte Good

Samaritan Hospital, unmittelbar nebenan. Er wurde vier Stunden operiert. Erst später wird die Frage 

gestellt, weshalb der Umweg über zwei Kliniken genommen wurde.


Robert Kennedy stirbt nach Auskunft der Ärzte um 01.44 Uhr am 6 Juni 1968. Die tödliche Kugel war hinter

seinem rechten Ohr in den Schädel gedrungen, in drei Fragmente zersplittert und stecken geblieben. Der

Schuss kam von hinten, gefeuert von unten nach oben. Aus einem Revolver, fast aufgesetzt an seinem Kopf.

FBI-Agent William Bailley, der den Tatort mit inspizierte, registrierte zwei weitere Einschusslöcher im Holz

der Haupttüre.


Ein weiterer Einschuss soll darüber hinaus von den beiden Polizisten Rozzi und Wright entdeckt worden

sein.



Insgesamt sollen nach Zeugenaussagen also 12 Kugeln geborgen worden sein. Zu hören sind aber auf dem

Film weitaus weniger Schüsse. Dies scheint somit eine traurige Übereinstimmung mit dem Mord an John F.

Kennedy in Dallas darzustellen, wobei die Erklärung auch beim Mord an seinem Bruder Robert Kennedy

einige Jahre später wohl darin zu liegen scheint, dass mehrere Schüsse fast gleichzeitig abgefeuert wurden

und somit nicht als einzeln hörbare Schüsse für die Beteiligten zu vernehmen waren.


Scott Enyart, ein Fotograf vor Ort, bestätigte ebenfalls, dass Sirhan gar nicht den tödlichen Schuss auf RFK

abfeuern konnte, denn er stand etwa einen Meter vor Kennedy, als er schoss. Er hatte Dutzende Fotos

gemacht, die die Polizei sofort beschlagnahmte. Angebliches Beweismaterial für den Prozess. Vor Gericht

wurden sie der Jury aber nie vorgelegt.


Vor dem Gericht wurde zudem auch kein unabhängiger Balistikexperte hinzugezogen. Dewayne Wolver, 

der Balistikexperte der Polizei, besaß nur ein Diplom in Zoologie. Er gab an, Testschüsse mit Sirhans Waffe

gemacht zu haben. Leider steckte er die abgefeuerten Vergleichspatronen aber in einen falschen Umschlag. 

Damit wurden sie einem anderen Revolver aus dem Polizeiarsenal zugeordnet.


Anwalt Larry Teeter wartete nun darauf, dass Wolver einen Nachweis erbrachte, dass er tatsächlich mit

Sirhans Revolver geschossen hatte und danach die Testkugeln versehentlich einer anderen Waffe zugeordnet

habe – oder ob er Sirhans Waffe gar nicht erst getestet hat. Doch leider wurde zwischenzeitlich angeblich der

Revolver „routinemäßig“ entsorgt, wie man mitteilte.


Verschwunden waren plötzlich auch der linke Jackenärmel von Robert Kennedy und die Deckenplatten aus

der Küchenanrichte mit den Einschusslöchern, die Aufschluss über die genaue Anzahl und den Einschuss-

winkel der Geschosse hätten geben können.


Der amtliche Leichenbeschauer Dr. Thomas Noguchi legte später Beweise vor, dass Robert Kennedy in

Wirklichkeit aus einer unmittelbaren Distanz von maximal 2,5 Zentimetern erschossen wurde, wobei eine 

der Kugeln ihn in den Hinterkopf getroffen hatte.


Das LAPD verlangte daraufhin, er solle seine Beweise so verändern, dass eine Schussentfernung von etwa

einem Meter möglich wurde, was er ablehnte. Als Antwort wurde jetzt massiver Druck auf Dr. Noguchi

ausgeübt, nicht über seine Entdeckungen zusprechen, was er aber ebenfalls ablehnte.


Als weitere Antwort wurde ihm der Fall wegen „Unfähigkeit“ entzogen.


Dr. Thomas Noguchi fochte diese Entscheidung gerichtlich an.


Und gewann.


Paul Schrade, der ebenfalls von einer Kugel getroffen wurde, glaubt die offizielle Variante der Geschichte

nicht. Er zog sich aus dem öffentlichen Leben auf seine Farm zurück. 1975 machte ihn der

Kongressabgeordnete Allard Lowenstein ausfindig:

„Es gibt immer mehr Vermutungen, dass damals aus nicht nur einer Waffe gefeuert wurde. Wir sammelten 

Beweise….“


Schrade hatte immer gewusst, dass Robert Kennedy mächtige Feinde hatte. Darunter neben der Mafia auch

den Hochgradfreimaurer und FBI-Chef J. Edgar Hoover sowie den Ku Klux Klan.


Und es stellt sich die Frage, warum Fotos vom Tatort vernichtet wurden, ja sogar ein ganzer Türrahmen mit

Einschusslöchern. Paul Schrade:

„Sie haben nicht mal die Waffen beschlagnahmt – und in diesem Raum hatte nicht nur Sirhan einen Revolver!“


Die Polizei habe sich damals größte Mühe gegeben, die Schussbahnen der Ein-, Durch- und Ausschlaglöcher

so zu rekonstruieren, dass sie unbedingt mit nur acht Kugeln übereinstimmen. So beschrieb der Polizei-

bericht zum Beispiel den abenteuerlichen Flug von Geschoss Nummer Acht: Abgefeuert von Sirhan, dessen

Arm bereits auf dem Tisch niedergedrückt lag, habe sie zwei Zwischenwände durchschlagen, wäre in der

Decke abgeprallt und hätte schließlich die Zeugin Elisabeth Evans an der Stirn getroffen. Frau Evans hatte

sich in diesem Moment gebückt, um ihren Schuh, der im Durcheinander vom Fuß geschlüpft war,

wiederzufinden. Ihre Verletzung aber war die Wunde einer Kugel, die von unten kommend nach oben

gefeuert worden war. Also nicht von einer Decke herab kommen konnte.


Die Hauptzeugen in der Küchenanrichte sollen später den Tathergang rekonstruieren. Regie führte die

Polizei. Zeugen, die die vorgegebene Version der Polizei nicht nachspielten, den Sachverhalt anders

wiedergaben, nämlich so, wie sie ihn erlebt hatten, wurden auf ihren „Irrtum“ aufmerksam gemacht.


Und auch im Umfeld des RFK-Attentats gab es eine Vielzahl von mysteriösen Todesfällen unter jenen, die

die offizielle Version anzweifelten, anders wiedergaben und ablehnten.


Darunter Schrades Freund, der Abgeordnete Allard Lowenstein. Er stand auf der „innenpolitischen

Feindesliste“ von Hochgradfreimauer Richard Nixon auf Platz 7, wie verkündet wurde. 1985 wurde er von

einem „verrückten“ ehemaligen Kollegen erschossen. Sein Assistent, Greg Stone, half danach weiter, nach

Spuren des Attentates auf Robert Kennedy zu suchen. Am 29. Januar 1991 beging er angeblich Selbstmord.


Der Reporter Ted Charach stand in der Mordnacht vor der Küche im Hotel Ambassador. Er hat damals

weiter recherchiert und sich vor allem für den bewaffneten Sicherheitsmann Eugene Cesar interessiert, den

das Hotel in letzter Minute engagiert hatte. Dieser war politisch weit rechts einzuordnen, seine Gesinnung

betreffend, wie Charach recherchieren konnte.


Eugene Cesar stand um 0.14 Uhr rechts hinter Robert Kennedy. Die tödliche Kugel, abgefeuert von hinten

von unten kommend, konnte also nur aus seiner Richtung kommen, vermutet Charach.


Ted Charach forschte nach Cesars Waffe und fand einen Mann in Arkansas, dem Cesar drei Monate nach

Kennedys Ermordung seine Waffe mit dem 22 Millimeter-Kaliber verkauft hatte. Thane Eugene Cesar,

damals 26 Jahre alt und vom Beruf Schlosser bei Lockheed Aircraft, habe ihm erzählt, er hätte die Waffe im

Juni gebrauchen müssen und befürchte nun Komplikationen.


Kurze Zeit später wurde diesem Mann der Revolver gestohlen…


Auf Interview-Anfragen reagierte Cesar, der mit seiner Frau und zwei Kindern im Süden Kaliforniens lebte,

auf seine eigene Art und Weise:


`Kein Problem! 50 000,- Dollar!` Dem FBI hatte er damals bereitwillig mitgeteilt, dass er unmittelbar hinter

dem Senator gestanden habe:


„Als ich Sirhan schießen sah, zog ich meine Waffe…“


Vor Gericht wurde Cesar nicht vernommen.


Larry Teeter:

„Der Sicherheitsmann verlässt die Küche mit der Waffe in der Hand. Scott Enyart, der Fotograf, wird festgehalten, 

seine  Fotos beschlagnahmt. Cesar lässt man mit der Waffe in der Hand ziehen…“


Fotograf Enyart hat seine Bilder nie gesehen. Nachdem der Prozess beendet war, in dem sie nicht als

Beweismittel verwendet wurden, teilte ihm die Polizei mit, diese würden erst nach 20 Jahren frei gegeben

werden. 20 Jahre später erinnerte sich Scott Enyart an seine Fotos. Er bekam die Antwort, diese würden im

Staatsarchiv lagern. Er wandte sich daraufhin an das Staatsarchiv und bekam die Antwort: `Die Polizei habe

die Fotos verbrannt`.


Es stellte sich heraus, dass die Polizei insgesamt 2410 Fotos vom Tatort von Los Angeles in einem Hospital

eingeäschert hatte. Drei Monate nach dem Attentat und acht Monate vor dem Ende des Verfahrens.


Scott Enyart versuchte auf dem Gerichtsweg zu klären, was mit seinen Fotos geschah. Die Bilder von der

Rede, vom Ballsaal und vom Eintreffen der Kandidaten hatte er alle von der Polizei zurückbekommen.


Verschwunden blieben sämtliche Bilder aus der Küchenanrichte…


Wahrscheinlich waren sie die einzigen Fotos vom Tathergang.


Im Verlauf eines Schadensersatzverfahrens tauchten dann doch noch einige der verschwundenen Bilder

wieder im Staatsarchiv in Sacramento auf. Ein Gerichtsbote sollte sie Enyart zustellen. Doch der Bote wurde

dummerweise überfallen und die Fotos gestohlen…


Scott Enyart erhielt von der Polizei von Los Angeles eine halbe Millionen Dollar Schadenersatz.


Es ist kein großes Geheimnis, dass Robert Kennedy der CIA sehr kritisch und misstrauisch gegenüberstand.

Dies könnte, neben seinem Unglauben über die offizielle Version des Mordes an seinem Bruder, mit als

Mordmotiv in Frage kommen.


Im März des Jahres 1967 deckte er auf, dass zahlreiche von Prominenten ins Leben gerufene Stiftungen zum

Durchschleusen für geheime CIA-Gelder dienten.


Zeugen berichten nach dem Mord am RFK von einem jungen Mädchen in einem gepunkteten Kleid, welches

vom Tatort weggerannt sein soll und dabei rief „Wir haben Senator Kennedy umgebracht!“


Später stellte die Polizei die Zeugin einer gewissen Kathy Fulmer gegenüber, die das besagte Mädchen 

gewesen sein soll. Doch es kam zu keiner Identifikation.


Gleich mehrere Zeugen berichteten von Sirhans krankem Lächeln und seinem glasigen Blick. Bei seinem

Verhör stammelte er unzusammenhängende Sätze und machte einen Gesamteindruck, der einige Fachleute

zu der Aussage brachte, Sirhan stand unter Hypnose.



Der US-Autor Ken Thomas jedenfalls fand es bemerkenswert, dass der Psychiater Dr. Bernard Diamond, der

eine Beeinflussung Sirhans durch Hypnose festgestellt hatte, Jahre später Mark David Chapman, den Mörder

von John Lennon besuchte, der wiederum angab, er habe eine Stimme in seinem Kopf gehört, die ihm sagte,

er solle John Lennon töten.


Nicht nur das. Mark David Chapman plädierte später auf Unschuldig, weil er unter Hypnose gestanden

habe…


Der englische Journalist John Kimche deckte auf, dass Sirhan Sirhan Geheimdienstkontakte hatte und dass

dies dem FBI bekannt gewesen war.


Von all dem kam bei Sirhans Prozess nichts zur Sprache.


Bereits im Jahr 1956, als Robert Kennedy beratender Anwalt im Subkomitee des demokratischen Senators

McClellan wurde, musste er Korruptionsfällen in der US-Armee nachgehen, wobei sich seine

Untersuchungen gegen den Mafiosi James R. Hoffa ausdehnen. Das Ausmaß der Korruption hatte ihn

 schockiert:

„Hoffa glaubt doch, jeder Mann hat seinen Preis! Und wir erleben, dass er schon die wichtigsten Bürger in den

amerikanischen Städten erreicht hat: die Banker, Unternehmer, Richter, Kongressabgeordneten. Wenn es ihm gelingt …

sie zu kaufen, dann ist klar, was das für unser Land bedeutet. Entweder setzen wir uns durch – oder die kriegen das

Land!“


CIA, FBI und Pentagon war der junge Senator suspekt. Hochrangige Militärs beschimpften ihn als

`Pazifisten`. Mafia und korrupte Gewerkschafter machten ihn für die Zerschlagung ihrer Organisation

verantwortlich.


Robert Kennedy veröffentlichte das Buch „The Enemy Within“ („Der Innere Feind“). Ein Werk über Mafia

und Korruption.


Seinen Erzfeind James Hoffa konnte er aber erst 1964, nach dem Mord an seinem Bruder John F. Kennedy,

überführen. Hoffa bekam 13 Jahre Haft. Robert Kennedy schrieb in seinem Buch, dass er davon überzeugt 

ist, dass Hoffa und seine Mafiosi mit am Attentat gegen seinen Bruder beteiligt waren. Im Jahr 1967 soll

Hoffa im  Gefängnis gesagt haben:

„Derzeit ist Kennedy nicht in Gefahr. Aber wenn er in die Vorwahlen geht oder wenn er gewählt wird – ich sage nicht,

wie oder wann – aber dann wird er alle gemacht!“


Drei Tage brauchte die Jury zur Beratung. Am 17. April 1969 wurde Sirhan Bishara Sirhan von sieben

Männern und fünf Frauen des vorsätzlichen Mordes schuldig gesprochen und am 23. April zum Tod in der

Gaskammer von San Quentin verurteilt.


Seiner Mutter rief Sirhan nach der Urteilsverkündung zu:

„Tut mir leid, Mama, ich kann mich an nichts erinnern…“


Nach diesem Urteil schickte Senator Edward Kennedy einen Brief an den Staatsanwalt, mit der Bitte, die 

Todesstrafe nicht zu verhängen:

„Mein Bruder war ein Mensch mit der Fähigkeit zu Liebe und Mitgefühl. Er würde nicht wollen, dass für seinen Tod

 noch ein Leben genommen wird.“


1972 wurde die Todesstrafe wegen Verfassungswidrigkeiten aufgehoben und in Lebenslänglich

umgewandelt.


Ab dem Jahr 1975 bekam er das Recht auf Entlassung unter Bewährung. Er erbat mehrmals seine 

Freilassung. Er wünschte, die Tat wäre nie geschehen, um Robert Kennedys Willen und um seiner selbst

willen … Aber an die entscheidenden Augenblicke am 5 Juni 1968 könne er sich nicht erinnern…

(Übersetzung aus Moldea, a. a. O. S. 302)


Sein Bruder Adel Sirhan strengte ein neues Verfahren an, Sirhans Unschuld zu beweisen. Dem Richter des

Wiederaufnahmeverfahrens sagte sein neuer Anwalt, Larry Teeter, im Namen seines Mandanten, er sei

hypnotisiert worden, auf Kennedy zu schießen, ohne ihn zu treffen, während ein anderer das Attentat

beging. Das Geständnis nach seiner Verhaftung habe Sirhan nur gegeben, um der Todesstrafe zu entgehen.

Larry Teeter, der Sirhan Sirhan seit Mitte der Neunziger Jahre vertrat, erhielt infolge mehrere Mord-

drohungen. Sirhan Sirhan wurde der am längsten einsitzende gefangene in Kalifornien in der Corcoran

Vollzugsanstalt, in der neben ihm auch Charles Manson seine Freiheitsstrafe verbüßte. Seit November 2009 

ist Sirhan im Pleasant Valley State Prison in Coalinga (Kalifornien) inhaftiert.


Einigen Forschern fiel infolge auf, dass Lee Harvey Oswald, der ebenfalls nach dem Mord an JFK als

Einzeltäter in die Geschichte einging, im Luftwaffenstützpunkt Atsugi in Japan Soldat einer Luftabwehr-

einheit gewesen war.


Dies ist deshalb interessant, weil im Zusammenhang mit dem MK ULTRA-Projekt, wie sich später

herausstellte, diese bereits erwähnten Bewusstseinsveränderungsprogramme an den Soldaten dort ebenfalls

vorgenommen wurden.


Im Falle von Robert Kennedy waren, wie später bekannt wurde, 50000 Seiten Polizeiakten und etwa 2400

Aufnahmen vom Tatort und den Schusswunden nur etwa zweieinhalb Monate nach seinem Tod „auf Befehl

von oben“ vernichtet worden. So wurde Hochgradfreimaurer Richard Nixon infolge zum US-Präsidenten

gewählt, und kein neuer Kennedy, der keiner Loge angehörte.


(Copyright by COVER UP! Newsmagazine)


INFO: Dieser Artikel wurde von Autor Dan Davis vorab zu dem im Jahr 2019
erscheinenden Sachbuch zu den Kennedy-Morden zur Verfügung gestellt:

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